InstapaperFeed:
Twitter-Links später lesen

Mit InstapaperFeed lassen sich bei Twitter populäre Artikel automatisch an die Zu-Lesen-Liste beim beliebten Dienst Instapaper schicken.

Ihre Firma ist grossartig! — ... bloss weiss das niemand, weil man sie nicht kennt. Machen Sie sich einem internationalen Publikum bekannt - zum Preis einer guten Flasche Wein. — Textanzeige

Wer gerne Texte im Web liest, aber nicht immer sofort Zeit dafür hat, wird um Tools wie Instapaper oder Read It Later kaum herumkommen. Diese Services erlauben es Usern, Texte für später online abzuspeichern, für angenehmeres Lesen umzuformatieren und geräteunabhängig zugänglich zu machen.

Ich verwende beispielsweise Instapaper, um mit Hilfe des Browser-Bookmarklets lange Texte zwischenzuspeichern, die ich mir dann in einer ruhigen Minute (bevorzugt am Wochenende) über die Instapaper-iPad-App zu Gemüte führe.

ReadWriteWeb wies gestern auf die interessante Anwendung InstapaperFeed hin, welche die persönliche “To-Do-Liste” zu lesender Artikel bei Instapaper täglich mit einer frei wählbaren Zahl von neuen Texten aus Twitter (oder dem Bookmarking-Dienst delicious) befüllt.

Das Setup der auf die Instapaper-API setzenden App ist simpel: Zuerst wird der Zugriff auf das persönliche Instapaper-Konto autorisiert, anschließend InstapaperFeed mit dem eigenen Twitter-Konto verbunden. Daraufhin wählt man noch aus, wie viele der von bei Twitter gefolgten Usern empfohlenen Beiträge täglich zu Instapaper geschickt werden sollen, und lässt den Dienst dann seine Arbeit verrichten.

Hinsichtlich der Selektion der Artikel gibt sich InstapaperFeed nicht gänzlich unwählerisch: Es zielt auf bit.ly-Links ab, zu denen es (über die bit.ly-API) Zugriffsstatistiken hat, und legt seinen Schwerpunkt auf Inhalte, die besonders populär sind.

Ich habe den Prozess gerade aufgesetzt und kann daher noch nicht berichten, ob sich das Feature in der Praxis bewährt. Sinnvoll ist für diejenigen, die in regelmäßigen Abständen – möglichst täglich – einen Blick auf ihre Leseliste bei InstaPaper werfen.

Wobei man natürlich InstapaperFeed auch einfach nur mit dem Selektieren eines einzigen Artikels pro Tag beauftragen könnte. Jeweils am Sonntag hätte man dann sieben Beiträge auf seiner Zu-Lesen-Liste, und im besten Fall wäre dies jeweils der populärste bei Twitter herumgeschickte Beitrag eines Tages (wobei das natürlich nichts über dessen Qualität aussagt).

Andere Wege, um Links aus Twitter zu extrahieren, sind unter anderem der Social-News-Reader Flipboard für das iPad, MyTweetMag (unser Review), paper.li oder The Twitter Tim.es.

Mehr lesen

Besser-Lesen-Dienste: Wie Instapaper und Read It Later Website-Zugriffe unsichtbar machen

10.1.2012, 10 KommentareBesser-Lesen-Dienste:
Wie Instapaper und Read It Later Website-Zugriffe unsichtbar machen

Einige mobile Apps erlauben es, in Onlinetexten verlinkte Artikel zu Instapaper oder Read It Later zu schicken und dann dort zu lesen. In der Besucherstatistik tauchen derartige Zugriffe nicht auf.

So viele Onlinedienste, so wenig Zeit: 8 Apps, die mich gerade beschäftigen

23.11.2011, 5 KommentareSo viele Onlinedienste, so wenig Zeit:
8 Apps, die mich gerade beschäftigen

Einer schier unendlichen Zahl an Onlinediensten und Apps steht ein unveränderliches Zeitbudget der Nutzer gegenüber. Acht Anwendungen ist es trotzdem gelungen, in letzter Zeit die Aufmerksamkeit des Autors auf sich zu lenken.

Instapaper, Read It Later, Readability, Clearly: Der Aufstieg der Besser-Lesen-Dienste

17.11.2011, 21 KommentareInstapaper, Read It Later, Readability, Clearly:
Der Aufstieg der Besser-Lesen-Dienste

Mit neuen Geräten für den bequemen Zugriff auf digitale Inhalte wächst bei Anwendern der Bedarf an Werkzeugen, die ein schöneres, flexibleres Lesen erlauben. Instapaper, Read It Later, Readability und Evernote Clearly wollen dieses Bedürfnis befriedigen.

Besser-Lesen-Dienste: Wie Instapaper und Read It Later Website-Zugriffe unsichtbar machen

10.1.2012, 10 KommentareBesser-Lesen-Dienste:
Wie Instapaper und Read It Later Website-Zugriffe unsichtbar machen

Einige mobile Apps erlauben es, in Onlinetexten verlinkte Artikel zu Instapaper oder Read It Later zu schicken und dann dort zu lesen. In der Besucherstatistik tauchen derartige Zugriffe nicht auf.

Instapaper, Read It Later, Readability, Clearly: Der Aufstieg der Besser-Lesen-Dienste

17.11.2011, 21 KommentareInstapaper, Read It Later, Readability, Clearly:
Der Aufstieg der Besser-Lesen-Dienste

Mit neuen Geräten für den bequemen Zugriff auf digitale Inhalte wächst bei Anwendern der Bedarf an Werkzeugen, die ein schöneres, flexibleres Lesen erlauben. Instapaper, Read It Later, Readability und Evernote Clearly wollen dieses Bedürfnis befriedigen.

Untersuchung zu personalisierten Nachrichten-Apps: Flipboard & Co bedrängen Printmedien

1.3.2012, 1 KommentareUntersuchung zu personalisierten Nachrichten-Apps:
Flipboard & Co bedrängen Printmedien

Drei Studierende aus München haben 34 Tech-Experten in qualitativen Interviews zu ihrer Sichtweise auf personalisierte Nachrichten-Apps befragt. Knapp die Hälfte der Teilnehmer geht davon aus, dass Anwendungen wie Flipboard Printmedien ersetzen können.

LinkedIn Today: LinkedIn startet Nachrichtenaggregator

11.3.2011, 0 KommentareLinkedIn Today:
LinkedIn startet Nachrichtenaggregator

LinkedIn startet mit LinkedIn Today einen Nachrichtenaggregator, der die populärsten, von seinen Mitgliedern empfohlenen Meldungen zusammenstellt. Die Besonderheit: Der Service berücksichtigt die Branchenzugehörigkeit.

News 2.0: Die Neudefinition  der Nachrichtenlandschaft

21.2.2011, 8 KommentareNews 2.0:
Die Neudefinition der Nachrichtenlandschaft

Der technische Fortschritt revolutioniert die digitale Medienlandschaft. Nachrichten und Informationen erreichen Nutzer über viele neue Kanäle. Die Kontrolle darüber, was sie lesen, obliegt ihnen selbst - und intelligenten Algorithmen.

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.