NEXT Elevator Pitch:
Diese 12 Startups
stehen im Rampenlicht

Diese zwölf Startups treten am 17. und 18. Mai auf der NEXT Conference 2011 in Berlin beim Elevator Pitch an und buhlen um die Sympathien der Konferenzbesucher und Jury.

In elf Tagen steigt in Berlin die NEXT Conference 2011. Über 100 Speaker aus der internationalen Web-, Medien-, Marketing- und Werbewelt und bis zu 2.000 Teilnehmer werden sich am Konferenzstandort im Herzen der Stadt versammeln und aktuelle Trends rund um die digitale Wirtschaft sowie das diesjährige Motto “Data Love” diskutieren.

Für uns bei netzwertig.com von besonderem Interesse ist der NEXT Elevator Pitch, bei dem sich zwölf Startups einer Jury und den Konferenzbesuchern vorstellen und um die Siegprämie kämpfen: ein Semester am Founder Institute Berlin und einen individuellen Coaching-Workshop bei Hanse Ventures – der hoffentlich nicht vermitteln soll, wie man einen US-Dienst möglichst originalgetreu nachbaut (sorry Hanse Ventures, aber da müsst ihr jetzt durch).

Nachdem User in den letzten Wochen über ihre 30 favorisierten Pitch-Teilnehmer abstimmen konnten, hat eine zwölfköpfige Fachjury nun die zwölf Finalisten ausgewählt (jedes Jurymitglied hat dazu jeweils drei Kandidaten benannt), die sich am 17. und 18. Mai in Berlin präsentieren werden.

Heute wurden die Finalisten bekannt gegeben. Für Leserinnen und Leser von netzwertig.com sind zumindest zwei “alte” Bekannte dabei:

egoArchive
egoArchive verspricht, die Art zu verändern, wie wir im Internet suchen, Informationen wiederfinden und diese verwalten. Der Dienst soll es Nutzern erlauben, besuchte Websites als Screenshot und durchsuchbaren Text zu speichern und in einem persönlichen Archiv abzulegen – was ein wenig nach einer Mischung aus Memonic/ Evernote und Social Bookmarking klingt.

Halalati
Halalati aus München bietet Unternehmen einen Baukasten mit Tools, um mit wenig Aufwand erfolgreiche Gewinnspiele, Wettbewerbe und Verlosungen bei Facebook umzusetzen.

joinbox
joinbox kommt aus Solothurn Bern in der Schweiz und bastelt an einem Aggregator, der Nachrichten, Status-Updates und E-Mails an einem zentralen Ort in einer filterbaren Stream-Form sammelt.

Newshype
Bei Newshype handelt es sich um den neuen Aggregator für die deutschsprachige Blogosphäre. Wir hatten den Service zu seinem Beta-Launch vor einigen Wochen vorgestellt. Die Präsenz von Newshype auf einer Konferenz mit europaweiter Beachtung ist insofern erfreulich, als dass Rivva – der kürzlich geschlossene Aggregator, der den zwei Newshype-Machern als Vorbild diente – sich meines Wissens nach bei keinen derartigen Wettbewerben präsentiert hat, was durchaus als vertane Chance bezeichnet werden kann.

niriu
nirriu hat seine Wurzeln in Hamburg und entwickelt eine Plattform zur Online-Nachbarschaftshilfe. Zitat von der Website: “Niriu macht Schluss mit der Anonymität und bringt dich und dein Viertel näher zusammen. Nutze das Potenzial der Gemeinschaft und finde heraus, welche Vorteile niriu für dich bereithält.”

replydone
Das Startup replydone arbeitet an einem intelligenten System zur Teilautomatisierung von E-Mail-Antworten. Die Technologie analysiert eingehende Mails und macht für die Antwort passende, personalisierte Textvorschläge.

Scitotec
Scitotec entwickelt Technologien für globales Informations- und Datenmanagement von Unternehmen. Das klingt zwar nach einem etwas “sehr soliden” Geschäft (womöglich zu solide für einen derartigen Startup-Pitch?), passt aber andererseits gut zum diesjährigen Daten-Thema der Konferenz und scheint bei der Jury offenbar gut angekommen zu sein.

Shopgate
Shopgate aus Butzbach entwickelt mobile Shopping-Lösungen, mit der Händler potentielle Kunden über mobile Apps erreichen und das direkte Bestellen über das Smartphone ermöglichen können.

Spoovel
Auch das Hamburger Startup Spoovel will die Brücke zwischen Konsumenten und Einzelhändlern schlagen. User können bei dem Dienst Themen und Geschäfte abonnieren und gute Angebote mit anderen teilen.

storytude
Die iPhone- und Android-App storytude offeriert Nutzern thematische Stadttouren oder fiktionale Geschichten mit Bezug auf den aktuellen Ort. Momentan wird der Service für Frankfurt, Berlin und Hamburg angeboten.

Trust You
Das Münchner Startup Trust You hat eine semantische Suchtechnologie entwickelt, mit der es Meinungen zu lokalen Daten und Produkten aggregiert, strukturiert und anschließend als Service für Unternehmen bereitstellt.

wahwah.fm
Den Dienst dieses jungen Berliner Unternehmens hatten wir erst gestern vorgestellt: Bei wahwah.fm handelt es sich um eine kostenfreie Smartphone-Applikation, mit der Musikfreunde ortsabhängige, von anderen Nutzern zusammengestellte Radiostreams hören und selbst einen eigenen Kanal betreiben können.

4 Kommentare

  1. Konrad Mazanowski
    schrieb am 6. Mai 2011 um 13:12 Uhr (#)

    Kleine Korrektur: wir (joinbox) sind aus Bern. Die grüne Fee kommt aus Solothurn.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 6. Mai 2011 um 13:16 Uhr (#)

      Thx, geändert

  2. Konrad Mazanowski
    schrieb am 6. Mai 2011 um 13:18 Uhr (#)

    Danke dir.

  3. Marco
    schrieb am 9. Mai 2011 um 16:26 Uhr (#)

    Was ich so geil finde, dass über die Hälfte der Startups, die ausgewählt wurden, was die Votes angeht, bis auf Egoarchive alle auf den unteren Plätzen sind. Das ist für mich fast schon so, wie DSDS wo schon von Anfang feststeht, wer gewinnt. Sehr traurig, auch wenn ein paar der Ausgewählten interessant sind.

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