Wer Google+ ausprobiert, merkt schnell, wie viel Spaß die Kombination aus gelungenem Design und modernster Technologie macht. Die Komplexität der Plattform hingegen wirft die Frage nach der Massentauglichkeit auf.
Wenig überraschend habe ich Teile meines Vormittags bei Googles
neuem Social Network
Google+ verbracht – wie eine rapide wachsende Zahl anderer User auch, die durch
Googles gelockerte Zügel bei der Bereitstellung von Einladungen Zugang zu der Plattform erhielten.
Blendet man die Tatsache aus, dass die aktuelle Situation dort am ehesten mit der Lieferung von neuem Spielzeug an einen Kindergarten zu vergleichen ist (Sascha Lobo ruft zum Bau des längsten Kommentarthreads auf – woran ich mich dann auch beteiligt habe) und entsprechend wenig Aussagekraft über die sich mittelfristig etablierenden Anwendungsszenarien besitzt, schießen einem während des Experimentierens mit den verschiedenen Funktionen zahlreiche Gedanken durch den Kopf.
Die drei, die bei mir mehr als einmal auftauchten, lauteten: “State-of-the-Art-Technologie”, “Komplexität” und “Wieso eigentlich?”:
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In München findet derzeit der DLDwomen statt. Zwei Tage geht’s hier um die Zukunft, und zwar die der Frauen. Facebook-Managerin Joanna Shields denkt aber vor allem an die Kinder.
Katja Schönherr lebt als freie Journalistin in Zürich und ist gerade auf dem DLDwomen in München.
Womenomics, Frauenquoten, gemischte Teams – am ersten Vormittag des
DLDWomen fallen diese Schlagworte unablässig. Saftige Frauenthemen dominieren also den Beginn der vom Burda-Verlag initiierten Konferenz im Bayerischen Nationalmuseum in München.
Als Facebook-Managerin Joanna Shields (Gesamttitel: Vice President and Managing Director of Facebook Europe, Middle East and Africa) an die Reihe kommt, meint man zunächst, man bewege sich nun weg von weiblichen Themen. Denn Wörter wie „women“ und „female“ fehlen in ihrem Vortrag völlig. Doch ganz unweiblich ist auch ihr Thema nicht; sie stellt nämlich Kinder in den Mittelpunkt. Ein Aspekt, der in Männerreden ja eher selten vorkommt und wenn, dann vorwiegend in Form einer witzigen Anekdote vom Sohnemann als auflockernder Vortragseinstieg.
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Google öffnet bei seinem gestern gestarteten Social Network Google+ die Schleusen und erlaubt nun das Einladen weiterer Nutzer. Wir versuchen, möglichst vielen von euch Zugang zu verschaffen.
Hinweis: Bitte beachtet das Update am Artikelende!
Es ist eine schnelllebige Zeit: Gestern noch waren Einladungen zu Google+ Mangelware und offiziell existierte nicht einmal eine Möglichkeit, andere Nutzer einzuladen. In der Nacht aber scheint Google die Schleusen geöffnet zu haben. Nicht nur ich fand einen Invite in meinem Posteingang vor (Dank an Carsten Pötter), sondern den Aussagen bei Twitter nach zu urteilen auch einige andere Networkingwillige.
In bester netzwertig.com-Tradition möchten wir nun versuchen, so vielen von euch wie möglich ebenfalls Zugang zu verschaffen. Zwar ist die offizielle “Invite”-Option, die ab und an rechts unterhalb des Streams auftauchen soll, derzeit offensichtlich deaktiviert. Aber es gibt einen zweiten Weg, andere Nutzer zu Google+ zu holen:
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E-Books
Südkorea wird die Schulbücher bis 2015 auf E-Books umstellen.
Die Schüler sollen digitale Schulbücher über Computer, Smartphones, Tablets oder den Fernseher abrufen können.
» Aus dem Schulbuch wird ein E-Buch
Skype
Mit dem SkypeKit startet Skype ein Programm, mit dem Skype auf den verschiedensten Plattformen und Gerätschaften integriert werden kann. Zusätzlich lernt Skype XMPP und wird dadurch kompatibel mit vielen IM-Clients.
» With SkypeKit, Skype wants to be everywhere
» Skype adds XMPP support, IM interoperability next?
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Das deutsche Social Network Kwick startet eine eigenständige Dating-Plattform, die sich durch eine moderne und funktionelle Oberfläche sowie eine faire Preisgestaltung vom Wettbewerb abheben soll.
Die zunehmende Konzentration im Social-Networking-Bereich stellt kleinere und regionale Anbieter vor Herausforderungen: Denn selbst wenn eine lokale Verwurzelung gern als effektives Alleinstellungsmerkmal angeführt wird, besteht dennoch die Gefahr, dass Facebook (und
zukünftig vielleicht Google+) immer
größere Teile des Zeitbudgets der Nutzer vereinnahmen.
Diversifizierung heißt daher das Zauberwort. Dabei geht es darum, die bestehenden Strukturen und Ressourcen zum Aufbau neuer Geschäftsbereiche oder gar eigenständiger Dienste zu verwenden – um im eventuellen Falle einer Verdrängung nicht mit leeren Händen dazustehen.
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Am 20. September steigt in Köln der erste European Pirate Summit, eine exklusive Startup-Konferenz für technologieaffine, risikofreudige Entrepreneure. netzwertig.com unterstützt die Veranstaltung als Medienpartner.
Echte technologische Innovation, Kreativität, Risikobereitschaft und Freude am Unternehmertum statt Copycats und ausschließlichem BWL-Fokus – dies könnte durchaus eine Charakterbeschreibung der Startups sein, die wir hier bei netzwertig.com am liebsten vorstellen. Gleichzeitig handelt es sich dabei aber auch um den Themenschwerpunkt des
European Pirate Summit 2011, einer exklusiven Startup-Konferenz, die am 20. September in Köln stattfindet.
Weil diese Werte unserer Ansicht nach die Voraussetzung für das Entstehen einer nachhaltigen, erfolgreichen und disruptiven Internetwirtschaft darstellen, unterstützt netzwertig.com den European Pirate Summit als Medienpartner.
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Am Dienstagabend hat Google sein lange angekündigtes soziales Netzwerk Google+ vorgestellt. Wir liefern euch einen kompakten Überblick über die Hintergründe und Rahmenbedingungen.
Rechtzeitig bevor Googles seit langem angekündigtes Social Network zum neuen
Duke Nukem Forever mutiert, hat der Internetriese am Dienstagabend Details zu seinem Großprojekt Google+ präsentiert und den Startschuss für eine erste öffentliche Testphase gegeben. Wir hatten es
eben bereits in Linkwertig erwähnt.
Im Folgenden fasse ich Hintergründe und die wichtigsten Aspekte rund um das Unterfangen in kompakter Form zusammen. Eine Zusammenstellung der Quellen findet ihr am Ende.
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Google+
Mit dem Google+ Projekt hat Google gestern eine aus mehreren Facetten bestehende Initiative für das soziale Web vorgestellt. Derzeit ist Google+ leider nur mit Einladung zugänglich.
+Circles: Teilen, was wichtig ist, mit Menschen, die wichtig sind
+Sparks: Startet Unterhaltungen zu beliebigen Themen
+Hangouts: Schaut vorbei und sagt virtuell Hallo, von Angesicht zu Angesicht zu Angesicht
+Mobil: Einfach mit anderen teilen, was um einen herum passiert
» Das Google+ Projekt
» Demo
» Inside Google+ — How the Search Giant Plans to Go Social
MySpace
MySpace hingegen steuert eher auf die Auslaufrille zu und wird laut Kara Swisher für 30 Millionen Dollar verkauft. Zum Vergleich: Noch 2006 hat Google 900 Millionen Dollar bezahlt, um drei Jahre lang auf MySpace die Suchbox platzieren zu können.
» Exclusive: Myspace Sale Nearing End Today With Low $30M Price and Buyer You Never Heard Of
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Das Wiener Startup egoArchive zeichnet über ein Browser-Plugin die besuchten Webseiten eines Nutzers auf und macht deren Inhalt daraufhin über eine Online-Oberfläche durchsuchbar.
Internet-Intensivnutzer – mutmaßliche 99,9 Prozent derjenigen, die diesen Artikel lesen – bekommen jeden Tag derartig viele Webseiten zu Gesicht, dass es zu einem höchst komplizierten Unterfangen werden kann, eine davon zu einem späteren Zeitpunkt gezielt wiederzufinden.
Das Wiener Startup egoArchive hat einen Onlineservice entwickelt, der dieses Problem lösen soll: egoArchive speichert jede von einem User besuchte Seite automatisch und macht sie nachträglich über eine Weboberfläche auffindbar und durchsuchbar – in etwa so, wie es Last.fm mit seiner Scrobble-Funktion für Musik erlaubt.
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