Chart des Tages:
Facebooks absolute
Dominanz in Deutschland
64,4 Prozent der Facebook-Nutzer in Deutschland lassen sich mindestens einmal wöchentlich bei dem Social Network blicken. Ein bisher einmaliger Rekordwert bei reichweitenstarken sozialen Netzwerken.
Zugegeben: Eigentlich haben wir keine regelmäßige Rubrik mit dem Chart des Tages – aus dem einfachen Grund, weil es nicht täglich wirklich sinnvolle und aussagekräftige Trendgrafiken gibt. Heute machen wir aber eine Ausnahme:
Die Marktforscher von Fittkau & Maaß Consulting haben wieder einmal einige interessante Erkenntnisse aus ihrer repräsentativen WWW-Benutzer-Analyse W3B (nun in der 31. Auflage) zum Thema Social Networking in Deutschland veröffentlicht und in ihren Ergebnissen unter anderem den Anteil regelmäßiger Nutzer bei einigen hierzulande relevanten sozialen Netzwerke offengelegt. Das Resultat ist (zumindest aus Sicht eines Anbieters) beeindruckend:

64,4 Prozent der befragten Facebook-Nutzer besuchen Facebook mindestens einmal pro Woche. Der Abstand zu Xing, wer-kennt-wen.de, meinVZ, studiVZ und MySpace ist enorm, und allein Xing konnte den Anteil regelmäßiger Mitglieder in der jüngsten Zeit erhöhen.
Die gelegentlich auftauchende Frage nach der Relevanz von Facebook erscheint angesichts einer derartigen Entwicklung auch in Deutschland immer absurder. Zumal selbst der ehemalige Marktführer studiVZ niemals mehr als gut 30 Prozent regelmäßige User hatte.
Im Blog von Fittkau & Maaß Consulting gibt es noch zwei weitere informative Charts zur Facebook-Dominanz in Deutschland. Die Stichprobe für die Untersuchung umfasst 105.163 deutschsprachige Internet-Nutzer.





















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Moin,
das sind schon ziemlich beeindruckende Zahlen. Mich würde allerdings noch interessieren wie der Vergleich zwischem Facebook und SchülerVZ in der jungen Zielgruppe ausfällt. Sind SchülerVZ Nutzer umtriebiger?
Cheers!
Marco
Wenn ich’s mal anhand meiner Kids und deren Freunde bewerte: es ist in den letzten Monaten eine regelrechte Schwemme an Usern von schülervz nach Facebook rübergeschwappt. Und diese nutzen Facebook derart intensiv, das ich fast nicht glaube, das die noch parallel sehr viel Aktivitäten auf schülervz haben. Meiner Ansicht nach sind die VZ-Tage gezählt… ;)
Aber in den USA und allen anderen Ländern sieht die Tendenz wahrscheinlich ziemlich anders aus, oder? Ich habe gehört nicht überall soll Facebook so eine starke Vorreiterstellung haben.
Deutschland gehört in puncto Facebook zu den Nachzüglern, insofern sieht es in den meisten westlichen Ländern kaum anders aus.
In der US schauen sogar ganze 70 Prozent der Nutzer jeden Tag bei Facebook vorbei.
Interessante Grafik und eine Tendenz, die schon länger abzusehen war. Habe aber vor ein paar Tagen erst eine Auswertung gesehen, die besagt, dass die VZ-Netzwerke in den jüngeren Zielgruppen immernoch mehr Relevanz haben als Facebook. …aber auch das wird sich irgendwann “einpendeln”. Apropops Relevanz: Nicht umsonst bastelt Facebook auch immer mehr im Bereich “Arbeit & Ausbildung” herum – immerhin gibt es ja noch Xing und LinkedIN “abzulösen”.
Viele Grüße
Jasmina
Hätte nicht gedacht das Facebook in Deutschland derart stark ist. Da hat sich in den letzten 2 Jahren viel getan. Interessante News
@Annelouise Allein in Russland, Japan Und China ist Facebook nicht Marktführer dank eigener starker Angebote oder aus kulturellen und/oder politischen Gründen. Aber ich bin sicher auch das ist nur eine Frage der Zeit. Zuckerberg wird sich erst zur Ruhe setzen wenn FB 7 Mrd. User hat.
@Jasmina: Hinsichtlich Ablösung von Xing/Linkedin durch Facebook gibt es ein neues interessantes Produkt: BranchOut. Vielleicht ein neuer Übernahme-Kandidat für Herrn Zuckerberg? Mehr Details hier: http://bit.ly/ieMUmB
Ich bin gespannt ob und wie Facebook auf Xing und Linkedin antworten wird. Wäre schon denkbar das ein Businessbereich noch kommt, denn dann wäre wirklich alles vorhanden (zum jetzigen Zeitpunkt).
Funny die SPAM-Kommentare hier…
btt
Xing hat also in den letzten Jahren kein Plus gemacht? Also Anzahl regelmäßig nutzender User. Aber hätte ich andes erwartet..
@Annelouise:
Ich habe vor kurzem gelesen, dass sich Facebook in der Türkei größter Beliebtheit erfreut und Deutschland weit entfernt von solchen Bestzahlen ist. Hätte ich nicht erwartet. Siehe Kuchendiagramme hier: http://turkishstartup.com/?p=175
@Tanja: Posted by admin on April 29th, 2009
Gibt es nicht aktuellere Daten aus der Türkei?!
@Ivan: Tatsächlich hatte ich die Meldung anderswo aufgeschnappt. Aber hätte ich doch gleich auf facebookmarketing nachgesehen ;)
http://facebookmarketing.…in-europa-whitepaper
Allerdings scheint Mai 17, 2010 wirklich der letztauffindbare Stand gewesen zu sein. Oder?
@Tanja, es gab noch ein Update am 13.09.2010:
http://facebookmarketing.…en-in-europa-updated
Aber bei der rasanten Entwicklung von Facebook sind wohl auch diese Zahlen schon wieder veraltet…
Tja, die Kontaktnetzwerk-Party ist endlich vorbei. Facebook ist die Nummer Eins. Jetzt muss man sehen, wie Facebook die Bedeutung und Bewertung in seinem Netzwerk erhöht/gewährleistet/sichert.
Die Nutzer- und Nutzungszahlen sind ja ganz gut, aber kann man aus diesen Zahlen mehr als nur die pauschale Relevanz-Aussage “Facebook = gigantische Potenzial” ableiten?
Ich meine:
Wie macht Mark Zuckerberg sein Netzwerk intelligent?
Wie hoch ist die Lernbereitschaft der Nutzer?
Wann tritt der abnehmende (Kontakt-)Grenznutzen ein? Oder gibt es den bei FB nicht? Wann werden die Nutzer gelangweilt ein? Blenden uns die Zahlen?
Welche Nutzeraktivitäten sind wertschaffend?
Diese Fragen muss jetzt Mark ganz “alleine” beantworten. Kann er DAS oder fallen wir demnächst aufgrund dieser Konsolidierung zurück. Durch diese Entwicklung traut sich doch keiner mehr, was NEUES auszuprobieren. Ich befürchte es werden noch mehr Investoren vor Facebook kuschen. Eigentlich eine optimale Situation für Facebook – mmh.
Grüße in die Runde
@Ivan: Klasse, ich danke dir für den aktuellen Stand.
Gerade bei XING und LinkedIn ist die Dauer und Häufigkeit der Aktivitäten eine zweifelhafte Kennzahl. Dorthin geht man nicht, um die Zeit tot zu schlagen. Der Nutzen von Business-Netzwerken liegt halt ganz woanders.
Sollte es in den nächsten Jahren zu einem großen Umdenken/Aufwachen der Nutzer in Bezug darauf kommen, welche Informationen sie von sich in Sozialen Netzwerken preisgeben, muss das Business-Netzwerke nicht schrecken.
Facebook kann derzeit nur deshalb so große Erfolge feiern, weil die meisten User zu leichtsinnig sind. Wer weiß, wie lange das so bleibt.
Das halte ich allerdings für eine recht einseitige und eindimensionale Aussage/Sichtweise.
Es gibt genug Facebook-Mitglieder, die den Dienst durchaus verantwortungsvoll und reflektiert benutzen.
Facebook feiert so große Erfolge, weil es eine im Vergleich zur Konkurrenz vielseitige und technisch anspruchsvolle Oberfläche (immer im Vergleich zu anderen Networks) bietet sowie Trends unserer Zeit aufgreift und aktiv mitgestaltet.
Wer sich für diese Trends nicht begeistern kann, sollte nicht automatisch dem Trugschuss unterliegen, der Fehler läge bei den anderen ;)
Stark. Freut mich zu sehen. Ich durfte damals bei smaboo die erste Facebook Kampagne mitorganisieren.
Schöne Zeit war das.
Stay Focused.
Was mir zu denken gibt ist die Datensammelwut dieser Plattformen. Die haben eine riesige Informationsmenge die gesammelt und immer weiter vergrößert wird.
Auf der anderen Seite ist es eine gute Plattform um Freundschaften zu pflegen, vor allem wenn man weit auseinander wohnt. Hat also viele Vorteile aber auch Nachteile. Man muss einfach abwägen was man dort ins Web stellt.
Ich finde den Abstand zu den anderen Social Networks so erschreckend groß! Die Macht von Facebook sollte man einfach nicht unterschätzen.
@ Tanja, Ivan, Martin: Achso, die Zahlen sprechen für sich. Ich hatte gemeint mal etwas anderes gehört zu haben. Aber das ist auch schon eine Weile her. Ihr redet hier nun immer davon, dass Zuckerberg entscheiden muss, etc. aber es könnte durchaus auch sein dass FB untergeht/fällt sowie Myspace oder MSN… und JA, es gibt Sie noch – Leute ohne FB. Ich denke, die Zahl derer wird bald wieder zunehmen. Das Schwierige ist einfach der Ablösungsschritt. Aber sobald man sich daran gewöhnt hat, ist alles wie normal und man will nicht mehr zurück.
@Annelouise. Sicher, nichts ist für ewig. Aber bisher deutet nichts daraufhin, dass sich der Vormarsch von Facebook aufhalten lässt. Auch Ilse Aigners Austritt konnte daran nichts ändern. ;-)
Im Gegenteil, es kommen sogar Leute wieder zurück:
http://spiegel.de/unispie…,1518,737590,00.html
Alternativ-Projekte wie Diaspora hingegen müssen Ihre Konkurrenzfähigkeit erst noch beweisen.
Hier kam gerade eine eindrucksvolle Weltkarte rein mit den Ländern, in denen Facebook nicht die ersten drei Plätze belegt. Ich wette, so eine Karte gibt es auch im Facebook Hauptquartier…
http://royal.pingdom.com/…has-left-to-conquer/
Nette Karte. Früher warns mal weiße Flecken auf den Karten, die auf mutige Entdecker warteten und jetzt sind es halt rote Länder, die auf die “Übernahme” durch Facebook warten.