LocalUncles CEO Philip Reichen erzählt, was er von der Konkurrenz hält und warum er Entwickler aus der Schweiz rekrutiert.
Wenn man über Schweizer Startups bloggt, führt man nicht allzu oft Ferngespräche. Aber ab und zu fällt eine Ausnahme an – zum Beispiel für ein Update zu
LocalUncle in New York City. Das von zwei Schweizern (Philip Reichen und Philipe Fatio) lancierte Startup macht sich gerade daran, von New York aus das Feld der local based Services aufzumischen.
Wir haben bereits im März zum ersten Mal über den damals noch auf den Namen loqize.me hörenden Dienst berichtet. Inzwischen haben die Gründer den Namen gewechselt – eingänglicher und leichter zu buchstabieren sollte die neue Webadresse sein.
In Entwicklung ist der Service schon mehr als halbes Jahr. Bereits im Oktober 2010 hatte ich die Gelegenheit, eine vielversprechende lauffähige Seite auszuprobieren. Seither sind einige Features hinzugekommen, aber der Dienst ist immer noch im Private-Beta-Modus. Das ist auch meine erste Frage an Philip: Warum?
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Bei einem Blick auf die Reaktionen rund um Google+ fällt auf: Facebook fehlen unter den Early Adoptern die Fürsprecher, Google hat sie zahlreich. Es ist die späte Quittung für Facebooks wiederholte Fehltritte der Vergangenheit im Umgang mit den Nutzern.
Fanboy (Quelle: Flickr/Snazzo, CC-Lizenz)
Wahrscheinlich erinnert ihr euch noch: In den ersten Jahren nach Facebooks Öffnung für die Allgemeinheit (anfänglich benötigten Mitglieder eine .edu-Mailadresse) galt das soziale Netzwerk nicht nur als unangefochtener Innovator im Netz, sondern auch als sympathisches Startup, das Dinge anders und besser machte als die bisherigen Anbietern wie MySpace oder die VZ-Netzwerke.
Doch irgendwann im Jahr 2009 begann sich die Stimmung zu wandeln (nach einem einzelnen Faux Pas mit dem Werbeprogramm Beacon bereits im Jahr 2007). Denn mit zunehmender Größe war das US-Unternehmen bestrebt, seine wachsende Bedeutung auf Dauer zementieren und gleichzeitig die Grundlage für eine solide Monetarisierung legen zu wollen. Also griff es verstärkt zu Maßnahmen, die zwar die eigenen Ziele unterstützten, aber bei einem (kleinen, aber teilweise lautstarken) Teil der Nutzerschaft zu in ihren Ausmaßen variierenden Protesten führten.
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MySpace
Nach dem Gerücht kam gestern die Bestätigung: MySpace wurde für lausige 35 Millionen Dollar an Specific Media verkauft.
» Myspace to Be Sold to Specific Media for $35 Million
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+1
Der bis dato eher sinnlose +1 Button von Google wird nun in Google Analytics und den Webmaster Tools ausgewertet und kann also fortan zumindest als Signal für die Beliebtheit von Inhalten herangezogen werden.
» +1 reporting in Google Webmaster Tools and Google Analytics
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