Microsoft nutzt die Schieflage von Nokia und liefert mit Windows Phone 7 das primäre Betriebssystem für zukünftige Nokia-Smartphones. Der Redmonder IT-Riese unternimmt momentan viel, um seine Zukunftsaussichten zu verbessern.
Die seit Tagen erwartete Zusammenarbeit von Nokia und Microsoft
ist nun offiziell: Microsofts neues mobiles Betriebssystem Windows Phone 7 wird zum primären OS für Nokia-Smartphones.
Für Nokia ist der Schritt der letzte Ausweg vor dem Komplettabsturz – ohne wettbewerbsfähiges Betriebssystem und eine Radikalerneuerung hätte man sich ernsthaft Gedanken darüber machen müssen, ob Nokia als Hersteller von Mobiltelefonen in einigen Jahren überhaupt noch existieren würde. Zu eingestaubt war Symbian, zu angekratzt das Image der Marke Nokia und zu gering das Vertrauen in Meego.
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Neue Indizien sprechen für eine Kooperation der Deutschen Telekom mit foursquare. Im Rahmen einer Mobile-Offensive arbeitet die Telekom angeblich auch an einem digitalen Buchladen und einer Möglichkeit zum Bezahlen mit dem Handy.
Im Herbst vergangen Jahres kündigte
foursquare-Chef Dennis Crowley den Start einer an den deutschen Markt angepassten Variante des Location Based Service noch für 2010 an. Bis heute existiert diese nicht.
Ende Dezember erfuhren wir dann aus zwei gut informierten Quellen, dass foursquares Lokalisierungsvorstoß in Form einer engen Zusammenarbeit mit der Telekom erfolgen soll. Der Start der Kooperation war für Januar geplant. Geschehen ist diesbezüglich bisher nichts, und die involvierten Parteien hüllen sich trotz mehrfacher Anfragen von uns in Schweigen.
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Yahoo Livestand
Yahoo hat mit Livestand eine Plattform angekündigt, auf der Anbieter ihre Inhalte auf iPads und Android-Tablets verbreiten können.
Yahoo sieht im Tabletmarkt eine Möglichkeit, Werbebudgets von klassischen Kanälen wie Fernsehen oder Magazinen auf eine digitale Plattform zu ziehen.
» Yahoo eröffnet den digitalen Kiosk für Tablets
Instapaper
Instapaper hat eine neue API veröffentlicht. Dabei spannend ist das Geschäftsmodell: Die API ist völlig offen, allerdings nur für Subscriber-Accounts, die den Obolus von einem Dollar pro Monat bezahlen.
» Full API now available
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Immer mehr User identifizieren sich auf externen Websites mit ihren LinkedIn-Benutzerdaten. Konkurrent Xing hat dem nichts entgegenzusetzen.
Nicht nur Facebook, Twitter und Google fungieren auf immer mehr Websites von Drittanbietern als zusätzliche (oder einzige) Login-Option, sondern auch Xing-Wettbewerber
LinkedIn.
Gigya, ein Dienstleister rund um Social-Sharing-Tools und -Widgets, hat eine optisch
recht unansehnliche Infografik veröffentlicht, die in diesem Kontext jedoch mit einer interessanten Erkenntnis aufwartet:
20 Prozent der Besucher von B2B-Websites, die sich mit Hilfe der Benutzerdaten eines externen Anbieters authentifizieren, nutzten dafür im Januar 2011 ihr LinkedIn-Konto. Im Juli 2010 betrug der Anteil lediglich drei Prozent. Die entsprechende Schnittstelle existiert seit Ende 2009.
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Idiotie
Sascha Lobo entwickelt eine Theorie der Idiotie als treibende Kraft für Evolution und Innovation.
Es ist ihre unermüdliche, unbewusste Suche nach den jeweils dümmstmöglichen Handlungen. Ihre flache Verstandeskraft führt dazu, dass Idioten eine ständige Prüfung für die von ihnen benutzten Technologien darstellen.
» Lob der Idiotie
Location
Locationmarketing hat eine nette Timeline der ortsbasierten Dienste erstellt.
Der Wald der verschiedenen Dienste hat sich über die letzten Jahre sehr verdichtet und es kamen eine Menge neuer Services hinzu. Lag früher der Fokus auf dem reinen Bekanntgeben seines momentanen Aufenthaltortes, so haben sich über die Zeit verschiedene thematische Schwerpunkte entwickelt.
» Die Location Based Service Timeline
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Wenige Wochen, nachdem das österreichisch-deutsche Startup Newsgrape sein Spendenziel bei Kickstarter erreicht hat, geben die Gründer den Startschuss für eine erste Beta-Version ihrer neuartigen Publikationsplattform für das geschriebene Wort.
Felix Häusler und Leo Fasbender – das österreichisch-deutsche Gründerduo hinter
Newsgrape - haben ihr Versprechen gehalten und wenige Wochen
nach dem Erreichen des Spendenziels bei der Crowdfunding-Plattform Kickstarter eine erste Beta-Version des “
YouTube für Texte” scharf geschaltet.
Die zwei Studenten bezeichnen das aktuelle Stadium der Plattform als “Pre-Beta”, was als wichtiger Hinweis für die Erwartungshaltung der ersten Besucher angesehen werden kann – abgeschlossen ist die Arbeit an Newsgrape nämlich noch lange nicht, und mit Bugs und anderen Ungereimtheiten ist zu rechnen.
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Die Entscheidung von Last.fm, den kostenfreien Zugriff auf Radiostreams einzuschränken, ist bereits die dritte Beschneidung des Kernangebots innerhalb von zwei Jahren. Freunde macht man sich so nicht.
Ab dem 15. Februar wird der Londoner Musikdienst
Last.fm wie gestern
in Linkwertig berichtet die kostenlose Verfügbarkeit seiner personalisierten Radiostreams für Nutzer aus Deutschland auf die Website begrenzen. Wer über die mobilen Applikationen für iPhone und Android oder andere Hardware auf die Last.fm-Radiokanäle zugreifen will, muss sich für die kostenpflichtige Variante entscheiden.
Drei Euro pro Monat werden dafür fällig. In Großbritannien und den USA sind die Streams neben der Website auch über Smartphones mit Windows Phone 7 sowie die Xbox Live ohne ein Premium-Abo zugänglich.
Der Schritt ist isoliert betrachtet durchaus nachvollziehbar: Bei vielen konkurrierenden Musikservices wie z.B. simfy, play.fm oder Spotify ist es üblich, die Kernfunktionalität gratis anzubieten und für den Mehrwert des mobilen Zugriffs Geld zu verlangen. Allein durch Werbung lassen sich die von den Anbietern abzuführenden Lizenzkosten für das Streaming nicht decken. Zudem sind drei Euro pro Monat ein vertretbarer Preis, besonders wenn man dafür das angeblich “beste Radio der Welt bekommt” (Zitat aus dem Last.fm Blog).
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Das Tech-Blog Mashable wandelt sich in eine Social-Web-Plattform, auf der User einzelnen Themen und anderen Lesern folgen können und für Aktivitäten belohnt werden. Ein sehr experimentierfreudiger Ansatz.
Also ich irgendwann Ende 2006 damit begann, ausgewählte US-Tech-Blogs zu lesen, waren
TechCrunch und
Mashable meine zwei bevorzugten Quellen. Während das kürzlich von AOL übernommene TechCrunch bis heute einen vorderen Platz in meinem RSS-Reader hält, verlor Mashable relativ schnell meine Sympathie und Geduld.
Zu sehr stand bei dem von Pete Cashmore gestarteten Projekt die Quantität der Artikel sowie ihre “Sharability” im Social Web im Vordergrund, zu häufig fehlte mir bei den vielen teils belanglos wirkenden Startup-Reviews eine Einordnung oder Bewertung und zu uninspiriert war der Eindruck, den Mashable-Autoren auf mich hinterließen.
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Google Ski View
Street View-Kameras auf dem Schneemobil: Alle Schweizer können bis zum 14. Februar über das Skigebiet abstimmen, welches Google für die Street View erfassen wird.
Wählen Sie aus 30 Destinationen Ihr liebstes Skigebiet und lassen Sie das Schneemobil noch im Winter 2011 Ihre Lieblingspisten fotografieren.
» Street View Pisten-Preis: die Schweiz wählt ihr liebstes Skigebiet
Verlage
Neunetz bringt sehr schön die wirre Logik der Verlage in Bezug auf das iPad bzw. auf geschlossene Plattformen auf den Punkt:
Endlich, frohlockten sie, macht jemand den Geburtsfehler des Internets rückgängig.
Jetzt beschweren sich die gleichen Vertreter von Presseverlagen darüber, dass Apple die Kontrolle über sein System hält. Und nutzt. Und zwar nicht nur ‘gegen’ Nutzer, sondern auch ‘gegen’ App-Anbieter.
» iOS: Presseverlage finden geschlossene Systeme gut, so lang sie mitbestimmen dürfen
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Doodle, der Schweizer Pionier für die Online-Terminfindung, startet mit MeetMe persönliche Profilseiten, über die sich Terminanfragen entgegennehmen lassen.
Doodle ist eines der international bekanntesten Startups aus der Schweiz und ein Vorreiter, was die Bereitstellung von Onlinewerkzeugen zur effizienten Terminfindung betrifft. Das Anfang 2007 gegründete Unternehmen aus Zürich bezeichnet sich selbst als führend in diesem Bereich und erreicht nach eigenen Angaben über sechs Millionen Unique Visitors pro Monat, davon über eine Million aus der Schweiz.
Bisher lag der Schwerpunkt des in der Basis-Version kostenlosen Doodle-Angebots auf der Terminfindung für Gruppen. Naturgemäß wird die Wahl des Zeitpunkts einer Besprechung oder Veranstaltung schwerer, je mehr Teilnehmer für diese vorgesehen sind. Die Doodle-Weboberfläche gibt allen Personen die Möglichkeit, ihre Präferenzen für verfügbare Termine kenntlich zu machen und sich somit ein ewiges Hin und Her per E-Mail und Telefonaten zu ersparen.
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