Identität
Die US-Regierung möchte stabile Identitäten im Web fördern und wird dafür ein ‘National Office for Identity Trust Strategy’ einrichten.
Regierungsvertreter betonen, dass kein nationaler Personalausweis geplant sei und das System auch nicht von einer Behörde betrieben werde. Vielmehr sollen verschiedene private Anbieter konkurrieren.
» US-Regierung will Koordinierungsbüro für Internet-Ausweis einrichten
Holtzbrinck
Laut TechCrunch hat Holtzbrinck Ventures gemeinsam mit HarbourVest Partners einen Fonds über 117 Millionen Euro aufgesetzt, mit dem primär in disruptive europäische Startups investiert werden soll.
» Holtzbrinck Ventures and HarbourVest closes €117m early stage fund
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Viele junge deutsche Startups scheinen kein Interesse mehr daran zu haben, einfallslos US-Dienste nachzubauen. Für die Macher von Fiverdeal hingegen ging es offenbar darum, dem Original so ähnlich wie möglich zu sein.
In diesem Artikel habe ich versucht, zu einer weniger inflationären Verwendung des im Kontext von deutschen Web-Startups gerne angebrachten Copycat-Begriffs aufzurufen. Während sich junge Internetunternehmen hier und anderswo gerne an bestehenden Services orientieren und das ein oder andere Detail übernehmen, sehen wir in letzter Zeit vermehrt innovative und eigenständige Ansätze hiesiger Onlinefirmen bzw. Vorhaben, welche existierende US-Dienste wenigstens nicht kopieren, sondern versuchen, deren Ideen voranzubringen und zu verbessern.
Ganz ausgestorben ist die waschechte Copycat allerdings doch noch nicht, wie der von Markus am Samstag vorgestellte Service Fiverdeal zeigt. Bei dem Angebot aus Erpel bei Bonn können User Dienstleistungen und Produkte für fünf Euro (oder mehr) anbieten bzw. nachfragen. Markus verweist in seinem Kurzporträt auf das US-Vorbild Fiverr, welches dem gleichen Prinzip folgt, aber im Gegensatz zum deutschen Pendant ausschließlich Angebote im Wert von 5 Dollar zulässt (bei Fiverdeal werden Einträge bis zu einem Umfang von 100 Euro akzeptiert). » weiterlesen
SoundCloud
Das Berliner SoundCloud hat nicht nur eine Desktop-Anwendung auf dem Mac App Store lanciert, sondern auch eine Finanzierungsrunde mit Union Square Ventures und Index in Höhe von 10 Millionen Dollar abgeschlossen.
» Friday Fun: Meet Fred Wilson and Mike Volpi
» Music Sharing Service SoundCloud Raises $10 Million From Index, Union Square
Mac App Store
Apropos Mac App Store: Evernote hat einen ersten Erfahrungsbericht veröffentlicht, die Zahl der Neuanmeldungen hat sich mehr als verdoppelt.
» Mac App Store more than doubles new users
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Je stärker Facebook wächst, desto lauter werden seine Zweifler. Während ein kritischer Blick auf das expansive Social Network angebracht ist, hält nicht jede skeptische Pauschalaussage, was sie verspricht.
Es ist fast zu einem Naturgesetz geworden: Berichten wir über
Facebook, tauchen in den Kommentaren Zweifler auf, die das wirtschaftliche Potenzial, die Zukunftsaussichten sowie die allgemeine Bedeutung des Angebots für Internetnutzer in Frage stellen. Ich halte es daher für sinnvoll, auf einige verbreitete Plattitüden zum Thema Facebook gesammelt zu antworten.
Ein kleiner Hinweis zu meiner persönlichen Haltung zu Facebook: Ich verwende Facebook seit 2007, logge mich täglich ein- oder zweimal bei dem Social Network ein und verbringe ungefähr 10 Minuten täglich dort. Damit gehöre ich bei weitem nicht zu den hartgesottenen Facebook-Anwendern. Wie treue netzwertig.com-Leserinnen und Leser wissen, habe ich mich im vergangenen Jahr häufiger kritisch über einige Aktionen, Praktiken und Trends rund um Facebook geäußert (Beispiele hier, hier, hier und hier) und hoffe darauf (und rechne damit), dass Facebook nicht auf Dauer ohne Herausforderer bleibt (z.B. diaspora). » weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: YouTubeDisco – ein Mischpult für die grösste Plattensammlung der Welt; Bundestube – Reden aus dem Deutschen Bundestag; und Fiverdeal – eine Plattform für Dienstleistungen ab fünf Euro.
Die unstoppbare
YouTubeDisco verwandelt den eigenen Browser in ein Mischpult, den vor dem Bildschirm sitzenden Benutzer in einen DJ und YouTube in eine gigantische Plattenkiste. Man beginnt sein DJ-Set, indem man auf YouTubeDisco nach Songs oder Musikern sucht und aus den Suchergebnissen den ersten Track auswählt. In der Folge kann man weitere Songs hinzufügen, auf den virtuellen Plattenteller legen und jeweils zwei aktive Stücke vermischen. Geeignete Tracks aus den Suchergebnissen oder den Vorschlägen können in einer Dropbox gesammelt werden. Das Mischpult besteht zwar nur aus einem einfachen Crossfader, aber gute DJs dürften diese Einschränkung als Herausforderung verstehen.
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ResearchGATE, das weltweit größte Social Network für Wissenschaftler, verlagert seine Zentrale von Boston nach Berlin. Ein bekannter US-Investor riet dazu, die deutsche Hauptstadt der Alternative Silicon Valley vorzuziehen.
Das Berlin sich sukzessive zu Deutschlands Startup-Mekka entwickelt, ist kein Geheimnis. Mittlerweile scheint über den Daumen gepeilt jedes zweite oder dritte Internetunternehmen, über das wir berichten, aus der Hauptstadt zu kommen. Jüngstes Anzeichen für eine sich abzeichnende (und für die hiesige Internetwirtschaft förderliche) Clusterbildung in Berlin:
ResearchGATE, das weltweit größte Social Network für Wissenschaftler, welches im September eine siebenstellige Series-A-Finanzierungsrunde mit den zwei namhaften Silicon-Valley-Investoren Benchmark Capital und Accel Partners bekannt geben konnte, verlagert nach einem Bericht von Welt Online seine Firmenzentrale von Boston nach Berlin.
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Motorola hat auf der gerade stattfindenden CES 2011 in Las Vegas ein Tablet namens Xoom vorgestellt, das mit Android 3.0 läuft. Und zwar jetzt schon: Am Stand des US-Herstellers wurden laufende Modelle gezeigt.
Bild: Motorola
Die CES platzt aus allen Nähten, und die größte Neuigkeit heißt: Tablets. Beides nicht sonderlich überraschend, konnte man doch damit rechnen, dass die Hersteller einen Großangriff auf das iPad von Apple starten werden. Windows 7 ist, obwohl es nicht so richtig für Tablets gedacht ist und womöglich schon 2012 von Windows 8 abgelöst wird, im Moment die meist genutzte Lösung, aber mit Android 3.0 (Honeycomb) scheint 2011 ein System zu erscheinen, dass sich mit iOS zumindest auf Augenhöhe befindet. Und Motorola führte das System laufend auf ersten Modellen seines Tablets “Xoom” am Stand gleich vor.
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Parallel zum Start des Mac App Store veröffentlicht SoundCloud seine erste Desktop-Applikation. Auch wenn dieser Schritt der Berliner sicher sinnvoll ist – die Computernutzung der Zukunft geschieht im Browser.
Ich besitze keinen Mac, weshalb mir
der heutige Start des
Mac App Store eigentlich vollkommen egal sein kann. Gefreut habe ich mich aber dennoch, als ich erfuhr, dass eine der etwa Tausend zum Start verfügbaren Anwendungen für Mac OS X (die Zahl scheint je nach Land zu variieren)
von SoundCloud kommt.
Das Berliner Startup (das sich gerade Nutzer-Kritik wegen der Einführung eines Content-ID-Systems für Rechteinhaber gefallen lassen muss) bot bisher (abgesehen von Drittanbieter-Apps, die sich die SoundCloud-API zunutze machen) lediglich eine Browservariante sowie mobile Applikationen für iOS und Android an. Passend zum Launch des Mac App Store präsentiert der Dienst nun seine erste offizielle Desktop-Lösung.
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Mac App Store
Apple hat gestern den Mac App Store lanciert und möchte damit das Erfolgsrezept des App Stores vom iPhone auf den Desktop übertragen. Zum Start stehen an die Tausend Anwendungen zur Auswahl, u.a. auch das seit langem erwartete Tweetie 2 alias Twitter for Mac.
» How the Mac App Store works, and get Twitter for Mac free
» Twitter for Mac
Skype
Eine Studie von Telegeography dokumentiert das Wachstum von Skype im Bereich internationaler Ferngespräche – 2010 wurden mehr als 100 Milliarden Minuten via Skype telefoniert. Gleichzeitig rüstet sich Skype auch für den Bereich Video auf und hat gestern Qik übernommen.
» Skype Is Killing It on Long Distance
» Skype to acquire Qik
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