Google hat angekündigt, seine Gmail-Funktion zum Führen von VoIP-Telefonaten jetzt international verfügbar zu machen. Während für ein Skype-Gespräch auf ein deutsches Handy fast 24 Cent pro Minute anfallen, kostet dies bei Google nur 8 Cent plus Mehrwertsteuer.
Aktualisiert
Vor fast genau einem Jahr präsentierte Google für Nutzer seines E-Mail-Dienstes Gmail (Google Mail) in den USA und Kanada eine Funktion, um direkt aus der E-Mail-Oberfläche im Browser VoIP-Telefonate auf Festnetz- und Mobiltelefone zu führen. Eine separate Software ist dazu nicht notwendig, lediglich ein Plugin.
Damals merkte ich an, dass es sich bei der Neuerung spätestens zum internationalen Launch um eine handfeste Bedrohung für den führenden VoIP-Client Skype handeln würde, da dadurch eine Umsatz generierende Kernfunktion von Skype innerhalb eines existierenden, weit verbreiteten Konkurrenzproduktes angeboten wird – und das noch dazu zu geringeren Kosten.
» weiterlesen
Das Freisinger Startup rootloft hat mit SharedSafe eine Windows-Anwendung entwickelt, die über IMAP ein verschlüsseltes Dateisystem auf dem eigenen E-Mail-Speicher anlegt. Dateien können dann über mehrere Rechner synchronisiert und mit anderen Usern geteilt werden.
Im Bereich der Onlinespeicher- und Sync-Lösungen existiert ein ungeschriebenes Gesetz: Je bequemer und einfacher ein Konzept für den Endanwender erscheint, desto mehr potenzielle Schwachstellen und Kritikpunkte lassen sich in Bezug auf den Schutz und die sicherere Verwahrung der Dateien identifizieren.
» weiterlesen
Outloud.fm erlaubt Usern ab sofort den Zugriff auf das komplette SoundCloud-Musikarchiv – und erhöht damit schlagartig seine Attraktivität.
Vor wenigen Tagen stellte ich den Turntable.fm-Nachahmer Outloud.fm vor. Ich beschrieb, wieso das von zwei New Yorkern entwickelte Projekt im Vergleich mit seinem Vorbild den Kürzeren zieht. Ein großes Manko: Outloud.fm fehlt eine eigene Musikdatenbank, weshalb Nutzer, die bei dem Service in Chaträumen gemeinsam mit anderen Musik hören möchten, Songs von ihrer Festplatte hochladen müssen.
Als Lösung für dieses Problem schlug ich eine SoundCloud-Integration vor. Genau an dieser schienen die Outloud.fm-Macher Mike O’Brien und Steven Huyn bereits gebastelt zu haben. Steven Huyn informierte uns gestern per Mail, dass diese seit zwei Tagen verfügbar ist. Das mach den Service für meinen Geschmack schlagartig um ein Vielfaches attraktiver.
» weiterlesen
Facebooks Partnerschaft mit Social-Gaming-Marktführer Zynga ist enger als ursprünglich angenommen. Für Verfolger wooga aus Berlin unterstreicht dies das Risiko einer zu großen Abhängigkeit von dem Social Network.
wooga gehört zu Deutschlands Startup-Aushängeschildern und kann auf eine beeindruckende Wachstumsentwicklung zurückblicken. Selbst wer keine Zeit mit Spielchen bei Facebook verbringt, muss dem Anfang 2009 gegründeten Berliner Unternehmen für den blitzschnellen Aufstieg zum weltweit zweitgrößten Anbieter von Social Games Respekt zollen.
Nur ein Aspekt trübt das sonst recht makellose Bild, das die Hauptstädter momentan nach außen abgeben: Die vollständige Abhängigkeit von Facebook. Den VZ-Netzwerken hat wooga vor einigen Monaten den Rücken gekehrt, um sich komplett auf die Entwicklung von Spielen für das kalifornische Social Network zu fokussieren.
» weiterlesen
Airbnb
Andreas Göldi nimmt das aktuelle Fiasko von Airbnb zum Anlass, um den Mythos von Unternehmen als Black Box zu dekonstruieren.
» Airbnb and The Myth of the Black Box Technology Company
Adobe Edge
Nach dem Motto if you can’t beat them, join them lanciert Adobe mit Adobe Edge ein HTML5-basiertes Animationswerkzeug.
Das User-Interface von Edge ist an After Effects und Flash Professional angelehnt: Es gibt eine Bühne (Stage), eine Timeline und Panels für Elemente und Eigenschaften. Dabei verwendet Adobe die Browserengine Webkit zur Darstellung der Bühne.
» Adobe veröffentlicht HTML5-Animationswerkzeug
» weiterlesen
Der deutsche Dienst MyTweetMag präsentiert die von Nutzern über Twitter publizierten Links und Medieninhalte in eleganten Mini-Magazinen und sieht sich dabei an der Schnittstelle zwischen Twitter, Tumblr und about.me.
Onlineservices, mit deren Hilfe User Contentschnippsel und Inhalte aus dem Social Web neu zusammenstellen, aggregieren und aufbereiten können, gibt es wie Sand am Meer. “Curation” oder Kuration nennt sich dieser Trend, der seit einiger Zeit immer mehr neue Dienste hervorspült, aber bisher aufgrund einer abwartenden Haltung vieler Anwender nicht über den Nischenstatus hinausgekommen ist.
Ein Grund dafür könnten Unklarheiten über die Anwendungsszenarien sowie unscharfe Positionierungen sein. MyTweetMag heißt ein Projekt des in Berlin ansässigen Entwicklers Sebastian Schuermanns, das sämtliche Links aus Twitter-Konten von bis zu fünf Usern in einem Magazinlayout darstellt. Wir hatten das Projekt bereits im vergangen Jahr beleuchtet.
» weiterlesen
Der Münchner Preisvergleichsdienst Hotelsnapper ermöglicht es Nutzern durch eine Verknüpfung mit Facebook, die Empfehlungen und Meinungen der persönlichen Kontakte in die Suche nach einer geeigneten Unterkunft einfließen zu lassen.
Wenn in den letzten Monaten das Stichwort Social Search fiel, dann zumeist im Kontext mit dem Bestreben der gührenden Suchmaschinen und Internetkonzerne, Websuche mit Informationen sowie Feedback von Freunden und Bekannten zu ergänzen und somit die Resultate besser und relevanter zu gestalten.
Doch die soziale Suche bietet sich natürlich nicht nur für die Giganten der Netzwirtschaft an, sondern auch für alle vertikalen (Meta-)Suchmaschinen, also solche mit einem eng eingegrenzten Themenfeld. Das Münchner Startup Hotelsnapper betreibt seit dem vergangenen Jahr einen Preisvergleichsdienst für Hotels und hat vor wenigen Tagen eine sehr interessante Facebook-Integration lanciert.
» weiterlesen
Qype
Auf Qype kann man seinen Lieblingsplätzen nun auch folgen.
wenn Du einem Platz folgst, erhältst Du auch sämtliche Updates zu diesem Platz: Beiträge, Fotos, Änderungen von Öffnungszeiten und neue Events oder Gutscheine. Diese Informationen bekommst Du frei Haus per wöchentlicher E-Mail.
» Folge Deinen Lieblingsplätzen auf Qype
Java 7
Oracle hat die Java-Plattform 7 veröffentlicht.
Grundlage des neuen Java ist das OpenJDK. Somit wurde zum ersten Mal eine Open-Source-Version der Java-Plattform als Basis für eine kommerzielle Veröffentlichung herangezogen.
» Oracle stellt Java-Plattform 7 vor
» weiterlesen