Onlinespeicher:
Wuala will ein großes Stück
vom Dropbox-Kuchen

Wuala hat einen überarbeiteten Desktop-Client veröffentlicht und bietet Sync- und Backup-Funktionen ab sofort auch Nutzern der Gratis-Version. Der führende Speicherdienst Dropbox hat damit einen echten, ernstzunehmenden Konkurrenten.

Bei jeder schlechten Nachricht gibt es jemanden, der von ihr profitiert. Das gilt auch im Bezug auf die Negativschlagzeilen, die der Sync- und Onlinespeicherdienst Dropbox in den vergangenen zwei Monaten produzierte.

Zuerst führte eine Ergänzung der Geschäftsbedingungen des kaSchlüssel der Dateien für alle sichtbar auf dem Server hinterlegtlifornischen Startups zu einem Aufschrei bei Usern und Medien, weil ein (bei vielen Services üblicher) Passus aufgenommen wurde, der die Weitergabe von Nutzer-Daten auf Nachfrage der US-Regierung nicht ausschließt. Dies wiederum sorgte für die allgemeine Einsicht, dass Dropbox die von Usern hochgeladenen Daten weniger umfangreich verschlüsselt als bisher angenommen (und von dem Unternehmen kommuniziert). Und nebenbei machte sich der bisher sehr populäre Dienst auch noch durch ein juristisches Vorgehen gegen ein Open-Source-Filesharing-Tool für Dropbox Feinde.

Es ist unklar, inwieweit die letzten Wochen dem Ruf und der Glaubwürdigkeit des Cloudservices aus San Francisco nachhaltig geschadet haben. Mindestens ein Profiteur der kritischen Dropbox-Berichterstattung steht aber bereits fest: der Zürcher Cloudspeicher-Dienst Wuala. Dessen Name fiel in den Kommentarspalten in letzter Zeit oft, wenn über Dropbox-Alternativen diskutiert wurde.

Der Grund dafür: Anders als die meisten kommerziellen, für den Massenmarkt gedachten Speicherlösungen verschlüsselt Wuala Dateien direkt auf den Endgeräten. Die Mitarbeiter des Unternehmens haben damit keinen Zugriff auf die von Usern abgelegten Dateien.

Der Preis, den Anwender bisher dafür bezahlen mussten, war ein etwas gemächlicheres Innovationstempo. Schließlich muss bei jeder Neuerung die Ver- und Entschlüsselung berücksichtigt werden, was zum Beispiel auf mobilen Geräten eine zusätzliche Herausforderung ist. Seit Mitte März bietet Wuala jedoch endlich eine kostenfreie iPhone-App, Ende April kam eine Android-Anwendung hinzu.

Ein Blick auf die jüngsten Beiträge im Wuala-Blog zeigt, dass die Schweizer die einmalige Möglichkeit erkannt haben, die sich durch die zumindest temporär abgeflaute Dropbox-Begeisterung bietet. Gleich in mehreren Texten im Unternehmensblog wurde in letzter Zeit die Wuala-Verschlüsselungstechnologie beleuchtet. Durch diese wird technisch ausgeschlossen, dass Nutzerdaten extern weitergegeben werden können.

Doch Wuala will nicht nur einen Biss vom Dropbox-Kuchen, sondern ein richtig großes Stück. Seit wenigen Tagen stehen auch Gratis-Nutzern drei Funktionen bereit, die bisher nur Teil des Pro-Angebots waren, bei Dropbox jedoch seit jeher kostenfrei angeboten wurden und dessen Herzstück ausmachen: ein automatisches Backup lokaler Ordner, eine Sync-Option, um Dateien zwischen verschiedenen Computern und Betriebssystemen aktuell zu halten, sowie eine Versionsverwaltung für Dateien.

Wualas überarbeiteter Desktop-Client
Wualas überarbeiteter Desktop-Client

Seit heute gibt es Wualas Desktop-Client dazu passend in einer überarbeiteteren Fassung. Um einen lokalen Ordner online abzulegen und mit anderen Rechnern zu synchronisieren, muss dieser lediglich links zur Verzeichnisliste hinzugefügt und für den Sync-Modus aktiviert werden. Sämtliche Dateien, die im jeweiligen Ordner platziert werden, landen automatisch im persönlichen Wuala-Cloudspeicher und werden mit anderen angeschlossenen PCs synchronisiert.

Wer möchte, kann einzelne Verzeichnisse oder Dateien auch mit anderen Wuala-Usern oder öffentlich im Web teilen (was natürlich die Verschlüsselung deaktiviert wodurch der Schlüssel zu der Datei für alle sichtbar auf dem Server hinterlegt wird).

Wuala macht damit den Schritt von einem herkömmlichen Onlinespeicher-Dienst hin zu einem vollwertigen Dropbox-Konkurrenten, der anders als der US-Anbieter gleichzeitig die sichere Verwahrung der hochgeladenen Dateien garantieren kann.

Als bisher treuer Dropbox-Anwender muss ich mich etwas intensiver mit dem Schweizer Kontrahenten auseinandersetzten, um einen detaillierten Vergleich anstellen zu können. Zumindest spontan aber erscheint mir Wuala nunmehr wirklich als ein ernstzunehmender Konkurrent, der selbst überzeugte Dropbox-Anwender vor die Frage stellen könnte, ob sich ein Wechsel (der durch die Integration beider Dienste mit dem lokalen Betriebssystem nicht gerade aufwändig ist) vielleicht lohnen würde.

Was mich momentan daran noch hindert: Bei Dropbox habe ich dank des “Freunde-Werben”-Systems mittlerweile neun GByte kostenfreien Speicher. Wuala bietet gratis lediglich einen GByte. Andererseits erlaubt mir Wuala, lokalen Festplattenplatz für die verschlüsselten und in Einzelteile zerlegten Dateien anderer Nutzer freizugeben und so mein Speichervolumen in der Cloud zu erhöhen.

Was habt ihr für Erfahrungen mit Wuala gemacht?

Update: In den Kommentaren findet ihr Erfahrungsberichte und Tipps, wie man sich mehr Speicherplatz sichert.

Link: Wuala

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29 Kommentare

  1. Charly
    schrieb am 31. Mai 2011 um 09:06 Uhr (#)

    Ich würde gerne Wuala einsetzen, aber leider bietet Wuala kein Blocklevel-Sync (d.h. es werden nur die geänderten Bytes einer Datei übertragen) an und das ist nun mal das Killerfeature von Dropbox, besonders bei großen Dateien, welche oft geändert werden, wie z.B. Truecrypt-Container.

    Gruss,

    Charly

    1. Squix
      schrieb am 1. Juni 2011 um 11:09 Uhr (#)

      Delta-Backup wäre wirklich noch ein Performance-Booster, aber NICHT für Truecrypt-Files: kleinste Änderungen an Files im Container führen wegen der Verschlüsselung zu umfangreichen Änderungen am Container-File.

    2. Martin (MacMacken)
      schrieb am 1. Juni 2011 um 12:36 Uhr (#)

      @Charly: Die Funktion ist AFAIK geplant.

    3. Ben
      schrieb am 3. Juni 2011 um 12:40 Uhr (#)

      Wenn ich eine Datei in einem TC-Container ändere dann ändert sich nur sehr wenig am Container selber. Es ist also in der Tat das Killerfeature von Dropbox.

  2. Volker
    schrieb am 31. Mai 2011 um 09:23 Uhr (#)

    Ich verwende Wuala seit etwa 2 Jahren und bin äußerst zufrieden! Speicherplatz ist überhaupt kein Problem. Momentan besitze ich ca. 40 GB Speicher. “Erarbeitet” habe ich diesen Speicherplatz durch tauschen, aber auch durch sogenannte Promo-Codes, die aber immer nur ein Jahr gültig sind.

    Neben Backup & Sync finde ich vor allem die Gruppenfunktion genial. Einfach andere Benutzer in eine neu erstelle Gruppe einladen und Dateien austauschen.

    Ein Beispiel:
    Auf meinem Arbeitsaccount habe ich bis zu 20 GB zum Tauschen frei gegeben. Davon sind gerade nur ~225 MB belegt. Bei einer Online-Zeit des Arbeitscomputers von 20%/Tag habe ich knapp 4 GB Speicher dazu verdient.

  3. Ulf
    schrieb am 31. Mai 2011 um 09:28 Uhr (#)

    Meines Wissens nach kannst Du auch bei Wuala Freunde einladen um mehr Speicher zu bekommen.
    Die Frage ist, ob man wechselt, oder ob man die beiden Dienste synchron nutzt. Zum Beispiel Dropbox für unkritische Daten, Wuala (aufgrund der Verschlüsselung) für die eher kritischen Daten.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 31. Mai 2011 um 10:00 Uhr (#)

      Ulf, stimmt, konstruktiver Ansatz.

    2. Robert F.
      schrieb am 1. Juni 2011 um 09:59 Uhr (#)

      Man kann auch in der Dropbox kritische und unkritische Daten speichern, wenn man die kritischen Daten selbst verschlüsselt. Dazu eignet sich z.B. unser BoxCryptor hervorragend (http://www.boxcryptor.com).

  4. Volker
    schrieb am 31. Mai 2011 um 09:30 Uhr (#)

    @Charly

    Zumindest theoretisch kann man bei Wuala auf TrueCrypt verzichten, da die Dateien sowieso vor dem Upload verschlüsselt werden. Natürlich muss man dabei der Firma vertrauen.

    1. Charly
      schrieb am 31. Mai 2011 um 09:51 Uhr (#)

      Hallo Volker,

      da hast Du schon Recht, war ein schlechtes Beispiel. Neues Beispiel aus meinem Anwendungsbereich: große TIFF-Dateien, gut und gerne mehrere hundert MB groß und oft im Zugriff zur Bearbeitung, da macht der Sync mit Wuala keinen Spass.

      Gruss,

      Charly

  5. ALEX_DPSG
    schrieb am 31. Mai 2011 um 09:52 Uhr (#)

    Moin,

    ich nutze wuala schon seit der ersten alpha, und hänge derzeit auf etwas um die 420 GB an cloud speicher. Gut wuala ist immer noch Beta und es gibt noch viel änderungs bedarf am user handling, aber atm. gibt es nichts vergleichbares auf dem Markt

    Wer z.b anstatt 1 GB bei account eröffnung 2 GB haben will, der kann den link http://www.wuala.com/referral/5AKB664GPAP7MJMMJP5K nutzen ;)

  6. Andreas
    schrieb am 31. Mai 2011 um 10:45 Uhr (#)

    @ALEX_DPSG: 420 GB? Wie hast du das denn gemacht?

    Ich habe sehr positive Erfahrungen mit Wuala gemacht, für mich definitiv eine echte Alternative zu Dropbox; nicht nur wegen der Datenverschlüsselung, sondern auch wegen der Sync/Backup-Funktionen und Integration in den Windows Explorer (Einbindung als Laufwerk).

  7. Tanja Handl
    schrieb am 31. Mai 2011 um 10:59 Uhr (#)

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sehr viele Leute zu Wuala wechseln… Unter den “Nicht-Geeks” in meinem Bekanntenkreis hat keiner Sicherheitsbedenken bei Dropbox, die bekommen solche News gar nicht mit. Für diese Zielgruppe zählen Nutzerfreundlichkeit und Bekanntheitsgrad – und beides ist bei Dropbox im Moment noch höher als bei Wuala.

  8. Gordon Schulz
    schrieb am 31. Mai 2011 um 11:11 Uhr (#)

    Habe sehr gute Erfahrungen mit Wuala gemacht – das Einzige, was noch fehlt, ist der Delta-Sync. Ich hoffe, dass in der Richtung noch etwas passiert.
    Benutze aber Dropbox noch weiter – die Collaboration Features sind (im Moment) einfach besser. Für Backups und das einfache Ablegen in der Cloud ist Wuala aber einfach Klasse.

  9. Jakob
    schrieb am 31. Mai 2011 um 11:21 Uhr (#)

    Mit den Cupon-Codes PCWELT06 und PC-MAGAZIN bekommt man insgesamt 5 GB geschenkt (kann man in den Optionen bei Wuala eingeben). Das Guthaben gilt dann für ein Jahr

  10. Jakob
    schrieb am 31. Mai 2011 um 11:34 Uhr (#)

    Nachtrag: Was mich an Wuala noch etwas stört ist der deutlich höhere Speicherverbrauch. Während Dropbox sich mit gerade mal knapp 10 MB Arbeitsspeicher genügt, genehmigt sich Wuala 40-60 MB. Das schlägt natürlich gerade auf Netbooks deutlich auf die Performance.

  11. Etopen
    schrieb am 31. Mai 2011 um 11:53 Uhr (#)

    Ich hab meinen Wuala Account mit 12 GB starten können, weil ich nach kurzem Googlen Codes gefunden hab.
    Weiß zwar nicht, ob die noch funktionieren, aber sind von hier: http://blog.posativ.org/?p=62be98a

  12. bosch
    schrieb am 31. Mai 2011 um 12:00 Uhr (#)

    Schon gesehen?

    http://macmacken.com/2011…cherplatz-bei-wuala/

  13. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 31. Mai 2011 um 13:01 Uhr (#)

    Danke für die Erfahrungsberichte & Tipps

  14. Martin (MacMacken)
    schrieb am 31. Mai 2011 um 15:02 Uhr (#)

    Ich bin zufrieden mit Wuala, auch wenn die Benutzeroberfläche weiterhin verbesserungsbedürftig ist. Auf dem Mac stören mich lediglich noch zwei Dinge:

    1. Wuala läuft nicht im Hintergrund.

    2. Wuala unterstützt keine Mac OS X-Metadaten (z.b. Farbmarkierungen im «Finder»).

    Ansonsten ist Wuala für mich erste Wahl aufgrund der Sicherheitsfunktionen. Diese sind zwar nicht Open Source, aber die Entwickler haben einen wissenschaftlichen Hintergrund und beantworten Fragen – auf Deutsch und in Zürich, im direkten Kontakt, aber auch online. Das weckt Vertrauen, anders als bei gewissen Anbietern in den USA. Ich hoffe, das Vertrauen ist berechtigt, bislang wurde ich nicht enttäuscht.

  15. cpp
    schrieb am 31. Mai 2011 um 22:55 Uhr (#)

    @autor:
    Wenn Dateien öffentlich gemacht werden, wird die Verschlüsselung nicht komplett aufgehoben, der Schlüssel wird nur an den Wuala Server geschickt und die Datei dann wenn sie von einem Browser abgerufen wird entschlüsselt.
    Wenn man die Datei direkt aus dem Wuala client öffnet wird sie sogar erst lokal entschlüsselt was nocheinmal mehr sicherheit bringt.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 1. Juni 2011 um 12:16 Uhr (#)

      Stimmt, das muss ich im Artikel ändern. Wuala hat mir noch einmal eine genaue Erläuterung hierzu geschickt:

      “1. Wenn man Dateien öffentlich macht, dass wir der Schlüssel der Dateien für alle sichtbar auf dem Server hinterlegt. Dann kann jeder darauf zugreifen (inkl. wir).
      2. Wenn man mit dem Client auf eine Datei zugreift, findet die Entschlüsselung stets lokal statt.
      3. Wenn man mit dem Browser auf eine öffentliche Datei zugreift, findet die Entschlüsselung auf dem Web-Server statt.
      4. Wenn man eine Datei per Weblink teilt, dann wird der Schlüssel zur URL hinzugefügt. Jeder, der die URL kennt, kennt den Schlüssel.
      5. Greift man mit dem Client auf eine per Weblink geteilte Datei zu, wird der Schlüssel nicht zum Server geschickt
      6. Greift man mit dem Browser auf eine per Weblink geteilte Datei zu, wird der Schlüssel zum Webserver übermittelt. Dieser entschlüsselt die Datei, schickt das Ergebnis zurück, und wirft den Schlüssel wieder weg.”

    2. cpp
      schrieb am 1. Juni 2011 um 12:27 Uhr (#)

      Man muss noch betonen das die Sicherheitsfunktion unter bestimmten Bedingungen ausgetrickst werden kann. Wenn ein Ordner oder eine Datei öffentlich oder geteilt war, man also den Schlüssel hat und diesen lokal speichert, kann man auf die Datei immer noch zugreifen (mit einigem Aufwand) wenn sie der Besitzer wieder privat gemacht hat, da Wuala nicht sofort einen neuen Schlüssel bereitstellt sondern nur den aktuellen vom Server löscht.
      Erst wenn sich an dem Ordner bzw. der Datei etwas ändert wird ein komplett neuer Schlüssel verwendet und die Daten sind wieder sicher.

    3. Luzius
      schrieb am 1. Juni 2011 um 16:18 Uhr (#)

      @cpp: Das stimmt so nicht ganz. Dein “mit einigem Aufwand” heisst nämlich, dass man sich den Schlüssel aller Dateien zum Zeitpunkt, wo der Ordner öffentlich war, gespeichert hat. Zum gleichen Zeitpunkt könnte man aber auch den Inhalt des Ordners herunterladen und speichern. Das heisst, das einzige was dieser “Trick” bewirken würde, ist, dass es genügt, sich die Schlüssel der Dateien zu merken anstatt die Dateien selbst herunterzuladen, wenn man später noch auf die Dateien zugreifen können will. Allerdings funktioniert das Kopien herunterladen bis in alle Ewigkeit, und das Schlüssel merken nur bis zu nächsten Änderung.

      Diese Tachnik heisst übrigens ‘lazy revocation’ im Fachjargon.

  16. dabizi
    schrieb am 1. Juni 2011 um 08:52 Uhr (#)

    Ich nutze iDrive und bin zufrieden damit. insbesondere mit dem Preis: Bei Wuala bekomme ich für CHF 129.- 100 GB, bei iDrive für den gleichen Betrag 500 GB.

  17. peter
    schrieb am 1. Juni 2011 um 10:04 Uhr (#)

    ich teile meinen account mit meiner frau und meiner mutter. per sync auf allen drei computern habe ich zusammen mit der cloud VIER unabhängige, oder sagen wir fast unabhängige speicherorte für meine/unsere daten. wir greifen auf unseren arbeitsplätzen und per smartphone bequem auf all unsere daten zu. ordner mit anderen zu teilen ist ein kinderspiel. die unterscheidung zw. sync und backup reicht mir.

  18. Squix
    schrieb am 1. Juni 2011 um 11:05 Uhr (#)

    Bei mir im LAN läuft Wuala auf dem Hauptserver (Ubuntu mit Samba) und sichert so alle User-Daten in der Wuala-Wolke. Einfacher kann ich ein Backup aller(!) Versionen aller User-Files nicht organisieren. Zudem läuft ein Backup-Server im LAN, der wird wiederum via Wuala synchron gehalten. So ist selbst bei Ausfall des Servers und der Internet-Anbindung ein fast-Echtzeit-aktuelles Backup im Haus. Über die Bandbreitenbegrenzung kann man den Server-Traffic tief genug halten, so dass User nicht gestört werden. Und Laptops erhalten individuell ausgewählte Verzeichnisse synchronisiert zur Offline-Verwendung unterwegs. Für mich die ideale Lösung. Meines Wissens hat kein anderes Tool diesen integralen Leistungsumfang (z.B. mehrere individuell ausgewählte Verzeichnisse je Client synchronisieren bei voller Integration ins Filesystem) bei gleicher Sicherheit.

    1. Martin (MacMacken)
      schrieb am 1. Juni 2011 um 11:50 Uhr (#)

      Kann man Wuala eigentlich vollständig offline nutzen und bei der nächsten Internet-Verbindung auf zulässiges Synchronisieren zählen?

      Ich habe diese Funktionalität bislang schlicht nicht ausprobiert, deshalb die Frage.

  19. Karin
    schrieb am 10. August 2011 um 15:21 Uhr (#)

    Wuala hat 1 gb, bei Bigdrive bekommst du gerade 100 gb (allerdings nur für einen Monat steht auf der Homepage)

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