Yahoo schließt den Social-Bookmarking-Pionier Delicous. Das Ende des Dienstes ist bezeichnend für den Niedergang eines ganzen Sektors.
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Bastian Karweg ist Gründer des Social-Bookmarking-Dienstes folkd.com.
Quelle: TechCrunch
Gerade lese ich, dass
Yahoo den weltweit größten und erfolgreichsten Social-Bookmarking-Service
Delicious einstampfen will (
Update: 24 Stunden später dementiert Yahoo eine Schließung von Delicious. Stattdessen soll der Dienst veräußert werden.) Was in einer internen Yahoo-Besprechung bekanntgegeben wurde, ist jetzt offenbar aus Frustration der Beteiligten
an die Öffentlichkeit gelangt: Die am Mittwoch
angekündigten Entlassungen von rund 560 Yahoo-Angestellten betreffen insbesondere auch die Teams einiger noch
während des Web-2.0-Booms zugekauften Startups wie z.B.
MyBlogLog und eben auch das von
Joshua Schachter gegründete Delicious.
Diese drastische Entwicklung, von Yahoo gekonnt als “Sunset”-Periode umschrieben, ist bereits länger absehbar und bezeichnend für den Niedergang des Social-Bookmarking- und Social-News-Sektors. Einige Beispiele:
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Facebook schlägt Nutzern in den USA ab sofort Namen von Personen vor, die auf Fotos abgebildet sind. Das funktioniert zwar nur für Kontakte, könnte intern aber bereits anderweitig eingesetzt werden.
Einer der spannendsten und gleichzeitig brisantesten technologischen Trends der nächsten Jahre ist die Gesichtserkennung. Einerseits eröffnen sich durch Entwicklungen, die Anhand von statischen oder bewegten Bildern Personen erkennen und identifizieren können, faszinierende Möglichkeiten, andererseits sind sie auch ein großer Schritt hin zum gläsernen Menschen. Im Sommer hatte ich die Auswirkungen und Herausforderungen
von Technologien zur Gesichtserkennung beleuchtet.
Den aus Endanwendersicht im Jahr 2010 womöglich größten Schritt im Kontext der maschinellen Gesichtserkennung hat in der Nacht Facebook angekündigt: Ein neues, vorerst – wie so oft – nur für US-Nutzer verfügbares Feature verleiht der vor einiger Zeit lancierten automatischen Gruppierung von Fotos mit Abbildungen mutmaßlich identischer Personen ein neues Niveau an Raffinesse:
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friendticker hat neue Applikationen für iPhone und Android veröffentlicht, die den gleichzeitigen Check-In bei friendticker und Facebook Places erlauben. Das Berliner Startup kommt damit Qype zuvor, das den Launch eines ähnlichen Feature für Januar plant.
Aktualisiert
Das Empfehlungs- und Städteportal
Qype hat in der vergangenen Woche etwas Seltsames getan: In einem Blogeintrag auf
Englisch und
Deutsch wurde die Integration von Facebook Places in die hauseigene iPhone-Applikation verkündet. Nutzer, die mit der Qype-App an Orten einchecken (
Check-Ins gibt es bei Qype seit Juli), sollen diese Check-Ins auch bei
Facebook Places publizieren lassen können.
Das Pikante: Mehr als eine Ankündigung gab es nicht, der geplante Start des neue Features wurde mit Anfang Januar angegeben (siehe englischsprachiger Blogeintrag). In der Mitteilung ließ es sich das Hamburger Webunternehmen jedoch nicht nehmen, etwas dicker aufzutragen und stolz darauf hinzuweisen, dass man damit der erste europäische Anbieter sei, der Check-Ins bei Facebook Places integriere.
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Mark Zuckerberg
TIME hat gestern Mark Zuckerberg zur Person des Jahres 2010 erklärt. Julian Assange wurde zumindest gemeinsam mit der Tea Party, Hamid Karzai und den Chilenischen Minenarbeitern lobenswert erwähnt.
» Person of the Year 2010
Google Body Browser
Mit dem Body Browser hat Google eine beeindruckende Demo-Anwendung veröffentlicht, die die Möglichkeiten von WebGL und also der kommenden Generation der Browser demonstriert. Falls euer Browser WebGL noch nicht unterstützt, könnt ihr euch in dieser Präsentation einen Eindruck verschaffen.
» Google Body Browser
» GOS: Google Body Browser
Twitter
Twitter hat eine weitere Finanzierungsrunde in Höhe von 200 Millionen Dollar abgeschlossen.
» Twitter, Now With 125% More Venture Capital
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Netzbetreiber und Internetzugangsanbieter sehen ihr wirtschaftliches Wachstumspotenzial in Gefahr. 2011 werden sie an vielen Schrauben drehen, um neue Einnahmequellen zu finden. Die Ära der unbeschränkten Internetnutzung könnte bald vorbei sein.
2010 war das Jahr, in dem
das Thema Netzneutralität in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit gelangte. Zwar dürfte auch heute noch die Mehrzahl der Bürger keine Ahnung davon haben, worum es bei dem Begriff geht, aber dennoch ist davon auszugehen, dass die Problematik mittlerweile deutlich mehr Menschen bekannt ist als noch vor zwölf Monaten.
Ursache dafür sind nicht nur die immer häufiger zu hörenden Aussagen von Netzbetreibern und Telekommunikationsmanagern, mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Internetzugängen anzustreben, sondern auch einzelne Vorfälle, die mal mehr, mal weniger mit der Netzneutralität zu tun hatten und bei interessierten Beobachtern zu einer Sensibilisierung für die Gesamtthematik rund um Eingriffe und Benachteiligungen im festen und mobilen Breitbandinternet sorgten.
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Knapp 700 Leserinnen und Leser von netzwertig.com haben sich bereits
an unserer Umfrage zur Webanwendung des Jahres beteiligt. Ein Ergebnis, über das wir uns sehr freuen. Aber da geht noch mehr!
Noch bis Freitag 8:00 Uhr besteht für diejenigen, die bisher nicht abgestimmt haben, die Möglichkeit zur Teilnahme. Bitte nehmt euch 20 Sekunden und verratet uns, welche der folgenden 15 Webanwendungen euch 2010 am meisten begeistert hat.
Hier geht’s zur Umfrage! » weiterlesen
Rund 3.000 Internetjünger, Gründer, Investoren und Business Angels gaben sich in der vergangenen Woche im Rahmen der LeWeb-Konferenz in Paris die Klinke in die Hand. Ein Erlebnisbericht!
Dr. Martin Strickman ist Multimedia-Journalist und Video-Blogger, Wissenschaftler, Kreativer und Berater (Fonotopia, Mobillennium, FUTUREION). Er gehört als Experte „The Futures Agency“ an, einem von Mediafuturist Gerd Leonhard begründeten internationalen Netzwerk führender prominenter Experten für New Media, Social Media, Web, Mobile, Music, Change, Gegenwarts-Analysen und Zukunfts-Prognosen. Für netzwertig.com berichtet er von seinen Erlebnissen auf der LeWeb-Konferenz.
„Paris ist eine Messe wert!“ So soll Frankreichs König Heinrich IV. nach langwierigen Kämpfen gegen die Katholiken 1593 seine letztendliche Konversion zum Katholizismus kommentiert haben.
„Paris ist eine Messe wert!“ hätte jedoch ebenso gut und passend als Wahlspruch derjenigen Konferenz dienen können, die die Glaubensbrüder und –schwestern sowie Konvertiten – neudeutsch: Change Managers oder auch Konversions-Experten – einer noch recht jungen „Religion“ für zwei Tage im Rahmen von LeWeb in Paris versammelte: des Internets und seiner gegenwärtig wieder wachsenden digitalen, medialen, sozialen, mobilen und damit stets einhergehenden ökonomischen Verheißungen. » weiterlesen
Avocado Store, Citydeal
deutsche-startups hat mit Avocado Store und Citydeal gleich zwei Startups zum Startup des Jahres gekürt.
Von Anfang an lieferten sich Avocado Store und Citydeal ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Goldmedaille. Am Ende stehen bei beiden Start-ups unter dem Strich 9 von 38 Jurystimmen.
» Start-up des Jahres 2010: Avocado Store und Citydeal holen den Titel
Webkompetenz
Mit TeachParentsTech hat Google ein nettes Portal lanciert, das Nachzüglern auf spielerische Weise einige Grundlagen im Umgang mit dem Web vermitteln will. Das Portal gibt es derzeit leider nur in Englisch.
» TeachParentsTech.org
» TeachParentsTech.org: keeping tech support a family business
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Das Schweizer Social Network für Musikschaffende und -fans restorm.com startet am Freitag ein neues Feature, welches das Synchronisieren von Profilinformationen mit Facebook, Twitter, SoundCloud und Bandsintown ermöglicht.
Anfang August berichteten wir über die Schweizer Musikplattform
restorm.com und ihr Vorhaben,
MySpace als Community für Musikfans, Künstler, Labels und Veranstalter abzulösen. Ich bezeichnete das Startup aus Zürich als Mischung aus Elementen von MySpace, Facebook, Twitter und Streamingservices. restorm.com versucht, die Vorzüge der einzelnen Dienste unter einem Dach zu vereinen und Musiker, Labels, Manager, Veranstalter sowie Hörer auf diese Weise zusammenzubringen.
Am Freitag wird der Service, der internationale Ambitionen hegt und mittlerweile auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch verfügbar ist, mit einem neuen Feature die nächste Etappe auf seinem Weg zu dem Ziel einleiten, Künstler wieder zum Zentrum des Musikkosmos zu machen und alle anderen Teilnehmer des Musikgeschäfts mit den Künstlern zu vernetzen:
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2010 war das Jahr, in dem eine neue Generation tragbarer Computer ihre endgültige Ankunft im Mainstream feierte. iPhone und iPad, Android, zahllose angekündigte Tablet-Computer und schliesslich Googles Chrome OS dominierten die IT-News. Microsoft spielt in dieser neuen Welt keine Rolle mehr.
2010 haben sich die weltweiten Verkäufe von Smartphones gegenüber dem Vorjahr wiederum
verdoppelt. Noch zwei Jahre, dann wird
nach Schätzungen von Analysten die Zahl der jährlich verkauften Smartphones die der PCs übertreffen.
Das ist ein ziemlich bemerkenswerter Meilenstein. Schliesslich sind die Smartphones von heute keine Telefone, sondern veritable Taschencomputer. Die Power und Funktionalität eines iPhone oder Android-Gerätes entspricht in etwa der Leistungsfähigkeit eines PCs von vor zehn Jahren. Und das zu einem Bruchteil des Preises, mit massiv grösserer Mobilität und radikal einfacherer Bedienung.
Ganz klar: Wir erleben eine Zeitenwende in der IT-Branche. Zusammen mit dem Aufkommen von Cloud-Computing markieren die neuen mobilen Betriebssysteme eine totale Abkehr von der Windows-PC-Monokultur der letzten zwei Jahrzehnte. » weiterlesen