Leistungsschutzrecht
IGEL – die Initiative gegen Leistungsschutzrecht – ist gestern gestartet:
Wir bieten mit IGEL eine zentrale Informationsquelle zum Thema Leistungsschutzrecht an. Die an vielen Stellen, vor allem im Netz verstreuten Artikel, Informationen und Materialien sollen hier an einem Ort auffindbar gemacht werden.
» IGEL
» Initiative gegen Leistungsschutzrecht gestartet
Google Latitude
Google hat gestern Google Latitude für das iPhone vorgestellt. Ausgewählte Bekannte und Verwandte können also immer sehen, wo man sich gerade befindet.
» Introducing the Google Latitude app for iPhone
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WEB.DE stellt seinen Mitgliedern seit Neuestem Online-Office-Werkzeuge zur Verfügung, um Texte, Tabellen und Präsentationen im Browser zu erstellen und zu bearbeiten. Die Integration hat einen Schwachpunkt: Sie basiert auf Java.
Für viele netzwertig.com-Leser wahrscheinlich völlig unverständlich, aber
WEB.DE gehört zu den führenden kostenlosen E-Mail-Anbietern in Deutschland – trotz einer steinzeitlich wirkenden Benutzeroberfläche und einem rekordniedrigen Speichervolumen von zwölf (!) Megabyte. Genaue Angaben zur Anzahl der registrierten @web.de-Adressen habe ich leider nicht gefunden, aber es ist davon auszugehen, dass ein signifikanter Teil der monatlich 17,38 Millionen Besucher von WEB.DE (Quelle:
Pressemitteilung) ein FreeMail-Konto besitzt.
Ich gehöre übrigens auch dazu, verwende allerdings die kostenpflichtige Variante mit mehreren Gigabyte Speicher und greife zudem über IMAP zu – ich bekomme das Interface also glücklicherweise nie zu Gesicht. Aber das ist ein anderes Thema!
Ungeachtet der Rückständigkeit von FreeMail im Vergleich zu Google Mail, Hotmail und selbst GMX (das wie WEB.DE zu United Internet gehört) versucht WEB.DE seit einiger Zeit, sein Angebot um allerlei Zusatzfunktionen und Integrationspunkte mit externen Websites zu erweitern.
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Zwei Studenten aus dem deutschsprachigen Raum wollen mit Newsgrape eine neuartige Onlineplattform für die Publikation und Konsumtion von Texten aufbauen. Über den Crowdfundingdienst Kickstarter werben sie um Unterstützung.
Bloggernetzwerke und Autorencommunities gibt es zahlreiche: Von
suite101 über
XinXii,
blog.de bis hin zu den ganz großen US-Bloggingservices wie
Blogger,
WordPress.com,
Tumblr oder
posterous. Das Problem: Entweder steht die Bereitstellung der notwendigen Werkzeuge im Vordergrund, aber es fehlt an Optionen zur Reichweitenerhöhung, Vernetzung oder Vermarktung, oder es werden zwar die letztgenannten Aspekte berücksichtigt, dafür hapert es an zeitgemäßen technischen Features oder einer überzeugenden Vision. Kurzum: Der Markt ist noch lange nicht gesättigt.
Newsgrape heißt ein neuer Service, der nichts Geringes anstrebt, als “Online Texting” neu zu erfinden. Seit einem Jahr werkeln der Österreicher Felix Häusler und der Deutsche Leo Fasbender an ihrer Plattform zum einfachen Erstellen, Teilen und Durchsuchen von Artikeln und Beiträgen.
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Der Startschuss für die Wahl zur Webanwendung des Jahres ist gefallen: Wählt jetzt aus den 15 Finalisten euren persönlichen Favoriten!
52 passionierte Internet- und Startup-Kenner haben uns jeweils fünf Webanwendungen genannt, die sie im Jahr 2010 besonders begeistert haben –
20 netzwertig.com-Leser sowie
32 Sachkundige aus der deutschsprachigen Tech-Blogosphäre (zu den ursprünglich 28 kamen nachträglich noch vier hinzu). Am Artikelende könnt ihr nachlesen, wer diese Personen sind.
Ab jetzt stellen wir die 15 Anwendungen zur Abstimmung, die von den Experten am häufigsten genannt wurden, und bitten euch alle, im Folgenden für euren Favoriten zu stimmen! Anfänglich waren 10 Dienste für die finale Umfrage vorgesehen, allerdings erhielten ganze sieben Webservices die gleiche Anzahl an Nennungen, weshalb wir die Liste der Finalisten auf 15 erweitert haben.
Im Folgenden findet ihr das Umfrage-Widget. Stimmt jetzt ab!
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Openleaks
Einige Mitgründer von WikiLeaks – u.a. der Deutsche Daniel Domscheit-Berg – lancieren angeblich heute mit Openleaks eine Alternative zu WikiLeaks. Anders als WikiLeaks will Openleaks Dokumente nicht selbst veröffentlichen, sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen.
» A new WikiLeaks revolts against Assange
Piraten
Bei Warner Bros. kehrt spät aber doch die Erkenntnis ein, dass Filesharer durchaus auch die besseren Konsumenten sein können oder indirekt Wert erzeugen. Ob sich das auf ihre Haltung auswirken wird, bleibt natürlich abzuwarten.
» Warner Bros.’ Newest Consumer Segment: Pirates
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal ein Naschkatzen-Special mit: Kernenergie – eigene Nussmischungen erstellen; Mr. TrailMix – individuellen Knabbermix zusammenstellen; und Mein-Lakritz – Lakritze für jeden Geschmack.
Kernenergie
Auf
Kernenergie kann man sich Nussmischungen nach dem eigenen Geschmack in der Menge von 200 Gramm oder 500 Gramm zusammenstellen. Zur Auswahl stehen 60 verschiedene Nusssorten in verschiedenen Varianten (naturell, geröstet, süß verfeinert), die Mischung kann in der Folge mit Kernen und Trockenfrüchten abgerundet werden. Wir kennen das Prinzip, bemerkenswert bei Kernenergie ist die Liebe zum Design und zum sprachlichen Detail: Neben dem Namen wird der Newsletter zum Nussletter, es gibt weihnachtliche GeNüsse, bekennende Nuss-Fans sind Nussknacker, usw.
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RABEES versorgt mobile Anwender in deutschen Großstädten mit ortsabhängigen Sonderangeboten. Spielerische Elemente sollen die Schnäppchenjagd unterhaltsamer gestalten.
Mobile Coupon-Dienste schießen wie Pilze aus dem Boden. Neben den Check-In-basierten Location-Services tauchen auch immer häufiger mobile Apps auf unserem Radar auf, die sich den Check-In ganz sparen und stattdessen einfach Sonderangebote und Rabatte in unmittelbarer Umgebung des Aufenthaltsortes von Nutzern anzeigen.
Auf COUPIES (unser Review) und gettings folgt nun RABEES. Während die zwei erstgenannten Services ohne viel Klimbim Angebote in der Umgebung zeigen, versucht RABEES, sich durch spielerische Elemente sowie eine stärkere Einbindung des Nutzers vom Wettbewerb abzuheben und User an sich zu binden.
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YouTube
YouTube schafft seine Längenbegrenzung für Videos ab – zumindest für User, die bisher nicht negativ aufgefallen sind. Die bisherige Begrenzung auf 15 Minuten (früher 10 Minuten) als Mittel gegen unautorisierte Uploads ist nicht mehr notwendig, da YouTube mittlerweile urheberrechtlich geschütztes Material automatisch erkennt und entfernt.
» YouTube schafft das Längenlimit für Videos ab
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Mister Wong
Mister Wong bekommt nach den Themen-Abos nun auch die Möglichkeit, Blogs zu abonnieren.
Beiträge, News, usw. von deinen abonnierten Blogs landen dann sofort und in Echtzeit in deinem Stream – auch rückwirkend!
» Mister Wong goes Feedreader – Jetzt Blogs abonnieren
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Xing übernimmt die Münchner Eventplattform amiando für bis zu 10,35 Millionen Euro. Ein Schnäppchenpreis, der Fragen aufwirft.
Update am Ende
Die für eine Akquisition gezahlte Summe zu beurteilen, ohne Einsicht in die exakten Kennzahlen zu haben, ist reine Spekulation. Also lasst uns spekulieren! Ich werde nämlich das Gefühl nicht los, dass die am Donnerstagabend
bekannt gegebene Übernahme der Münchner Veranstaltungsplattform
amiando durch
Xing ein echtes Schnäppchen für das börsennotierte Geschäftsnetzwerk aus Hamburg ist.
5,1 Millionen Euro zahlt Xing im ersten Schritt für die Übernahme. Eine weitere Überweisung von bis zu 5,25 Millionen Euro soll am 31. März 2013 erfolgen – die genaue Höhe hängt von verschiedenen Voraussetzungen wie dem Verbleib des bisherigen Management-Teams von amiando sowie dem Erreichen bestimmter Umsatz- und Ergebnisziele ab. Der finale Kaufpreis beläuft sich damit maximal auf 10,35 Millionen Euro, kann jedoch auch darunter liegen.
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Wikileaks ist keine Revolution, sondern eines ihrer Symptome. Aber möglicherweise das mit den bisher schwerwiegendsten Konsequenzen: Es dürfte zu einer breiten Allianz gegen die Netzneutralität führen.
Der neudeutsche “Shitstorm”, den dieser Tage Unternehmen wie die Schweizer Postbank Postfinance über sich ergehen lassen müssen, weil sie der Organisation
Wikileaks die Zusammenarbeit entzogen hat, wird seine Spuren hinterlassen. Und auch wenn wir sie dannzumal nicht mehr als solche erkennen werden, werden wir wahrscheinlich darunter zu leiden haben.
Die Skriptkiddies und Cyber-Anarchos, die in heller Empörung Paypal, Mastercard und eben Postfinance mit DDoS-Angriffen überziehen und deren Facebook-Seiten mit Beschimpfungen zumüllen, leisten ihrer eigentlichen Absicht den gleichen Bärendienst, für den ich auch zunehmend das Vorgehen von Wikileaks halte.
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