Der Schweizer TV-Streamingdienst Zattoo plant für 2011 zahlreiche Neuerungen. In der Schweiz und Deutschland nutzen mittlerweile rund fünf Prozent der Anwender die kostenpflichtige HiQ-Version.
Aktualisierung am Artikelende
Anfang Januar berichteten wir über die bisher nur in der Schweiz verfügbare Recall-Funktion des Züricher TV-Dienstes
Zattoo. Mit Recall können alle oder ausgewählte über Zattoo ausgestrahlte Fernsehkanäle automatisch aus dem Zattoo-Client aufgenommen und nachträglich angeschaut werden. In der Gratisvariante sind Sendungen bis 30 Tage nach Ausstrahlungstermin verfügbar. Das kostenpflichtige Premium-Abo HiQ erlaubt den Zugriff auf Inhalte auch darüber hinaus.
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Wer über iPhone oder iPad Inhalte verkaufen will, muss zukünftig eine integrierte Zahlungsoption über iTunes anbieten und darf Nutzer nicht mehr aus der App heraus zum Bestellprozess leiten. Apple sichert sich so 30 Prozent Umsatzprovision, verkompliziert aber das Verhältnis zu seinem Ökosystem.
In einem nicht unerwarteten, aber trotzdem
Aufsehen erregenden Schritt hat Apple wie
gerade schon bei Linkwertig berichtet
seine Abonnements-Funktion für iOS-Applikationen freigeschaltet. Anbieter von Inhalten können diese ab sofort in ihre Apps integrieren und so Nutzern die Möglichkeit geben, direkt aus der App wöchentliche, monatliche, zweimonatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Abos auszuwählen. Gezahlt wird wie üblich über das persönliche iTunes-Konto, und Apple erhält für jeden Zahlungsvorgang seine ebenfalls gewohnten 30 Prozent.
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Google
Google gründet in Berlin ein Institut für Internet und Gesellschaft.
Dabei werden wir mit führenden akademischen Institutionen zusammenarbeiten, um die Zukunft des Internets auf drei Feldern zu untersuchen: internet-basierte Innovationen, politische Rahmenbedingungen sowie die damit verbundenen rechtlichen Aspekte.
» Google gründet Zukunftsinstitut in Berlin
Apple
Apple hat gestern das System zum Abonnieren von Inhalten im App Store vorgestellt. Wie vermutet können Anbieter jedes Bezahlsystem verwenden, solange sie auch das von Apple zu gleichen oder besseren Konditionen offerieren.
» Apple Rolls Out Long-Awaited/Feared Subscription Plan
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Dailyplaces ändert seine Ausrichtung und tritt ab sofort als mobile und soziale Empfehlungsplattform für Orte auf – mit Check-In-Funktion, Like- und Dislike-Button sowie spielerischen Elementen.
Startups, die sich an neuen Ideen versuchen, müssen stets eine gewisse Geduld mitbringen. Nicht immer reichen einige Monate aus, um genau abschätzen zu können, ob die eigene Entwicklung zu einem nachhaltigen Erfolg werden könnte. Manchmal gelingt der Durchbruch nicht sofort, ist aber womöglich nur eine kleine Justierung, eine Feature-Anpassung weit entfernt.
Dem gegenüber stehen die vorhandenen, zumeist begrenzten Ressourcen. Während Geduld auch in Startup-Kreisen eine Tugend ist, können es sich die wenigsten Firmen leisten, über Jahre hinweg an ihrer Idee zu feilen, ohne auf signifikante Erfolgserlebnisse (= schnelles Nutzer- oder Umsatzwachstum) zurückblicken zu können. Zum richtigen Zeitpunkt die Reißleine zu ziehen, will gekonnt sein.
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Apple arbeitet offenbar an einem kleineren, deutlich preisgünstigeren iPhone, das ohne lokalen Flashspeicher auskommen soll. Das Gerät könnte damit der erste echte Cloudcomputer werden.
Foto: Apple
Was Tag für Tag in der Apple-Gerüchteküche gekocht wird, sollte man stets mit Vorsicht genießen. Einerseits, weil sich viele Meldungen rund um zukünftige iPhones, iPads und andere Produkte mit dem Apfel-Logo als falsch oder unvollständig erweisen, und andererseits, weil in Cupertino das Streuen von Gerüchtehäppchen zur (kostengünstigen) Marketingstrategie gehört. Jeder, der vermeintliche Meldungen zu Apple-Neuheiten aufgreift, wird damit mitunter Teil von Apples trickreicher Kommunikationsstrategie.
Manche Berichte sind allerdings zu gut, um einfach ignoriert zu werden, selbst wenn sie sich im Nachhinein als Ente herausstellen – wie die von Cult of Mac verbreitete Information, ein dieser Tage in den Medien viel thematisiertes, bisher unbestätigtes Mini-iPhone würde ohne lokalen Flashspeicher auskommen und ausschließlich auf das Streaming von Medieninhalten setzen. Durch das Weglassen der Speicherkomponente wolle Apple die Kosten drücken, um das iPhone nano titulierte Smartphone so günstig wie möglich verkaufen zu können (ohne dabei natürlich die Gewinnmarge außer Acht zu lassen).
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Revolution
Christoph Kappes nimmt die etwas unglückliche Verbreitung des Begriffs einer ‘Facebook-Revolution’ zum Anlass, ganz allgemein und sehr lesenswert über die Interpenetration zwischen Netz, Bürger und Politik zu sinnieren.
Es sieht alles danach aus, als würde das Publikum erstens tiefer in Medien- und Politik-System „hineinsehen“ können (mit ersterem langfristig vielleicht sogar verschmelzen?), sich zweitens stärker von den etablierten Playern in Medien und Politik distanzieren und drittens stärker innerhalb (untereinander) zusammenrücken.
» Die Facebook-Revolution – Gedanken zum Einfluss des Internets auf politische Umbrüche
HTML5
Last not least gibt das World Wide Web Consortium Entwicklern grünes Licht für die Verwendung von HTML5. Der Standard wird bis 2014 finalisiert.
» HTML5 Will Be Done in 2014, What Comes Next?
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64,4 Prozent der Facebook-Nutzer in Deutschland lassen sich mindestens einmal wöchentlich bei dem Social Network blicken. Ein bisher einmaliger Rekordwert bei reichweitenstarken sozialen Netzwerken.
Zugegeben: Eigentlich haben wir keine regelmäßige Rubrik mit dem Chart des Tages – aus dem einfachen Grund, weil es nicht täglich wirklich sinnvolle und aussagekräftige Trendgrafiken gibt. Heute machen wir aber eine Ausnahme:
Die Marktforscher von Fittkau & Maaß Consulting haben wieder einmal einige interessante Erkenntnisse aus ihrer repräsentativen WWW-Benutzer-Analyse W3B (nun in der 31. Auflage) zum Thema Social Networking in Deutschland veröffentlicht und in ihren Ergebnissen unter anderem den Anteil regelmäßiger Nutzer bei einigen hierzulande relevanten sozialen Netzwerke offengelegt. Das Resultat ist (zumindest aus Sicht eines Anbieters) beeindruckend:
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Die kostenlose Media-Center-Lösung Boxee litt bisher unter zu wenig Premium-Inhalten und Schwächen in der Benutzerführung. Dennoch lohnt es sich, die Software im Auge zu behalten.
In den letzten Tagen habe ich mich nach längerer Zeit einmal wieder intensiver mit
Boxee auseinandergesetzt, eine kostenlose Media-Center-Software für PC, Mac und Linux vom gleichnamigen New Yorker Startup, über die wir in der Vergangenheit schon gelegentlich
berichtet haben.
Angeboten wird Boxee seit über zwei Jahren (zu Beginn im Alpha-Stadium). Die erste Beta-Version erschien im Januar 2010. Boxee kombiniert verschiedene Funktionen zum Konsumieren und Verwalten von Medieninhalten aus dem Netz mit einer optisch ansprechenden Oberfläche, die auch den Zugriff auf lokal gespeicherte Film-, Audio- und Bilddateien erlaubt.
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Twitter
Twitter beendet das Whitelisting von Drittanwendungen für die API. Wer mehr als 350 Anfragen pro Stunde benötigt, muss sich also an eines der kostenpflichtigen Angebote wie Gnip wenden.
» Twitter Kills the API Whitelist: What it Means for Developers & Innovation
Pandora
Pandora bereitet den Börsengang vor. Die erhofften 100 Millionen Dollar aus dem Aktienverkauf sollen in das Wachstum investiert werden.
Zuletzt hatte Pandora nach eigenen Angaben 80 Millionen registrierte Nutzer – doppelt so viele wie vor einem Jahr. […] Die Firma steht kurz vor der Gewinnzone.
» IT-Branche im Börsenfieber
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Werzahltmehr – eine Vergleichsplattform für Ankaufportale; Topicsphere – ein neuer Memetracker; und FundraisingBox – ein App-Store für die Non-Profit Branche.
Werzahltmehr ist eine Plattform, auf der man herausfinden kann, wo man alte
DVDs, Bücher oder Videospiele am lukrativsten verkaufen kann. Der Vergleich kann sich durchaus lohnen, die Preise schwanken unter den verschiedenen Anbietern mitunter signifikant. Derzeit hat Werzahltmehr 20 Anbieter im Vergleich, u.a. Rebuy, Momox, Ich-kaufs-ab oder buecher.de. Um ein Produkt zu vergleichen, muss man nur die
ISBN oder
EAN Nummer eingeben, dann bekommt man den Preisstand des Produkts bei den jeweiligen Anbietern aufgelistet. Ob die angezeigten Affiliate-Links besonders effektiv sind, muss sich wohl noch beweisen, immerhin benutzt man den Dienst, um eben jenen Artikel zu verkaufen.
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