Samstag App Fieber:
Mapnificent, Doonited, Clunic

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Mapnificent – ein Google-Maps-Mashup; Doonited – gemeinsam Gutes tun; und Clunic – Ideen sammeln und bewerten.

 

Mapnificent ist ein durchaus nützliches Google-Maps-Mashup, mit dem sich visualisieren lässt, welche Orte man in einem bestimmten Zeitraum mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Man positioniert den Marker auf der Map an den gewünschten Startort, wählt den maximalen Zeitraum und bekommt das Einzugsgebiet sofort visualisiert. Nett: Man kann auch mehrere Marker setzen und sich nur die Schnittmenge anzeigen lassen – ideal etwa dafür, einen fairen Ort für Treffen zu finden. Im deutschen Sprachraum ist derzeit leider nur Berlin erfasst.

 

 

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HTML5 und mobile Apps:
Der Kindle Cloud Reader
weist den Weg

Bisher gab es gute Gründe dafür, warum Smartphone- und Tablet-Nutzer installierbare Applikationen den für die mobile Nutzung optimierten Websites vorzogen. Doch mit HTML5 verringert sich der Abstand zwischen den beiden Ansätzen – wie Amazons Kindle Cloud Reader verdeutlicht.

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Warum verlangen Smartphone- und Tablet-Nutzer nach installierbaren Apps, die sie von dafür vorgesehen Marktplätzen wie dem App Store oder dem Android Market beziehen, statt nach mobilen Browserangeboten? Weil Apps cool sind? Weil der Name “Applikation” so viel moderner klingt als “Website”? Weil es so viel Spaß macht, in den virtuellen App-Regalen zu stöbern? Vielleicht.

Entscheidend sind jedoch zwei andere Gründe: Zum einen erlauben Applikationen Zugriff auf bestimmte Hardware-Komponenten wie die Kamera oder den Beschleunigungssensor, was nativen Applikationen in puncto Funktionsumfang einen Vorteil gegenüber mobilen Browser-Apps verschafft.

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Google+ startet Spieleplattform:
wooga nutzt seine große Chance

Google hat den offiziellen Startschuss für eine bei Google+ integrierte Spieleplattform gegeben. Der Berliner Social-Games-Anbieter wooga bringt seine drei populärsten Titel zu dem neuen Dienst und nutzt damit eine große Chance.

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Dass Googles mit viel Schwung gestartetes soziales Netzwerk Google+ auch Spiele in seine Plattform integrieren würde, war bereits bekannt. Am späten Donnerstagabend gab der Internetkonzern vielleicht einen Tick früher als erwartet offiziell den Launch von Google+ Games bekannt. 16 Titel von zehn unterschiedlichen Entwicklern werden zum Start bereit stehen, die meisten davon auf Flash-Basis, davon 15 auf Flash- und einer auf HTML5-Basis.

Für uns besonders interessant: Die Berliner Social-Games-Schmiede wooga ist einer der Launch-Partner, erscheint prominent im von Google verbreiteten Screenshot des neuen Dienstes und stellt seine drei bereits von Facebook bekannten Games Bubble Island, Monster World und Diamond Dash zukünftig auch Nutzern von Google+ zur Verfügung.

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Linkwertig:
bitly, Twitpic, Groupon, Riots

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bitly
Der URL-Verkleinerer bitly hat Twitterfeed übernommen und sitzt damit auf einem signifikanten Anteil an Daten, die durch das Ökosystem von Twitter strömen.

» bitly Acquires Twitterfeed

 

Heello
Chiasmus: Wenn Twitter eine Art Twitpic startet, denkt sich Twitpic, dann starten wir eine Art Twitter.

» Heello
» Twitpic founder launches Twitter competitor Heello

 

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Aufmerksamkeit um jeden Preis:
Das Überschriften-Dilemma

Im Netz muss jeder Artikel aufs Neue um die Aufmerksamkeit der von Informationen überschütteten Leser buhlen. Je knackiger, polarisierender und simplifizierender eine Überschrift ist, desto größer ist ihre Viralität.

Im Netz eskaliert alles laufend
Im Netz eskaliert alles laufend
Die perfekte Überschrift für Onlinebeiträge zu finden, ist eine Wissenschaft für sich. Schon lange schwirrt mir dazu ein Artikel im Kopf herum. Zwei aktuelle Beiträge bieten eine gute Gelegenheit, das Thema anzupacken: Zum einen diese Liste des Onlineredakteurs Matt Thompson mit “zehn Tipps für bessere Überschriften” (eine deutschsprachige Zusammenfassung gibt es hier) sowie dieser Text von Falk Hedemann zum von ihm identifizierten Missstand, dass Artikelempfehlungen bei Twitter ungelesen weiterempfohlenen werden.

Hedemann, der als Redakteur beim Tech-Magazin t3n tätig ist, moniert in seinem Beitrag, dass viele Twitter-Nutzer lediglich von der Überschrift ausgehend darüber entscheiden, ob sie einen Artikellink per Retweet weiterverbreiten. Dies wird nach seinen Beobachtungen bereits dadurch deutlich, dass erste Retweets zu von ihm publizierten Texten wenige Sekunden nach Veröffentlichung eintreffen – schneller, als der Beitrag überhaupt gelesen werden kann.

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Facebook Messenger:
Ein sinnvolles Experiment

Auf den ersten Blick mag es seltsam erscheinen, dass Facebook für seinen Nachrichten- und Chatdienst eine eigenständige Smartphone-Applikation veröffentlicht. Doch nicht nur die unterschiedlichen Nutzeranforderungen sprechen für diesen Schritt.

Foto: Flickr/Denis Dervisevic; CC-Lizenz
Foto: Flickr/Denis Dervisevic; CC-Lizenz

In der Nacht zum Mittwoch hat Facebook wie berichtet eine eigenständige iPhone- und Android-App für sein Nachrichten-System veröffentlicht. Während die Anwendung derzeit nur im US-amerikanischen App Store bzw. Android Market zu finden ist und es von Seiten Facebooks heißt, dass die Neuheit “bald” auch in den deutschsprachigen Raum kommt, stellt sich Beobachtern die Frage nach dem “Warum”.

Wieso bietet das soziale Netzwerk seinen Nutzern eine zweite mobile Applikation, die nur für einen einzigen Zweck eingesetzt werden kann und deren Funktionalität abgesehen von einigen erweiterten Einstellungsmöglichkeiten auch in Facebooks primärer Applikation enthalten ist?

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Linkwertig:
Cloud Reader, Hype Cycle, Xing, Twitter

Kindle Cloud Reader
Amazon hat dem Kindle einen Cloud Reader spendiert, der die Funktionen des Kindle im Browser (und also auch im iPad) verfügbar macht.

» Introducing Kindle Cloud Reader

 

Hype Cycle
Gartner hat den Hype Cycle für 2011 – eine Art Einschätzung des Reifegrades von 1900 Technologien – vorgestellt.

» Gartner’s 2011 Hype Cycle Special Report Evaluates the Maturity of 1,900 Technologies

 

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Werbung Samsung Galaxy Tab

Das auf dem neusten Android-Betriebssystem basierende Samsung Galaxy Tab weist von verbesserter Grafik bis zu den neusten Apps alles auf, was dein Leben verändern wird!

Mit diesen neuen Videos hat Samsung sich selbst übertroffen. Sie veranschaulichen praxisnah und innovativ, dass das neue Galaxy 10.1 flacher, leichter und schneller ist als alle anderen Tablets, die zur Zeit auf dem Markt zu finden sind.

Zu den Zahlen: Das Galaxy Tab 8.9 ist mit 16 GB für € 459 (WiFi) oder € 579 (3G), mit 32 GB für € 579 (WiFi) oder für € 679 (3 GB) erhältlich. Das Galaxy Tab 10.1 mit 16 GB ist inzwischen für € 489 (WiFi) oder € 589 (3G), mit 32 GB für € 609 (WiFi) oder € 709 (3G) verfügbar.

Boxee veröffentlicht App:
Multifunktionale
Video-Schaltstation für das iPad

Der New Yorker Media-Center-Dienst Boxee hat sich mit der Veröffentlichung seiner iPad-App viel Zeit gelassen. Das Warten hat sich gelohnt.

Lange war die seit einer gefühlten Ewigkeit angekündigte iPad-Applikation des kostenfreien New Yorker Media-Center-Dienstes Boxee für mich das nächste große App-Highlight. Versprochen wurde für die Anwendung nämlich die Unterstützung von Boxees Watch Later Browser-Bookmarklet, um im Web aufgespürte Onlinevideos zu einem späteren Zeitpunkt bequem auf dem iPad betrachten zu können (also “Instapaper für Video”).

Im Mai dieses Jahres jedoch veröffentlichte das deutsche Entwicklerstudio 9elements seinen Webservice watchlater, der mit dazugehöriger iPad-App genau den von mir anvisierten Zweck erfüllt. Mittlerweile ist watchlater integraler Bestandteil meines digitalen Medienalltags, was die Vorfreude auf Boxees iPad-Release etwas schmälerte.

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Linkwertig:
Apple, Digg, netzathleten, Revolution

Revolution
6Wunderkinder – die Macher von wunderlist – rufen zur Anti-Copycat-Revolution in Berlin auf.

» Founders STAND UP! The anti-copycat revolution starts now

 

Apple
Apple hat gestern (zumindest kurzfristig) Exxon überholt und war damit das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt.

» Apple Passes Exxon To Become The Most Valuable Public Company

 

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