Samstag App Fieber:
YouTubeDisco, Bundestube, Fiverdeal

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: YouTubeDisco – ein Mischpult für die grösste Plattensammlung der Welt; Bundestube – Reden aus dem Deutschen Bundestag; und Fiverdeal – eine Plattform für Dienstleistungen ab fünf Euro.

 

Die unstoppbare YouTubeDisco verwandelt den eigenen Browser in ein Mischpult, den vor dem Bildschirm sitzenden Benutzer in einen DJ und YouTube in eine gigantische Plattenkiste. Man beginnt sein DJ-Set, indem man auf YouTubeDisco nach Songs oder Musikern sucht und aus den Suchergebnissen den ersten Track auswählt. In der Folge kann man weitere Songs hinzufügen, auf den virtuellen Plattenteller legen und jeweils zwei aktive Stücke vermischen. Geeignete Tracks aus den Suchergebnissen oder den Vorschlägen können in einer Dropbox gesammelt werden. Das Mischpult besteht zwar nur aus einem einfachen Crossfader, aber gute DJs dürften diese Einschränkung als Herausforderung verstehen.

 

 

Bei entsprechendem Interesse mindestens ebenso viel Spass haben kann man auf Bundestube – hier werden die Reden aus dem Deutschen Bundestag gesammelt und in Bild, Ton und Text zugänglich gemacht. Die Videomitschnitte und Protokolle sind zwar auch im Web-Archiv vom Bundestag verfügbar, Bundestube macht die Reden aber im Volltext und nach verschiedenen Metadaten wie Sprecher oder Fraktion leichter durchsuchbar und verbessert dadurch die Sichtbarkeit und Zugänglichkeiten der Reden und damit auch der behandelten Themen.

 

 

Fiverdeal ist eine Plattform, auf der Dienstleistungen und andere Produkte jeglicher Art ab fünf Euro angeboten und nachgefragt werden können. Im Unterschied zum amerikanischen Vorbild fiverr muss der Preis bei Fiverdeal trotz des Namens nicht exakt fünf Euro betragen, sondern kann zwischen 5 und 100 Euro liegen. Einerseits erweitern sie dadurch natürlich das Spektrum möglicher Angebote, andererseits geht damit doch auch die Einfachheit und der Witz der Grundidee verloren. Jedenfalls gehen 20% des Preises als Provision an FiverDeal, 80% bleiben dem Anbieter. Die Bezahlung wird via PayPal abgewickelt.

 

 

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7 Kommentare

  1. SD
    schrieb am 8. Januar 2011 um 15:36 Uhr (#)

    Letzter Satz des YouTubeDisco-Absatzes ‘Herausforderung’ korrigieren. Ist mir aufgefallen.
    Liebe Grüße
    SD

    1. Schreibt hier auf dem Blog Markus Spath
      schrieb am 8. Januar 2011 um 16:55 Uhr (#)

      thx.

  2. Andreas
    schrieb am 8. Januar 2011 um 22:04 Uhr (#)

    Zur YouTubeDisco gibt es noch eine Alternative, die auch nicht schlecht aussieht: http://www.muziic.com/dj/

  3. Toni
    schrieb am 9. Januar 2011 um 15:24 Uhr (#)

    fiverdeal ist eine so dreiste Kopie, das ich erst dachte, das es die deutsche Version von fiverr selbst wäre.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 10. Januar 2011 um 02:12 Uhr (#)

      Olalala. In der Tat.

  4. katze
    schrieb am 9. Januar 2011 um 18:46 Uhr (#)

    Mir ist es genau so gegangen, wie Toni. Ich dachte auch zuerst, es wäre die deutsche Version von fiverr. Aber unabhängig davon glaube ich nicht, dass sich die “YouTubeDisco” hier durchsetzen wird, dafür ist mir das tool mit bis zu 100 € einfach zu teuer.

  5. Andreas
    schrieb am 19. Januar 2012 um 15:40 Uhr (#)

    Ich wollte euch hier gerne http://www.miniworker.de vorstellen. Hier kann man auch Jobs unter und über 5 Euro anbieten.

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