In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: BuzzRank Curator – ein Aggregator für die deutschsprachige Blogosphäre; Pfandgeben – Pfand abholen lassen; und zielegal – eine Inspirationsplattform zum Entdecken der idealen Reise.
Mit dem
BuzzRank Curator gibt es
neben buzzly, Newshype und Virato einen weiteren neueren Aggregator für die deutschsprachige Blogosphäre. Bewertungsgrundlage für die Berechnung der Relevanz der Artikel sind 700 Mitglieder eines geheimen
Curator Panels, neben Blogpostings werden vom BuzzRank Curator auch Fotos und Videos aggregiert. Ein asketischer Minimalismus im Design scheint überhaupt ein gemeinsames Merkmal aller deutschsprachigen Aggregatoren zu sein, der BuzzRank Curator wirkt aber fast noch aufgeräumter und etwas moderner als seine Kollegen.
» weiterlesen
Das Darmstädter Startup flinc will Menschen mit seinem neuartigen Dienst zur Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten mobiler machen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Heute öffnet der Service deutschlandweit seine Pforten.
Nicht alle Menschen benötigen ein eigenes Auto. Gelegentlichen Bedarf an einem fahrbaren Untersatz dürfte dagegen so gut wie jeder irgendwann haben – sei es für Strecken mit schlechter ÖPNV-Anbindung, einen Wochenendausflug oder eine spontane Tour in den Nachbarort.
Das Darmstädter Startup flinc richtet sich mit seiner neuartigen Plattform zur Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten genau an diese Zielgruppe – sowie an alle Besitzer eines Kfz, die gerne Gesellschaft haben und einen Teil ihrer Fahrtkosten refinanzieren wollen.
» weiterlesen
buzzly ist ein weiterer neuer Aggregator für die deutschsprachige Blogosphäre. Zumindest optisch stellt er seine Mitstreiter in den Schatten, und auch konzeptionell macht er einen guten Eindruck.
Es ist noch nicht lange her, da sah es so aus, als ob die deutschsprachige Blogosphäre ohne einen zentralen Aggregator auskommen müsste.
Bei Rivva war gerade das Licht ausgegangen und interessierte Blogleser fragten sich, wie sie sich nun über die meist diskutierten Themen bei hiesigen Blogs auf dem Laufenden halten konnten.
Nicht einmal ein halbes Jahr später sieht die Lage ganz anders aus: Rivva hat ein überraschendes Comeback gefeiert und seine über vier Jahre etablierte Rolle als Herzstück der deutschsprachigen Blogosphäre problemlos wieder eingenommen. Und mit Newshype (das nach einer Vielzahl von technischen Problemen nun doch ein zaghaftes Lebenszeichen zu zeigen scheint) und virato.de existieren mittlerweile zwei andere Plattformen, welche die Vernetzung zwischen Blogs und anderen Onlineangeboten rund um populäre Themen darstellen wollen.
Mit dem neuen Angebot buzzly wird aus dem Aggregatoren-Trio nun sogar ein Quartett.
» weiterlesen
Google Maps
Google Maps bekommen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Echtzeit-Verkehrsinformationen.
Die Verkehrsdaten werden für die Navigation verwendet, können aber auch als eigene Ebene in das Kartenmaterial eingeblendet werden.
» Google Maps mit Stauwarner für Deutschland
Frankreich
Mit dem Three-Strikes System hat es Frankreich geschafft, etwa ein Drittel der Bevölkerung zu kriminalisieren. In 9 Monaten wurden etwa 18 Millionen Filesharer registriert – allerdings wurden nur 470.000 Warnungen ausgesprochen.
» France Tracks Down 18 Million File-Sharers
» weiterlesen
500.000 Tweets wurden seit dem Launch von Buffer Anfang des Jahres über den Dienst verschickt. Am Wochenende zieht das österreichisch-britische Gründerduo hinter dem Tool zum Verwalten und zeitversetzten Publizieren von Twitter-Nachrichten ins Silicon Valley.
Vor genau drei Monaten berichteten wir über Buffer, ein junges Startup des österreichisch-britischen Gründerduos Leonard Widrich und Joel Gascoigne.
Die Zwei haben sich mit ihrem Webdienst vollständig dem Thema des zeitversetzten Twitterns verschrieben: Buffer erlaubt das automatisierte Versenden von Tweets zu einem vordefinierten Zeitpunkt. Nutzern soll so die Möglichkeit gegeben werden, Kontinuität und Regelmäßigkeit in ihr Zwitscherverhalten zu bringen, selbst wenn sie gerade keine Gelegenheit haben, ihre Twitter-Follower aktiv zu unterhalten.
Zu unserem Bericht im April gab Leonard Widrich die Zahl der Buffer-Anwender mit ungefähr 3.000 an. Heute, drei Monate später, sind es laut seiner Aussage fast 20.000. Er und sein Mitgründer freuen sich außerdem über das Erreichen der Marke von 500.000 mit Hilfe von Buffer versendeten Tweets.
» weiterlesen
Mit garanbo und Reposito wollen zwei junge Dienste aus Deutschland Konsumenten dabei helfen, ihre Kassenzettel und Garantieunterlagen sicher aufzubewahren und im Bedarfsfall wiederzufinden. Auch Investoren scheinen an diese Idee zu glauben.
Vor einem Monat stellten wir euch in unserer Rubrik Samstag App Fieber garanbo vor, eine Webanwendung zur Verwaltung von Garantiezetteln. Der Weg zum netzwertig.com-Bericht war für den Dienst aus Radolfzell am Bodensee kein leichter – es erforderte für die garanbo-Macher einiges an Arbeit, um uns davon zu überzeugen, dass es tatsächlich einen Bedarf an einem Onlineservice zum Kassenzettel-Management gibt (anfänglich fehlte garanbo zudem eine mobile Komponente).
Hundertprozentig glaube ich noch immer nicht an den Ansatz. Womöglich liege ich mit meiner Skepsis aber falsch (oder ich kaufe einfach zu selten im stationären Handel ein). Denn mit Reposito hat sich nun bereits ein zweites Startup aus Deutschland in dieser Nische eingerichtet. Das Karlsruher Unternehmen der zwei Gründer Philipp Hartmann und Adrian Runte konnte zudem Kizoo und den Business Angel Joachim Bernecker als Geldgeber gewinnen. Ein mittlerer sechsstelliger Betrag steht Reposito damit für die weitere Entwicklung zur Verfügung.
» weiterlesen
Kobo
Mit 80.000 deutschsprachigen Titeln startet Kobo den größten E-Bookstore Deutschlands. Insgesamt hat Kobo 2,4 Millionen Bücher im Angebot.
Wie Amazon Kindle und der iRiver Story HD setzt der Kobo eReader Touch Edition auf E-Ink, also elektronische Tinte, als Display-Technik. Anders als Kindle und Story HD wird das Kobo-Produkt per Touchscreen bedient.
» Mit 80.000 Büchern von Libreka: Elektronischer Buchladen Kobo startet in Deutschland
Lieferando
Der Lieferdienst Lieferando hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 6 Millionen Euro abgeschlossen.
Wir werden unser Wachstum stark ausbauen, sodass Lieferando.de künftig flächendeckend in allen deutschen Städten verfügbar ist.
» Lieferando sammelt weitere Millionen ein
» weiterlesen
Die kostenlose Windows-Anwendung Click.to des Karlsruher Unternehmens Axonic will im digitalen Alltag anfallende, tausendfach wiederkehrende Handgriffe durch wenige Klicks ersetzen und den Desktop sowie Webdienste näher zusammenbringen.
Es kommt wirklich nicht oft vor, dass es ein aus dem deutschen Sprachraum stammender Dienst aus dem Stand zu einem umfangreichen Artikel beim tonangebenden US-Tech-Blog TechCrunch bringt. Dem Karlsruher Unternehmen
Axonic ist dieses Kunststück gelungen.
Die acht Jahre alte Firma, die sich auf die Softwareentwicklung im Bereich der intelligenten Kommunikation konzentriert und unter anderem die Outlook-Erweiterung Lookeen anbietet, hat dieser Tage mit Click.to eine kostenlose Desktop-Anwendung veröffentlicht, die den Arbeits- und Internetalltag von Windows-Nutzern erheblich vereinfachen soll – und am Freitag gleich einen ausführlichen Bericht von TechCrunch eingeheimst. Einen besseren Start hätte sich das fast 20-köpfige Team hinter der Software kaum wünschen können.
» weiterlesen
Twitter
Twitter freut sich über eine Million registrierte Anwendungen (als Anwendung zählt allerdings auch die Integration von @anywhere auf einem Blog) und hat den Entwicklern ein neues Portal spendiert.
» One Million Registered Twitter Apps
» Twitter Developers
YouTube
Auf Livestreaming mit YouTube könnten wir in Deutschland vergeblich warten: Angebote mit mehr als 500 Zuschaueren fallen unter eine Zulassungspflicht.
Wer ohne staatliche Erlaubnis als Rundfunkveranstalter im Netz sendet, der begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 500.000 Euro Bußgeld geahndet werden kann.
» YouTubes Livestreaming vor dem Aus?
» weiterlesen
Smartphone-Nutzern fällt es nicht schwer, ihre Geräte mit unzähligen Apps zu befüllen. Doch was wäre, wenn man nur zehn Anwendungen installieren dürfte? Auf welche fiele die Wahl?
Mehr als 60 Applikationen sind im Durchschnitt auf einem mobilen Gerät mit Apples iOS-Betriebssystem (iPhone, iPad, iPod touch)
installiert worden. Besitzer von Android-Smartphones
laden durchschnittlich 25 Apps herunter. Angesichts des anhaltenden App-Booms ist zu erwarten, dass diese Werte weiter steigen – auch wenn sich die ein oder andere “native” Applikation dank HTML5 mittlerweile auch im mobilen Browser realisieren lässt.
Das enorme Angebot (über 500.000 iOS-Anwendungen, im Android Market soll es rund 300.000 Apps geben), der kinderleichte Installationsprozess und die durch das Touchdisplay geschaffene intuitive und kurzweilige Bedienung machen die mobilen Software-Pakete fast zwangsläufig für jeden Besitzer eines Smartphones oder Tablets attraktiv.
» weiterlesen