Das Schweizer Startup horizobu hat eine Suchmaschine lanciert, die sich vor allem für tiefergehende Recherchen eignen und bei der Erkundung von Themengebieten helfen soll.
In Deutschland werden über 90 Prozent
aller Suchen über Google abgewickelt. In der Schweiz
sieht es ähnlich aus. Und während in den USA mit der Microsoft-Suchmaschine
Bing immerhin ein ernstzunehmender Konkurrent existiert, liegt Googles Marktanteil auch dort
bei immerhin knapp 65 Prozent.
Und trotz oder gerade wegen dieser eindeutigen Dominanz eines Unternehmens gibt es immer mal wieder Versuche, alternative Suchwerkzeuge zu etablieren. Manchmal – wie im Falle von Cuil – geht dies ordentlich daneben. Und ab und an lässt sich so zumindest ein kleiner Achtungserfolg erzielen, wie Blekko es bewiesen hat.
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Auf die Web-2.0-Euphorie folgten mehrere Jahre der Konsolidierung und Machtkonzentration, mit Facebook und Twitter als große Besuchermagneten. Doch 2011 gibt es wieder Anzeichen für eine neue Vielfalt im Social Web.
Claudio Matsuoka/Flickr; CC-Lizenz
Als ich Anfang 2007 damit begann, über die Internet- und Startupwelt zu bloggen, befand sich das Netz gerade am Höhepunkt der so genannten Web-2.0-Welle. Geprägt war diese von einem stetigen Strom an jungen,
einschlägigen Namensmustern folgenden Onlinefirmen und Webdiensten, die im großen Stil auf charakteristische Designelemente, auf Nutzervernetzung und User Generated Content setzten. Funktionierende Geschäftsmodelle suchte man in der Regel vergeblich.
Was folgte, war eine mehrjährige Phase der schleichenden Konsolidierung. Nach und nach schlossen einzelne Dienste ihre Pforten, oder blieben zwar online, aber wurden von den Usern gemieden. Im Frühjahr 2008 sammelte ich in dieser Liste 149 Social Networks aus Deutschland. Auch heute noch scheinen eine ganze Reihe davon erreichbar zu sein und vor sich hin zu vegetieren. Relevanz hat abgesehen von einigen sich erfolgreich in der Nische positionierten sozialen Netzwerken mittlerweile bekanntlich nur Facebook.
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Guardian
Der Guardian stellt künftig das Digitale ins Zentrum der strategischen Überlegungen, der Fokus liegt auf einem offenen Journalismus jenseits der Ränder der Zeitung.
» Guardian News & Media to be a digital-first organisation
Firefox
Mozilla hat einen Release Candidate von Firefox 5 veröffentlicht, die Finale Version wird am Dienstag erwartet.
Damit erscheint Firefox 5 rund drei Monate nach Firefox 4. Die Neuerungen in Firefox 5 sind dementsprechend bescheiden, aber das ist auch das erklärte Ziel von Mozilla
» Firefox 5 ist fertig
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: MisterThread – minimalistische Diskussionsrunden; Mundraub – freies Obst im öffentlichen Raum; und Wetterfee – ein Wetterdienst auf Twitter.
Mit
MisterThread kann man auf tatsächlich unkomplizierte Weise Diskussionen mit seinen Bekannten und Verwandten führen. Threads können mit einem Klick eröffnet und in der Folge als Link an alle Beteiligten verschickt werden. Optional kann man den Thread mit einem Passwort schützen und die E-Mail-Adresse muss nur angegeben werden, wenn man den Thread später löschen möchte. Alle Beiträge werden chronologisch und ohne Schnickschnack angezeigt, was ggf. sogar eine nützliche Selbstbeschränkung ist. Threads könne zudem via E-Mail oder
RSS abonniert werden.
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Die iPhone-App Sonar informiert auf Basis von foursquare-Check-Ins, welche Facebook- und Twitter-Kontakte man mit anderen Personen im selben Raum teilt. Das ist sehr nützlich.
Ein Bereich des digitalen Lebens, dem Jajah- und Talenthouse-Gründer Roman Scharf
im Interview vom Mittwoch für die Zukunft besonders gute Entwicklungschancen prophezeite, ist das Knüpfen von neuen, für einen relevanten Kontakten.
Noch während er dies sagte, musste ich an ein junges New Yorker Startup denken, das sich Ende Mai auf der TechCrunch Disrupt-Konferenz präsentierte und dessen mobile Applikation sich seitdem bei mir im stillen Testbetrieb befindet: Sonar.
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Newsgrape will die Publikation und den Konsum von Onlinetexten neu definieren. Nach vier Monaten im geschlossenen Beta-Test kann nun jeder bei der österreichisch-deutschen Plattform Beiträge veröffentlichen und sich mit Lesern sowie Autoren vernetzen.
16.055 Dollar konnten die Studenten Felix Häusler und Leo Fasbender rund um den Jahreswechsel über die Crowdfundingplattform
Kickstarter von Spendern einnehmen, um eine Onlineplattform zu entwickeln, welche die Publikation und den Konsum von Onlinetexten
neu definieren soll. Anfang Februar präsentierten sie die erste Pre-Beta-Version von dem
Newsgrape getauften Projekt. Wir erläuterten damals
die wichtigsten Funktionen.
Bei Newsgrape können Nutzer Texte verfassen, diese in wenigen Schritten online publizieren und sich mit anderen Usern und Autoren vernetzen. Der österreichisch-deutsche Dienst verfolgt damit ein ähnliches Konzept für Texte, wie es YouTube für Videos erfolgreich praktiziert. » weiterlesen
Project Spartan
Facebook tüftelt an einer HTML5-basierten Plattform für mobile Anwendungen.
Aus mir unerklärlichen Gründen macht der TechCrunch-Autor MG Siegler aus diesen Informationen einen Angriff von Facebook auf Apple.
…
Besonders in diesem Fall ergibt der konstruierte Kampf um Leben und Tod keinen Sinn.
» Project Spartan: Facebook’s Hush-Hush Plan To Take On Apple On Their Own Turf: iOS
» Es gibt keinen Krieg zwischen Facebook und Apple
Open Ehec
Das Open Data Blog stellt (und beantwortet) eine nicht uninteressante Frage: Hätte das Netz bei der Suche nach Ehec helfen können?
Im Wissenschaftsbereich werden Internet und Open Data längst ganz selbstverständlich zum Organisieren von Wissen und zur Zusammenarbeiten genutzt. Der nächste Schritt aber wird wohl noch eine Weile dauern.
» Hätte das Netz bei der Suche nach Ehec helfen können?
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Zwei aktuelle Studien beleuchten die Nutzungsmuster und Einstellungen der deutschen User rund um den Konsum von Musik. Offensichtliche und überraschende Erkenntnisse wechseln sich ab.
Foto: stock.xchng
Wenn es nach einschlägigen Onlinediensten wie
simfy oder
Spotify geht, ist Streaming die Zukunft des Musikkonsums. Ich würde mich dieser These anschließen. Der kostenpflichtige Erwerb von MP3-Dateien zum Beispiel über iTunes stellt lediglich einen Zwischenschritt beim Prozess des Übergangs vom Modell physischer Tonträger zu digitalen Tönen dar.
Der einzelne Song ist angesichts von Millionen von online verfügbaren Titeln (auf legalen sowie illegalen Wegen) nicht mehr länger ein Objekt, dem sich aus Hörersicht ein signifikanter monetärer Wert zuordnen lässt. Auch wenn das Umsatzvolumen kostenpflichtiger Downloads absolut gesehen wächst, wird für eine steigende Zahl von Netzbürgern der unbegrenzte und geräteunabhängige On-Demand-Zugriff auf Millionen von Titeln zur attraktiveren Option (was natürlich vorrangig für massenkompatible Musik gilt und gewisse, von Streamingservices vernachlässigte Genres ausklammert).
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wahwah.fm will Menschen unterwegs über ein kollektives Musikerlebnis verbinden. Mit der ab sofort verfügbaren iPhone-Applikation macht das Berliner Startup einen ersten Schritt auf dem Weg dorthin.
Stellt euch vor, ihr sitzt im Zug, Kopfhörer in den Ohren, und lauscht genau der selben, individuellen Musikzusammenstellung, die auch eine andere Person in eurem Wagen gerade hört. Gefällt euch die Mischung, könnt ihr dieser Person über euer Smartphone eine Nachricht schicken und ihren Stream abonnieren. Oder ihr geht danach einfach zu ihr und sagt hallo.
Genau für derartige Erlebnisse möchte das Berliner Startup wahwah.fm sorgen. Anfang Mai hatten wir das Konzept des von Philipp Eibach gegründeten Dienstes erstmals vorgestellt. Ich attestierte ihm damals hinsichtlich der gewählten Aufmachung und Außendarstellung beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start – ohne jedoch die noch nicht fertige mobile App gesehen zu haben. Kurze Zeit später verbesserte der Service seine Ausgangslage mit dem Gewinn des Next11 Elevator Pitch nochmals.
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Gema
Die Gema erweist sich in den Verhandlungen mit YouTube als zäher Brocken, eine Einigung ist in absehbarer Zeit nicht in Sicht.
Seit einigen Tagen versucht Youtube, den Ärger der Nutzer auf die Gema zu lenken. Wenn das Portal Videos blockiert, verweist es in der Begründung ausdrücklich auf die deutsche Verwertungsgesellschaft.
» Streit zwischen Youtube und Gema eskaliert
Facebook
In Sicht ist jedoch eine neue iPhone-App von Facebook, die sich laut TechCrunch stark an den beiden Shooting Stars Instagram und Color orientiert.
» Facebook’s Secret iPhone Photo Sharing App
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