wooga:
Berliner Social-Games-Schmiede
erhält Rekordinvestment
Das Berliner Startup wooga hat in einer rekordverdächtigen Finanzierungsrunde 24 Millionen Dollar frisches Kapital erhalten.
In einer “Series B”-Finanzierungsrunde haben die Hauptstädter 24 Millionen Dollar frisches Kapital aufgenommen. Neben dem US-Lead-Investor Highland Capital Partners beteiligten sich auch Tenaya Capital (ebenfalls USA) sowie die bisherigen Geldgeber Balderton Capital (London) und Holtzbrinck Ventures an der Runde.
Ende November 2009 flossen von Balderton Capital und Holtzbrinck Ventures bereits einmal 7,5 Millionen Dollar (5 Millionen Euro) in das Unternehmen, das innerhalb von zwei Jahren zu Europas führendem Anbieter von Spielen für soziale Netzwerke (= Facebook) aufgestiegen ist.
Insgesamt wurden damit inklusive eines initialen Seed-Investments mehr als 31,5 Millionen Dollar (nach heutigem Stand 22 Millionen Euro) in wooga gepumpt – für ein deutsches Startup aus dem Social Web-Bereich zumindest innerhalb dieser kurzen Zeitspanne ein meines Wissens nach bisher einmaliges Ereignis.
Im Januar hatte uns wooga-Gründer und CEO Jens Begemann in einem Interview Einblicke in die Entstehungsgeschichte und Zukunftspläne des Unternehmens gegeben. Seine Vision: wooga in den nächsten zehn bis 20 Jahren zu einem der Top-Drei-Spieleanbieter weltweit zu machen. Und damit meint er Spiele generell, nicht nur bei sozialen Netzwerken.
Mit 30 Millionen aktiven Nutzern pro Monat sind die Berliner mittlerweile laut eigenen Angaben der drittgrößte Gaming-Anbieter bei Facebook. Im Januar lag die junge Firma lediglich auf dem siebten Platz. Begemanns damals formuliertes Ziel für 2011, auf Rang drei vorzustoßen, ist damit bereits erreicht.
Im Februar verkündete wooga, sich mit seinen Spielen ganz auf Facebook konzentrieren zu wollen. Zum 31. März zog es sich deshalb von den VZ-Netzwerken zurück.
Angesichts der engen Anlehnung an Facebook, der enormen finanziellen Unterstützung durch US-Geldgeber sowie der globalen Ambitionen ist die Eröffnung einer wooga-Niederlassung in Kalifornien nur noch eine Zeitfrage. Schon weil Begemann es dann nicht so weit zum Facebook-Hauptquartier hat.
Update: wooga informierte uns, dass es keine Pläne für eine Dependance im Silicon Valley gebe.
























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