LiftLoft:
aka-aki gibt den Startschuss
für sein mobiles Social Game

Lange hat das Berliner Startup aka-aki an seinem standortbasierten Social Game LiftLoft gewerkelt. Seit dieser Woche steht es in der finalen Version im Apple App Store.

Nicht jede Idee eines Startups kann exakt nach Plan realisiert werden. Zu schnelllebig und veränderlich ist der Markt, was permanentes Evaluieren und eine enorme Flexilibität erfordert. aka-aki, der Berliner Location-Dienst, kann davon wahrscheinlich ein Lied singen:

Ende 2009 gab das Unternehmen bekannt, ein ortsbasiertes Smartphone-Spiel lancieren zu wollen. Anfang 2010 sollte dies bereits in Apples App Store landen. Doch parallel zu den Entwicklungsarbeiten erkannten die Berliner angesichts zahlreicher Produktlaunches im Location-Bereich sowie Facebooks zunehmender Dominanz (auch als Plattform für Spiele), dass ihr Konzept Nachbesserungen benötigte.

Ursprünglich war geplant, das aka-aki-Spiel auf den Benutzeridentitäten des mobilen Social Networks aufzubauen (etwas mehr als 700.000 registrierte aka-aki-Konten existieren mittlerweile). Später entschlossen sich aka-aki-Chef Lukas Weber und Gründer Roman Hänsler jedoch, die LiftLoft getaufte App als komplett eigenständiges Produkt zu kreieren und eine Login-Möglichkeit über Facebook zu integrieren.

Seit einigen Monaten gab es LiftLoft in Deutschland als Beta-Version. In dieser Woche wurde das Spiel offiziell gelauncht und ist nun weltweit für iPhones im App Store verfügbar. Die Ähnlichkeiten zum ersten Entwurf des Spiels sind laut Roman Hänsler gering.

Bei LiftLoft, das auf dem aktuellen Standort der User aufbaut, geht es darum, das höchste Gebäude der Stadt zu bauen. Dazu sammeln Nutzer Baumaterial – viele hundert virtuelle Gegenstände, die entweder auf der Straße gefunden oder in kleinen Spieleduellen mit anderen aka-aki-Usern gewonnen werden.

Obwohl Nutzer virtuelle Gegenstände für ihr Haus auch über In-App-Käufe erwerben können, haben sich die aka-aki-Macher entschlossen, auch für die App selbst 0,79 Euro zu verlangen.

Dies kann durchaus zu einer Einstiegshürde für User werden, die zwar Games nicht grundsätzlich abgeneigt sind, aber aus Prinzip nicht die Katze im Sack kaufen möchten. Zumindest für zehn Neugierige haben wir kostenfreie Promocodes, siehe Artikelende.

Vorerst beschränkt sich LiftLoft auf iOS-Systeme, was laut Roman Hänsler auch mit den (trotz der gerade eingeführten In-App-Käufe) schlechteren Rahmenbedingungen für die Monetarisierung von Android-Apps zu tun hat.

Je mehr Menschen mit Smartphones in der (Hosen-)Tasche durch die Gegend spazieren, desto mehr Anwendungen werden entwickelt, die spielerische Elemente mit zwischenmenschlichen und standortbedingten Komponenten verbinden. Mit Gbanga (aus Zürich) oder MyTown befindet sich LiftLoft bereits in guter Gesellschaft.

Wer LiftLoft gratis aus dem App Store herunterladen möchte, hinterlässt einen entsprechenden Kommentar unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse im dafür vorgesehen Feld. Für die ersten zehn netzwertig.com-Leser(innen) mit Interesse hat uns aka-aki freundlicherweise Promocodes zur Verfügung gestellt.

Update: Die Promo-Codes sind weg.

Link: LiftLoft im App Store

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13 Kommentare

  1. Thomas
    schrieb am 31. März 2011 um 13:14 Uhr (#)

    Ich würde sehr gerne einen Promo Code gewinnen um das Spiel zu spielen. Das Konzept klingt ja echt spannend, aber wie sie schon geschrieben haben. Ich würde ungern die Katze im Sack kaufen.

  2. Thorsten Lenzgen
    schrieb am 31. März 2011 um 13:21 Uhr (#)

    Bitte 1x Promo-Code, danke :-)

  3. Jürgen
    schrieb am 31. März 2011 um 13:38 Uhr (#)

    Würde mich über den Promicode freuen :-)

  4. Martin
    schrieb am 31. März 2011 um 14:04 Uhr (#)

    Freue mich auch über einmal Promo :)

  5. Thomas
    schrieb am 31. März 2011 um 14:05 Uhr (#)

    Ich bin gespannt und hätte gerne einen Promo Code! :-)

  6. PhoeniXaC
    schrieb am 31. März 2011 um 14:26 Uhr (#)

    Also ich würde mich freuen :)
    Interessantes Spielprinzip – ich bin gespannt.

  7. Sebastian Kurt
    schrieb am 31. März 2011 um 14:37 Uhr (#)

    ich bin auch interessiert an einem Promo-Code, danke!

  8. Niklas Wolkenzell
    schrieb am 31. März 2011 um 15:07 Uhr (#)

    Bitte bitte, ein Promo-Code. Danke!

  9. Markus
    schrieb am 31. März 2011 um 16:14 Uhr (#)

    Spannende Idee – würde ich Mal testen wollen. Vielen Dank!

  10. Florian
    schrieb am 31. März 2011 um 16:28 Uhr (#)

    Ein Promo-Code wäre klasse :)

    Dankeschön!

  11. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 31. März 2011 um 16:30 Uhr (#)

    Damit sind dann alle Codes weg. Werden in Kürze verschickt.

  12. R.
    schrieb am 7. September 2011 um 09:25 Uhr (#)

    Ich kann diese App nicht finden. Gibt es die überhaupt??

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 7. September 2011 um 09:30 Uhr (#)

      Es gab die App. Die Frage ist, ob es sie NOCH gibt. Ich frag mal nach, danke für den Hinweis.

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