Bei der neuen deutschen Onlineplattform Seedmatch präsentieren Startups mit Konsumentenfokus ihre Konzepte und können sich von Usern mit einem Mikroinvestment ab 250 Euro unterstützen lassen. Gründer Jens-Uwe Sauer beschreibt, für welche Jungunternehmen sich der Seedmatch-Ansatz eignet.
Jens-Uwe Sauer ist Gründer und Geschäftsführer von Seedmatch, einer Onlineplattform aus Dresden, die erstmalig in Deutschland Crowdfunding für Startups ermöglicht.
Crowdfunding hat sich in den letzten Monaten und Jahren immer stärker etabliert. Gerade für Startups auf der Suche nach dem benötigten Startkapital stellt diese neue Finanzierungsart, bei der eine Menge von Menschen mit kleinen Beträgen darüber entscheidet, ob ein Projekt das benötigte Kapital erhält, eine interessante Alternative zu den herkömmlichen Finanzierungswegen dar.
Aus diesem Grund bietet Seedmatch erstmalig in Deutschland Crowdfunding für junge Unternehmen an. Diese erhalten bei einem erfolgreichen Funding neben dem Kapital auch eine Vielzahl an aktiven Unterstützern. Doch welche Geschäftskonzepte können die Crowd begeistern zu investieren und welche Eigenschaften müssen die jungen Unternehmen und deren Gründer mitbringen, damit das Funding ein Erfolg werden kann?
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Der Österreicher Roman Scharf hat nach dem Verkauf des von ihm mitbegründeten VoIP-Dienstes Jajah eine Plattform gestartet, die Crowdsourcing mit der Reichweite des Social Web verknüpft. Im Interview blickt er auf eine aufregende Zeit zurück und plaudert über sein neues Projekt.
Roman Scharf ist passionierter Serienunternehmer. 2005 startete er nach zwei vorhergegangenen Gründungen in Wien zusammen mit Daniel Mattes den VoIP-Dienst
Jajah. Nach gut einem halben Jahr siedelten die zwei mit Jajah ins Silicon Valley um. Ende 2009 verkauften sie ihr Startup
für gut 200 Millionen Dollar an den spanischen Telekommunikationskonzern Telefónica. Für Roman Scharf bedeutete dies jedoch nicht, fortan die Füße hochzulegen. Mit
Talenthouse zieht der Österreicher gerade von der US-Westküste aus eine Onlineplattform auf, die Crowdsourcing und digitales Marketing revolutionieren soll.
Im Interview mit netzwertig.com erklärt Roman Scharf, wie es sich anfühlte, kurze Zeit nach dem Launch von Jajah einen Anruf von US-Investoren zu erhalten, wieso aus Jajah kein Dienst in der Größenordnung von Skype geworden ist und warum Crowdsourcing eine clevere und effektive Form des digitalen Marketings darstellt. » weiterlesen
Wimdu
Wimdu, der Airbnb-Klon der Samwer-Brüder, soll laut TechCrunch eine heftige Kapitalspritze von 90 Millionen Dollar erhalten haben. Das Geld kommt demnach aus dem engen Samwer-Umfeld, weshalb offen ist, wie viele der Millionen tatsächlich bewegt worden sind.
» Investors Pump $90 Million Into Airbnb Clone Wimdu
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Google
Google hat die soziale Suche nun auch in Deutschland gestartet.
Wenn ihr beispielsweise nach Informationen über Fotografie sucht und euer Freund Marcin einen Blogpost darüber geschrieben hat, wird dieser Post höher in euren Suchergebnissen angezeigt und mit einem Foto von Marcin versehen
» Die soziale Suche kommt nach Deutschland
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Es heißt, herkömmliches Blogging wird immer mehr von kurzen Statusmeldungen verdrängt. Der US-Dienst Tumblr vereint das Beste beider Publikationsformen und wächst rasant.
Tumblr
Die globale Internetwirtschaft wird bekanntlich von einer kleinen Zahl an äußerst erfolgreichen und hunderte Millionen Nutzern bei sich vereinenden Unternehmen dominiert (
Eric Schmidts “Gang of Four” und vielleicht eine Handvoll weitere Firmen darüber hinaus). Dahinter, in der zweiten Reihe, stehen einige andere, teils sehr ambitionierte Anbieter, die konsequent auf einen Platz an vorderster Front hinarbeiten.
Ein solcher Kandidat ist der US-Blogservice Tumblr. Zuletzt berichteten wir im November 2010 über das vor vier Jahren von David Karp in New York gegründete Startup. Ich beschrieb damals, wie der kostenfreie Service erfolgreich die Lücke füllt, die MySpace hinterlassen hat, die aber sonst bisher von keinem anderen Social-Web-Dienst geschlossen werden konnte: die der kreativen Selbstdarstellung.
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Innerhalb von drei Tagen erzielte ein Beitrag beim Satireblog Der Postillon zur Schließung von Kino.to über 400.000 Seitenaufrufe. Der mit Abstand bedeutsamste Traffic-Lieferant war dabei Facebook.
Fast genauso viel Aufmerksamkeit
wie die Razzia gegen die mutmaßlichen Betreiber und Helfer der Streamingplattform Kino.to in der vergangenen Woche erhielt ein
das Thema auf humorvolle Art aufgreifender Artikel des Satireblogs Der Postillon.
“Razzia bei kino.to zwingt Millionen User, zwei Minuten nach neuer Streaming-Plattform zu suchen” steht in der Überschrift des gut 200 Wörter langen Beitrags, der nicht ohne Spott feststellt, dass Nutzer nach der Schließung des berühmt-berüchtigten, über sechs Jahre bestehenden Kino.to-Portals nun bei Google nach einem der vielen vergleichbaren, illegalen Streamingdienste suchen müssen. Angesichts des bisherigen Ermittlungstempos der Fahnder könnte die nächste Schließung einer derartigen Site schon 2017 anstehen, so das Fazit.
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Creative Commons
Geschätzte fünf Jahre nach Flickr besinnt sich auch YouTube der Creative Commons und offeriert den Benutzern nun die Möglichkeit, ihre Videos unter eine Creative-Commons-Lizenz zu stellen.
Zur Einführung der CC-Lizenzoption hat YouTube 10.000 Videos unter der CC-By-Lizenz von Organisationen wie C-SPAN, PublicResource.org und Voice of America online gestellt.
» YouTube unterstützt Creative Commons
Deutsche Post
Die Deutsche Post will Zeitungen und Zeitschriften bald auch elektronisch zustellen.
Die Verlage zahlen für die eigentliche Entwicklung der Apps nichts. Die Post will stattdessen eine Flatrate für die Nutzung der App pro Ausgabe berechnen.
» Deutsche Post startet App-Service für Verlage
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Die grundsätzliche Nachfrage nach einer Alternative zu den führenden Social-Web-Diensten scheint nach wie vor zu bestehen – ein Plädoyer, Diaspora eine zweite Chance zu geben.
Mein Artikel zum Wunsch nach einer Non-Profit-Alternative zu Facebook und Twitter
hat für viele Reaktionen gesorgt. Ich scheine nicht der einzige zu sein, den der Gedanke nachdenklich stimmt, dass zwei Firmen in den nächsten Jahren die Hoheit über die digitale Kommunikation und Interaktion von bis zu einer Milliarde Menschen besitzen.
Und während – wie von einigen Kommentatoren angemerkt – die Bequemlichkeit der Nutzer (wobei “Netzwerk- und Lock-In-Effekte” die korrektere Bezeichnung wäre) eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einer ernstzunehmenden, reichweitenstarken Alternative ist, halte ich deren Entstehung dennoch nicht für ein Ding der Unmöglichkeit. Zumal das Ziel ja nicht sein soll, die zwei Netzwerkgiganten vom Thron zu stoßen und ihre Funktionalität so orginalgetreu wie möglich nachzubilden.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: StorageRoom – CMS für mobile Anwendungen; Garanbo – einfache Verwaltung von Garantieunterlagen; und Tricider – Entscheidungen in der Gruppe treffen.
StorageRoom ist eine Mischung aus Datenbank und cloud-basiertem Content Management System, das besonders für die vereinfachte bzw. schnellere Entwicklung von mobilen Anwendungen optimiert ist. Die Idee dabei ist, dass man die eigenen Daten in frei definierbaren
Collections organisiert und verwaltet und in der Folge via der StorageRoom
API in die eigenen Anwendungen integrieren kann. Die
API ist dabei
RESTful und das bevorzugte Format ist
JSON,
XML ist in Planung. Bei der Preisgestaltung haben sie sich an 37signals orientiert – es gibt Pläne zwischen 12 Euro und 100 Euro monatlich, zusätzlich gibt es einen kostenlosen Plan zum reinschnuppern.
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Das Verbraucherschutzministerium prüft laut Spiegel Online, inwieweit Werbekunden von Websites, die gegen deutsche Datenschutzgesetze verstoßen, zur Rechenschaft gezogen werden können. Ohne Kollateralschaden ließe sich dies nicht umsetzen.
— Jetzt Gratis-Ticket ausdrucken! — Am 21. Juni wird im Zürcher Plaza wieder gepokeRT! pokeRT ist Zürich's Social-Media-Party, die jedes Mal gegen 500 Leute ins Plaza lockt. Apéro, Networking, Talk, Musik und ganz viel Social Media! — Textanzeige —
Nach Verpixelung, digitalem Radiergummi sowie der EU-Cookie-Richtlinie könnte man meinen, noch destruktivere und bürokratischere Eingriffe zur scheinbaren Wahrung eines veralteten und populistischen Datenschutzverständnisses in der digitalen Welt könnten der Politik kaum einfallen. So kann man sich irren!
Nach einem Bericht von Spiegel Online prüft das Verbraucherschutzministerium die Möglichkeit, deutsche Anzeigenkunden für Datenschutzverstöße von ausländischen Internetdiensten (wie z.B. Facebook oder Google) zur Rechenschaft zu ziehen.
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Airbnb, die angesagte US-Plattform zur Vermittlung von Privatunterkünften, attackiert in einer E-Mail ihre deutschen Kontrahenten und scheint sich dabei insbesondere auf einen Nachahmer zu beziehen.
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Man sagt ja, Konkurrenz belebt das Geschäft. Doch in einigen Fallen kann sie auch zu einer Schlammschlacht zwischen den Wettbewerbern führen. Genau diese scheint sich gerade zwischen den privaten Zimmer- und Wohnungsvermittlungsplattformen anzubahnen – einem der Startup-Trends dieses Jahres.
Nachdem sich gezeigt hat, dass das von der aus San Francisco stammende Plattform Airbnb etablierte Konzept des temporären Mietens und Vermietens von Unterkünften zwischen Privatpersonen ein verheißungsvolles wirtschaftliches Potenzial mit sich führt, dauerte es nicht lange bis zum Auftauchen erster Nachahmer:
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