Unsere Zukunft:
Was wir wirklich lernen müssen

Leben heißt lernen, unser Gehirn lernt ständig. Bloß was und wie wir lernen, müssen wir im digitalen Zeitalter vielleicht wieder mal diskutieren. Gunter Dueck und Stephen Downes haben sich dazu Gedanken gemacht.

Der Mathematikprofessor und Philospoh Gunter Dueck hat in einem vielbeachteten Vortrag auf der re:publica darauf aufmerksam gemacht, dass das Internet erstens die Welt verändert und zweitens viele Berufe verschwinden lässt. Es brauche eine neue Bildung, die mehr als nur Fakten und Skills vermittle und vor allem die Persönlichkeitsentwicklung betone. Es brauche mehr Kreativität und Eigenverantwortung; vermehrt würden Leute im Vorteil sein, die Menschen begleiten, begeistern und zu Zielen hinführen.

Was müssen wir lernen, um dorthin zu gelangen? Stephen Downes, Senior Researcher des National Research Council of Canada, hat sich vor einigen Jahren schon mal Gedanken gemacht. Stephen hat zehn Dinge aufgelistet, von denen er meint, dass wir – ob Kinder oder Erwachsene – sie unbedingt lernen müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Die Liste ist bemerkenswert: Es geht Stephen darum, dass wir uns ganz grundlegende Fähigkeiten und Haltungen aneignen – die uns am Ende helfen sollen, ein besseres Leben zu führen. Und er hält auch den Finger dorthin, wo unser Schulsystem heute vielleicht noch, nun sagen wir, optimiert werden könnte.

Stephen ist Spezialist für Online-Lernen, neue Medien, Pädagogik und Philosphie und unterhält auf downes.ca eine lebhafte Diskussion. Unser Schwesterblog imgriff.com hat die zehn Punkte mit freundlicher Genehmigung von Stephen übersetzt und publiziert sie zum ersten Mal auf deutsch.

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3 Kommentare

  1. Absurdistan
    schrieb am 3. Mai 2011 um 12:10 Uhr (#)

    Was für ein Fehlschluss!
    (Eurerseits? Unsererseits? Allerseits?)

    Ihr sprecht von Dingen wie Persönlichkeitsentwicklung, Dingen die zum gelungenen Leben wichtig sind, implizit fordert ihr mit diesem Beitrag “die persönliche Öffnung hin zu einer ‘modernen’ Entwicklung der Gesellschaft” (um das mal “einfach” auszudrücken.

    UND DANN muss euer Schwesterblog den Artikel (erst) von Deutsch nach Englisch übersetzen.

    Merkt ihr was????

  2. Absurdistan
    schrieb am 3. Mai 2011 um 12:13 Uhr (#)

    Zusatz:

    noch dazu ist die Übersetzung *absolut grauenvoll*!!
    (Derjenige, der es übersetzt hat, hat definitiv selbst den Text nicht verstanden, v.a. den Punkt “lesen & Texte verstehen” -> andernfalls wäre der Übersetzer über Schulenglisch auf einfachstem Niveau hinausgekommen)

  3. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 3. Mai 2011 um 12:17 Uhr (#)

    UND DANN muss euer Schwesterblog den Artikel (erst) von Deutsch nach Englisch übersetzen.

    Grundsätzlich ein valider Punkt.

    Aber: Wir sind noch nicht an dem Punkt angekommen, an dem jeder im deutschprachigen Raum mit Spaß und in angemessener Geschwindigkeit englischsprachige Texte liest.

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