RockMelt:
Der Facebook-Browser, der
nicht von Facebook stammt

Das US-Startup RockMelt hat mit dem Launch seines gleichnamigen sozialen Browsers für Aufmerksamkeit gesorgt. Wir haben uns den eng an Facebook angelehnten Neuling angeschaut.

Es gibt wohl kaum ein US-Tech-Blog, das heute früh nicht über einen neuen sozialen Browser mit Namen RockMelt berichtet, der in der Nacht in geschlossener Beta-Version an den Start ging. Glücklicherweise gelangte ich an eine der von TechCrunch ausgelobten Invites, wodurch ich mir das Werk des unter anderem von Netscape-Erfinder Marc Andreessen finanziell unterstützten US-Startups bereits anschauen konnte.

RockMelt basiert auf Chromium, dem Open-Source-Projekt, das auch die Grundlage für Googles Browser Chrome darstellt. Entsprechend ähnlich ist die Oberfläche. Wer Chrome nutzt (wie ich), wird sich in RockMelt sofort zu Hause fühlen. Auch die Chrome auszeichnende Geschwindigkeit konnte RockMelt trotz der engen Integration mit Facebook und der zusätzlichen Verknüpfung mit Twitter beibehalten – was letztlich an Eigenschaften ausreichen sollte, um das designierte Schicksal von RockMelt nicht automatisch mit dem gefloppten und bisher auf dem langsameren Firefox-Browser aufbauenden Social Browser Flock zu vergleichen (zukünftig setzt Flock allerdings auch auf Chromium).

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Aktuelles Jobangebot:
Javascript Ninja

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Hier ist ein aktuelles Jobangebot aus unserem netzwertig.com-Jobboard.

Javascript-Entwickler (Vollzeit), Jimdo GmbH, Hamburg

Mit Jimdo bieten wir unseren Usern die Möglichkeit, auf einfachste Art eine eigene Webseite zu erstellen. Die Software hinter Jimdo wird seit 6 Jahren von uns entwickelt, wurde nie über den Haufen geworfen, sondern konsequent refaktorisiert und agil nach den wachsenden Anforderungen weiterentwickelt. So wird Jimdo immer wieder für sein gelungenes User Interface gelobt und setzt weltweit Standards.

Einen Javascript Freak haben wir schon, aber wir hätten gerne noch einen und möchten ein Team draus machen :)

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Alle Jobangebote können per RSS oder Twitter abonniert werden.

Unser Jobboard bietet euch die Möglichkeit, offene Stellen im Web-/Tech-Bereich ohne hohe Streuverluste anzubieten. Hier könnt ihr euer Stellenangebot aufgeben.


Samstag App Fieber:
Startnext, mySherpas, Seedmatch

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit ein Crowdfunding-Special mit: Startnext und mySherpas – Crowdfunding von Projekten; und Seedmatch – Crowdfunding von Startups.

 

Startnext
Startnext
Startnext ist eine Crowdfunding-Plattform für Künstler und Kreative. Das Prinzip erinnert an das amerikanische Kickstarter: Wer ein kreatives Projekt realisieren möchte, stellt sich, das Projekt und den für die Realisierung benötigten Betrag vor. Die geneigten Unterstützer bekommen nicht nur das gute Gefühl, etwas Sinnvolles zu ermöglichen, sondern je nach Betrag auch ein besonderes Dankeschön vom Künstler. Startnext funktioniert nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip – wird im vorgesehenen Zeitraum der anvisierte Betrag nicht erreicht, geht das Geld an die jeweiligen Unterstützer wieder zurück.

 

 

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Toolbox:
50 Webdienste für
verregnete Herbsttage

Jede Woche berichten wir über neue Startups und Onlinedienste. Heute stellen wir 50 davon zum Ausprobieren an verregneten Herbsttagen in einer kompakten Liste zusammen.

Jede Woche stellen wir euch eine Reihe neuer Webdienste und Startups vor – vorrangig aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch aus den europäischen Nachbarländern sowie der USA. Nun haben viele von euch nicht stetig Zeit dafür, neue Services auszuprobieren. Schnell kann da ein potenziell interessantes Angebot wieder in Vergessenheit geraten.

Mit diesem Beitrag erinnern wir euch an 50 Onlineservices, die wir in den letzten Monaten bei netzwertig.com in einzelnen Artikeln vorgestellt haben. Die Auflistung erfolgt in alphabetischer Reihenfolge, jedes Angebot wird mit maximal einem Satz erklärt (einige von uns vorgestellte Angebote mit ausgeprägtem B2B-Fokus lassen wir an dieser Stelle außen vor). » weiterlesen

Linkwertig:
E-Commerce, Gettings,
State of the Blogosphere

E-Commerce
Exciting Commerce gibt einen Überblick über die deutschen E-Commerce Metropolen und die jeweiligen Szenen.

Aus Exciting Commerce Sicht sind die drei spannendsten deutschen E-Commerce-Metropolen derzeit Berlin, München und Düsseldorf

» Debatte: Wer sind Deutschlands E-Commerce-Metropolen?

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Rabatte
Und der Spiegel beschreibt, welche Dienste derzeit um die Gunst der Schnäppchenjäger buhlen. Auch in Deutschland wird der Markt immer gedrängter, mit Gettings schickt nun auch E-Plus einen Kanditaten ins Rennen.

Das Geschäft mit Rabattangeboten für Mobilgeräte gilt als das nächste große Ding. Dabei hebt es nur eine uralte Masche ins Netz – da wollen auch deutsche Anbieter mitmischen.

» Gettings
» Die mobile Rabattschlacht

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Gesten- und Sprachsteuerung:
Last.fm veröffentlicht
Kinect-Applikation

In wenigen Tagen gibt Microsoft den Startschuss für Kinect, die Bewegungssteuerung für seine Spielkonsole Xbox 360. Dass das Potenzial der neuen Hardware weit über Videospiele hinausgeht, verdeutlicht Last.fm mit seiner Kinect-Applikation.

Am 10. November gibt Microsofts in Europa den Startschuss für seine Bewegungssteuerung Kinect. Die Hardware fungiert als alternativer Controller für die Spielkonsole Xbox 360. Statt mit herkömmlichen Gamepads können Kinect-Besitzer ihre Xbox mit Gesten und Sprache kontrollieren. Zu Anfang werden vor allem Tanz-, Sport- und Fitnesstitel für die innovative Steuerung angeboten.

Nichts für mich, dachte ich anfänglich. Ich spiele nicht und besitze auch keine Xbox 360. Doch eventuell muss ich meine Haltung überdenken. Denn über ans Internet angeschlossene Xbox 360 Konsolen lässt sich auch auf ausgewählte Webapplikation zugreifen. Werden diese nun für Kinect tauglich gemacht, dann mutiert Microsofts neuartiges Spiele- und Familien-Highlight plötzlich in ein begehrenswertes System für alle Freunde gepflegter Internetunterhaltung.

Einer der ersten Webservices, der über Kinect verfügbar sein wird, ist Europas bevorzugtes Musikempfehlungs- und Onlineradio-Netzwerk Last.fm. Das Londoner Unternehmen hat gerade seine Applikation für Kinect scharf geschaltet. Dabei handelt es sich um eine verschlankte Version des Last.fm Radioplayers, mit dem sich personalisierte und Künstler-spezifische Radiostreams anhören lassen.

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Qfly:
“Wohin kann ich für 100 Euro fliegen?”

Qfly ist ähnlich wie Hipmunk eine Flugsuchmaschine, die in neuen Bahnen denkt: Der Dienst durchsucht europäische Billigflieger und stellt nicht den Zielort in den Mittelpunkt, sondern den Preis, den die Reise maximal kosten soll.

Am Dienstag hatte wir euch Hipmunk vorgestellt, eine äußerst innovative Flugsuchmaschine. Da der Dienst jedoch keine Flüge von hiesigen Billigfluggesellschaften auflistet (mit Ausnahme von Air Berlin) und ganz allgemein etwas US-zentrisch daherkommt, eignet er sich primär für Langstreckenflüge und ist damit keine große Hilfe für Europäer, die mit dem Flugzeug zu möglichst geringen Kosten innerhalb des Kontinents verreisen möchten.

Wie der Zufall es will, flatterte uns gestern die Mail eines holländischen Dienstes in den Posteingang, der für seine Flugsuche aufgrund eines europäischen Schwerpunkts nicht nur die perfekte Ergänzung zu Hipmunk darstellt, sondern gleichzeitig genau wie das US-Startup einen konzeptionell ungewöhnlichen aber äußerst vielversprechenden Ansatz gewählt hat:

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Linkwertig:
Apache, Twitter,
Citizen Journalism, Print

Apache
Für Google kann es im Web nicht schnell genug zugehen, für den HTTP Server Apache haben sie deshalb das Modul mod_pagespeed entwickelt, das die Ladezeiten von Seiten um bis zu 50% verringern kann.

» Google’s Obsession With Speed Comes to the Web Server

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Twitter
Twitter hat diese Woche damit begonnen, Werbe-Tweets auch in die Timeline der Benutzer einzuschleusen. Google hilft ihnen dabei gleich doppelt: Nicht nur bezahlen sie für den Zugang zu den Tweets, sie zeigen die Promoted Tweets auch prominent in den Suchergebnissen an.

» Twitter Promoted Tweets Come To Google

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Facebook:
Vormarsch im mobilen Internet

Facebook hat eine Reihe von Neuerungen für seine mobile Plattform vorgestellt: Neben einem Single-Sign-On-System für mobile Apps sowie Schnittstellen zur vollständigen Integration von Places lanciert das Social Network auch ein sehr attraktives “Deals”-Feature.

Für alle, die noch immer nicht wahrhaben wollen, dass Facebook in vielerlei Hinsicht dabei ist, in Sphären vorzustoßen, die in den vergangenen zehn Jahren für Google reserviert waren, so kommt hier ein weiteres Indiz: Mittlerweile veröffentlicht das Social Network neue weitreichende Produktneuheiten im Wochentakt – so wie man es bisher nur von Google kennt.

Allein im Monat Oktober machte das soziale Netzwerk mit dem Launch der Location-Funktion “Orte” in Deutschland und der Schweiz, der neuen Gruppenfunktion, der Social-Search-Kooperation mit Bing sowie den frisch gestarteten Friendship Pages von sich reden.

Am Mittwochabend präsentierte Facebook-CEO Mark Zuckerberg vor versammelter Presse am Unternehmenssitz im kalifornischen Palo Alto zwar kein Facebook-Handy, aber den nächsten Teil seines jüngsten Innovationsfeuerwerks: Dieses Mal stand die mobile Plattform im Vordergrund, die mittlerweile von mehr als 200 Millionen der über 500 Millionen aktiven Facebook-Benutzer verwendet wird.

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Quora im Praxiseinsatz:
Webunternehmer aus D-A-CH
im Silicon Valley

Auch Deutsche, Schweizer und Österreicher haben in den USA ihr Glück als Startup-Gründer und Web-Worker gesucht. Mit Hilfe der Frage-Antwort-Community Quora sammeln wir Namen.

Anfang Oktober hatten wir Quora vorgestellt, den Frage-Antwort-Dienst aus den USA, dem es gelungen ist, eine äußerst illustre Nutzerschaft bei sich zu versammeln. Speziell Fragen rund um Web-, Tech- und Startup-Themen scheinen bei Quora gut aufgehoben zu sein, wie auch diese Übersicht über sehr ergiebige Quora-Threads rund um die Gründung von Internetfirmen zeigt.

Um auszuprobieren, wie gut die Plattform tatsächlich funktioniert, habe ich kurzlich selbst eine Frage bei Quora gestellt – eine, die mich in letzter Zeit ohnehin beschäftigt hat: Welche Startup-Gründer und Web-Worker mit Wurzeln in Deutschland, der Schweiz oder Österreich arbeiten im Silicon Valley (oder anderswo in der USA)? Als Kriterium habe ich zudem die Voraussetzung gestellt, dass die Personen vollständig in den USA wohnhaft sein oder dort zumindest eine Wohnung besitzen müssen und außerdem für ein Startup mit Konsumentenfokus tätig sein sollten (wobei ich beim letzten Punkt kompromissbereit bin).

Meine Frage findet ihr hier. Bisher gingen fünf Antworten ein. Die aktuelle Liste sieht damit so aus:

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