ifttt – “if this, then that” – mit diesem eigenwilligen Namen will ein neuer US-Webdienst Nutzern Werkzeuge an die Hand geben, um das Internet für sie arbeiten zu lassen. Das Ergebnis ist anspruchsvoll und beeindruckend.
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Silicon-Valley-Kenner und Tech-Evangelist Louis Gray hat vor einigen Tagen in seinem Blog
einen Dienst vorgestellt, der den inneren Geek bei passionierten Internetnutzern anspricht wie kaum eine andere Webanwendung der letzten Jahre (von Ausnahmen wie
Yahoo Pipes oder
Dapper abgesehen).
ifttt nennt sich der eigenwillig bezeichnete Service des in San Francisco beheimateten Software-Entwicklers Linden Tibbets. Dieses Akronym steht für “if this, then that”, übersetzt “wenn dies, dann das”, und beschreibt eigentlich ganz gut, was sich mit dem minimalistisch gestalteten Tool anstellen lässt: Anwender können bei ifttt Regeln für Aktionen definieren, die durchgeführt werden sollen, wenn spezifische Szenarien eintreten.
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Safer Internet Day
Anlässlich des heutigen ‘Safer Internet Days’ hat Yahoo das Portal Yahoo Safely lanciert, auf dem eine Reihe von Informationen und Tipps rund um ein sichereres Leben im Web zu finden sind.
» Yahoo Safely
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Google
Holger Schmidt macht sich auf die Spurensuche von Googles wachsendem Interesse am lokalen Internet.
Dafür hat Google gerade den Dienst Hotpot in vielen Ländern an den Start gebracht – auch in Deutschland. Auf Hotpot können die Menschen lokale Geschäfte bewerten.
» Google hat großes Interesse am lokalen Internet – und eine Menge relevanter Daten
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Rivva, Motor der deutschsprachigen Blogosphäre, macht endgültig dicht. Das wirft die Frage auf, wie sich Nutzer jetzt am besten einen Überblick über die Topthemen hiesiger Blogs verschaffen. Eure Vorschläge sind gefragt!
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Wie heute früh bereits berichtet scheint beim deutschen Blog- und Twitteraggregator Rivva offiziell das Licht ausgegangen zu sein – vor einigen Tagen noch hieß es, Rivva könnte eventuell nach einem Monat Pause wiederkommen. Überraschend kommt das Ende in jedem Fall nicht.
So groß das Loch auch ist, das der Wegfall von Rivva in der deutschsprachigen Blogosphäre aufreißt, so wichtig war ein konsequenter Schritt und Schnitt von Rivva-Macher Frank Westphal, der in den vergangenen Monaten zunehmend den Eindruck vermittelte, sein “Baby” innerlich bereits aufgegeben zu haben und in dessen Fortbetrieb vor allem eine Last zu sehen. » weiterlesen
Rivva
Rivva scheint wohl nicht wiederzukommen. Dem deutschen Web wird etwas fehlen.
3.3.2007 — 3.2.2011
» Walking and Falling
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WikiLeaks
Die Zusammenarbeit zwischen WikiLeaks und dem Guardian hat ein unerfreuliches Ende gefunden. Die Erfahrungen mit Assange und die gelernten Lektionen sind allerdings lesenwert.
» Pioneering WikiLeaks collaboration ended in distrust and legal threats
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Commentarist macht eine Zwangspause, nachdem der junge Aggregator für Meinungsjournalismus von zwei deutschen Verlagen abgemahnt wurde. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen.
“Alt gegen neu”. “Destruktiv gegen Kreativ”. Das waren die ersten Assoziationen, die mir durch den Kopf gingen, als ich am Freitagabend von
der erzwungenen Pause des Kommentaraggregators
Commentarist erfuhr. Wir hatten das Startup mit Wurzeln in Hamburg und Rumänien Anfang Januar
hier vorgestellt. Commentarist fokussiert sich darauf, Kolumnen und Meinungsartikel von mehr als 1000 für 16 führende deutsche Nachrichtenwebsites schreibende Journalisten zu aggregieren und mit jeweils zwei bis drei Zeilen anzureißen.
Diese Praxis jedoch scheint zwei der 16 von dem Service berücksichtigten Nachrichtenangebote ein derartiges Dorn im Auge zu sein, dass sich diese dazu entschlossen, per Abmahnung mit “massiven rechtlichen Schritten” zu drohen, sollte Commentarist den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Die Gründer Eric Hauch und Mircea Preotu sahen sich daher gezwungen, die erst wenige Wochen alte Site einer Zwangspause zu unterziehen. Im Firmenblog unterstreichen sie aber, dass es sich nicht um eine Schließung sondern tatsächlich lediglich um eine Pause handelt, um in Ruhe die weitere Vorgehensweise besprechen zu können.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Twinterwald – die eigene Gefolgschaft als Wald; OpenLeaks – Alpha-Version der Plattform für Whistleblower; und Facemeter – ein Verzeichnis von Facebook-Fanseiten.
Twinterwald ist ein kleines Tool, mit dem man die eigene Gefolgschaft auf Twitter als Wald visualisieren kann. Jeder Follower wird dabei als Baum repräsentiert; je beliebter der Follower, desto größer ist das Bäumchen. Der nächtliche Twinterwald kann nach dem Rendern als Flash-Anwendung durchwandert werden, alternativ kann man sich auch ein Video des Spaziergangs herunterladen. Das Design vom Twinterwald ist minimalistisch und erinnert an die
ASCII-Art der frühen 90er des vergangenen Jahrhunderts.
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Innerhalb von drei Monaten hat der Taskmanager wunderlist des Berliner Startups ’6 Wunderkinder’ fast 300.000 Nutzer gewinnen können, ein Großteil davon in den USA. Eine beachtliche Entwicklung.
Als uns im November eine Mail des Berliner Startups 6 Wunderkinder in Bezug auf dessen zu diesem Zeitpunkt gerade gestarteten Taskmanager
wunderlist erreichte, konnte ich ein innerliches Kopfschütteln nicht vermeiden. Nahezu im Wochentakt (bewusst überspitzt) schienen wir im vergangenen Jahr Hinweise zu Tools zu erhalten, die sich auf die ein oder andere Weise dem Thema Aufgabenverwaltung und To-Do-Listen widmeten.
Zwar bin ich selbst ein Freund entsprechender Anwendungen (mein aktueller Favorit ist Springpad, hier vorgestellt), aber wieso das Netz damit von Startups und Internetagenturen regelrecht überschüttet wird, wollte mir (und will mir noch immer) nicht in den Kopf.
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Rivva
Rivva macht eine kleine Pause. Am 3.3. geht es mit hoffentlich aufgeladenen Batterien weiter.
» Rivva
Deutsche Blogcharts
Wiedergekommen sind dafür die deutschen Blogcharts.
Die Blogcharts setzen sich künftig aus drei Faktoren zusammen: Links aus anderen Blogs, Links bei Twitter und der Zahl der Leser
» deutsche blogcharts
» das konzept der neuen deutschen blogcharts
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simfy erkennt die Bedeutung seiner Desktop-Applikation, um der breiten Masse das Thema Musikstreaming näher zu bringen: Der Client für Windows, Mac und Linux wird ab sofort für alle Gratisnutzer angeboten.
Auf die Frage, welche Faktoren die größte Bremswirkung auf den Durchbruch von On-Demand-Musikstreaming haben, gibt es viele mögliche Antworten. Das Festhalten mancher Konsumenten an physischen Tonträgern, die geringere Soundqualität, die fehlende Verbindung zur heimischen Stereoanlage oder ein eigenwilliger Musikgeschmack sind nur einige.
Eine wichtige Rolle spielt meines Erachtens nach die Tatsache, dass viele Musikfreunde das Gefühl schätzen, ihre Lieblingssongs und -alben zu besitzen, was die Sicherheit mit sich führt, dass ihnen ihr persönliches Musikarchiv niemand wegnehmen kann. Streaming-Anbieter, die theoretisch von einen auf den anderen Tag verschwinden oder einzelne Songs aus ihrem Archiv entfernen können, lassen dieses Bedürfnis unerfüllt.
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Im Silicon Valley heißt es, große Brötchen zu backen – sagt VC George Zachary. Ein paar der Ratschläge, die er für Gründer in petto hat, gelten durchaus auch in Europa.
Auf der Heimfahrt von einem “Mixer”-Anlass auf dem Microsoft-Campus in Mountain View habe ich mir in den letzten 30 Minuten überlegt, was diese eigenartige Energiestimmung im Silicon Valley ausmacht, die an solchen Veranstaltungen regelmässig alle Beteiligten ergreift. Amerikanischer Enthusiasmus? Das Showtalent? Die Ungezwungenheit, in der alle freimütig über eigene Flops reden?
Der grösste Unterschied ist die vermeintliche Umkehrsicht von Chancen und Risiken. Wo sich in Europa überall Gründer versammeln, die händeringend Investoren suchen, scheint es hier mit der ausgeprägten VC-Kultur umgekehrt. An den Mixern geben Venture-Capitalists wie heute George Zachary von Charles River Ventures – der bei Yammer und Twitter an Bord ist – den Startups Ratschläge, wie sie die richtigen Investoren finden: