Das Beste:
netzwertig.com im August 2011

Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem August 2011.

Analysen

Reviews

Samstag App Fieber

Außerdem

Greplin:
Neue iPhone-App weiß vor der Suche, wonach Nutzer suchen

Greplin, die Suchmaschine für die persönliche Cloud, hat eine kostenfreie iPhone-Applikation veröffentlicht. Diese nutzt das gewonnene Wissen über die Nutzer, um ihnen für sie zum aktuellen Zeitpunkt relevante Suchvorschläge zu machen.

Eine mobile Applikation, die weiß, wonach man sucht, noch bevor man auch nur einen Buchstabe in ihr Suchfeld eingetragen hat: Dieses Versprechen will die brandneue iPhone-App der persönlichen Cloudsuchmaschine Greplin einlösen.

Greplin ist ein in der Basis-Version kostenfreier Service, der im Februar dieses Jahres offiziell veröffentlicht wurde und die eigenen Konten bei einschlägigen Clouddiensten indexiert sowie an einer zentralen Stelle durchsuchbar macht.

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Zahlen mit Geld oder Daten:
Wenn Nutzer die Wahl hätten

Weil viele Onlineservices über Werbung refinanziert werden, ist ihr Bedarf an Nutzerdaten groß. Anwender sollten stattdessen die Wahl haben, ob sie mit ihren Daten oder ihrem Geld bezahlen möchten.

Die meisten führenden Onlinedienste werden kostenfrei angeboten und finanzieren sich hauptsächlich durch Werbung. Anders als bei klassischen Medienkanälen wie Radio oder TV lässt sich die Auslieferung von Anzeigen im Web an einzelne Konsumenten genau steuern und an die individuellen Interessen und Präferenzen einzelner Nutzer anpassen. Der Onlinedienst weiß, was der User mag, und versucht, die gezeigte Werbung entsprechend abzustimmen.

Genau in dieser Eigenheit der digitalen Welt liegt eine der Hauptursachen für die unendliche Datenschutzdebatte, die in letzter Zeit an Intensität zuzunehmen scheint und mittlerweile in sehr zweifelhaften Aktionen einzelner Bundesländer gipfelt. Internetfirmen wollen (und müssen) so viele Daten wie möglich erheben, um auf deren Basis die Effektivität und Effizienz ihrer Werbemittel zu steigern – das jedoch stößt Politikern, Datenschützern und einigen (wenigen) Anwendern bitter auf.

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Linkwertig:
Springstar, 9Flats, Xing, Stilbruch

Springstar
Mit Springstar gibt es einen weiteren Inkubator in Berlin.

Klonfabriken wie Springstar bedienen den globalen Markt der Geldgeber, die ihr Kapital gerne in Bewährtes und scheinbar leicht Skalierbares stecken.

» Springstar: Jung/Hommels bündeln ihre Beteiligungen in Berlin

 

Local
deutsche-startups stellt einige deutschsprachige Dienste vor, die sich der eigenen Nachbarschaft wiedmen.

Nutzer sollen erfahren, was um sie herum passiert, andere Kiezgänger kennenlernen und einen stärkeren Bezug zu den ortsansässigen Händlern und Gastronomen bekommen.

» Dienste mit Lokalbezug

 

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Startup-Ökosystem:
Warum Tech-Cluster wichtig sind

Die Meinungen über das jüngste Aufblühen von Berlin als Startup- und Tech-Cluster gehen auseinander. Doch es gibt gute Gründe, die für die regionale Konzentration der Branche an einem Ort sprechen.

Grafik: 6Wunderkinder
Grafik: 6Wunderkinder
Einer der entscheidenden Vorteile der US-amerikanischen Internetwirtschaft ist die Existenz von zwei Ballungsräumen, in denen sich ein großer Teil der Branchenakteure konzentrieren. Zum einen handelt es sich hierbei um die Gegend zwischen Silicon Valley und dem benachbarten San Francisco (bekannte Anbieter von dort sind Google, Apple, Facebook sowie Twitter), und zum anderen um New York – eine Stadt, die bisher eher für ihre Werbeindustrie bekannt war, in den letzten Jahren aber diverse Startups von internationaler Bedeutung hervorgebracht hat (wie foursquare, Tumblr oder Etsy).

Europa fehlt bisher ein mit dem Silicon Valley vergleichbarer Tech-Cluster. Stattdessen besitzt jedes Land einen oder mehrere eigene Hotspots, an dem sich Webfirmen, Investoren und Entwickler bevorzugt ansiedeln. In Großbritannien ist dies London, in der Schweiz Zürich, in Österreich Wien und in Deutschland waren es bisher gleich mehrere Städte.

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BringMeBack:
Damit verlorene Gegenstände
wieder zum Besitzer finden

Der junge Kölner Dienst BringMeBack will Verbrauchern dabei helfen, verloren gegangene Gegenstände zurückzubekommen. Dafür müssen diese mit einer Identifikationsnummer versehen werden, die Finder anschließend online suchen können, um sich ihren Finderlohn zu sichern.

Niemand verliert gerne Gegenstände – erst recht nicht, wenn diese einen hohen materiellen oder emotionalen Wert besitzen. Das Kölner Startup UnitedOne will mit seinem neuen Service BringMeBack eine internetgestützte Lösung anbieten, damit verloren gegangene Dinge mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit zurück zu ihren Besitzern finden.

BringMeBack vertreibt dafür mit einer vordefinierten, eindeutigen Identifikationsnummer versehene Marker, die von Präventivmaßnahmen ergreifenden Nutzern auf die in ihren Augen wertvollsten und gleichzeitig mit einem Risiko des Verlierens behafteten Gegenstände geklebt werden. Jeder Marker enthält neben der Nummer einen Hinweis zur Website BringMeBack. Ist ein Marker auf einem Objekt wie einem Notebook angebracht, trägt der Nutzer dessen Nummer im Mitgliederbereich von BringMeBack ein und definiert zeitgleich einen Finderlohn.

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Linkwertig:
EC2, runtastic, simfy, Berlin

Cloud
Die Cloud – genauer gesagt Amazons virtueller Infrastrukturdienst EC2 – wurde fünf Jahre alt.

» Happy 5th Birthday to Amazon EC2

 

TV-Spots
deutsche-startups stellt 10 lustige TV-Spots von deutschen Startups vor.

Die Bandbreite unserer zehn Lieblingsspots reicht von teuerproduzierten Filmchen bis zu selbstgedrehten Spots. Ansprechende Werbung muss halt nicht teuer sein, sondern nur gut.

» 10 coole Start-up-TV-Spots

 

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Deutsche Social Networks:
Das vergebliche Hoffen
auf Datenschutz als Rettung

Die VZ-Netzwerke, lokalisten und wer-kennt-wen.de loben sich für ihren gemeinsamen Verhaltenskodex rund um Daten-, Jugend- und Verbraucherschutz. Nutzern ist’s egal.

Foto: stock.xchng
Foto: stock.xchng
Verfolgt man die ermüdende deutsche Diskussion rund um Datenschutz im digitalen Zeitalter, erhält man leicht den Eindruck, es gäbe auch für Konsumenten nichts Wichtigeres. Immerhin kämpfen ja Politiker und Datenschützer im Sinne und Auftrag des Verbrauchers, möchte man meinen.

Doch wäre der krampfhafte Schutz der eigenen Daten um jeden Preis tatsächlich etwas, das Deutsche abseits von Populismus und Panikmache rund um Street View und Gesichtserkennung für erstrebenswert halten, stellt sich die Frage, was von einer aktuellen Meldung zum gemeinsamen Verhaltenskodex der drei deutschen Social Networks VZ-Netzwerke, lokalisten und wer-kennt-wen.de zu halten ist:

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Personalisiertes Radio:
Aupeo veröffentlicht iPad-App

Aupeo hat eine kostenlose iPad-Applikation veröffentlicht. Die personalisierbaren Radiostreams des Berliner Musikdienstes gelangen so aufs Apple-Tablet.

Einschlägige Musikdienste ließen sich lange Zeit, was die Veröffentlichung von iPad-Applikationen betraf. Vor einem Monat schließlich konnte simfy den Start seiner Anwendung für das Apple-Tablet verkünden. Diese steht allerdings nur zahlenden Nutzern des Kölner Dienstes für On-Demand-Musikstreaming zur Verfügung.

Das Berliner Startup Aupeo hat vor einigen Tagen nun ebenfalls eine iPad-App lanciert. Anders als bei simfy ist diese wie Aupeos iPhone-, Android- und Symbian-Applikation gratis nutzbar.

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Kapitalspritze für Empfehlungsportal plazaa:
Vom Hobbyprojekt zum Startup

Ende 2009 richtete Alexander Kaiser ein Blog ein, auf dem er und Kollegen Restaurants bewerten konnten. Mittlerweile ist aus dem Hobbyprojekt das Startup plazaa geworden – das mit einer Kapitalspritze im sechsstelligen Bereich im Rücken die etablierten Anbieter in Verlegenheit bringen soll.

Als der Designer Alexander Kaiser Ende 2009 für sich und seine Kollegen ein privates Blog zur Bewertung von Restaurants, Cafés, Bars und anderen Locations aufsetzte, hatte er noch keine Ahnung, dass dies für ihn den Anfang einer Gründerkarriere darstellen würde. Auch plante er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, die WordPress-Plattform öffentlich zugänglich zu machen.

Doch nach viel positivem Feedback aus seinem Umfeld und einer kritischen Haltung zur Entwicklung des von ihm seit 2006 genutzten Hamburger Bewertungsportals Qype entschloss sich der gebürtige Sankt Augustiner, sein Projekt “plazaa” in geschlossener Beta-Phase zu lancieren und neben Köln auf weitere Städte auszuweiten. Im Sommer 2010 stellten wir die zu diesem Zeitpunkt von Kaiser noch immer in der Freizeit betriebene Empfehlungsplattform vor.

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