Like.fm:
Eine schlanke Version von Last.fm

Der junge US-Dienst Like.fm ermöglicht es Nutzern, automatisch ihre Hörgewohnheiten aufzuzeichnen und Musikempfehlungen von Freunden zu erhalten. Parallelen zu Last.fm sind offensichtlich, manches macht Like.fm aber anders (und besser).

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Obwohl ich noch immer tagtäglich mit Last.fm meine Musikhörgewohnheiten protokolliere, also Last.fm die von mir angehörten Titel aufzeichnen lasse, warte ich schon länger auf eine Alternative – denn irgendwie habe ich den Eindruck, keinen wirklichen Mehrwert aus meiner Last.fm-Nutzung zu erhalten. Primär zurückzuführen ist dies wahrscheinlich darauf, dass nur (noch) wenige Personen aus meinem engeren Kontaktnetzwerk den nicht unbedingt aufblühenden Londoner Musikdienst aktiv verwenden. » weiterlesen

Facebooks neues Kommentarsystem:
Das Schweigen der Nutzer

Mit seinem neuen identitätsgebundenen Kommentarsystem für Drittanbieter bringt Facebook Anstand und Höflichkeit in die Kommentarspalten von Nachrichtensites und Blogs – und läuft gleichzeitig Gefahr, gute Diskussionen zu verhindern.

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Zu behaupten, dass einige der netzwertig.com-Leser gelegentlich bei TechCrunch vorbeischauen, ist keine gewagte Aussage. Immerhin gilt das kürzlich von AOL übernommene US-Blog noch immer als erste Adresse für Eil- und Exklusivmeldungen aus dem Silicon Valley und anderen Technologie-Hotspots. Und wer TechCrunch kennt, wird auch wissen, wie einzelne Artikel bei der bis zu zwei Millionen Unique Visitors pro Monat zählenden Site (laut Compete) stets viele Dutzend oder gar hundert Kommentare von sehr variierender Qualität anhäuften.

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Linkwertig:
Urheberrecht, AOL,
AngelList, Journalismus

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Enquete-Kommission
Die Enquete-Kommission wird sich in nächster Zeit besonders dem Urheberrecht widmen.

Besser solle die Kommission die Idee eines neuen Urheberrechts als “Leuchtturm” entwickeln, von dem für die Gesetzgebung ein Signal ausgehe.

» Internet-Enquete: Kampfzone Urheberrecht

 

AOL
AOL bleibt auf Shopping-Tour und hat outside.in, einen Aggregator für hyperlokale News, übernommen. ReadWriteWeb fragt sich, warum dieser Bereich entgegen vieler Erwartungen eher dahintümpelt.

» Hyperlocal Heartbreak: Why Haven’t Neighborhood News Technologies Worked Out?

 

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waydoo:
Der Check-In für Unterhaltungsmedien

Bei waydoo veröffentlichen Nutzer, welche Medieninhalte sie gerade konsumieren. Der Service aus Kulmbach lehnt sich konzeptionell an US-Dienste an, sieht aber besser aus und berücksichtigt das Fernsehprogramm aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

“Was machst du gerade?” ist eine Frage, die allerlei Social-Web-Diensten ihren Nutzern stellen – entweder in diesem Wortlaut wie Facebook oder in abgewandelter Form wie z.B. bei Twitter (“Was gibt’s Neues?”).

Eine spezielle Gattung von Services, die sich den momentanen Tätigkeiten von Usern widmen, sind Check-In-Applikationen rund um den Konsum von Medieninhalten. Statt einem beliebigen Status-Update in Freitextform definieren Benutzer anhand von vorgegebenen Kategorien und Titeln, was sie gerade anschauen oder lesen. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass so strukturierte Daten gewonnen werden, mit deren Hilfe sich Rankings generieren sowie Übereinstimmungen mit den Präferenzen anderer Nutzer extrahieren lassen.

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Digitalisierung:
Der Irrtum mit
dem fliegenden Schiff

Vor fast hundert Jahren nahm man an, dass der heutige Personenluftverkehr von Schiffe transportierenden Zeppelinen abgewickelt werden würde. Mit den Folgen der Digitalisierung befasste Unternehmen können aus falschen Prognosen wie dieser viel lernen.

Wie wird die Welt in 20, 50 oder 100 Jahren aussehen? Diese Frage hat sich vermutlich fast jeder schon einmal gestellt. Entweder aus eigenem Antrieb oder angeregt durch einen Film oder eine Lektüre mit klassischem Science-Fiction-Einschlag.

Auch für Unternehmen hat das Theme große Relevanz. Im Kontext der Digitalisierung stehen in vielen Branchen Firmen vor der Entscheidung, wie sie ihr Geschäftsmodell an die neuen Rahmenbedingungen anpassen, sich fit für eine verstärkt auf immateriellen Gütern fußende Informations- und Wissensgesellschaft machen und gleichzeitig sicherstellen, dass sie durch die sich wandelnden Märkte und die andersartigen Anforderungen der Konsumenten nicht schlagartig überflüssig werden (wie Blockbuster).

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Linkwertig:
Enquete-Kommission, IE6,
Samwer-Brothers, Türkei

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Enquete-Kommission
Die Enquete-Kommission feiert ihren ersten Geburtstag.

Laut Arbeitsplan der Enquete-Kommission wird es künftig um Themen gehen wie etwa die Auswirkungen des Netzes auf die Arbeitswelt.

» Ein Jahr Enquete-Kommission: Friede, Freude, Adhocracy

 

Internet Explorer 6
Microsoft ruft das Ende des IE 6 aus und dokumentiert den finalen Countdown auf einer dedizierten Microsite.

» The Internet Explorer 6 Countdown

 

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Samstag App Fieber:
Return To Mind, PagePlace, Localley

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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Return To Mind – Erinnerungen der letzten Jahrzehnte sammeln; PagePlace – ein Online-Kiosk der Deutsche Telekom; und Localley – Check-Ins für die Zukunft erstellen.

 

Return To Mind ist ein nostalgischer Dienst, bei dem die eigenen (echten oder imaginierten) Erinnerungen an die letzten sechs Dekaden dokumentiert werden können. Zu den verschiedensten Themen in den jeweiligen Jahrzehnten können damit assoziierte Links, Fotos oder Videos gepostet werden und man kann natürlich in den jeweiligen Erinnerungen aller anderen stöbern und diese bewerten. Dabei ganz interessant: Auch die Themen sind nicht vorgegeben, sondern können organisch von den Benutzern angelegt werden. Wenn man sich bei Return To Mind anmeldet kann man sowohl anderen Benutzern als auch Themen folgen.

 

 

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Swisslaunch:
Basler Studenten verteilen Geld

Drei Basler Jungunternehmer haben die Seite gewechselt und einen Fonds von 250’000 Franken (knapp 200.000 Euro) aufgesetzt. Bis zum 31. März kann man sich um ein Investment bewerben.

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Nachdem sie selbst schon “ein paar Unternehmen gegründet haben”, wollen Fabian Frey, Reto Kaiser und Timo Bindler mit Swisslaunch selbst als Investoren, vor allem bei Internet Startups, tätig werden. Die drei Masterstudenten von der Universität Basel gehen dabei anders vor, als man dies von “klassischen” Venture Capitalists gewohnt ist. Anstelle eines zentimeterdicken Businessplans reicht für eine Bewerbung um ein Investment von Swisslaunch das Ausfüllen einer Maske auf der Website. Wie mir Fabian Frey erklärt, haben die Swisslaunch-Initiatoren selbst die Erfahrung gemacht, dass ein Businessplan zwar für die Unternehmer selbst sehr wichtig ist, letztlich aber auch viel Fiktion beinhaltet. Aus diesem Grund sei für Swisslaunch die Idee und vor allem das Team viel wichtiger.

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Smartphones sei Dank:
Das Jahr der mobilen Chatdienste

Je mehr Smartphones es gibt, desto größerer Popularität erfreuen sich mobile Chatdienste. Sie läuten das Ende der SMS ein.

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Mir fällt kaum eine Situation ein, in der ich mich noch mehr über eine unnötige Geldverschwendung ärgere als beim Versenden einer SMS. Während ich kostenfrei beliebig lange E-Mails über das Smartphone schicken kann, werden bei der Übermittlung von 160 Zeichen via SMS je nach Mobilfunktarif bis zu zehn Cent fällig. Und die Längenbegrenzung erhöht meinen Unmut sogar noch. Was bei Twitter ein sinnvolles Feature darstellt, wirkt bei der kostenpflichtigen, auf die Kommunikation zwischen zwei Personen ausgelegten Kurznachricht wie ein Hindernis.

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“Promoted Tweets”:
Wie Unternehmen mit
Twitter-Promis werben

Twitter bietet Unternehmen die Möglichkeit, Tweets als Werbung zu schalten und prominent in den Suchergebnissen für einzelne Schlüsselwörter zu platzieren. Clevere Firmen machen sich so die Popularität von bei Twitter vertretenen Prominenten zunutze.

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Seit einiger Zeit bietet Twitter Unternehmen die Möglichkeit, ausgewählte Tweets gegen Bezahlung zu so genannten “Promoted Tweets” zu machen. Diese Werbetweets unterliegen den gleichen Bedingungen wie herkömmliche Twitter-Nachrichten, besitzen jedoch den Vorteil, bei der Suche nach für den Tweet gebuchten Stichwörtern oder Hashtags an oberster Position in den Twitter-Suchergebnissen zu erscheinen.

Im Rahmen eines Testlaufs mit dem Twitter-Client Hootsuite können Promoted Tweets auch im Stream einzelner User auftauchen, selbst wenn man dem Absender des Tweets (in der Regel ein Unternehmens-Account) nicht folgt.

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