Linkwertig:
Smartphones, Wikia,
NetPurse, Data Portability

Smartphones
Laut einer neuen Studie von Gartner hat sich der Markt für Smartphones im Jahresvergleich fast verdoppelt. Mittlerweile ist etwa jedes fünfte verkaufte Handy ein Smartphone, jedes vierte davon basiert auf Android.

» One in Five Mobiles Sold Are Smartphones, One in Four Run Android

 

Wikia
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales stellt eine neue, ‘sozialere’ Version des ebenfalls von ihm gegründeten Wikia vor. Von Wikia hört man zwar selten, dennoch wurden bisher stolze 165.000 Wikis zu den verschiedensten Themen angelegt.

» Jimmy Wales makes Wikia stickier with a social revamp

 

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mufin:
Neuer Musikplayer erhält Android-App und mehr Cloudspeicher

Das Berliner Startup mufin veröffentlicht eine neue Version seines Windows-Musikplayers. Der integrierte Cloudspeicher mufin.drive wird erweitert und erhält eine Android-App als Begleitung.

Während Onlinedienste zum Musikstreaming immer mehr Freunde finden, besitzen eine große Zahl von Anwendern nach wie vor umfangreiche MP3-Sammlungen, die auf ihren Festplatten schlummern. Mitunter befinden sich darunter Titel, die bei einem der Streamingdienste wie simfy, Deezer oder Grooveshark nicht verfügbar sind. Die Berliner Musikentdeckungsmaschine mufin will mit der neuen Version 2.0 ihrer Windows-Software mufin player diese Titel nicht nur einfacher zugänglich machen, sondern auch in die Cloud bringen.

Beim mufin player handelt es sich um einen vollwertigen Client zum Abspielen und Verwalten der eigenen Musiksammlung. Das Programm tut sich durch seine Sortier-Optionen hervor, die auf mufins mit dem Fraunhofer Institut entwickelter Technologie zur Klanganalyse basieren. Auch liefert das Tool klangbasierte Musikempfehlungen auf Basis einer Datenbank von acht Millionen Tracks und erlaubt die Integration von Twitter und Facebook, um Kontakte über aktuell gehörte Titel zu informieren.

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Portabilität der Daten:
Wer hat recht – Google
oder Facebook?

Google und Facebook streiten sich über die Portabilität von Kontaktdaten der Nutzer. Wir wollen von euch wissen, für welche Position ihr mehr Verständnis habt!

Google und Facebook befinden sich seit kurzem in einem recht unterhaltsamen und womöglich richtungsweisenden Zwist rund um die Portabilität von Nutzerdaten (wir haben es bereits in Linkwertig erwähnt). Der Konflikt entfaltete sich, als Google vor einer Woche die Geschäftsbedingungen seiner Contacts API modifizierte und seitdem nur noch solchen Drittanbietern den Import der Google-Kontakte gestattet, die ihrerseits eine Schnittstelle für den Export von Kontakten anbieten.

Es ist ein offenes Geheiminis, dass Googles Motivation allein darin bestand, Facebook den Zugriff auf die Gmail-Adressbücher seiner Nutzer zu untersagen – Facebook bietet Dritten anders als Google keinen API-Zugriff auf die Kontakte und deren E-Mail-Adressen.

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Linkwertig:
Google Vorschau, Ask,
BlackSheep, Data Portability

Google Instant Previews
Seit gestern reichert Google die Suchergebnisse der Instant Search auch mit Vorschaubildern der Websites an.

Google Vorschau gibt einen grafischen Überblick über ein Suchergebnis und hebt die relevantesten Abschnitte hervor, wodurch die Suche nach der richtigen Webseite so schnell und einfach wird wie das Blättern durch eine Zeitschrift.

» Unmittelbare Ergebnisse noch schneller: Google Vorschau

 

Paid Content
Nachtrag zum gestrigen Artikel über Mathias Döpfners Hoffnungen bzgl. Paid Content: Clay Shirky beschreibt sehr schön, in welche systemische Konsequenzen Paywalls haben. U.a. verlieren Zeitungen ihre Funktion als solche und werden zum Newsletter.

» The Times’ Paywall and Newsletter Economics

 

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Stayalive:
“Mit Verstorbenen
in Verbindung bleiben”

Stayalive ist ein neuer, prominent unterstützter Dienst aus Taufkirchen bei München, bei dem Nutzer sich gegen Bezahlung ein virtuelles Denkmal setzen können.

Es ist aus Gründersicht wahrscheinlich nicht die erwünschte Reaktion, wenn Nutzer beim Betrachten eines neuen Onlinedienstes zu Anfang nicht erkennen, ob es sich um ein ernsthaftes Projekt oder um einen Scherz handelt. Noch bedenklicher wird es, wenn diese Unklarheit selbst nach dem Lesen eines ausführlichen Zeitungsartikels über das Vorhaben nicht verschwunden ist.

Ungefähr so erging es mir, als ich diesen Artikel bei FOCUS Online über das neue Startup Stayalive las, ein “Portal für die digitale Unsterblichkeit”. Das junge Unternehmen aus Taufkirchen bei München will Menschen eine Möglichkeit bieten, sich auch nach ihrem Ableben in virtueller Form darzustellen. Nun sind Plattformen, auf der Personen ihr Onlineleben für einen Zeitpunkt nach dem Tod verwalten können, nichts Ungewöhnliches mehr – Dienste wie Legacy Locker oder Entrustet gehen zum Beispiel in diese Richtung.

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blekko:
Mit Slashtags gegen Google

Vor einer Woche ging die neue Suchmaschine blekko ans Netz. Mit der Funktion so genannter “Slashtags” hebt sie sich angenehm vom Marktführer Google ab. Wir testen das Feature für eine vertikale Tech-Blog-Suchmaschine.

Vor einer Woche ist mit blekko wie berichtet eine neue Suchmaschine gestartet, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass man seine Suche sehr spontan auf einzelne Gruppen von thematisch passenden Websites konzentrieren kann. Möglich wird dies durch den Einsatz von so genannten Slashtags, die hinter den Suchbegriff gesetzt werden.

Jeder registrierte Blekko-Nutzer kann eigene Slashtags erstellen, Websites zuordnen, die bei der Eingabe des Tags durchsucht werden sollen, und sich so alleine oder mit gemeinsam mit anderen im Handumdrehen vertikale Suchmaschinen basteln, die anschließend auch von anderen Anwendern eingesetzt werden können.

Die Erstellung eigener, benutzerdefinierter Suchmaschinen bieten zwar auch Google mit seiner Custom Search oder die aus Deutschland stammende “Suchmaschinen-Community” Topicle, aber blekko kombiniert klassische sowie vertikale Suche auf eine besonders benutzerfreundliche und einfache Art. Zudem stellt blekko über 250 eigene Slashtags bereit, die hinter beliebige Suchen gesetzt werden können, um den Kreis der für einen Begriff abzugrasenden Websites zu beschränken.

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Bezahlinhalte vs Kostenloskultur:
Mathias Döpfner und die Gratis-Butter

In einem Interview beschreibt Mathias Döpfner, Vorstandschef der Axel Springer AG, seine Sicht auf die Zukunft des digitalen Journalismus. Er scheint noch nicht zu wissen, ob er Erneuerer und Bewahrer sein will.

Mathias Döpfner ist ein kluger und äußerst fähiger Mann. Als Vorstandschef der Axel Springer AG führt er eines der größten und erfolgreichsten deutschen Medienhäuser mit zahlreichen Aktivitäten im europäischen Ausland. Die letzten Jahre verliefen für den Konzern aus Berlin trotz Krise nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht ausgesprochen gut, sondern unterstrichen auch, dass ein traditionelles Zeitungshaus tragfähige, nachhaltige Onlineangebote aufbauen kann: Mit einer Umsatzrendite von 12 Prozent ist das Medienunternehmen im gut diversifizierten digitalen Bereich im Gegensatz zu manchem Wettbewerber profitabel. Ein signifikanter Teil des Erfolgs wird auf Mathias Döpfner zurückzuführen sein, der seit acht Jahren die Rolle des Vorstandschefs bei den Berlinern inne hat.

Nun hat genau jener Mathias Döpfner dem Handelsblatt ein Interview gegeben und Lesern Einblicke gewährt, welche Gedanken den Axel-Springer-Boss zu zukünftigen Geschäftsmodelle im Netz, zur Entwicklung des Onlinejournalismus und zu neuen Wegen des Medienkonsums beschäftigen. Selten habe ich ein Interview gelesen, das ein ambivalenteres Bild zeichnet. » weiterlesen

Linkwertig:
HTC, Facebook,
Recht auf Vergessen, Werbung

HTC
Laut der Financial Times plant nun auch HTC einen App Store, auf dem neben Anwendungen auch E-Books und Zeitschriften vertrieben werden sollen.

» HTC to target online app store

 

Facebook
Facebook ermöglicht es jetzt Unternehmen, wild gewachsene Community Pages für sich zu beanspruchen. Laut All Facebook können bis zu fünf Community Pages inkorporiert werden.

» Facebook Now Letting Brands Claim Community Pages

 

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NewsBlur:
Konkurrenz für den Google Reader

NewsBlur ist ein webbasierter RSS-Reader, der zu einer echten Konkurrenz für den Google Reader werden könnte.

Die Frage, welche Bedeutung RSS in Zeiten des Echtzeitwebs hat und inwieweit das Format zum Abonnieren von Websites durch Twitter, Facebook und andere Social-Web-Kanäle noch zeitgemäß ist, wurde mittlerweile beantwortet. Fazit: RSS ist relevanter denn je. Zu dieser Erkenntnis im Widerspruch steht jedoch der Mangel an klassischen browserbasierten RSS-Readern.

Während es verschiedenste Wege gibt, RSS-Feeds zu konsumieren – von lokal zu installierenden Desktop-Tools wie FeedDemon über selbst gehostete RSS-Clients (z.B. Fever) bis hin zu alternativen Readern wie Feedly, RockMelt oder Twingly Channels, welche mit neuartigen Darstellungen und sozialeren Ansätzen experimentieren, sind browserbasierte Reader im traditionellen Zwei- oder Drei-Spalten-Layout in der Regel die unkomplizierteste Form, um von jedem Ort mit Internetanschluss auf die eigenen RSS-Abos zugreifen zu können.

Leider gibt es im Bereich der klassischen browserbasierten Feedreader lediglich einen ernstzunehmenden Anbieter, nämlich den Google Reader. Während Googles RSS-Tool für viele Freunde dieser effizienten und effektiven Art des Informations- und Nachrichtenbezugs eine zufriedenstellende Lösung ist, wäre etwas mehr Konkurrenz durchaus wünschenswert.

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Linkwertig:
Amazon, Bloglines,
WordPress, Blekko

Amazon
Nach Zappos übernimmt Amazon angeblich nun auch Quidsi, die Betreiber von Diapers.com und Soap.com. Laut Fortune beläuft sich der Preis auf 540 Millionen Dollar.

» Amazon to buy Diapers.com for $540 million

 

Bloglines
Gute Nachricht für alle Freunde von Bloglines: Der Feedreader bleibt uns erhalten. MerchantCircle hat Bloglines übernommen und wird den Fokus auf hyperlokale Nachrichten und Deals legen.

» Bloglines Will Be Resurrected By IAC-Funded MerchantCircle

 

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