Neues Startup aus Berlin:
Amen mixt den
ultimativen Hype-Cocktail

Das im “Stealth Mode” befindliche Berliner Startup Amen weiß, wie man auf sich aufmerksam macht, ohne sein Produkt zeigen zu müssen: Man mixt den ultimativen Hype-Cocktail zusammen.

Foto: stock.xchng
Foto: stock.xchng
Man nehme die derzeit am häufigsten mit Lobpreisungen überhäufte Stadt der Welt, kombiniere dies mit einer geheimnisvollen Startup-Idee, einer Prise Eigenlob sowie einigen Superlativen, gebe ein paar bekannte Namen hinzu, mixe das Ganze mit einer Portion Hollywood-Glamour und schmecke das Resultat mit etwas Risikokapital ab. Das Resultat: Amen.

Unter diesem polarisierenden Namen schickt sich ein neues Startup aus Berlin an, die beste Meinungsplattform der Welt aufzubauen. Oder zumindest etwas in diese Richtung. Denn Amen befindet sich derzeit im so genannten Stealth Mode. In dieser Frühphase junger Unternehmen wird bis auf wage Andeutungen nicht verraten, um was für ein Produkt es sich handelt.

Während Amen sich mit seiner informationsarmen Website für Außenstehende noch immer als verspäteter Aprilscherz entpuppen könnte, hat das von einem illustren Gründerteam angeschobene Startup laut TechCrunch Europe angeblich bereits zwei Millionen Dollar von Index Ventures, US-Schauspieler und Promi-Geek Ashton Kutcher sowie Madonna-Manager Guy Oseary eingetrieben.

Man muss annehmen (und hoffen), dass die Geldgeber Amen in Aktion gesehen haben. Vielleicht stammen von ihnen auch die auf Amens Job-Site veröffentlichten Nutzer-Zitate über den Dienst: “auf seltsame Weise süchtig machend”, “besser als Pornos”. Entweder ist das Projekt eine echte Sensation, oder die vier Amen-Macher Felix Petersen (Gründer von Plazes), Florian Weber (erster Twitter-Entwickler), Caitlin Winner und Ricki Vester Gregersen besitzen einen ganz besonderen Humor.

Apropos Superlative: Das Amen-Team hat diverse freie Stellen zu besetzen und verspricht Kandidaten den besten Job der Welt. Falls jemand von euch diesem Angebot nicht widerstehen kann, bewerbt euch ruhig, schaut euch den Service an und erzählt uns anschließend, ob es sich lohnt, Amen auf netzwertig.com weiter im Blick zu behalten.

(Foto: stock.xchng)

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9 Kommentare

  1. Marcus
    schrieb am 22. Juli 2011 um 13:11 Uhr (#)

    Sowas kann man aber nur machen, wenn man bekannt ist. Klar bei den Namen macht das etwas her. Sonst würde das sicher ncith funktionieren. Mal sehen, was die so reißen können…

  2. maik
    schrieb am 22. Juli 2011 um 14:41 Uhr (#)

    hehe – Techcrunch schreibt “talk of the town”, bei “town” kann es sich nicht um Berlin handeln

  3. Fabian
    schrieb am 22. Juli 2011 um 16:12 Uhr (#)

    Wir suchen auch noch jede Menge Verstärkung und bei uns ist es bestimmt cooler zu arbeiten :)

  4. Wigger
    schrieb am 23. Juli 2011 um 08:13 Uhr (#)

    Sowas von schülerbuzz, schon zu Beginnin dieser Form laut zu sein ist nur schraeg, oder sogar peinlich, hat irgendjemand auch mal inhaltlich recherchiert? wer diese guys genau sind?

  5. Leander Wattig
    schrieb am 23. Juli 2011 um 19:00 Uhr (#)

    @Wigger: Wieso denn peinlich? Sonst heulen alle rum, dass allgemein zu wenig Aufmerksamkeit da ist. Wenn sie dann mal in einem Fall da ist, wird’s gleich super-kritisch beäugt. Über das Produkt sagt es natürlich nichts. Ein bisschen Hype kann doch aber nicht schaden. Oder?

  6. Sebastian
    schrieb am 23. Juli 2011 um 19:53 Uhr (#)

    Für den Sche++++ fliegst du wieder aus meinem Reader.

  7. Michael
    schrieb am 26. Juli 2011 um 15:43 Uhr (#)

    doch… wirklich… klasse Marketing!

  8. florian
    schrieb am 26. Juli 2011 um 16:46 Uhr (#)

    “besser als pornos” ist doch mal eine ansage :-) warten wir es ab bis sie ihre 5 stellen besetzt haben und warten was dabei herauskommt würde ich sagen.

  9. Mané
    schrieb am 31. Januar 2012 um 23:03 Uhr (#)

    ist noch aktiv?
    oder gibt es eine neue Website?

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