Google und Facebook schielen neidisch auf die Daten des jeweils anderen. Der jüngster Vorstoß mit dem +1 button verdeutlicht, wie sich die Konstrukte der zwei Netzgiganten immer ähnlicher werden.
Bastian Karweg ist Gründer des Social-Bookmarking-Dienstes folkd.com und hat sich in seiner Diplomarbeit intensiv mit Social Search befasst.
Facebook = Google + 1. So unscheinbar diese einfache Gleichung auch aussehen mag, so gewichtig ist ihre Bedeutung für den stetig wachsenden Kampf zwischen
Facebook und
Google um die Vorherrschaft im Web. Während das beliebte soziale Netzwerk immer mehr Anteile der Onlinezeit aller Internet-Nutzer für sich deklarieren kann, blieben alle Versuche des Suchgiganten bislang erfolglos, dieser Entwicklung etwas entgegen zu setzen.
Mit seiner neuen Funktion “+1″ macht Google nun jedoch einen ersten entschlossenen Schritt in Richtung der “Integration des Nutzers” bzw. Social Search. Besonders interessant daran ist, dass hierbei erstmals das komplette Gewicht des Konzerns in den Ring geworfen wird:
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Lange hat das Berliner Startup aka-aki an seinem standortbasierten Social Game LiftLoft gewerkelt. Seit dieser Woche steht es in der finalen Version im Apple App Store.
Nicht jede Idee eines Startups kann exakt nach Plan realisiert werden. Zu schnelllebig und veränderlich ist der Markt, was permanentes Evaluieren und eine enorme Flexilibität erfordert.
aka-aki, der
Berliner Location-Dienst, kann davon wahrscheinlich ein Lied singen:
Ende 2009 gab das Unternehmen bekannt, ein ortsbasiertes Smartphone-Spiel lancieren zu wollen. Anfang 2010 sollte dies bereits in Apples App Store landen. Doch parallel zu den Entwicklungsarbeiten erkannten die Berliner angesichts zahlreicher Produktlaunches im Location-Bereich sowie Facebooks zunehmender Dominanz (auch als Plattform für Spiele), dass ihr Konzept Nachbesserungen benötigte.
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Twitter
Alle fünf Jahre scheint Evan Williams eine neue Herausforderung zu suchen. Nachdem er schon Blogger nach fünf Jahren an Google verkauft hat, tritt er nun nach fünf Jahren mit Twitter aus dem operativen Geschäft zurück und widmet sich seinem dritten Startup.
» An Obvious Next Step
Salesforce
Salesforce hat Radian6 – ein Entwickler von Social Media Monitoring Tools – für 276 Millionen Dollar übernommen.
» Salesforce.com Acquires Radian6: Are Businesses Ready for the Social Data Firehouse?
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Google spendiert sich und seinen Usern mit dem +1 button ein Gegenstück zu Facebooks Like-Button. +1 soll die Suche sozialer und relevanter gestalten und in Kürze auch auf externen Websites auftauchen.
Eine gefühlte Ewigkeit ist es nun her, dass erstmals über Googles angebliche Pläne eines Facebook-Konkurrenten gemunkelt wurde. Dass der Such- und Werbegigant dem aufstrebenden sozialen Netzwerk etwas entgegensetzen muss, um im Rennen um die Aufmerksamkeit und Zeit der Nutzer nicht den Anschluss zu verlieren, ist zwar offensichtlich. Doch Details ließ sich das Unternehmen aus Mountain View so gut wie keine entlocken.
Stattdessen beschränkte es sich in den letzten Monaten darauf, die ein oder andere Funktion umzubauen und die eigenen Webangebote für den geplanten Vorstoß in den Social-Web-Bereich fit zu machen. Hier Justierungen bei der Suche, dort ein Profil-Redesign – auf den mit einem großen Knall einhergehenden Launch eines Facebook-Angreifers mussten User und Beobachter bisher warten.
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Seit etwa einem Monat ist Regierungssprecher Steffen Seibert bei Twitter aktiv und macht das von Tag zu Tag besser. Betrachtet man die üblichen Ressentiments gegenüber neuen digitalen Kommunikationslösungen, kommt dies einem historischen Ereignis gleich.
Seit August vergangenen Jahres ist
Steffen Seibert der Chef des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung und Regierungssprecher. Seit wenigen Wochen kommuniziert der ehemalige ZDF-Moderator in seiner neuen Rolle
auch über Twitter. Einige alteingesessene Korrespondenten und ehemalige Kollegen haben damit jedoch ein Problem, wie sie am vergangenen Freitag auf einer Bundespressekonferenz deutlich machten.
Zuerst kursierte nur das Protokoll der “Fragestunde” im Netz. Mittlerweile gibt es den traurigen und gleichzeitig sehr unterhaltsame Schlagabtausch zwischen dem stellvertretenden Regierungssprecher Christoph Steegmans und einigen gereizten Journalisten auch als 20-minütiges Video zu begutachten.
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utopic.me präsentiert die populärsten Beiträge des eigenen Twitter-, Facebook- und YouTube-Netzwerks. Der Dienst aus Estland zeigt dabei, dass auch Newsreader für den Browser richtig gut aussehen können.
Seit dem Launch des iPads vor knapp einem Jahr sind eine ganze Reihe an Diensten aufgetaucht, die sich der formschönen, funktionellen und interaktiven Darstellung von Artikeln verschrieben haben, die von Social-Media-Kontakten im unendlichen Stream von Tweets und Status-Updates publiziert werden. Vorreiter und noch immer Vorbild ist hier sicher Flipboard, aber auch Pulse oder das kürzlich von uns vorgestellte BroadFeed fallen in diese Kategorie.
Während Besitzer des Apple Tablets die Qual das Wahl haben, sieht es bei klassischen Browseräquivalenten noch immer mau aus. Zwar existieren einige Aggregatoren für Links aus dem persönlichen Twitter-Netzwerk, aber entweder fehlt es ihnen an äußerlicher Attraktivität (z.B. im Falle von The Tweeted Times) oder an Aspekten der Gewichtung und intelligenten Strukturierung (z.B. trunk.ly oder paperi.li).
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Qype
Qype wurde fünf.
Das Qype Team und ich danken Euch für Euer Engagement und die vielen ausführlichen, präzisen, lustigen, kritischen oder nachdenklichen Berichte und Empfehlungen, mit denen Ihr Qype jeden Tag aufs Neue zu einem so spannenden Ort macht.
» 5 Jahre Qype
New York Times
Nachdem die New York Times am Montag ihre Paywall hochgezogen hat, trudeln nun die ersten Erfahrungen damit ein. Zusammengefasst: Ja, sie funktioniert; die Ausnahmen und Sonderregelungen stiften eher Verwirrung; und wer will, der kann sie leicht umgehen.
» The New York Times Paywall: Yes, It Works
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Amazon bietet registrierten Anwendern mit seinem neuen Dienst Cloud Drive ab sofort fünf Gigabyte kostenlosen Onlinespeicherplatz. Dieser kann für Musik genutzt werden, aber auch für alle anderen Dateiarten.
Amazon hat Branchenbeobachter am Morgen (bzw. in den USA am Abend) mit dem Launch eines an Endnutzer gerichteten Onlinespeichers für Musikdateien und anderen Medieninhalte
überrascht.
Amazon Cloud Drive bietet Nutzern mit einem Amazon-Konto fünf Gigabyte kostenlosen Webspeicherplatz und stellt mit dem Cloud Player eine browserbasierte sowie als Android-App (als Teil der Amazon MP3 App) angebotene Lösung zum Streamen der online abgelegten Songs bereit. iOS-Usern bleibt das Angebot vorerst vorenthalten – Amazon Cloud Drive ließ sich zwar im Safari Browser öffnen, aber spielte bei mir keine Musik ab (andere gelangten nicht einmal so weit).
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Mit einem erfahrenen Gründerteam im Rücken will das ambitionierte Wiener Startup Diagnosia seine neuartige Medikamentensuchmaschine schnell zu internationaler Bekanntheit bringen.
Es gibt nur wenige Menschen, die innerhalb eines Jahres nicht zumindest einmal einer Apotheke oder einem Arzt einen Besuch abstatten und anschließend körperliche Beschwerden mit Medikamenten zu lindern oder behandeln versuchen. Nach und nach sammelt sich so ein kleiner Hausvorrat an Arzneimitteln an. Was dabei jedoch leicht abhanden kommt, sind Beipackzettel und andere Informationen rund um die aufbewahrte Medizin (wobei man natürlich nicht zehn Jahre alte Tabletten zu sich nehmen sollte).
Dies ist eines der Szenarien, in denen sich ein neues ambitioniertes Startup aus Österreich als Lösung empfehlen möchte: Diagnosia bezeichnet sich als erste europaweite und mehrsprachige Medikamentensuche, die es sich zum Ziel gesetzt hat, digitale Beipackzettel sämtlicher erhältlicher Medikamente kostenfrei online zugänglich zu machen.
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