Der Niedergang deutscher Social Networks:
Kein Grund zur Melancholie

Über den Niedergang einstiger Hoffnungsträger aus der deutschen Social-Networking-Landschaft kann man traurig und verärgert sein. Oder man erkennt, dass die Entwicklung unausweichlich war und nutzt diese Erkenntnis für die Zukunft.

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Kein Grund zur Melancholie
Kein Grund zur Melancholie
Robert Basic, bekannter und meinungsstarker Blogger sowie Gründer von Basic Thinking (das er später verkaufte), hat sich in einem aktuellen Beitrag enttäuscht über die Entwicklung einstiger Hoffnungsträger aus der deutschen Startup-Branche gezeigt. In seinem Artikel fokussiert er sich auf den Social-Networking-Sektor, den auch wir stets gerne beobachten.

Basic ist traurig über den derzeitigen Trend, dass Nutzer bekannten Diensten wie studiVZ, meinVZ oder wer-kennt-wen.de den Rücken kehren und sich bei Facebook einnisten. Facebook, das Anwender wie ein Magnet an sich zieht und von den technisch und funktionell unterlegenen (ehemaligen) Konkurrenten abwirbt, wächst in Deutschland mit rund einer Million aktiven Usern pro Monat.

Während seine Situationsbeschreibung des hiesigen Social-Networking-Marktes und manche der von ihm identifizierten Gründe für das langfristig betrachtet schlechte Abschneiden sozialer Netzwerke aus Deutschland (Basic sieht auch Xing in Gefahr) zweifellos zutreffen, lässt er sich in einigen Aspekten zu groben Simplifizierungen und Pauschalisierungen verleiten. Das an der ein oder anderen Stelle durchklingende Jammern ist weder angemessen noch eine sinnvolle Herangehensweise, um für eine baldige Besserung einzutreten.

Robert Basic attestiert den deutschen Usern einen ausgesprochenen Herdentrieb, was in seinen Augen einer der Hauptgrunde dafür ist, dass User gerade in Scharen die einheimischen Anbieter verlassen bzw. ihre Accounts dort vernachlässigen.

Doch dies ist in keiner Weise ein deutsches Phänomen. Im Gegenteil: Deutschland gehört, was die Mitgliederexplosion bei Facebook betrifft, zu den absoluten Spätzündern.

Hiesige Internetbenutzer haben gerade aufgrund der anfänglich starken Stellung einheimischer Netzwerke lange der in anderen Ländern viel früher zu beobachtenden Völkerwanderung zu Facebook widerstanden. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass der Herdentrieb der traditionell kritischen Deutschen geringer ist als der manch anderer Nationalitäten.

Was Basic Herdentrieb nennt, ist aber ohnehin nichts weiter als der berühmte Netzwerkeffekt, und dieser darf im Kontext von sozialen Netzwerken als Naturgesetz betrachtet werden: Niemand will in einer virtuellen Geisterstadt netzwerken. Wenn Freunde zunehmend zu einer anderen Plattform wechseln, bleibt selbst den wenig Wechselwilligen nichts anderes übrig, als zu folgen – sofern sie nicht digitale Selbstgespräche bevorzugen.

Sollte man nun wie Blogger-Kollege Basic verärgert darüber sein, dass Facebook am Ende auch den deutschen Internetmarkt geknackt hat, und darüber, dass dies unter anderem die Folge aus dem erheblich besseren Zugang von US-Firmen zu Kapital ist? Ich finde, nein.

Das Social Web ist ein Winner-Takes-It-All-Markt. Einige wenige Anbieter vereinnahmen in ihren jeweiligen Fokusbereichen die überwiegende Zahl aller Nutzer. Niemandem wäre damit geholfen, wenn sich Facebooks 600 Millionen aktive Anwender stattdessen auf 20 kleinere kommerzielle Anbieter verteilen würden (die Theorien dezentraler Netzwerke und der Interoperabilität zwischen Anbietern einmal außer Acht gelassen).

Am Ende gab es lediglich zwei Optionen: Entweder hätte Facebook einen kometenhaften und vor allem globalen Aufstieg vollzogen oder ein anderer vergleichbarer Anbieter. Dass am Ende das blau-weiße Social Network den Thron erklomm und nicht beispielsweise meinVZ oder wer-kennt-wen.de, hat bei weitem nicht nur mit der von Basic angeführten schwachen Medienberichterstattung über Startups in Deutschland, deren dünnen Finanzkapitaldecke und begrenzten Funktionsumfängen sowie der Kurzsichtigkeit der Investoren zu tun.

Die Ursachen sind deutlicher komplexer, zum Teil tief verwurzelt in der deutschen Mentalität und ein Resultat aus der verbreiteten, eher skeptischen Sichtweise auf alle digitalen Innovationen, die Interaktion und Kommunikation zwischen Menschen verbessern sollen. Deutschland fehlt es momentan an der richtigen DNA, um das nächste Facebook aufzubauen. Deshalb heißt Facebook Facebook und nicht meinVZ.

Während diese Erkenntnis weh tut, wären wir besser beraten, wenn wir sie endlich akzeptieren und uns umschauen, in welchen anderen Domänen der Onlinewelt unbearbeitetes Terrain existiert, dem man sich widmen könnte. Die gute Nachricht ist: Viele Dutzend Startups tun dies auch schon. Statt mit Tränen in den Augen auf die Relikte aus einer vergangenen, einst vielversprechend erscheinenden Ära zu blicken, halte ich es für sinnvoller, jetzt das zu fördern und zu unterstützen, was in einigen Jahren den deutschen Internetmarkt zu neuem Ruhm verhelfen könnte.

Ich vermute, auf eine ganz subtile Art und Weise war es auch eine derartige Botschaft, die Robert Basic vermitteln wollte.

(Foto: Flickr/Vlad Nikitin, CC-Lizenz)

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15 Kommentare

  1. Markus Breuer
    schrieb am 28. Februar 2011 um 09:40 Uhr (#)

    Ich bin beileibe kein Experte für den VC-Markt in Deutschland, aber in der Außenbetrachtung kommt es mir so vor, als wäre richtig gute Startups in Deutschland fast ein Ding der Unmöglichkeit. Ein richtiges Kracher-Startup basiert auf einer disruptiven Innovation, und so etwas findet hierzulande keinen Investor. Ich weiß, dass das ein blödes Vorurteil ist, aber manchmal sind Vorurteile eben auch zutreffend: die großen deutschen VCs sind völlig happy mit dem Klon einer amerikanischen Geschäftsidee, der ihren Einsatz bis zum Exit verdoppelt – und wen kümmerts, was dann kommt? WTF

    Was man aber bitte auch nicht vergessen darf: viele erfolgreiche Startups der letzten Jahre basieren ursächlich auf Netzwerkeffekten und gelangen in dem viel kleineren deutschen Markt viel schneller in die Sättigungszone und müssten dann internationalisieren, was an der dünnen Kapitaldecke scheitert.

    Schneller Wachstum wird natürlich auch durch unsere Kultur gehemmt. Die meisten Deutschen betrachten alle Inovationen, die nach ihrem Schulabschluss auf den Markt kamen, erst einmal als gefährlich oder bestenfalls überflüssig. Siehe http://notizen.steingrau.…-kultur-deutschland/

    An allen drei Faktoren wird keine noch so gut gemeinte Initiative, weder aus dem politischen noch aus dem kapitalistischen Raum, mittelfristig viel ändern können. Finden wir uns doch einfach mit der herrschenden Arbeitsteilung ab:

    Deutsche Firmen bauen Autos, stellen Chemikalien und anderes Zeugs her, das in der Masse der Bevölkerung schon lange genug Abnehmer hat, amerikanische Unternehmen entwickeln innovative Software und digitale Produkte (die sie in Südostasien fertigen lassen).

    Auf Dauer lässt das nichts Gutes im internationalen Wettbewerb erwarten. Aber die bestehenden Standortnachteile beruhen auf Gegebenheiten, die man nicht mal eben mit einer feurigen Rede – oder einer Regierungsinitiative – aus der Welt schaffen kann.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 28. Februar 2011 um 11:25 Uhr (#)

    als wäre richtig gute Startups in Deutschland fast ein Ding der Unmöglichkeit

    Ich denke nicht, dass dies stimmt. Aber: Richtig gute, international erfolgreiche Startups in bestimmten Sektoren (wie z.B. dem Social Web) sind in Deutschland ein Ding der Unmöglichkeit. Mit der Power und dem Netzwerk im Valley können lokale Akteure einfach nicht mithalten.

    Aber die bestehenden Standortnachteile beruhen auf Gegebenheiten, die man nicht mal eben mit einer feurigen Rede – oder einer Regierungsinitiative – aus der Welt schaffen kann.

    Einerseits ja. Andererseits aber auch nein – durch eine feurige Rede oder Regierungsinitiativen kann auf bestimmte Gegebenheiten aufmerksam gemacht werden, woraufhin die vorhandenen Kräfte auf die Sektoren und Nischen fokussiert werden können, in denen es bessere Chancen für nachhaltigen, auch globalen Erfolg gibt.

    Letztlich geht es darum, begrenzte Ressourcen nicht mit Vorhaben zu verschwenden, die zum Scheitern verurteilt sind. Und das gilt für alle, angefangen vom Gesetzgeber über Investoren bis hin zu Gründern.

    1. Michael
      schrieb am 1. März 2011 um 11:28 Uhr (#)

      @Martin:
      “… vorhandenen Kräfte auf die Sektoren und Nischen fokussiert werden können, in denen es bessere Chancen für nachhaltigen, auch globalen Erfolg gibt.”

      Diese idealtypische Beschreibung eines kontrollierten Internet-Innovationsmanagements wird wohl für immer ein frommer Wunsch bleiben.

      Hat man eine neue Idee – also kein US-Vorbild – dann muss man Ordnung in die Vielfalt von Vorschlägen bringen; da kann man nichts kopieren – da kann man nicht abschreiben. Eine Idee zu haben ist einfach; die Umsetzung macht das Problem. Ich weiß, wie schwierig das ist. Am Anfang glaubt man, dass man die unzähligen Aufgaben auf mehrere Gründer verteilen könnte. Doch sehr schnell merkt der Initiator, dass die anderen Teammitglieder Ihren eigenen Film fahren. Das Problem ist nicht die Arbeitsteilung, sondern das, was die Arbeitsteilung aus uns gemacht hat. Der eine kann nur Webdesign, der andere nur Logik (Programmieren), der nächste kann nur BWL. (Ich möchte gar nicht weiter in die Tiefe gehen – das wird ja immer schlimmer.) Überall haben sich Expertengrüppchen gebildet. Fragt man mal was, was nicht gelernt wurde, heißt es ganz schnell: „Das ist nicht mein Fachgebiet.“. Wie oft redet man aneinander vorbei, weil Mitgründer mit dem gesprochenen Worten was ganz anders assoziiert.

      An dieser Stelle bin ich mir sicher, dass der eine oder andere Leser dieses Kommentars jetzt denkt: „dann haste halt aufs falsche Team gesetzt – Pech gehabt“. Da sag ich: Gut möglich.

      Ich behaupte mal: Facebook wäre nicht das was es heute ist, wenn Mark auf einen demokratischen Diskurs gesetzt hätte. Wie er zu der Idee kommen ist, ist ja allgemein bekannt. Also kombinierte er die Idee aufgrund seiner Fähigkeiten verbunden mit seinem Mut zu einer konkreten Vorstellung – das war´s.

      An alle die immer noch an ein kontrolliertes Innovationsmanagement glauben:
      Man kann nicht die Leute zusammenbringen und sagen:
      • Hey, seid jetzt innovativ! oder
      • Seid spontan, … aber bitte jetzt!
      Sowas kann man nicht lernen: entweder man hat es oder man hat es eben nicht.

      @Wort-Suche
      Deine Kommentare zu verschiedenen Facebook-Artikeln lassen drauf schließen, dass du selbst an etwas NEUEM arbeitest. Mittlerweile glaube ich, dass Du implizit mit der Wahl deines Namens „Wort-Suche“ auf dein Gründungsvorhaben hinweist. Hast Du nen Twitter-Account? Natürlich kann ich mich auch irren – in diesem Fall hab ich nur laut gedacht.

      Grüße in die Runde

  3. Ruben Schmidtmann
    schrieb am 28. Februar 2011 um 13:06 Uhr (#)

    Zu Facebook:
    Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern wächst FB in Deutschland sehr langsam. Nicht nur der monatliche Zuwachs an Nutzern ist geringer, auch die Zahl der durchschnittlichen Freunde und die Zahl der verbrachten Minuten ist deutlich geringer als im europäischen Ausland. Die Gründe dafür liegen meiner Meinung nach in einem anderen Umgang mit Datenschutz und einem grundsätzlich ablehnenden Verhalten gegenüber “Online-Tools”.

    Und was bringen nationale Produkte, wenn sie die ganze Welt globalisiert?

  4. Wort-Suche
    schrieb am 28. Februar 2011 um 13:07 Uhr (#)

    DAs Problem liegt nur an der Werbung selbst, Facebook hat es geschafft zu kostenloser Publizität zu kommen, da man seit Jahren täglich tausende von Artikeln zu Facebook schreibt und das ist schlussendlich das entscheidende, sprich über mich, egal ob positiv oder negativ (Datenschutz), aber sprich über mich und dann kommt der Erfolg von alleine.
    Facebook Gründer Zuckerberg hat nichts aussergewöhnliches gemacht, im gegenteil er hat bestehendes zusammengefügt und weiss das es wichtig ist das man laufend drüber schreibt und spricht, ist dies der Fall kommen auch die Massen.
    Der Deutsche Markt hat folgende Probleme, zum einen ausrichtung nur auf den deutschsprachigen Markt durch dementsprechende URL-Namen und dann es schreibt ja kaum jemand darüber, ich selbst habe erst nun nachdem die VZ Seiten nach unten gehen davon viel gelesen, davor kaum etwas, bzw. viel zu wenig…
    Da darf es einem auch nicht wundern, das da nichts weitergeht.
    Aber Facebook, die Nutzerdaten dazu verwenden um Geld zu verdienen = moderne Ausbeutung zu 100% pur betreiben, deren Bude wird eingerannt – aber auch nur solange bis der nächste kommt und der wird kommen…. ;-)
    Da Facebook nichts neues erschaffen hat, nur alles zentriert.

  5. Markus Breuer
    schrieb am 28. Februar 2011 um 13:11 Uhr (#)

    Martin, nie würde ich es wagen, mit Dir hier einen ernsthaften Disput vom Zaune zu brechen. Von Startups verstehst Du einfach mehr als ich. Aber …

    Ich denke nicht, dass dies stimmt.

    Die einfachste Art und Weise, mich hier zu widerlegen, wäre doch eine lange Liste von Startup-Krachern aus deutschen Landen. Mach doch mal eine; gerne auch “nicht social”. Ich lasse mich hier ausnahmsweise gerne umstimmen. MyMüsli und Spreadshirt zählen aber nicht ;-) Die kenne ich schon, und … so die ganz großen, internationalen Abräumer sind das ja auch nicht.

    DAS sprichwörtliche deutsche Startup der letzten beiden Jahre ist sicherlich Zalando. Hier ist die innovative Schöpfungstiefe aber überschaubar. :)

    Aber vielleicht ändert sich das ja mit HackFwd. Grundsätzlich scheinen die Mannen um Herrn Hinrichs ja manchmal etwas experimentierfreudiger zu sein als die Samwers. Das zur Verfügung stehende Kapital ist hier aber wohl nicht einmal ansatzweise mit den großen VC-Fonds in den USA zu vergleichen.

    Einerseits ja. Andererseits aber auch nein – durch eine feurige Rede oder Regierungsinitiativen kann auf bestimmte Gegebenheiten aufmerksam gemacht werden, woraufhin die vorhandenen Kräfte auf die Sektoren und Nischen fokussiert werden können, …

    Ich hätte gerne Deinen Optimismus. Fällt mir aber sehr schwer. Natürlich fände ich es irgendwie toll, wenn sich die große Politik mal mit Energie in “meinem Metier” engagieren würde. Aber … mit fokussieren alleine ist das nicht getan. Dazu ist der Heimatmarkt zu klein und ehrlich gesagt sehe ich in der digitalen Wirtschaft aktuell in Deutschland keine Nischen, in denen ein echter Startvorteil gegenüber den Nährböden in den USA oder auch in Israel zu beobachten wäre. Aber – wie gesagt – da bist Du besser informiert als ich.

    Die flammende Rede würde m.E. auch insofern verpuffen, als im Alltag nicht die Reden zählen sondern das Tun. Und solange unsere “Eliten” als Prestigeobjekte die Glashütte-Uhr oder den liebevoll restaurierten Oldtimer verwenden statt das neueste Android-Tablet, sehe ich nach wie vor eine rückwärtsgewandte Kultur, die Neues (nun mal die Essenz eines Startups) bestenfalls skeptisch beäugt. So wird das nix.

  6. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 28. Februar 2011 um 13:31 Uhr (#)

    Ohne Optimismus würde ich wohl gar nicht bloggen können ;)

    In gewisser Weise ist deine Frage eine Fangfrage, weil du weißt, dass ich dir keine Kandidaten auf dem Niveau von Google, Facebook oder Amazon nennen kann. Aber “richtig gut” als Kriterium trifft ja auch noch auf Anbieter aus der zweiten oder dritten Reihe zu.

    Ich habe dazu einfach mal einen Quora-Thread angelegt und einige Vorschläge in die Runde geworfen:

    http://quora.com/Which-Ge…nternational-context

    1. Markus Breuer
      schrieb am 28. Februar 2011 um 13:46 Uhr (#)

      OK, OK, war ne rhetorische Frage. Aber Facebook-Kaliber ist gar nicht nötig. DropBox, Quora, Flipboard, und Konsorten wäre ja auch schon eine schöne Liga.

      Die Idee mit der Quora-Frage ist gut! Schöne Retourkutsche. Und ich muss zugeben, dass ich Qype gar nicht mehr auf dem Radar hatte. Peinlich. Die anderen von dir genannten Beispiele sehe ich nicht unbedingt als Startups “basierend auf einer disruptiven Innovation” bezeichnen. Browsergames, z.B. sind sicherlich ein ehrenwertes Geschäft mit mehr als ordentlichem Potential, aber nicht gerade der innovative Kracher.

      Wo ich Dir allerdings sofort uneingeschränkt Recht geben muss, ist im Falle Metaio. Die machen einen extrem guten Job und ich bin immer wieder über ihre Projekte begeistert.

    2. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 28. Februar 2011 um 13:48 Uhr (#)

      Dass man sich bei der Definition von “gutem oder erfolgreichem Startup” in die Haare kriegt, ist klar ;)

    3. Markus Breuer
      schrieb am 28. Februar 2011 um 14:57 Uhr (#)

      Scho recht, aber dass das für mich mit radikalen, disruptiven Innovationen zu tun hat, hatte ich zumindest in meinem initialen Kommentar erwähnt, gell? :)

      Zum Thema, warum das so schade ist, übrigens hier noch ein gerade zufällig gefundener post von Stephan Uhrenbacher (Qype): http://stephan-uhrenbache…lkshow-karriere/463/

  7. Social Media
    schrieb am 28. Februar 2011 um 22:56 Uhr (#)

    Hallo alle miteinander,
    Facebook hat es in den USA vor allem wegen der hohen Einwohnerzahlen und dem gut ausgebauten Breitbandnetz geschafft in kürzester Zeit den englisch-sprachigen Raum zu erobern. Vor allem das richtige Timing und die frühe Öffnung von Facebook für Inhalte externer Seiten, sowie die schnelle Übersetzung der Plattform in verschiedene Sprachen haben der Plattform zur heutigen Übermacht verholfen. All das konnten die deutschen Netzwerke in kürzester Zeit nicht aufbringen. Ein zu kleiner Nutzerkreis als Startmarkt, viele konkurrierende Netzwerke, Datenschutzauflagen und die bereits erwähnte Vorsicht der deutschen Bürger vor allem was neu ist. Das was den privaten deutschen Netzwerken bereits droht wird auch die bisher erfolgreiche Businessplattform Xing auch bald einholen. LinkedIn geht bald an die Börse und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es den deutschen Markt erobert. Hier eine gute Abbildung, bei der schnell deutlich wird warum Facebook zur Zeit die Social Media Landschaft beherrscht.
    http://flickr.com/photos/…/5260701039/sizes/l/
    Das ist jedoch nur eine Momentaufnahme.
    Die Qualität der einzelnen Facebook Angebote und der richtige Umgang mit den ständigen Datenpannen werden über weiteren Erfolg oder Niedergang von Facebook entscheiden.

  8. Jan
    schrieb am 28. Februar 2011 um 23:01 Uhr (#)

    Warum facebook facebook heisst und nicht meinvz ist relativ simpel, den ohne facebook gaebe es ja gar kein meinvz. Facebook war in der Form einzigartig zu der Zeit. Studivz die simple Kopie. Klar das fb sich weiterentwickelt hat, weil Zuckerberg halt kontinuierlich Ideen und Visionen hatte. Dazu waren die Kopien gar nicht in der Lage. Weder technisch, noch haben Sie verstanden was da ueberhaupt passiert. Das gleiche gilt fuer alle Startups. Entweder gibt es einen Nutzen den es woanders nicht gibt oder es gibt ein hervorragendes Marketingkonzept. Dann ist es voellig egal ob ein StartUp aus DE oder sonst wo her kommt. Ich finde die Disskussion ueber die Herkunftslaender ueberfluessig. Wer gute innovative Ideen hat, Know-How diese umzusetzen dann ist es egal ob das in De oder Usa passiert. Nur daran mangelt es ja bekannterweise seit Jahren in DE….

  9. Antonio
    schrieb am 1. März 2011 um 14:53 Uhr (#)

    Und wieder ein digitales Datum und ein sinnloser Artikel mehr im Web 2.0.
    Ist immer wieder herrlich, wenn jemand die offensichtlichen Fakten sicherheitshalber nochmal beschreibt und mit einer Prise “Neuem” abrundet.
    Bla bla bla 2.0

  10. crashover
    schrieb am 3. März 2011 um 11:04 Uhr (#)

    Naja ist es denn verwunderlich das die User wegrennen zu Facebook ? Es gibt kaum gute Alternativen.

    wkw zum Beispiel ist extrem klobig, wirkt zudem sehr billig und dennoch nutzen es einige. Zwar nicht mehr soviel wie früher aber immer noch genug.

    lokalisten war nie wirklich groß und auch da gibts kaum neues.

    VZ Netzwerke hat zulange geschlafen und bringt auch selten was neues.

    Ich mein mich wundert das nicht. Facebook bringt permanent was neues – sei es ein neues Design neue Funktionen etc.
    Das haben die anderen einfach verschlafen. Die dachten es wäre ein selbstläufer.

    Ich selbst war anfangs nur bei VZ angemeldet und empfand es als ziemlich langweilig. Als dann die meisten Kollegen und Freunde alle bei Facebook aufeinmal gelandet sind, bin ich da geblieben. VZ ist einfach zu langweilig und bietet zu wenig interaktion mit seinen freunden an.
    Zudem sieht man nicht auf einem Blick wenn jemand was neues im Netzwerk gemacht hat – beispielsweise sein Profil geändert hat.

    Daher : es muss sich keiner wundern.

  11. Hanaka
    schrieb am 16. März 2011 um 17:50 Uhr (#)

    Ja wirklich tragisch, bald gibt es nur noch Facebook und auch das ist irgendwann wieder out. Echt schlimm, stellt euch mal vor, wir würden uns alle wieder real treffen und miteinander reden- was für ein Gedanke!

    Manche Menschen stürzt es ja schon in eine Existenzkrise, wenn ihr Handyakku leer wird.

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