Qwiki auf dem iPad:
Vorgeschmack auf die digitale Zukunft

Qwiki erstellt zu Millionen Themen und Suchbegriffen multimediale Kurzpräsentationen. Seit gestern gibt es den US-Dienst für das iPad. Da gehört er auch hin.

Über 60.000 Applikationen existieren mittlerweile für das iPad. Nur eine kleine Zahl davon dürfte jedoch in den Augen der meisten Tablet-Besitzer als essentiell bezeichnet werden.

Das kalifornische Startup Qwiki hat gestern eine kostenlose iPad-Version seines multimedialen Nachschlagewerkes veröffentlicht. Nach einigen Tests am Mittwochabend würde ich allen, die ein iPad ihr Eigen nennen, zumindest einen Testlauf nahe legen. » weiterlesen

Technischer Fortschritt:
Ist die Welt reif
für eine Einheitssprache?

Sprachpuristen kämpfen gerne gegen Einflüsse aus anderen Sprachen. Gleichzeitig reißt der technische Fortschritt immer mehr Barrieren der Verständigung zwischen Völkern nieder. Wäre die Welt mit einer oder wenigen Einheitssprachen ein besserer Ort?

Vor einigen tausend Jahren errichtete ein Volk in einem Land mit dem Namen Schinar einen Turm, dessen Spitze bis zum Himmel reichen sollte. Doch weil Gott befürchtete, dass nach der Fertigstellung für die Menschen nichts mehr unerreichbar erscheinen würde und ihnen der Übermut zu Kopf steigen könnte, entschloss er sich, ihre bisher einheitliche Sprache zu “verwirren” und die Menschen über die ganze Erde zu verteilen. So konnten sie nicht mehr miteinander kommunizieren und ihren überdimensionalen Turm nicht weiterbauen. Damit waren die unterschiedlichen Sprachen dieser Welt geboren.

Die Erzählung stammt bekanntlich aus dem Alten Testament der Bibel und beschreibt den Turmbau zu Babel. Während es naturgemäß unterschiedliche Ansichten über die Glaubwürdigkeit dieser Sage gibt, stellt sie ein schönes Bildnis für die Frage dar, die ich in diesem Beitrag in den Raum werfen möchte:

» weiterlesen

Linkwertig:
iOS, c-crowd, Bing Streetside, WebM

Privacy
Gestern ist aufgeflogen, dass iPhones und iPads eine lokale und ungeschützte Datenbank mit den Geodaten des Besitzers anlegen.

Auf der where 2.0 conference haben Forscher ein bislang wohl unbekanntes „Feature“ des iOS-Betriebssystems vorgestellt: eine Datei, die sämtliche Orte speichert, an denen man sich befunden hat, ein vollständiges Bewegungsprofil auf dem iPhone oder iPad also.

» Ich weiss, wo dein Haus wohnt

 

c-crowd
Unser Schwesterblog startwerk.ch berichtet über die Crowdfunding-Plattform c-crowd.

c-crowd ist auf den ersten Blick eine Crowdfunding-Plattform, wie es sie bereits an verschiedenen Orten gibt. Revolutionär daran ist allerdings die angebotene Möglichkeit der Startupfinanzierung: c-crowd lässt alle klassischen Vermittler zwischen Geldgebern und Unternehmern aussen vor und erlaubt es den Gründern, direkt an Privatpersonen zu gelangen.

» c-crowd
» Crowdfunding professionalisiert

 

» weiterlesen

Groupon veröffentlicht iPhone-App:
Papierlose Schnäppchenjagd

Groupon, der Marktführer unter den boomenden Rabattportalen, hat in Deutschland wie Verfolger DailyDeal schon vor Monaten eine iPhone-Applikation veröffentlicht. Damit können sich Sparfüchse endlich das lästige Ausdrucken von Gutscheinen sparen.

Schon seit einiger Zeit befindet sich auf meiner Liste mit Artikelideen der Stichpunkt “Notwendigkeit, Gutscheine bei Groupon & Co ausdrucken zu müssen”. Bisher bin ich jedoch nicht dazu gekommen, mich diesem Thema in einem Beitrag anzunehmen (wohl weil ich nur selten bei Rabattdiensten einkaufe). Wie es scheint, kann ich den Punkt jetzt ganz streichen.

Denn Groupon, der weltweit größte und mittlerweile in 46 Ländern vertretene Dienst für zeitlich und örtlich begrenzte Gruppenrabatte bzw. Sonderangebote, hat heute den Start einer kostenfreien iPhone-Applikation bekannt gegeben, die unter anderem das Ausdrucken eines erworbenen Gutscheins überflüssig macht.

» weiterlesen

Dropbox:
Das Zuhause in der Cloud

Innerhalb von einem Jahr stieg die Zahl der Nutzer des Speicher- und Synchronisationsdienstes Dropbox von vier auf 25 Millionen. Langsam lässt sich erahnen, welches Potenzial der Service in einer zunehmend vernetzten Welt besitzt.

Die Suche nach dem nächsten großen Ding im Netz ist wohl fast so alt wie das Internet selbst. Wer sich intensiv mit dem Webgeschehen befasst, wird sich sicher schon einmal gefragt haben, was nach Google und Facebook kommen könnte – oder anders formuliert, welche Softwarefirma zukünftig noch in der Lage wäre, eine vergleichbare Bedeutung für hunderte Millionen Menschen zu erreichen.

Nach meiner persönlichen Theorie schleicht sich ein für diese Rolle in Frage kommender Kandidat langsam heran und wird von Anwendern lange nicht als potenzieller, den andere Big Playern ebenbürtiger Internetgigant wahrgenommen.

» weiterlesen

Linkwertig:
Vorratsdatenspeicherung, Tweetdeck,
Foursquare, Seven Ventures

Vorratsdatenspeicherung
Vorratsdatenspeicherung ist immer problematisch. Nicht besser wird es, wenn die Richtlinie der EU eher schlampig ausgearbeitet wurde.

Insgesamt belegt der Bericht, dass die EU eine transnationale Richtlinie verabschiedet hat, die sämtliche EU-Bürger zu Verdächtigen macht – ohne festzulegen, wer diese Daten sehen darf und wie sie gespeichert und übertragen werden müssen.

» EU geht mit Vorratsdaten fahrlässig um

 

Tweetdeck
Laut dem Wall Street Journal hat nach UberMedia auch Twitter Interesse an Tweetdeck bekundet.

Rund 50 Millionen US-Dollar (35 Millionen Euro) soll sich Twitter die Software kosten lassen

» Twitter will Tweetdeck schlucken

 

» weiterlesen

Cardcloud:
Die Tage der Visitenkarte sind gezählt

Der holländische Dienst Cardcloud will es Personen ermöglichen, ihre Papier-Visitenkarten zu Hause zu lassen. Der dafür gewählte Weg wirkt äußerst simpel – und könnte genau deshalb Anhänger finden.

Das Visitenkarten aus Papier die nächsten Jahre nicht überstehen werden, darüber dürfte einigermaßen Konsens herrschen [Update: Einige Leser zweifeln diesen Konsens an, siehe Kommentardiskussion]. Wie aber danach die bevorzugte Art der Übermittlung von Kontaktdaten aussieht, ist noch offen.

Je nach Kontext, Branche und Situation bieten sich für diesen Zweck natürlich Social Networks wie Facebook, Xing oder LinkedIn an. Dies setzt jedoch stets voraus, dass der/die Gegenüber beim gleichen Dienst angemeldet ist, zudem bevorzugen manche es, mit dieser Art der “intimeren” Vernetzung zu warten. » weiterlesen

Pendant zu Facebook Places:
Die VZ-Netzwerke
integrieren friendticker

Mit der iPhone-App der VZ-Netzwerke kann ab sofort bei Orten eingecheckt werden. Für die Bereitstellung der Funktion kooperiert das angeschlagene Social Network mit dem Berliner Location-Dienst friendticker.

Angesichts der harten Konkurrenz haben jüngere Location Based Services mit Check-In-Funktion eigentlich nur eine einzige Chance, um sich gegen den Wettbewerb (von foursquare bis Facebook Places) durchzusetzen, Werbekunden zu akquirieren und sich gegebenenfalls als attraktives Übernahmeobjekt zu präsentieren: Sie müssen ihre Reichweite rasant und mit allen Mitteln erhöhen.

friendticker verfolgt genau diese Strategie: Die Berliner haben heute eine Kooperation mit den VZ-Netzwerken bekannt gegeben. Ab sofort ist friendtickers Check-In-Funktionalität in die aktuellste iPhone-Applikation der VZ-Netzwerke integriert.

» weiterlesen

Linkwertig:
Office 365, Dropbox,
Lauschangriff, Yahoo Buzz

Microsoft Office 365
Microsoft hat eine öffentliche Beta von Office 365 vorgestellt.

Office 365 gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die bei einem Gebührensatz von 5,25 Euro je Monat und Nutzer anfangen und ihren Kunden dann E-Mail, Adressbuch, Kalender, […] Office 2010 Web Apps, einen Client zum Lync-Server und Weiteres bieten.

» Office 365
» Office 365: Über die offene Beta zur Testversion

-

Dropbox
Dropbox gibt’s jetzt auch auf Deutsch. Gleichzeitig haben sie auch die Marke von 25 Millionen Usern geknackt.

Ein großes Lob geht an die Forenmitglieder, welche uns durch die zahlreichen Verbesserungsvorschläge unterstützt haben. Wir hoffen, dass euch die Änderungen gefallen.

» Dropbox in your language
» Dropbox Hits 25 Millions Users, 200 Million Files Per Day

-

» weiterlesen

Takesquestions:
SoundCloud startet
Frage-Antwort-Tool

Mit Takesquestions hat das Berliner Startup SoundCloud einen Voice-basierten Frage-Antwort-Dienst gestartet, der vom Konzept her an Formspring erinnert.

Im Dezember vergangenen Jahres spendierte Berlins Vorzeige-Startup SoundCloud seiner Website sowie iPhone-App eine Aufnahmefunktion und leitete damit einen Strategiewechsel ein, der den mittlerweile mehr als drei Millionen Nutzer zählenden Dienst in die Nähe eines “YouTube für Audio” rückt. SoundClouds Ära als reine Plattform für Musikschaffende und -fans war damit beendet.

Mit einem neuen, in der vergangenen Woche in geschlossener Beta-Phase gestarteten Feature versucht das Team um die Gründer Alexander Ljung & Eric Wahlforss, die neue Eignung von SoundCloud als mit Social-Networking-Elementen ausgestattetem Tool für alle möglichen Arten von Audioinhalten an einem speziellen Anwendungsbeispiel zu illustrieren:

» weiterlesen