Ein Zürcher Startup versucht es in Übersee: Die Gründer von loqize.me haben sich New York als Startort für ihre Geolocation-Plattform ausgesucht.
Hyperlocal nennt sich die letzte, goldene Meile der Onlinewerbung und sämtliche grossen Player unter den Webdiensten hätten gern ein Stück dieses noch weitgehend unverteilten Kuchens.
Langsam wird klar, dass der Weg zu Werbekunden über Empfehlungen (social advice) läuft, und Foursquare hat erst vor wenigen Tagen angekündigt, diese in den Fokus zu rücken. Entsprechend fragt sich, wer den entscheidenden Schritt machen wird und die lukrative Werbung auf mobilen Geräten als erster wirklich gewinnbringend betreiben kann.
Ein in Zürich gegründetes, aber bald in New York an den Start gehendes Webstartup hat dazu gute Karten: loqize.me.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Goodgame Studios – ein Portal für soziale Spiele; Von uns für Dich – kollaborative Anregungen; und Restorm – eine Musikplattform.
Goodgame Studios – ein weiterer Entwickler von sozialen Spielen aus Deutschland – hat alle Spiele jetzt auch auf einem Portal zugänglich gemacht. Das Portfolio enthält die üblichen Verdächtigen (Reinterpretationen von FarmVille, MafiaWars, Retail Therapy, Poker, usw.), aber die Entkoppelung von Facebook eröffnet durchaus eine neue Dimension, zumal man die Spiele auch sofort, ohne sich anzumelden und im Vollbildmodus ausprobieren kann. Die acht Spiele werden immerhin weltweit von über 70 Millionen Menschen pro Monat in 22 verschiedenen Sprachen gespielt.
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Jajah-Mitbegründer Daniel Mattes will mit seinem neuen Startup Jumio das Bezahlen revolutionieren. Gerade hat das Unternehmen Facebook Co-Founder Eduardo Saverin als millionenschweren Investor gewinnen können.
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Daniel Mattes
“Facebook Co-Founder Saverin steigt bei Linzer Startup-Jumio ein” –
eine derartige Überschrift sehen wir nicht aller Tage. Nicht, weil Investitionen aus dem Facebook-Umfeld in frische Startups selten sind (was gelogen wäre), sondern weil dieses Kapital typischerweise nicht seinen Weg in europäische Gefilde findet.
Dieses Mal jedoch geschah genau das – zumindest partiell: Wie gestern bekannt wurde, hat sich Facebook Mitbegründer Eduardo Saverin im Rahmen einer Series-A-Finanzierungsrunde am österreichischen Startup Jumio beteiligt. Der Umfang der Kapitalspritze beträgt laut Jumio-Blog 6,5 Millionen Dollar, wovon Lead-Investor Saverin, der zukünftig eine aktive Rolle bei Jumio einnehmen wird, offenbar einen signifikanten Teil geschultert hat.
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Das Bundeskartellamt hat die von ProSiebenSat.1 und der Mediengruppe RTL Deutschland geplante senderoffene Videoplattform wie erwartet untersagt. US-Anbieter dürfen sich freuen.
Was sich Ende Februar bereits angedeutet hat, ist nun offiziell: Das Bundeskartellamt hat die von ProSiebenSat.1 und RTL geplante gemeinsame, senderoffene Videoplattform im Internet aufgrund kartellrechtlicher Bedenken untersagt. In einer aktuellen Pressemitteilung kritisiert die Mediengruppe RTL Deutschland diesen Schritt und nimmt Stellung zu den einzelnen Befürchtungen der Behörde. Hier die Mitteilung in voller Länge:
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Facebook will in dem vom US-Unternehmen Groupon dominierten Markt der zeitlich und örtlich begrenzten Rabatte wildern. Damit werden die zwei zur Zeit am schnellsten wachsenden Webfirmen zu direkten Wettbewerbern.
In der Netzwirtschaft scheint sich gerade eine neue Frontlinie zwischen zwei der global momentan angesagtesten Internetfirmen anzudeuten:
Groupon, der eindeutige Marktführer unter den Anbietern für zeitlich und lokal begrenzte (Gruppen-) Rabatte, und
Facebook, das größte soziale Netzwerk der Welt (außerhalb Chinas, sollte man vorsichtshalber hinzufügen).
Bisher kamen sich die zwei Wachstumsunternehmen kaum in die Quere. Doch im November vergangenen Jahres lancierte Facebook für US-amerikanische Nutzer ein so genanntes Deals-Feature, das es Händlern und Gastronomen erlaubt, Personen für ihre Check-Ins über Facebooks Location-Dienst Places (“Orte”) mit Sonderangeboten und Rabatten zu belohnen. Seit Ende Januar gibt es Facebook Deals auch in Deutschland und einigen anderen Ländern – allerdings derzeit nur für eine begrenzte Zahl von Partnerunternehmen.
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Paid Content
Nach unzähligen Monden des Abwägens und Überlegens wird die New York Times am 28. März ihr digitales Bezahlsystem starten. Nach monatlich 20 Besuchen der Website wird eine Gebühr von 15 Dollar fällig. Verweise via Google, Facebook oder Twitter werden dabei nicht berücksichtigt.
» The Times Announces Digital Subscription Plan
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Urheberrecht
Googles Denkfabrik ‘Internet & Gesellschaft Collaboratory’ will eine Debatte um das Urheberrecht anstossen.
Laut dem von ihm vorgestellten Entwurf soll die “naturrechtliche Eigentumslogik” des bisherigen Systems ad acta gelegt werden.
» Googles Think Tank stößt Debatte um neues Urheberrecht an
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Das börsennotierte US-Medienunternehmen WebMediaBrands hat das deutsche Blog facebookmarketing.de übernommen. Dieses wird ab sofort zur deutschsprachigen Version von AllFacebook.
Dass ein deutschsprachiges Blog rund um Tech-Themen (Gründung, neue Startups, Webtechnologie, Internetwirtschaft) übernommen wird, ist eine echte Seltenheit. Ich erinnere mich wage an die Eingliederung des Hobbyprojekts zweinull.cc in die Blogwerk-Familie (
siehe) sowie an die
Übernahme von Basic Thinking durch Serverloft. Zumindest spontan war es das jedoch (im Bereich der Gadget- und Mac-Blogs ließe sich wahrscheinlich der ein oder andere Deal finden) .
Heute nun können können wir eine weitere Akquisition zu dieser beschaulichen “Liste” hinzufügen: facebookmarketing.de, ein Blog, welches sich intensiv mit den Möglichkeiten von Facebook als Kommunikationswerkzeug für Firmen und Organisationen beschäftigt, hat gerade die Übernahme durch den börsennotierten New Yorker New-Media-Dienstleister WebMediaBrands bekannt gegeben.
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Ein erfolgreicher, ambitionierter Webservice kommt kaum noch ohne eine offene Schnittstelle aus – zumindest in den USA. Im deutschsprachigen Raum hingegen sind APIs deutlich weniger präsent.
“Sind APIs das neue Nonplusultra” fragte das stets lesenswerte US-Blog GigaOm gestern
(“Are APIs the New Black?”) und analysierte in dem dazugehörigen Artikel die stetig zunehmende Bedeutung offener Schnittstellen für die US-amerikanische Startup- und Internetwelt.
In der Tat haben sich APIs (Application programming interface – eine pädagogische Erklärung gibt’s hier) in den letzten Jahren zu einem der wesentlichen Charakterzüge von und Erfolgsmerkmale für viele junge Webfirmen sowie nicht kommerzielle Projekte und Websites entwickelt. » weiterlesen
MyVZ
Der Feind meines Feindes ist mein Freund: Die VZ-Netzwerke übernehmen ab April die Vermarktung von MySpace Deutschland.
Mit der VZ-Gruppe vermarkten wir seit mehreren Jahren sehr erfolgreich eine der führenden Jugendmarken in Deutschland. Mit Myspace knüpfen wir ein noch engeres Community-Netzwerk im Jugendbereich und bauen unsere Kompetenz in diesem Segment konsequent aus.
» VZ-Netzwerke und iq digital übernehmen ab dem 1. April 2011 die Vermarktung von Myspace Deutschland
Facebook Deals
Facebook nähert die Facebook Deals an Groupon an und offeriert nun auch Abos für Deals aus der eigenen Stadt.
Hat man ein Deals-Abo abgeschlossen, erhält der Nutzer bei jedem neuen Angebot aus seiner Stadt eine Benachrichtigung hierüber. Anschließend erscheint noch ein Fenster, in dem Facebook Freunde auf Facebook Deals aufmerksam gemacht werden sollen.
» Kein Angebot mehr verpassen – Facebook Deals als Abo
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LinkedIn-Gründer Reid Hoffman empfiehlt Gründern, sich auf disruptive Ideen zu konzentrieren. Derartige Konzepte erkenne man daran, dass sie einen Dollar Umsatz erwirtschaften, wo zuvor zehn Dollar erlöst wurden.
Viele der etablierten Internetfirmen und ambitionierten Startups, über die wir bei netzwertig.com berichten, sind bestrebt, einen bestehenden Markt mit Hilfe digitaler Technologie neu zu definieren und die existierenden, zumeist ineffizienten Strukturen aufzubrechen. Ein geeignes Adjektiv für eine derartige Fähgikeit ist “disruptiv” – ein Begriff aus dem Englischen, der sich auch in deutschsprachigen Branchenkreisen aufgrund des Mangels einer passenden Übersetzung eingebürgert hat.
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