Das Beste:
netzwertig.com im Mai 2011

Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Mai 2011.

Analysen

Reviews

Samstag App Fieber

Außerdem

wooga:
Berliner Social-Games-Schmiede
erhält Rekordinvestment

Das Berliner Startup wooga hat in einer rekordverdächtigen Finanzierungsrunde 24 Millionen Dollar frisches Kapital erhalten.

Die Frage, welchem der Social-Web-Ära entstammenden Startup aus Deutschland die besten Vorausetzungen zugerechnet werden, international ganz groß rauskommen, scheint vor ihrer Auflösung zu stehen: wooga, das Anfang 2009 in Berlin gegründete Entwicklerstudio für Social Games, hat soeben eine rekordverdächtige Kapitalspritze bekannt gegeben:

In einer “Series B”-Finanzierungsrunde haben die Hauptstädter 24 Millionen Dollar frisches Kapital aufgenommen. Neben dem US-Lead-Investor Highland Capital Partners beteiligten sich auch Tenaya Capital (ebenfalls USA) sowie die bisherigen Geldgeber Balderton Capital (London) und Holtzbrinck Ventures an der Runde. » weiterlesen

Onlinespeicher:
Wuala will ein großes Stück
vom Dropbox-Kuchen

Wuala hat einen überarbeiteten Desktop-Client veröffentlicht und bietet Sync- und Backup-Funktionen ab sofort auch Nutzern der Gratis-Version. Der führende Speicherdienst Dropbox hat damit einen echten, ernstzunehmenden Konkurrenten.

Bei jeder schlechten Nachricht gibt es jemanden, der von ihr profitiert. Das gilt auch im Bezug auf die Negativschlagzeilen, die der Sync- und Onlinespeicherdienst Dropbox in den vergangenen zwei Monaten produzierte.

Zuerst führte eine Ergänzung der Geschäftsbedingungen des kaSchlüssel der Dateien für alle sichtbar auf dem Server hinterlegtlifornischen Startups zu einem Aufschrei bei Usern und Medien, weil ein (bei vielen Services üblicher) Passus aufgenommen wurde, der die Weitergabe von Nutzer-Daten auf Nachfrage der US-Regierung nicht ausschließt. Dies wiederum sorgte für die allgemeine Einsicht, dass Dropbox die von Usern hochgeladenen Daten weniger umfangreich verschlüsselt als bisher angenommen (und von dem Unternehmen kommuniziert). Und nebenbei machte sich der bisher sehr populäre Dienst auch noch durch ein juristisches Vorgehen gegen ein Open-Source-Filesharing-Tool für Dropbox Feinde.

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Linkwertig:
Android, Google Wallet, Barcoo, Airbnb

Android
Microsoft stellt sich als heimlicher Nutznießer des Erfolgs von Android heraus – die Redmonder kassieren für jedes verkaufte Telefon fünf oder mehr Dollar.

… sollte Microsoft mit allen Herstellern ähnliche Abkommen schließen, könnte es dem Unternehmen mehrere hundert Millionen Dollar pro Jahr in die Kasse spülen.

» HTC zahlt Microsoft 5 Dollar pro Android-Smartphone

 

Google Wallet
Der Guardian sinniert über die Erfolgsaussichten von Googles am Wochenende angekündigtem Handy-Bezahlsystem Google Wallet.

» Google Wallet: A big deal or another Buzz?
» Coming soon: make your phone your wallet

 

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Lizenzverkauf und Downloadshop:
restorm.com hilft Musikern
bei der Monetarisierung

Die Zürcher Musikplattform restorm.com stellt heute ein System vor, mit dessen Hilfe Künstler die Nutzungsrechte zu ihren bei der Plattform hochgeladenen Songs in wenigen Schritten zum Verkauf anbieten können. Außerdem lanciert der Dienst einen Downloadshop.

Auch wenn es manch ein Musiker oder Label-Boss noch immer nicht wahrhaben will: Die Ära, in der Künstler ihren Unterhalt allein durch den Verkauf ihrer Produktionen bestreiten konnten, ist vorbei (von Ausnahmen abgesehen). Alternative Erlösquellen und indirekte Monetarisierung heißen die Zauberwörter.

Konzerte, Privatauftritte oder Merchandising sind gängige Wege, mit denen Musiker heute Kasse machen können. Eine andere Option: Die Lizensierung ihrer Stücke. Die Schweizer Musikplattform restorm.com will diese mit einem neuen Feature entbürokratisieren und allen Musikschaffenden näher bringen.

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Turntable.fm:
Vorsicht, macht süchtig

Bei dem neuen US-Musikdienst Turntable.fm treten bis zu fünf Nutzer im DJ-Battle gegeneinander an und stellen sich in Echtzeit dem kritischen Urteil der Mitstreiter und Zuhörer – ein Konzept, das in der Praxis ein gehöriges Suchtpotenzial mit sich führt.

Dass mich ein brandneuer Onlinedienst am ersten Tag nach seiner Entdeckung ganze fünf Stunden fesseln kann, geschieht maximal einmal im Jahr. Turntable.fm, einem frisch gestarteten Musikservice der zwei US-Serienentrepreneure Seth Goldstein und Bill Chasen, ist dies gelungen.

Bei der HTML5 basierten Browseranwendung, die sich derzeit im privaten Alpha-Stadium befindet, können Nutzer virtuelle Clubs starten, in denen bis zu fünf DJs ihre Musik auflegen und um die Gunst der Hörer buhlen.

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Linkwertig:
Altly, WordPress, Twitter, G8

Altly
Psychohygiene: Zumindest einmal im Jahr muss anscheinend eine Alternative zu Facebook ausgerufen werden, damit wir uns gegenseitig zumindest über die grundsätzliche Möglichkeit der Unabhängigkeit beglückwünschen können. Neu in den Startlöchern steht derzeit Altly.

» Altly
» A Year After Diaspora, Another Facebook Alternative Emerges: Altly

 

WordPress
WordPress wurde acht Jahre alt. Mashable hat die Geschichte das Dashboards dokumentiert.

» A Look Back at Eight Years of WordPress

 

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Samstag App Fieber:
Open Government Data Wien, Yachtico, clickstreem

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Open Government Data Wien – offene Daten für Wien; Yachtico – Yachten chartern; und clickstreem – das eigene Surfen veröffentlichen.

 

Die Stadt Wien hat begonnen, auf der Plattform Open Government Data Wien eine Reihe von offenen Daten von und für Wien zu veröffentlichen. Auf der Plattform werden von der Verwaltung gesammelte öffentliche Daten aus den Bereichen Bevölkerung, Verkehr, Bildung, Gesundheit, Kultur, usw. in maschinen-lesbarer Form frei zugänglich gemacht, um die Beteiligung der Bürger an politischen Entscheidungsprozessen zu fördern und die Entwicklung neuer Anwendungen zu ermöglichen. Sinnvolle Drittanwendungen – etwa die Toilet Map Vienna oder eine interaktive Budgetvisualisierung – werden in einem eigenen Bereich kurz vorgestellt.

 

 

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Blogs contra Mainstream-Medien:
Dilettanten gibt es auf beiden Seiten

Viel zu lange schon schwelt der Konflikt zwischen Blogs und etablierten Onlinemedien. Inwieweit es eines Tages zu einer Versöhnung kommt, liegt in den Händen der großen Nachrichtenportale.

Es gibt kaum eine Debatte der letzten Jahre, die ich lieber ein für alle mal ad acta legen würde als die über den Konflikt zwischen Blogs und “Mainstream-Medien”. Leider ist das leichter gesagt als getan.

Gestern beschrieb ich, wie wenig Sorgfalt führende Nachrichtenangebote bei der Berichterstattung über Technologie-Themen an den Tag legen und wie bei Gerüchten rund um die tonangebenden Internetdienste und IT-Unternehmen fast systematisch aus jeder Mücke ein Elefant gemacht wird.

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Empire Avenue:
Ein amüsanter Zeitfresser

Die Social-Media-Börse Empire Avenue zieht viele Neugierige an und zeichnet sich dadurch aus, langfristig eher “Leistung” statt Status zu belohnen. Gastautor Markus Breuer analysiert die Funktionsweise und das Potenzial des Neulings.

Markus Breuer (Twitter-Link) arbeitet als freier Berater mit Spezialisierung auf Business-Strategien für das Zeitalter des Netzes. Mehr zum Autor am Ende des Artikels.

Wer sich ein klein bisschen für Neues im Internet interessiert oder aufmerksam netzwertig.com liest, wird in den letzten Wochen sicherlich einmal von Empire Avenue gehört oder von einem Bekannten eine Einladung dazu bekommen haben. Ich auch. Beinahe hätte ich sie ignoriert.

Schließlich gibt es zu viele solcher Einladungen und ich habe schon zu viele Accounts auf „tollen neuen Social-Media-Plattformen“. Auf Anraten eines Kollegen bin ich dem Anmelde-Link dann aber doch gefolgt und das ganze hat sich als origineller herausgestellt als gedacht. Allerdings ist “EAv”, wie die Betreiber selbst die Plattform gerne nennen, keine gewöhnliche Social-Media-Plattform. Es ist ein Spiel.

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