Der technische Fortschritt revolutioniert die digitale Medienlandschaft. Nachrichten und Informationen erreichen Nutzer über viele neue Kanäle. Die Kontrolle darüber, was sie lesen, obliegt ihnen selbst – und intelligenten Algorithmen.
Der nächste durch das Social Web hervorgerufene Wandel betrifft die Distribution und den Konsum von Nachrichten und Medieninhalten. So lautete die Einschätzung von Facebook-CTO Bret Taylor, als er
im Gespräch mit BBC News gefragt wurde, was das nächste groß Ding im Netz sei.
Ähnlich wie Zynga die Spielebranche umgekrempelt hat, werden junge Startups auch die Art und Weise verändern, wie tagesaktuelle Meldungen und andere journalistische Inhalte im Netz zu den Lesern finden, ist Taylor überzeugt.
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Amazon S3
Amazon S3 kann jetzt nicht nur zum Speichern von Daten, sondern auch zum Hosten von statischen Webseiten verwendet werden. S3 Buckets müssen dafür lediglich als Website konfiguriert werden.
» Host Your Static Website on Amazon S3
Google Docs
Der Google Docs Viewer lernt 12 neue Dateiformate. U.a. können jetzt Excel, PowerPoint, Apple Pages und Adobe Illustrator bzw. Photoshop direkt im Browser angezeigt werden.
» 12 new file types supported in Google Docs Viewer
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal ein Politik-Spezial mit: We Rate It – kollaborative Altersbewertung von Websites; Zeit Online Prognoser – Wahlprognosen für die Wahl zur Hamburger Bürgerschaft; und das GuttenPlag Wiki – ein kollaboratives Suchspiel.
We Rate It ist ein kollaboratives Experiment, das die Probleme mit der Alterskennzeichnung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags thematisieren will. Wir erinnern uns: Geplant war eine Kennzeichnungspflicht für mehr oder weniger alle Webangebote. Nachdem man eine Erweiterung für Google Chrome installiert hat, bekommt man auf besuchten Websites die bis dato populärste Altersbewertung angezeigt und kann selbst eine eigene Einschätzung abgeben, um seinen Beitrag zur gemeinsamen Bewertung zu liefern. Die gesammelten Daten werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgewertet und bzgl. der möglichen Probleme analysiert.
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Universitäten sind ein Eldorado für Flirtwillige. Der US-Dienst LikeALittle will mit seiner Echtzeit-Flirtplattform im Twitter-Stil die Kontaktaufnahme erleichtern. Eine Schweizer Adaption steht bereits in den Startlöchern.
Universitäten und Hochschulen bieten
paradiesische Verhältnisse für alle, die gerne flirten: Die Auswahl an potentiellen Kandidaten und Kandidatinnen für zukünftige Dates ist groß, der Anteil der fest Liierten liegt altersbedingt noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau und zahlreiche Veranstaltungen außerhalb des Kursplans bieten wiederholte Gelegenheit, mit der oder dem Angebetete(n) Kontakt aufzunehmen.
Für alle Schüchternen, die sich zwar gerne mit einer Kommilitonin oder einem Kommilitonen verabreden würden, aber nicht den Mut dafür aufbringen, naht in Form einer neuen Internetidee Hilfe:
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Roaming-Gebühren für die mobile Datennutzung im Ausland ziehen in Europa noch immer Grenzen, wo man sie sonst kaum noch wahrnehmen würde. Doch die Tarife sind im freien Fall.
Auf dem Weg zu einem geeinten Europa gibt es sicher unzählige Hürden. Für überzeugte Digital Natives mit einem Faible für (oder beruflichen Zwang zu) innereuropäischen Reisen gehört der teure “Spaß” des mobilen Datenroamings zweifelsohne dazu. Während man dank Schengen-Abkommen und Billigfliegern frei und recht günstig von Land zu Land reisen kann, ziehen die massiven Kosten für das mobile Surfen im Ausland noch immer eine deutliche Grenze zwischen den einzelnen EU-Staaten.
Doch womöglich steht auch diese Grenze vor ihrem baldigen Fall. Diesen Schluss lassen zumindest drei unterschiedliche Ereignisse der zu Ende gehenden Woche zu. Ein sich beschleunigender Trend weg von teuren Roaming-Gebühren ist zu erahnen.
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Google
Google integriert die soziale Suche stärker in die ‘normalen’ Suchergebnisse. U.a. werden die sozialen Ergebnisse mit den normalen vermischt und der jeweiligen Kontakt genannt.
» An update to Google Social Search
Watson
Der IBM-Supercomputer Watson hat den dreitägigen Kampf gegen zwei Jeopardy-Champions gewonnen und die Menschheit damit in die Schranken gewiesen.
Auf der CeBIT wird eine kleinere, deutschsprachige Version von Watson auf dem IBM-Stand in Halle 2 interessierten Besuchern Rede und Antwort stehen.
» IBM-Supercomputer gewinnt Quizshow
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Mit Greplin lassen sich persönliche Konten bei einschlägigen Webdiensten wie Dropbox, Google Docs und Twitter durchsuchen. Der bisher nur in geschlossener Beta-Phase verfügbare Dienst steht seit heute allen Nutzern offen.
Im September stellten wir euch
Greplin vor, eine
zum damaligen Zeitpunkt gerade in geschlossener Beta-Phase gestartete Webanwendung aus San Francisco, die Usern eine Suchmaschine für ihre persönlichen Konten bei Cloud-Diensten zur Verfügung stellt. In der Nacht hat Greplin seinen in der Basisversion kostenlosen Service
für alle Nutzer geöffnet, eine Einladung ist nicht mehr erforderlich.
Nachdem ich Greplin für meinen damaligen Artikel kurz ausprobiert hatte, bin ich nicht noch mal zu dem Dienst zurückgekehrt. Einerseits, weil die Indexierung und das Auffinden meiner Dateien bei Google Docs, Twitter und Dropbox nicht ganz problemlos verliefen, und andererseits, weil ich vermeiden wollte, den damals gerade frisch geschlüpften Dienst Zugriff auf meine Cloud-Konten zu geben und ihn dann womöglich inklusive aller Autorisierung zu vergessen.
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Mit One Pass startet Google ein Bezahlsystem für Onlineinhalte, das die Interessen von Presseverlagen stärker berücksichtigt als Konkurrent Apple. Dass Nutzer für Artikel nun in Scharen ihr Portemonnaie zücken, ist jedoch unwahrscheinlich.
Einen Tag, nachdem Apple
den Startschuss für seine Abonnements-Funktion für iOS gegeben und aufgrund neuer restriktiver Regeln für einen mittleren Aufruhr im Netz gesorgt hat, kontert Google mit einem eigenen Bezahl- und Abodienst für Inhalteanbieter.
Google One Pass nennt sich die Funktion, die vorerst nur Contentsites aus Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien und den USA implementieren können. Dass der Internetriese an einer entsprechenden Lösung arbeitete, war seit Sommer vergangenen Jahres bekannt (damals wurde noch der Name “Newspass” kolportiert). » weiterlesen
— Warum wir mehr wissen über Social Media? — Weil wir jahrelange praktische Erfahrung haben: Zum Beispiel aus diesem Blog. Wollen Sie auch mehr wissen? Dann holen Sie sich unser kostenloses Whitepaper. — Textanzeige —
Google One Pass
Während Apple das Verhältnis zu seinem Ökosystem verkompliziert startet Google mit One Pass ein alternatives und für Anbieter finanziell deutlich attraktiveres Zahlsystem für digitale Inhalte. Und plötzlich ist Google auch wieder der beste Freund:
Wir wünschen uns, dass sich One Pass baldmöglichst als einheitliche Plattform für ein einfaches Payment sowohl im Web- als auch im mobilen und App-Bereich etablieren kann, um zu einer vollwertigen Alternative zu bestehenden Systemen zu werden”, sagte Springer-Vorstandsmitglied Andreas Wiele.
» Google startet One Pass, ein Zahlsystem für Medieninhalte
Web-Riesen
Der Spiegel hat sich die Effizienz und Effektivität der Geschäftsmodelle von acht “Web-Riesen” angeschaut.
Irgendetwas macht Google da im Moment besser als Facebook: Google nahm 2010 je Nutzer etwa sechsmal so viel ein wie das Soziale Netzwerk.
» So verdienen die Web-Riesen im Netz
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wooga, Europas führender Anbieter von Social Games, verabschiedet sich mit seinen Spielen von den VZ-Netzwerken und fokussiert sich fortan vollkommen auf Facebook.
Vor wenigen Tagen offenbarte
eine aktuelle Statistik von Fittkau & Maaß Consulting zum Anteil aktiver Nutzer bei Deutschlands führenden Social Networks, welch enorme Aktivität
Facebook-Mitglieder im Vergleich zu den Usern des einstigen Konkurrenten
studiVZ an den Tag legen. Nur noch 12,5 Prozent der Anwender mit einem Konto bei studiVZ lassen sich dort mindestens einmal wöchentlich blicken. Bei Facebook ist dieser Wert mehr als fünfmal so hoch.
Wirklich verwundert muss man angesichts dieser Differenz nicht über den jüngsten Schritt des wie studiVZ aus Berlin stammenden Social-Gaming-Anbieters wooga sein, zum 31. März seine drei bei studiVZ, meinVZ und schülerVZ angebotenen Spiele Monster World, Bubble Island und Brain Buddies einzustellen.
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