Das Beste:
netzwertig.com im April 2011

Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem April 2011.

Analysen

Reviews

Samstag App Fieber

Außerdem

Interview

Samstag App Fieber:
GlossyBox, BooBox, Kosmetik Box, OdorBox

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein Pröbchen-Special mit: GlossyBox, BooBox, Kosmetik Box und OdorBox.

Ich glaube, seit Groupon – welches Anfang 2010 innerhalb weniger Wochen mindestens ein Dutzend deutschsprachige Klone triggerte – hat kein Konzept mehr kollektive Inspiration bei Gründern ausgelöst, als die Probiermuster-Box Birchbox. Genauer gesagt hat nicht Birchbox selbst die Inspiration ausgelöst, sondern GlossyBox, die originale Birchbox-Adaption aus dem Hause Samwers.

Und nicht zu Unrecht, das Konzept ist so einfach wie genial: Einmal im Monat werden diverse Proben hübsch verpackt und verschickt. Und die Kunden bezahlen die Werbeartikel sogar selbst.

 

GlossyBox ist wie oben erwähnt der originale Birchbox-Klon. Eine Box enthält fünf Luxus-Probiermuster. Die GlossyBox wird einmal im Monat verschickt und kostet 10 Euro. Wer die Produkte bewertet kann GlossyDots sammeln und gegebenfalls eine Box gratis bekommen.

 

 

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“Anmelden mit Xing”:
Xing wagt den Schritt zum Identitätsanbieter

Xing hat die Testphase einer Funktion eingeleitet, mit der externe Websites Besuchern eine Login-Möglichkeit über ihre Xing-Benutzerdaten anbieten können. Das Geschäftsnetzwerk folgt damit den Spuren von Facebook, Twitter und LinkedIn.

Mitte Februar beschrieben wir in diesem Beitag, wie das weltweit größte Geschäftsnetzwerk LinkedIn von immer mehr Websites als alternative Login-Möglichkeit verwendet wird, und wie der deutsche Konkurrent Xing dabei verstärkt ins Hintertreffen gerät. Die Hamburger boten nämlich bisher aufgrund fehlender offener Schnittstellen keine entsprechende Option.

Ich kann mich noch nicht entscheiden, ob die gestern im Entwicklerblog des Unternehmens angekündigte Neuerung überraschend kommt oder nicht. Aber in jedem Fall haben die Xing-Mitarbeiter Christopher Blum, Lennart Koopmann und Nenad Nikolic dort die erste Version der von ihnen anscheinend als Nebenprojekt entwickelten “Anmelden mit Xing”-Funktionalität vorgestellt, die praktischerweise “Xing Connect” genannt wird.

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Uni-Flirts:
blicKlick expandiert nach Deutschland

Nach dem Vorbild des US-Dienstes LikeALittle hat das Zürcher Startup blicKlick eine Echtzeit-Flirtplattform für Universitäten entwickelt. Ende des Jahres soll der Service an 30 Hochschulen in D-A-CH die Kontaktanbahnung erleichtern.

Mitte Februar berichteten wir über das Vorhaben von drei Schweizer Studenten, eine europäische Adaption der US-Uni-Flirtplattform LikeALittle an den Start zu bringen. Einige Tage später öffnete blicKlick die Pforten für Studierende der ETH Zürich, der Universität Zürich und der Universität St. Gallen.

Das Konzept des Angebots ist an das des US-Vorbilds angelehnt: Nutzer können auf einer virtuellen Pinnwand für ihre Hochschule beschreiben, welche Person in ihrer Umgebung sie attraktiv finden, und diese Nachricht in Echtzeit veröffentlichten. Mitstudenten können einzelne Einträge kommentieren und bei der Identifizierung oder Kontaktanbahnung mithelfen – oder sich als die beschriebene Person zu erkennen geben.

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iZettle:
Europas Antwort auf Square

Diverse US-Akteure haben in jüngster Zeit Kartenlesegeräte für Smartphones auf den Markt gebracht. Mit iZettle steht nun eine europäische Antwort auf Square & Co in den Startlöchern.

Habt ihr ein digitales Gadget, eine Technologie oder einen Webservice, worauf ihr sehnlichst wartet, obwohl ihr wisst, dass euch das Produkt im Alltag eigentlich nur sehr wenig bringen wird? Ich zumindest kann diese Frage bejahen:

Seitdem Twitter-Mitgründer Jack Dorsey im Dezember 2009 Square, sein Kreditkartenlesegerät für Smartphones, vorgestellt hat, freue ich mich auf den Tag, an dem ich einen derartigen Zusatz für mein iPhone aus der Tasche zaubern kann. Auch wenn sich die Augenblicken, in denen ich diesen Weg des Zahlungsempfanges durch Freunde, Bekannte oder Kollegen einer Alternativlösung wie Bargeld oder einer Überweisung vorziehen würde, in Grenzen halten – immerhin fallen bei Square 2,75 Prozent zusätzliche Gebühren an.

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Linkwertig:
Netzsperren, PaperC, Flattr, Chrome

EU
Im eigenen Gefängnis ist es doch am schönsten: Die EU tüftelt an europaweiten Netzsperren.

In einem Protokoll des Ausschusses heißt es, das Ziel der Aktion sei, einen “sicheren, einheitlichen Cyberspace” innerhalb Europas zu schaffen, mit “virtuellen Schengen-Grenzen”.

» EU-Rat will Zaun um Europas Internet ziehen

 

PaperC
PaperC (unsere Review) freut sich über 100.000 registrierte User.

Der 100.000 registrierte Nutzer erstellt sich heute einen PaperC-Account und beweist damit eindrücklich, dass PaperC als Start-Up nicht nur eine Marktlücke entdeckt und gefüllt hat, sondern dass das PaperC-Konzept auch weiterhin Anklang und Nachfrage findet.

» Feiere mit uns den 100.000 registrierten Nutzer

 

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Webwirtschaft in D-A-CH:
Jeder vierte Internetdienst
kommt aus Berlin

Von den 100 Startups und Webangeboten, die seit Sommer 2010 ausführlicher Gegenstand unserer Berichterstattung waren, hat ein knappes Viertel ihren Sitz in Berlin. Internet-Hotspots sind demnach auch Hamburg, München, Zürich, Köln und Wien.

Heute früh kam mir der spontane Gedanke, festzuhalten, aus welchen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz die zuletzt von uns vorgestellten 100 Webdienste kommen. Und ja, eigentlich wollte ich auf diesem Weg hauptsächlich herausfinden, welche Dominanz das derzeit allerorts gelobte und angepriesene Berlin tatsächlich in der hiesigen Startup- und Internetwelt hat. Gesagt, getan!

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Partnersuche im Netz:
Loverty will Online-Dating demokratisieren

Das Berliner Startup Loverty will den Markt für Online-Dating aufmischen. Dabei helfen soll vor allem ein vollwertiges Gratisangebot und eine Strategie als “Underdog”.

Der Markt für die Onlinepartnersuche ist groß: Allein in Deutschland sind bis zu sieben Millionen Menschen pro Monat im Netz auf der Suche nach einer besseren Hälfte, in der Schweiz und Österreich jeweils 700.000.

Doch trotz (oder gerade wegen) dieses enormen Potenzials sowie der hohen Priorität, die Dating und Partnersuche für viele besitzt, gehört die Branche speziell in Hinsicht auf die Geschäftsmodelle zu den eher traditionellen im Netz. Pauschal ausgedrückt: Nur wer viel Geld auf den Tisch legt, kann die Plattformen auf sinnvolle Weise nutzen.

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Linkwertig:
Delicious, MySpace, Nokia, Friendster

Delicious
Die beiden YouTube-Gründer Chad Hurley und Steve Chen haben Yahoo Delicious abgenommen.

Sie wollen Delicious weiterführen und ausbauen. Die Seite soll künftig einfacher zu nutzen sein und mehr Spaß machen.

» Youtube-Gründer kaufen Delicious

 

MySpace
Auch mit dem Verkauf von MySpace wird es langsam ernst. Allerdings erwartet sich News Corp ein Mindestgebot von 100 Millionen Dollar.

» News Corp Has Finally Had It: Accepting Bids for Myspace

 

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loftville:
Geschlossener Marktplatz
für urbane Mietwohnungen

In Hamburg oder München eine zentral gelegene Mietwohnung zu finden, kann zu einem schwierigen Unterfangen werden. Mit einem geschlossenen Immobilienmarktplatz will loftville qualifizierte Anbieter und Nachfrager besser zusammenbringen.

Wer in Hamburg oder München eine Mietwohnung in guter Lage finden möchte, ohne dafür Wucherpreise zu zahlen, benötigt gute Kontakte, Glück und sehr viel Geduld. Entsprechend groß ist die Zahl der Interessenten für die wenigen Objekte, die sich auf dem offenen Markt befinden. Für Vermieter, Eigentümer, Verwalter oder Makler bringt der große Andrang und die Notwendigkeit zur sorgfältigen Auswahl passender Kandidaten viel Arbeit mit sich. » weiterlesen