Von Perlentauchern, Walen, Haien & Exoten:
Warum deutsche Startups in den Medien nicht auftauchen

Auch deutsche Publikumsmedien haben mittlerweile die Bedeutung der Internetwirtschaft erkannt. Der Fokus ihrer Berichterstattung liegt aber auf den führenden US-Anbietern. Gegenüber deutschen Startups herrscht noch immer ein ausgewachsenes Desinteresse.

Theodossios Theodoridis ist freier PR-Berater in Hamburg und auf die Arbeit mit Web-Startups spezialisiert. Mehr über den Autor am Ende des Artikels.

Auf eines kann man sich in Deutschland verlassen: Es wird einem nicht nur bei der Gründung eines Startups möglichst viel schwer gemacht – nein, auch danach.

Wenn die ersten Erfolge da sind und man den Weg in die Öffentlichkeit mittels PR-Arbeit sucht, kann man einiges erleben. Zum Beispiel, dass der Satz „Die Zukunft liegt im Internet“ endlich (wenn auch einige Jahre zu spät) in den meisten Wirtschafts-, Digital-, und Technik-Redaktionen deutscher Publikumsmedien angekommen ist – jedoch kaum jemand über die zukünftigen Protagonisten berichten möchte. Zumindest nicht, wenn sie aus Deutschland kommen.

So meine Erfahrungen, die ich bei der Pressearbeit für Startups gesammelt habe. Um es auf den Punkt zu bringen: Man begegnet einer betonharten Skepsis und einem ausgewachsenen Desinteresse an neuen, deutschen Unternehmen. Selten habe ich das bei anderen Themen oder Produkten in dieser Form erlebt. Es kostet unglaublich viel Zeit und Ausdauer, diese Hürden zu überwinden.

In diesem Beitrag soll es also darum gehen, mit wie wenig Wohlwollen und mit welch großen Vorbehalten man in Deutschland Startups auf Journalistenseite begegnet. Außerdem möchte ich beispielhaft zeigen, dass Medien in den USA besser mit ihren Startups umgehen und deutsche Redaktionen sich hieran ruhig ein Beispiel nehmen können.

Deutsche Startups – „suspekt“ und „bald eh nicht mehr da“

In den ersten Anläufen stößt man, wie gesagt, auf recht wenig Interesse, über ein junges Internetunternehmen zu berichten. Wenn man mit einzelnen Redakteuren spricht, bekommt man sogar ein wenig den Eindruck, dass nahezu jedes deutsche Startup in die Kategorie „suspekt“ und „bald eh nicht mehr da“ fällt.

Auch exponentielles Wachstum und Nutzerzahlen von mehreren Hunderttausend beeindrucken Redakteure nur wenig. Schließlich können Facebook, Google & Co. Nutzerzahlen in Millionenhöhe vorweisen. Dass aber aus den Hundertausenden eines Startups schnell einmal mehrere Millionen weltweite Nutzer werden, können sich nur die wenigsten Redakteure vorstellen. Schade, denn genau das passiert regelmäßig. Auch in Deutschland.

Mediale Starthilfe für Startups – in Deutschland verpönt

Die bloße Tatsache, dass ein Startup aus Deutschland kommt, weckt bei den meisten Redakteuren… nun, eher keine Heimatgefühle. Lieber schauen hiesige Redaktionen über den Tellerrand. Sehr weit über den Tellerrand. Mit Vorliebe in Richtung USA – und dort am liebsten auf „Big Player“ wie Google, Facebook & Co.

Die „Liebe“ zu den Big Playern geht sogar so weit, dass Süddeutsche.de den Unternehmen Facebook, Apple (iPad) und Twitter eigene Rubriken im Digital-Bereich (siehe Reiter) eingerichtet hat – eigene Themenbereiche, für einzelne (US-)Unternehmen bei Süddeutsche.de? Irgendetwas stimmt da doch nicht.

Aber zurück zu den Startups. Wenn doch einmal ein junges Webunternehmen vorgestellt wird, dann ist es in der Regel eines der frisch „gehypten“. Aus den USA, versteht sich.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Über den Tellerrand zu schauen, ist per se gut, keine Frage. Aber in Deutschland scheint man das richtige Maß hierfür verloren zu haben. Es wird in meinen Augen zu oft und zu weit über den Tellerrand geschaut. Und dabei wird das, was vor einem auf dem Tisch steht, mitunter gekonnt ignoriert.

Gern wird hier das Argument angeführt, dass „die Szene sich nun mal im Valley tummelt“ und in Deutschland keine derart erfolgsversprechenden Startups zu finden sind.

Mit Verlaub, wie auch? Wenn kaum jemand diese Unternehmen beachtet, sie sich anschaut, sich mit ihnen auseinandersetzt? Oder anders gesagt: Den Mut hat, seinen Lesern auch mal einen vielversprechenden Nobody und Newcomer aus den eigenen Landen vorzustellen? Dabei gibt es genügend deutsche Startup-Perlen.

Im Gegensatz zur hiesigen Presselandschaft haben US-Medien offenbar weniger Probleme damit, jungen und hoffnungsvollen Unternehmen aus dem eigenen Land eine „Starthilfe“ zu geben – ganz im Gegenteil. Wenn ein Konzept begeistert, dann wird es vorgestellt. Ja, wir wissen alle: Amerikaner und US-Medien sind generell begeisterungsfähiger. Na, und? Daran ist im Falle von Startups nichts Verwerfliches oder übertrieben „Werbliches“. Solange man dabei journalistisch arbeitet.

Dass das geht, kann man bei einigen Online-Magazinen nachlesen – und ich spreche hier nicht von der einschlägigen Tech-Presse, sondern von der sogenannten Publikumspresse. Bestes Beispiel: Die New York Times – sie hat eine eigene Rubrik nur für Startups. Und auch die Los Angeles Times hat hierfür eine Rubrik, in der regelmäßig frische Startups vorgestellt werden. Sogar das Forbes Magazin sorgt sich um sie und gibt ihnen 10 Tipps, welche millionenschweren Fehler sie auf gar keinen Fall machen sollten. Das Ganze findet im Forbes-Blog von Martin Zwilling statt.

Und wie sieht es bei den großen deutschen Online-Medien aus? Süddeutsche.de, Spiegel.de, Stern.de? Im Großen und Ganze: Fehlanzeige.
Immerhin FAZ.net versucht es wenigstens – mit dem Blog Netzökonom. Allerdings dominieren hier wieder einmal Google, Apple, Facebook & Co. (siehe Tag-Cloud). Schade, eine vergebene Chance. Einzig* die Wirtschaftswoche hat einen Gründerraum eingerichtet. Das ist lobenswert, für die zunehmende Bedeutung dieses Wirtschaftsthemas aber immer noch zu wenig. (*Wer weitere deutsche Positiv-Beispiele kennt, darf sie gerne in den Kommentaren nennen)

Das „Oh, ein Wal!-Problem“

Wie kann man also das Phänomen der „Unlust“, nach thematischen und unternehmerischen Highlights in den eigenen Landen zu suchen, am besten beschreiben?

Hier ein Vorschlag: Indem man Journalisten generell als Perlentaucher betrachtet. In unserem Fall sind es solche, die sich beim Tauchgang gern einmal von einem riesigen oder außergewöhnlichen Tier ablenken lassen. „Oh, ein Wal!“, „Oh, ein weißer Hai!“, „Oh ein kleiner Exot“… Sie beobachten und berichten. Die großen Tiere und bunten Exoten sind ja auch irgendwie spektakulär. Einen wichtigen Teil ihres Jobs vernachlässigen sie aber dabei: Das Tauchen nach Perlen. In unserem Fall: nach einheimischen Startups.

Zugegeben, nach Perlen zu tauchen, ist mühselig. Zumal es genügend miese Muscheln auf dem Meeresgrund gibt, die einem den Spaß verderben können. Doch so leid es mir tut, werte Journalisten, es gehört nun einmal zum Job – keiner wirft Euch Perlen hinterher.

Obwohl – eigentlich geschieht genau das. Unzählige PR-Leute (gute wie schlechte) werfen Journalisten reichlich Themen und neue Startups zu. Auch hier sind wieder viele thematische „Miesmuscheln“ und nur wenige Austern mit Perlen dabei. Man muss sie aber immerhin nur noch öffnen und hineinschauen. Doch selbst das scheint den meisten Medienvertretern zu mühselig zu sein. Schade, gehört doch auch das zum Job. Oder nicht?

Gern wirft man hier die Argumente in die Runde: Keine Zeit. Keine „Man-Power“. Dann sollte man die Vorauswahl und Recherche vielleicht hungrigen Volontären und Praktikanten geben?! Vielleicht lernen sie es besser, sich in dieses zunehmend wichtiger werdende Wirtschaftsthema einzuarbeiten.

Und noch ein Vorschlag, wenn es an Zeit und Man-Power mangelt: Wie wäre es mit Kooperationen zwischen Publikumsmedien und bereits etablierten deutschen Tech-Blogs? Sie haben sich die notwendige Expertise und Leserschaft bereits erarbeitet. Ich glaube ernsthaft, dass beide Seiten davon profitieren können.

Ich weiß, Journalisten lassen sich nur ungern vor den „PR- und Propaganda-Karren“ spannen. Verständlich. Das ist aber keine Legitimation (und wenn doch – eine äußerst paradoxe), in den Internet- und Wirtschafts-Redaktionen nahezu ausschließlich über Unternehmen wie Google, Facebook, Apple & Co. zu berichten. Tag für Tag. Woche für Woche. Monat für Monat.

Es wäre schön, demnächst einmal zu lesen: „Oh, eine deutsche Perle“. Oder anders gesagt, liebe Journalisten, es wäre schön, einmal zu lesen „Wir sagen „Ja!“ zu deutschen Perlen.“

Über den Autor
Theodossios Theodoridis ist freier PR-Berater in Hamburg. Er ist spezialisiert auf Öffentlichkeitsarbeit und Produkt-PR in den Bereichen Entertainment, Lifestyle & Web. Zu seinen Startup-Referenzen gehören Jimdo und Mikestar. Vor seiner Zeit als freier Berater arbeitete er auf Agentur- und Unternehmensseite. Zuletzt war er acht Jahre PR Manager beim Games Publisher Eidos/Square Enix.

(Foto: Flickr/invervegas; CC-Lizenz)

 

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37 Kommentare

  1. Stimme dir vollkommen zu. Ich verstehe das auch nicht, aber denke es liegt daran, dass Google & Facebook sehr viel Geld in Bestechung / PR ausgeben. Solche Summen können deutsche Startups sich nicht leisten, mit wenigen Ausnahmen, aber die sind dann wirklich nix besonderes á la Zalandoo.

    Denke das wird sich bestimmt noch ändern. Aber das dauert noch. Hängen den Amis eh immer mindestens zehn Jahre hinterher…

  2. Ich kann nur betonen, dass es in Österreich nicht viel anders ist. Darum zieht es Wappwolf auch nach US (das “A” von “USA” haben sie ja jetzt zwar verloren – aber egal)

    http://netzwertig.com/201…-ins-silicon-valley/

  3. Ich komme von der “anderen Seite”, bin Journalist, beschäftige mich auch mit Start-ups, und auch mir geht es so, dass ich Berichte zum Teil abgelehnt habe, genau mit der Begründung, die Sie nennen: Viele Start-ups waren mir einfach suspekt. Vielleicht ist das hin und wieder eine Überlegung wert, die Latte gegenüber schon existierenden Konzernen nicht zu hoch zu hängen, was Pressearbeit und Auftritt der Start-up-Vertreter angeht. Deshalb: danke für diesen Artikel und die andere Blickrichtung.

    Eine Geschichte stört mich aber. Sie schreiben: “Dass aber aus den Hundertausenden eines Startups schnell einmal mehrere Millionen weltweite Nutzer werden, können sich nur die wenigsten Redakteure vorstellen. Schade, denn genau das passiert regelmäßig. Auch in Deutschland.” Ich würde mir Beispiele wünschen. Welche Start-ups sind das genau? Welche Probleme hatten diese am Anfang mit Journalisten? Warum war das zu Unrecht der Fall? So hängt Ihr Artikel rein im Bereich der Meinung, ohne auch nur ein deutsches Start-up zu benennen.

  4. Vielen Dank für die Kommentare soweit.

    @Marcus Es ist nicht wirklich eine Frage des Geldes. Google, Facebook & Co. müssen sich mittlerweile kaum noch Mühe geben, damit ihre Presseinformationen & Aktionen aufgegriffen werden. Es sind Selbstläufer. Redaktionen nehmen sie auf, sobald sie reinkommen – das gilt allerdings auch für die schlechten News. Beides aber bringt Klicks…

    @Dennis Horn – Martin Weigert hat den Link ja bereits gepostet. Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, können wir uns gern einmal hierzu austauschen.

    • Ja, der Link gibt zumindest eine Liste an die Hand. Danke dafür!

      Was ich meinte: Der Artikel hängt für viele Kollegen möglicherweise etwas in der Luft, wenn sie nicht lesen, wie sich Journalisten im konkreten Fall verhalten haben – und was dann am Ende aus dem Start-up wurde, über das sie nicht berichten wollten. Solche Erfahrungsberichte würden vielleicht auch den Start-ups helfen, weniger den Eindruck des Suspekten zu erzeugen.

    • Ich hab den Link jetzt auch nochmal im angesprochenen Absatz eingebaut.

    • Zum Start-up, das ich dabei im Hinterkopf hatte: Es handelt sich um eines der oben erwähnten: Jimdo.com – ein Webseiten-Baukasten. Das Start-up hat mittlerweile seinen Weg in die deutsche Presse gefunden und ist international erfolgreich. Allerdings haben wir auch über zwei Jahre Pressearbeit benötigt, damit es halbwegs ernst genommen wird. Diese Zeit, das Geld und das Vertrauen in PR hat leider nicht jedes Start-up…

      Zu den Blockaden bei Journalisten: Dazu kann ich auch einige Beispiele nennen. Dachte mir aber, dass es in diesem Rahmen zu weit ins Detail gehen würde.

  5. Wie wahr! Das trifft auch in der Schweiz vollkommen zu. Eventuell hat das mit der hiesigen äußerst selbstkritischen Kultur zu tun und der Romantik, dass immer noch alles Neue und Innovative aus dem Westen stammt.

  6. Trifft genau unsere Erfahrung, wir sparen uns mittlerweile deutschsprachige Pressemitteilungen. Allerdings hat man es als Startup aus Deutschland in den USA auch nicht unbedingt leichter, denn die berichten bevorzugt über Startups aus den USA. Irgendwie ein Teufelskreis…

  7. Nur zur Süddeutschen, da heisst es

    “Die „Liebe“ zu den Big Playern geht sogar so weit, dass Süddeutsche.de den Unternehmen Facebook, Apple (iPad) und Twitter eigene Rubriken im Digital-Bereich (siehe Reiter) eingerichtet hat – eigene Themenbereiche, für einzelne (US-)Unternehmen bei Süddeutsche.de? Irgendetwas stimmt da doch nicht.”

    Das ist schlecht recherchiert.
    Dies sind Themen (tags), von denen es in der SZ einige tausend gibt. Also keine Verschwörung gegen deutsche Startups, wenn die US-Unternehmen hier vorkommen.

    Es gibt bei der SZ auch über dt. Startups geschrieben, mit “Reitern” / Themen
    http://www.sueddeutsche.de/thema/bigpoint
    http://www.sueddeutsche.de/thema/wooga
    http://www.sueddeutsche.de/thema/soundcloud
    http://www.sueddeutsche.de/thema/simfy

    • Vielen Dank für den Hinweis.

      Dieser Link macht es etwas etwas deutlicher, worauf ich hinauswollte:
      http://www.sueddeutsche.de/digital

      Auf der Digital-Seite haben Facebook, iPad (Apple) und Twitter jeweils ihre eigenen “Reiter”. Bei den Themen Cebit und IFA absolut verständlich – im Fall von Unternehmen für mich nicht. Damit werden Unternehmen zu festen redaktionellen Bestandteilen auf der Seite. Darüber täuscht auch die Bezeichnung “Thema/Tag” nicht hinweg.

    • @T. Theodoridis
      Wenn ich mich richtig erinnere, werden unter
      http://www.sueddeutsche.de/digital
      immer unterschiedliche “Themen” auf der horizontalen Navigation ausgewählt und so prominent dargestellt. Diese Auswahl ändert sich, hängt von der aktuellen Nachrichtenlage ab. Ist also nicht in Stein gemeiselt.

      Facebook, Twitter und Google werden auf vielen Sites (z.B. SocialBookmarks) promiment herausgestellt, weil sie Millionen von Lesern interessieren.
      Die Unternehmen mussten sich zu deren Startupbeginn auch erstmal gegen etablierte Mitbewerber durchsetzen.

  8. Stimme dem Inhalt des Artikels uneingeschränkt zu. Es gibt allerdings noch eine weitere wichtige Ausnahme, nämlich die ausgezeichneten VDI-Nachrichten für Ingenieure, verkaufte Auflage über 150.000, Reichweite etwa drei Mal so hoch und damit schon eine Publikumszeitung. Sie haben eine sehr gute “Gründerlounge”: http://vdi-nachrichten.co…/startzeit/index.asp

  9. eine erwähnensweite Ausnahme ist da http://www.computerwelt.at. Hier gibt es eine regelmäßige Gastkolumne von Christian Leeb (the white rabbit of Startup Wonderland in Österreich). An der Stelle ein Dankeschön im Namen von der österreichischen Startupszene.
    Nicht zuletzt entstammt es auch seiner Feder als Conclusio der europäischen Startupszene

    “Facebook wäre in Europa nie möglich gewesen…”

    traurig aber wahr – und so bleibt es den global ausgerichteten und querdenkenden Startups den Kontinent zu verlassen!
    Der bescheidene Rest ist stolz Copycats zu produzieren…

  10. Ich kann den Worten von H. Theodoridis in erster Linie schon zustimmen: Es ist verdammt schwer, deutsche startups zu platzieren, aber es ist nicht unmöglich! Ich habe für mehrere startups PR gemacht und oft hört man im persönlichen Kontakt mit den Journalisten: “Rufen Sie mich an, wenn das startup eine sechsstellige Mitgliederzahl hat” oder “Wenn die in sechs Monaten noch online sind, dann kommen Sie nochmal durch”. Das sind die Negativ-Beispiele. Wenn die Idee interessant und das Business-Modell stimmt, springen auch die großen Medien darauf an, auch wenn es sich um ein startup in der Nische handelt. Mit den Redakteuren von Spiegel Online, Focus, Financial Times Deutschland, Computer Bild, Bild, Hamburger Abendblatt oder Special Interest-Titeln wie z.B. tennis magazin habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Wie immer geht es auch hier um den guten direkten Kontakt zu den Redaktionen, um überhaupt angehört zu werden. Ein wenig mehr Offenheit sollte den deutschen startups aber durchaus entgegengebracht werden.

  11. Mein lieber Herr Theodoridis,

    als ich vor drei Jahren mit einem Internet-Marktplatz für Sprecher (Werbung, Off, Synchron, etc.) online gegangen bin, war mir natürlich klar, dass ich damit eine Nische bediene. Trotzdem hielt ich das für Europa neue und einzigartige Konzept einer provisionsfreien Online-Agentur für interessant genug, um bei der Fachpresse vorstellig zu werden – in dem Irrglauben, dass ein Portal, dass den Werbern und Marketern hierzulande viel, sehr viel Geld sparen würde, ein prima Thema für Horizont & Co. wären.

    Sie ahnen es schon: Das Interesse der Redaktionen strebte gen Null, während die Anzeigenverkäufer der gleichen Postillen mir regelmäßig die Bude einrannten. Da frage ich mich: Merkwürdig: Wie kann es sein, dass die Anzeigenverkäufer mir die Zielgruppe eines Heftes schmackhaft machen wollen, wo doch die Redakteure scheinbar der Überzeugung sind, dass just diese Zielgruppe an meinem Startup kein Interesse hat?

    Heute, drei Jahre später, ist bodalgo mit über 3.000 Sprecher aus rund 100 Ländern mit weitem, weitem Abstand das größte Portal für professionelle Sprecher in Europa. Überhaupt gibt es nur zwei Portale weltweit, die mehr Besucher und Kunden locken – beide sitzen in Amerika.

    Es hat auch ohne die Medien funktioniert. Schade ist halt nur, dass deshalb noch immer viele Agenturen das Geld ihrer Kunden zum Fenster rauswerfen (müssen), weil sie nicht wissen, dass es einfacher, schneller und günstiger geht, wenn’s ums Sprechen geht.

    Sie sehen also: Ihr Artikel spricht mir vollumfänglich aus der Seele. Danke für das Spotlight auf die deutschen Start-ups.

    Lieben Gruß aus München

    Armin Hierstetter

  12. Auch mehrere Mill. regelmäßige Nutzer ändern daran nichts. Man muss einfach damit leben, dass dt. Journalisten lieber ausländische Firmen hofieren (ist ja auch weniger angreifbar) und höchstens mal etwas Häme versprühen, wenn es – wie vorher gesagt – mal wieder ein dt. Unternehmen “erwischt” hat.

    Wir haben zum Glück mittlerweile mehr Nutzer im Ausland als hierzulande und Deutschland spielt auch unternehmerisch eine zunehmend weniger bedeutende Rolle. Schade – aber is so!

  13. Über startups zu schreiben birgt natürlich ein großes Risiko. Floppt das Ding ist es auch mit der Reputation hin. Da fällt es leichter über US-startups zu schreiben, die schon auf die Beine gekommen sind. Der Markt ist größer und etablierter. Wer das Risiko eingeht, über deutsche-startups abseits des Mainstreams zu schreiben, der hat auch Mut zum Risiko oder einfach Eier. Und ich rede hier nicht von den Dauer-Patienten in der beta 13.0-Phase, die immer noch durch das Gruender-Dorf getrieben werden.

    • Über startups zu schreiben birgt natürlich ein großes Risiko. Floppt das Ding ist es auch mit der Reputation hin.

      Warum das denn? Diese Logik vorausgesetzt, dürfte man ja über kein Thema mehr schreiben, das sich eventuell in Zukunft verändern könnte. Das ist Nonsense.

      Man braucht keine Eier, um über deutsche Start-ups zu schreiben. Nur ein ganzes Stück weniger von unserer Nation so geliebten Miesepetrigkeit, Dummschwätzerei und Schadenfreude, die sich merkwürdigerweise am allerliebsten gegen die Gewächse aus dem eigenen Land richtet.

    • Ach ja? Die Realität sieht leider anders aus. Und ich spreche da aus Erfahrung im direkten Kontakt mit sehr gut bekannten Journalisten. Herr Theodoridis schreibt in erster Linie von Publikumsmedien und nicht von Fachmedien, in denen Trends und die Zukunft veränderte startups berücksichtigt werden. Das interessiert den Redakteur eines auflagenstarken Publikumsmedium aber nicht, weil er Bedenken hat, dass es den Leser auch nicht interessiert, weil er es nicht kennt.

    • “Ach ja? Die Realität sieht leider anders aus. Und ich spreche da aus Erfahrung im direkten Kontakt mit sehr gut bekannten Journalisten.”

      Was hat das mit der These zu tun, es wäre riskant, über Start-ups zu schreiben, weil es der eigenen Reputation schade, wenn diese untergingen?

      Mag ja sein, dass unsere Journaille (der ich übrigens selbst über 20 Jahre lang angehört habe, vom Redakteur bis zum Verlagsleiter) so tickt, aber ich halte das eben für Unfug, denn dann dürfte man auch nicht über Politik, Wirtschaft etc. schreiben, weil das der eigenen Reputation ja noch mehr schaden kann, wenn sich’s in die “falsche” Richtung entwickelt.

      Dass es natürlich den Leser interessieren muss, ist doch klar. Aber mal ganz ehrlich: Wenn den gute Start-ups aus Germany nicht interessieren, dann gähnt der auch bei US-Neulingen. Dann interessiert ihn das ganz Thema nicht.

      Aber vielleicht liege ich auch falsch. Ganz ehrlich? Ist mir letztendlich total schnuppe. Es geht Gott sei Dank auch so.

  14. Das Desinteresse der Jourbaille besteht nicht nur gegenüber ökonomischen, sondern auch gegen politische Startups. Neue Bewegungen und Parteien wie Piraten, FREIE WÄHLER etc. Werden geflissentlich übersehen. Und (auch) deshalb suhlt sich die Politik im immer gleichen -umpf – Innovationen bleiben im

  15. Ich kann Theodossios aus eigener Erfahrung nur zustimmen: Amazon bekam z.B. in Deutschland Anfang diesen Jahres für die “Kindle Direct Publishing”-Plattform höchste mediale Aufmerksamkeit – für ein Modell, mit dem wir hier bereits 2008 gestartet sind (sogar als einer der internationalen First Mover). Noch trauriger ist es, wenn man dann noch nicht mal als “Counterpart” erwähnt und dadurch letztendlich die deutsche Internet-Szene nicht unterstützt wird. Recherche-Trägheit?

  16. Interessanter Artikel! Ganz so blind wie dargestellt sind deutsche Journalisten aber dann doch nicht. Ein weiteres Beispiel für eine Zeitung, die nach Perlen diesseits des Atlantiks taucht, sind die VDI nachrichten. In den vergangenen zehn Jahren habe ich dort als zuständiger Redakteur weit über 200 Technologie-Start-ups portraitiert bzw. von freien Kollegen portraitieren lassen. Dass wir dabei viele Perlen “made in Germany” gefunden haben, beweist eine aktuelle Auswertung von Creditreform. Die Wirtschaftsauskunftei hat sich in unserem Auftrag nach allen vorgestellten Jungunternehmen umgesehen. Erstes Ergebnis: Mindestens 80% der Firmen sind noch immer am Markt!

    • @Stefan Asche: Kann ich nur die VDI Gründernachrichten als RSS abonnieren? Ich sehe nur den RSS Feed für alle VDI Nachrichten, das ist mir etwas zu viel.

  17. Man sollte auch nicht vergessen, dass sich man ein deutsches Startup in der PR-Arbeit sehr diletantisch, naiv und gar überheblich verhält. Im September hatte ich dies in einem Blogbeitrag beschrieben.

    Die Fehler liegen am Ende auf beiden Seiten.

  18. Die Skepsis gegenüber Startups hat zwei Gründe: erstens ist jubeln nicht Aufgabe der Presse, und zweitens hat genau diese Branche vor nicht allzulanger Zeit elendiglich viel Geld verbrannt und damit die gesamte Wirtschaft ins Trudeln gebracht. Damals hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass, wer die Presse braucht, um wirtschaftlich zu werden, nichts taugt. Das hat überhaupt nichts mit mangelndem Patriotismus zu tun (ein seltsamer, ziemlich vorgestriger Vorwurf), sondern mit einer gewissen Vorsicht, die man der Branche entgegenbringt.

    • Der Journalist, das auch nach zehn Jahren noch traumatisierte Wesen?

      Mhh wer tatsächlich derartig empfindlich und nachtragend ist, sollte vielleicht lieber was ganz anderes machen.

      P.S. das Internet ist nicht mehr länger nur eine Branche. Es ist mittlerweile das Leben.

    • Richtig, das Bejubeln und Bevorzugen von Unternehmen ist nicht die Aufgabe der Presse. Genau das war mein Einwand, wenn es um die “großen Fische” geht.

      Und warum trauen sich Journalisten eigentlich nicht zu, gleichzeitig sachlich und interessant über ein Thema wie “neue Start-ups aus Deutschland” schreiben zu können – ohne in das Fahrwasser von “bejubeln” zu kommen. Und warum tun sie es dann doch (bejubeln), wenn es um die besagten großen Unternehmen geht? Man schaue sich nur einmal die Berichterstattungen an, wenn ein neues Produkt von z.B. Apple veröffentlicht wird. Von einer “gewissen Vorsicht” ist da nicht mehr viel zu sehen – dafür aber recht viel Distanzlosigkeit.

      Etwas weniger die “Großen hypen” und etwas mehr die deutschen Start-ups vorstellen – so lautet mein Vorschlag.

      Und mit Verlaub: Ihre Erkenntnis, die Sie aus der Internetblase gezogen haben ist… etwas betoniert. Es hat sich zwischenzeitlich doch das eine oder andere geändert. Man muss eben auch hinschauen.

      Und glauben Sie mir, ich bin weder vorgestrig noch patriotisch – zumal ich nicht einmal deutscher Staatsbürger bin. Aber es wundert mich doch sehr, wie harsch, destruktiv und verallgemeinernd in Deutschland mit aufstrebenden Internetunternehmen umgegangen wird. Warum auch immer das so ist.

    • Nunja, warum deutsche Startups besprechen, wenn es doch nur um Startups geht? Dafür gibt es keinen Grund außer diesen: Sie PR-Berater versuchen Ihren Claim abzustecken, weil Sie hier zurecht einen Wettbewerbsvorteil wittern. Selbstverständlich muss man hinschauen, aber soweit das Auge reicht: negative Bilanzen, undefinierte Geschäftsmodelle, die ‘hoffnungsvoll’ sind, aber nichts erwirtschaften, keine soliden Grundlagen. Da bin ich persönlich ganz froh, dass es viele mit der ‘betonierten’ Sicht halten und harte Fakten sehen wollen, statt möglicherweise vielleicht richtig zu liegen.

      @Martin Weigert: Schöne Phrasen. Empfindlich sein ist also nur dann gut, wenn man damit auf die Bedürfnisse des Marktes reagiert (da heißt es dann ‘Perlentaucher’, is ja auch nix anderes als empfindlich auf gewisse Eindrücke zu reagieren)? Aber nicht auf die eigenen Erfahrungen? Deswegen wird es diese Kooperation zwischen Techblogs und Publikumsmedien nur unter großen Widerständen geben, weil die Techbloggerei idR Marktjournalismus ist. Das hat nichts mit übertriebener Empfindlichkeit oder nachtragend sein zu tun, sondern mit einem gesunden Abstand zum Geschehen.

      P.S. Bilanzen sind nicht mehr länger nur eine Detail. Es ist mittlerweile die Messlatte.

    • @fpg: wenn Bilanzen die messlatte wären würden die meisten US-Startups extrem mies da stehen. Es ist doch vielmehr so, dass dt. Unternehmen nach Umsatz/Gewinn und US-Unternehmen nach Vision/Traffic bewertet werden. Wir sind halt doch das Land der Schrauben-/Dübel- (und Schuhe)-Verkäufer … ;-)

      Ich habe übrigens auch noch nie erlebt, dass sich ein Journalist mal Bilanzen von z.B. D&B oder Crefo besorgt hätte (die oft viel aktueller sind als die beim Amtsgericht veröffentlichten) … die Doppelmoral ist das Problem!

  19. Na klar wäre etwas mehr Aufmerksamkeit schön, gerade in der Anfangszeit. Auch bei uns gab es kaum Berichte über unseren Start. Allerdings haben wir durch unsere Pressearbeit viele Kontakte herstellen können. Somit haben wir zwar nicht die mediale Aufmerksamkeit erlangt, die wir uns erhofften, aber stattdessen konnten wir einige Kooperationen aufbauen.

    Das ist ja das Schöne am Gründen. Es kommt immer anders als geplant, und dann gibt es doch eine Lösung :)

  20. Viele gute, halbwegs “Relevanz-geprüfte” Tipps gibt es jeden Tag auf Dradio Wissen zu hören. Mehr Aufmerksmakeit kann man den “Neuen” dann an einem Tag auch kaum schenken bzw. sich durch klicken.

    Alles in Allem muss man PR (über alle Kanäle hinweg) aber auf jeden Fall sportlich nehmen: viel Training und gutes unbemerktes Doping! :)

  21. …. was man nicht kennt will man auch nicht sehen (wenn das Geschäft auch irgendwie so weitergeht – Medien, Presse, Wirtschaft, Politik, …)

    Was “klein” ist -das ist meist ein Startup, der eine technische oder organisatorische Innovation in die Welt bringt- wird nicht ernst genommen. Auch wenn jeder Prozess in Natur, Leben und Wirtschaft stets unscheinbar beginnt, so entwickelt sich alles Lebendige in exponentieller Wachstumsrate. Zellteilung, Technologieentwicklung, Internetnutzung, Komplexität, Unternehmen, ….

    2008 wurde ich belächelt und GF der Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland, Klaus Wurpts, interviewte mich zu meinem damaligen Elevator Pitch auf der Mitteldeutschen Elevator Pitch Night in Leipzig

    Was 2008 begann manifestierte sich in einem Gespräch mit Ray Kurzweil am Rande des 4. Dresdner Zukunftsforums

    2011 ist es dies.

    Die Medien haben -bislang- kaum Interesse daran gezeigt, möglicherweise zu visionär und zu klein. Doch einige haben 2010 das Potential erkannt und haben schon mal Interviews “gewagt”, wie der “Blitz

    2011 sogar Daryl Cook, der den Macher dieser Vision via Skype von Melbourne aus im Interview hatte.

    Noch immer eine Utopie? Mitnichten ;-)

    Wer mehr wissen möchte, die Visionäre aus Dresden stehen zur Verfügung.

  22. If you need royalties free music and voiceovers you can download the samples in this web:

    http://www.locutortv.es . It is no charge.

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  1. [...] PR-Berater Theodossios Theodoridis moniert, dass deutsche Medien lieber über US-Firmen berichten als über deutsche Startups. netzwertig.com [...]

  2. [...] Es liegt unter anderem daran, dass viele Journalisten und Redaktionen hiesige Internetunternehmen gern und gekonnt übersehen.Will man aber fair bleiben, so muss man auch in Richtung der Startups und deren Pressearbeit [...]

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