Integration mit dem Google Reader:
Topicmarks liefert
zusammengefasste RSS-Artikel
Topicmarks liefert automatisch erstellte Zusammenfassungen von Onlinetexten in englischer Sprache. Mittels einer neuen Integration des Google Reader lassen sich so zukünftig Beiträge aus den eigenen RSS-Feeds auf das Wesentliche reduzieren.
Bisher ermöglichte der Dienst den Import von Texten per Datei-Upload, Weblinks zu Artikeln, dem Einfügen eines Textes aus der Zwischenablage, Bookmarklet sowie E-Mail. Mit einer neuen Version stellt Topicmarks nun zwei weitere Wege vor, um für die Aufmerksamkeitsspanne von “Information Junkies” ungeeignet ausführliche Texte im persönlichen Topicmarks-Konto abzulegen und als handliche Kurzfassung darzustellen:
Zum einen können User ihr Topicmarks-Konto mit ihrem Evernote-Account verknüpfen und dort gespeicherte Texte abspecken lassen. Zum anderen – und das ist die wirklich spannende Neuerung – integriert der Dienst aus Kalifornien nun auch den Google Reader. Nach einer einmaligen Autorisierung des Zugriffs auf Googles populäres RSS-Werkzeug liefert Topicmarks für sämtliche Artikel aus allen abonnierten Feeds eine Zusammenfassung.
Während das Google-Reader-Feature im Topicmarks-Blog schon als verfügbare Neuerung angepriesen wird, ist die Funktion derzeit noch nicht online. Ein Tweet lässt darauf schließen, dass der Rollout für den heutigen Montag geplant ist.

Ich konnte die neue Funktion also noch nicht ausprobieren. Ein im Blog veröffentlichter Screenshot deutet jedoch darauf hin, dass Artikel aus den Feeds in chronologischer Reihenfolge dargestellt werden. Das Auswählen spezifischer Feeds oder Ordner scheint demnach nicht möglich sein.
Potenziell den meisten Nutzen hat von der Integration, wer viele englischsprachige Feeds im Google Reader abonniert hat (denn nur bei diesen kann der Service die wichtigsten Punkte extrahieren). Die von Topicmarks erstellten Kurzzusammenfassungen ließen sich dann entweder als Alternative zum flüchtigen Überfliegen von XXL-Texten heranziehen oder aber für eine Vorauswahl der Lektüre verwenden, der man sich später in voller Länge widmen möchte.
Die grundsätzliche Idee, für Beiträge aus abonnierten RSS-Feeds eine Option zur komprimierten Darstellung anzubieten, hat auf jeden Fall ihren Reiz. Gleichzeitig wäre dies eigentlich eine Funktion, die Google selbst für den Reader (und andere contentzentrische Angebote) bereitstellen sollte. Bei Topicmarks in San Francisco würde man sich sicherlich freuen, sollte der Internetriese aus dem nicht weit entfernten Mountain View eines Tages anklopfen.
Ich aktualisiere den Beitrag, wenn die Google-Reader-Implementierung verfügbar ist.
Update: Ab jetzt könnt ihr die Google-Reader-Integration ausprobieren.
Link: Topicmarks























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