Messenger:
Facebook veröffentlicht
mobile Chat-App

Facebook hat eine eigenständige mobile App für iOS und Android veröffentlicht, die Nutzern ausschließlich Zugriff auf das Nachrichten- und Chat-System des Social Networks gibt. Damit soll die spontane Kommunikation von unterwegs angetrieben werden.

Anfang März dieses Jahres übernahm Facebook die mobile Gruppen-Chat-Anwendung Beluga für eine nicht genannte Summe. Der von ehemaligen Google-Mitarbeitern wenige Monate zuvor veröffentlichte Service gehörte zum damaligen Zeitpunkt zu den am heißesten gehandelten neuen Diensten im Silicon Valley.

Während Beluga anders als andere Facebook-Akquisitionen auch nach dem Deal weiterlebte und noch immer als App für iPhone und Android heruntergeladen werden kann, konzentrierte sich das mit dem Dienst übernommene Team fortan auf ein neues Projekt: Eine Facebook-Chat-Anwendung für Smartphones, die losgelöst von Facebooks primärer Applikation angeboten werden sollte.

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Krawalle In London:
Warum die Rolle von Twitter
und Facebook egal ist

Facebook, Twitter und Instant Messenger hätten Krawallmachern in Großbritannien bei der Organisation ihrer Attacken geholfen, heißt es. Dies mag stimmen, ist aber egal.

Facebook, Twitter und der Instant-Messaging-Service von BlackBerry-Smartphones haben die aktuellen Ausschreitungen in London und anderen britischen Städten befeuert. Diese Aussage kann man heute in vielen Artikeln zu den Ereignissen lesen – sowohl in der englischen als auch deutschsprachigen Presse.

Doch obwohl diese Erkenntnis keineswegs erfunden ist, hat sie einen noch geringeren Neuigkeitsgehalt als eine 20 Jahre alte Zeitung. Natürlich nutzen die Krawallmacher die ihnen zur Verfügung stehenden Kommunikationskanäle zur Organisation! Wie kann dies überhaupt irgendjemanden verwundern?

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Geplante Börsengänge von Groupon und Zynga:
Schwierige Lage

Eigentlich wollten Groupon und Zynga in den nächsten Wochen den Gang an die Börse wagen. Sollte sich der Abwärtstrend an den Aktienmärkten jedoch fortsetzen, könnten die zwei Internetfirmen auf einen Plan B angewiesen sein. Sofern dieser existiert.

Seit Tagen geht es an den Börsen rund um den Globus bergab. In der Regel hat die Entwicklung auf dem Aktienmarkt keine direkten Konsequenzen auf die Internetwirtschaft. Abgesehen von möglichen negativen Auswirkungen auf die globale Konjunktur sowie die Verfügbarkeit von Risikokapital müssen sich die meisten Startups vorerst keine Sorgen darüber machen, dass die Krise der globalen Finanzwelt für sie unmittelbar zu einem Problem wird.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: Einige US-Webfirmen, die in den nächsten Wochen ihren Börsengang vollziehen wollten, stehen nun vor einem Problem: Allen voran Zynga und Groupon.

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Linkwertig:
Web Actions, Snippets, FriendCaller, textunes

Web Actions
Durchdenkenswert: Tantek Çelik erkennt in den Web Actions einen neuen fundamentalen Baustein für das Web.

» Web Actions: Identifying A New Building Block For The Web

 

Snippets
Irre ich mich, oder wurden einige grundsätzliche Entscheidungen der Gerichte in letzter Zeit rationaler? Jedenfalls hat das Kammergericht Berlin gegen Bastian Sick entschieden, dass Google nicht für etwaige Fehlinterpretationen von isoliert betrachteten Snippets in den Suchergebnissen verantwortlich ist.

“Denn eine Suchmaschine dient nicht der Zusammenfassung des Inhalts von Internetseiten, sondern deren Auffinden.”

» Google siegt gegen Sick

 

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Digitalisierung:
Die Ära der
nutzergenerierten Überwachung

So sehr der Einzug des Digitalen in das Leben der Menschen zu begrüßen ist: Er besitzt auch seine Schattenseiten. Diese müssen wir aber akzeptieren.

Illustration: stock.xchng
Illustration: stock.xchng
Ich bin davon überzeugt, dass der digitale Wandel in vielerlei Hinsicht für die Menschheit ein Segen ist. Er schafft freien Zugang zu Informationen, unterstützt das Streben nach Demokratie und untergräbt Intransparenz, die oft die Grundlage für den Missbrauch von Macht und Einfluss darstellt.

Und dennoch drängt sich mir manchmal die Frage auf: Was ist, wenn die Entwicklung zu einer vollständig vernetzen, von IT dominierten globalen Gesellschaft für die Menschheit zwar in Teilen zu mehr Gerechtigkeit und einer verbesserten Lebensqualität führt, an anderer Stelle aber bisher selbstverständliche Freiräume und Vorzüge eliminiert?

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Integration mit dem Google Reader:
Topicmarks liefert
zusammengefasste RSS-Artikel

Topicmarks liefert automatisch erstellte Zusammenfassungen von Onlinetexten in englischer Sprache. Mittels einer neuen Integration des Google Reader lassen sich so zukünftig Beiträge aus den eigenen RSS-Feeds auf das Wesentliche reduzieren.

Kompakte Zusammenfassungen umfangreicher Texte – das verspricht Topicmarks, ein Startup mit Wurzeln in Zürich und der Wahlheimat San Francisco. Ende Januar berichteten wir über den kostenfreien Service, der unter Einsatz semantischer Spracherkennungsalgorithmen in wenigen Sätzen den wesentlichen Inhalt beliebiger Onlineartikel wiedergibt. Momentan funktioniert dies allerdings nur mit englischsprachigen Texten.

Bisher ermöglichte der Dienst den Import von Texten per Datei-Upload, Weblinks zu Artikeln, dem Einfügen eines Textes aus der Zwischenablage, Bookmarklet sowie E-Mail. Mit einer neuen Version stellt Topicmarks nun zwei weitere Wege vor, um für die Aufmerksamkeitsspanne von “Information Junkies” ungeeignet ausführliche Texte im persönlichen Topicmarks-Konto abzulegen und als handliche Kurzfassung darzustellen:

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Linkwertig:
20 Jahre WWW, Web Intents,
Open Data, Flickr

20 Jahre World Wide Web
Das Web wurde am Samstag 20 Jahre alt. Peter Glaser hält die Laudatio.

Ein neues Gefühl

» Onlinesein

 

Web Intents
Google tüftelt an einer neuen Universalschnittstelle für das Web.

Web Intents [stellen] eine deklarative Syntax zur Verfügung, mit der Serviceanbieter eine Liste der von ihnen angebotenen Intents bereitstellen können sowie ein System für die Registrierung verschiedener Provider.

» Web Intents: Google arbeitet an Universalschnittstelle fürs Web

 

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Aktuelle Jobangebote:
Entwickler, Product Manager
& Online Shop Manager

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Hier sind aktuelle Jobangebote aus unserem netzwertig.com-Jobboard.

OXID/PHP Entwickler (m/w), Senior Online Shop Manager (m/w), Softwareentwickler (m/w); Momox GmbH, Berlin

Die Momox GmbH ist seit 2006 in Berlin ansässig und mit einem Umsatz im zweistelligen Millionenbereich ein führender Online-Ankauf-Service für Bücher, CDs, DVDs,Konsolenspiele, Handys und Tablet-PCs. Als schnell wachsendes Unternehmen bietet die Momox GmbH ihren Mitarbeitern attraktive Entwicklungsmöglichkeiten. Um unsere Expansionsaktivitäten zielorientiert zu begleiten, suchen wir ab sofort Verstärkung in folgenden Bereichen:

Zum Stellenangebot Softwareentwicklung (m/w)
Zum Stellenangebot Senior Online Shop Manager (m/w)
Zum Stellenangebot OXID/PHP Entwickler (m/w)

 

Product Manager Content (m/w), checkitmobile GmbH, Berlin

barcoo ist mit aktuell mehr als 3,5 Mio. Downloads in 5 Ländern eine der erfolgreichsten Apps Europas. Bestimmt hast Du schon von uns gehört, gelesen oder im Fernsehen gesehen. Hinter diesem Erfolgskonzept steckt die checkitmobile GmbH, ein spannendes Start-Up mitten in Berlin-Kreuzberg. Wir suchen eine/n Product Manager Content (m/w)

Zum Stellenangebot Product Manager Content (m/w)

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Rails Entwickler (m/w), IM-Concepts, Weinheim

IM-Concepts entwickelt Webprojekte nach Maß für die Kreativwirtschaft. Unsere Lösungen ermöglichen Werbeagenturen, Grafikern, Web-Designern, etc. und deren Kunden, das Internet als profitables Werkzeug einfach und erfolgsorientiert einzusetzen.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen Rails Entwickler (m/w) für intelligente und gutaussehende Webanwendungen in Voll- / Teilzeit.

Zum Stellenangebot Rails Entwickler (m/w)

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Alle Jobangebote können per RSS oder Twitter abonniert werden.

Unser Jobboard bietet euch die Möglichkeit, offene Stellen im Web-/Tech-Bereich ohne hohe Streuverluste anzubieten. Hier könnt ihr euer Stellenangebot aufgeben.

Samstag App Fieber:
Tumbie, Google Maps Colorizr,
heatmap.js

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Tumbie – crowdgesourcte Entscheidungsfindung; Google Maps Colorizr – Google Maps einfärben; und heatmap.js – Daten als Heatmap visualisieren.

 

Tumbie ist ein nett gemachter Webdienst, auf dem man die Weisheit der Masse konsultieren kann, um Fragestellungen informiert entscheiden zu können. Nachdem man sein Tumbie (aka Frage) gestellt hat, können andere Benutzer für ja oder nein stimmen und ihre Empfehlung begründen. Hat man genügend Hinweise gesammelt, kann man sich dafür oder dagegen entscheiden und zum Wohle der Community auch die finale Entscheidung begründen. Versionen für das iPhone und für Android sind in Planung.

 

 

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Kreativ, elegant, international:
Die neue Startup-Generation
aus Deutschland

Immer mehr junge Internetfirmen aus Deutschland verlassen die eingetretenen Pfade ihrer Vorgänger. Die neue Startup-Generation ist kreativ, elegant und denkt international.

In der deutschen Startup-Welt bewegt sich gerade etwas. Es sind Vorgänge, die sich nur schwer in Worte fassen lassen, aber die im deutlichen Kontrast zur bisherigen Entwicklung der hiesigen Internetbranche stehen:

Auf einmal gibt es junge Onlinefirmen aus Deutschland, die für internationale Beachtung sorgen, ohne dies durch eine 1:1-Nachahmung etablierter US-Services erreicht zu haben. wooga, SoundCloud und ResearchGATE hatte ich kürzlich als Beispiele hierfür angeführt.

Plötzlich schreiben auch die tonangebenden US-Tech-Blogs über hiesige Startup-Launches, und das noch am selben Tag, an dem die Pressemitteilung dazu verschickt wird – so am Donnerstag geschehen mit der Berliner Foto-Sharing-App EyeEm.

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