Selbstdarstellung:
Wie Tumblr die MySpace-Lücke füllt

Durch den Niedergang von MySpace ist eine Lücke entstanden, die auch von Facebook nicht geschlossen werden kann: die der kreativen Selbstdarstellung. Der Blogdienst Tumblr profitiert davon.

Als ich im Frühjahr 2007 mit dem Tech-Blogging begann, war MySpace noch das weltweit führende soziale Netzwerk, was die Anzahl registrierter Mitglieder betraf. Anzeichen für einen schleichenden Niedergang gab es jedoch schon. Als Hauptursache für den Bedeutungsverlust der im Jahr 2005 von Rupert Murdochs News Corp für 580 Millionen Dollar übernommenen Community gilt gemeinhin der Aufstieg von Facebook.

Irgendwann in der ersten Jahreshälfte 2008 überflügelte Facebook den Konkurrenten, was die Anzahl der Unique Visitors betraf. Seitdem geht es für MySpace nur noch bergab – sowohl, was die Zahl aktiver Nutzer betrifft, als auch in Hinsicht auf die allgemeine Aufmerksamkeit. Für viele User ist Facebook das erste soziale Netzwerk, das sie ernsthaft und aktiv einsetzen. Der Anteil derjenigen Facebook-Anwender, die einmal ein MySpace-Profil besaßen, sinkt damit stetig.

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Linkwertig:
Web, Urheberrecht,
Facebook Mail, Y Combinator

Web
Am Freitag vor 20 Jahren hat Tim Berners-Lee den ersten Vorschlag für das WorldWideWeb veröffentlicht. Berichte, Notizen und Handbücher für Computer sollten dabei allgemein zugänglich gemacht werden.

» 20 Years Ago Today: The Web Was Proposed

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Urheberrecht
Absurd: Laut einem Urteil des BGH kann schon das Setzen eines Links eine Urheberrechtsverletzung sein,

nämlich dann, wenn man damit Schutzmaßnahmen, die der Rechteinhaber gegen die unbefugte Nutzung seiner Inhalte getroffen hat, bewusst aushebelt.

» BGH: Linksetzung kann Urheberrechte verletzen

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Aktuelle Jobangebote:
PHP-, JavaScript- &
Java-Software-Entwickler/innen

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Hier sind aktuelle Jobangebote aus unserem netzwertig.com-Jobboard.

PHP- und JavaScript-Entwickler/in, Blogwerk AG, Zürich

netzwertig.com-Betreiberin Blogwerk sucht baldmöglichst oder nach Vereinbarung eine/n PHP- und JavaScript-Entwickler/in. Blogwerk hat zwei Geschäftsbereiche: die fünf Themenblogs und die Dienstleistungen für Firmen.

Zu Deinen Aufgaben gehören:
* Weiterentwicklung des Blogwerk Social Media Kit
* Aufsetzen und technische Betreuung von Kundenprojekten
* Anpassungen von WordPress
* technische Weiterentwicklung unserer Themenblogs

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Java Software-Entwickler (m/w), smatch.com, Hamburg

smatch.com ist die führende Produktsuche für die Segmente Mode, Wohnen und Lifestyle. Wir greifen auf die Produktdaten von vielen Hundert Online-Shops mit über 1,5 Millionen Produkten zurück.

Doch wir wachsen weiter und um unsere Kundenanforderungen weiter übertreffen zu können, verlassen wir die traditionellen Pfade der klassischen Datenbankarchitekturen hin zu NoSQL-Datenbanken, MapReduce und Solr. Hier kommst Du ins Spiel: In einem dynamischen Team gestaltest Du diesen Wandel mit!

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Alle Jobangebote können per RSS oder Twitter abonniert werden.

Unser Jobboard bietet euch die Möglichkeit, offene Stellen im Web-/Tech-Bereich ohne hohe Streuverluste anzubieten. Hier könnt ihr euer Stellenangebot aufgeben.

Samstag App Fieber:
Breadcrumbs, Twitter Live Map,
goQR.me

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal eine Art Visualisierungs-Special mit: Breadcrumbs – GPS-Daten dreidimensional Visualisieren; Twitter Live Map – Tweets zum Castor-Transport auf einer Map; und goQR.me – ein Generator für QR-Codes.

 

Breadcrumbs
Breadcrumbs
Breadcrumbs ist eine GPS Track Management Applikation, die dreidimensionales Leben in bestehende GPS-Daten haucht. Aufzeichnungen von Wanderungen, Ski-Routen, usw. können in die Plattform importiert und in der Folge editiert, verwaltet und in 3D visualisiert werden. Jeder Track kann zusätzlich mit Kommentaren, Fotos und Videos annotiert werden. Technisch basiert Breadcrumbs auf dem Google Earth Plugin, die Darstellung ist dementsprechend ansprechend (das Einführungsvideo vermittelt einen guten Eindruck). Auf der Plattform können sich die User zusätzlich mit anderen Benutzern vernetzen und neue Tracks entdecken, wer seine Tracks öffentlich macht kann sie auch via Facebook oder Link mit den Bekannten und Verwandten sharen.

 

 

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Location Based Services:
Wieso mich eine deutsche
foursquare-Version kalt lässt

foursquare will noch 2010 eine an den deutschen Markt angepasste Version veröffentlichen – ein Schritt, der foursquare hierzulande nur wenig helfen wird.

Ich erinnere mich noch, mit welcher Spannung ich Anfang 2008 auf den damals bevorstehenden Launch einer deutschsprachigen Facebook-Version gewartet habe. Einerseits wollte ich natürlich der Erste sein, der die Kunde von der Liveschaltung von facebook.de verbreiten konnte. Andererseits war ich aber auch überzeugt davon, dass das zu diesem Zeitpunkt hierzulande etwas mehr als eine halbe Million Mitglieder zählende Social Network erst mit einer deutschen Sprachversion so richtig ins Rollen kommen würde. Ungefähr so kam es dann ja auch.

Etwas weniger aufgeregt aber immerhin noch durchaus neugierig war ich, wie es wohl LinkedIn mit der im Februar 2009 gestarteten deutschsprachigen Version ergehen und welche Auswirkungen dieser Schritt auf den hiesigen Marktführer Xing haben würde.

Gestern nun verkündete das ZDF-Blog Hypeland nach einem Gespräch mit foursquare-Mitgründer Dennis Crowley, dass der Check-in-Pionier noch in diesem Jahr mit Hilfe der User eine explizit an den deutschen Markt angepassten Variante lancieren möchte.

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Mister Wong:
Mehr Relevanz durch Themen-Abos

Mister Wong erlaubt ab sofort neben dem Folgen von anderen Nutzern auch das Abonnieren von einzelnen Themen – eine Methode, mit der sich die Relevanz des Streams erhöhen lässt.

Vor vier Wochen ging Deutschlands führendes Social-Bookmarking-Portal Mister Wong mit einer neuen Version an den Start. Im Zusammenhang mit dem Relaunch verpasste sich das Bremer Unternehmen nicht nur einen neuen Anstrich, sondern verlagerte auch seinen Schwerpunkt vom reinen Bookmarking von Websites hin zu “Social Information”. Neben einem Stream und dem Follower-Prinzip wurde eine Dokumentenplattform integriert, um das Spektrum an von Usern empfohlenen Inhalten zu verbreitern.

Die 400.000 registrierten Mitglieder des Dienstes können seitdem anderen Usern folgen und erhalten die favorisierten Websites sowie hochgeladenen Dokumente der gefolgten Personen in ihrem persönlichen Stream.

Gestern hat der Service seine Follower-Funktion um eine neue Komponente erweitert: Ab sofort kann man neben Nutzern auch Themen (“Tags”) abonnieren. Neue URLs sowie Dokumente, die mit dem entsprechenden Tag versehen wurden, tauchen dann neben den Empfehlungen der gefolgten Nutzer ebenfalls im Stream auf.

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Linkwertig:
Xing, Mozilla F1,
Google, Mashlab

Xing
Xing hat im Quartalsbericht bekannt gegeben, dass sie die stolze Marke von 10 Millionen Mitgliedern geknackt haben.

Unser operatives Ergebnis – EBITDA – ist, ebenfalls nach fünf konsekutiven Zuwächsen, mit 4,4 Mio. Euro sogar das höchste der Firmengeschichte.

» Unser Quartalsbericht: 10 Mio. Mitglieder und mehr

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F1
Mit F1 hat Mozilla eine Erweiterung für den Firefox entwickelt, die uns das Sharen von Inhalten erleichtern soll. Nachdem man einen Dienst autorisiert hat, kann die Empfehlung mit zwei Klicks gepostet werden. Derzeit werden Twitter, Facebook und Gmail unterstützt.

» Mozilla vereint Social Sharing in einem Button

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Twitters Kooperation mit Apple:
Seine Seele zu verkaufen,
macht nicht glücklich

Apple verknüpft sein an iTunes gebundenes Social-Music-Tool Ping mit Twitter. Nutzer sollen so häufig wie möglich ihre Ping-Aktivitäten bei dem Microbloggingdienst publizieren – ein Abkommen auf Kosten vieler Twitter-Anwender.

Wenn tonangebende Anbieter im Web-/Technologie-Bereich gemeinsame Sache machen, dann führt dies manchmal zu äußerst spannenden Resultaten, die sich positiv auf das Benutzererlebnis auswirken können – man denke nur an die Social-Search-Partnerschaft zwischen Bing und Facebook oder Googles Kooperation mit Logitech, Sony und Intel, um endlich Fernsehen und Internet zu vereinen.

Allerdings gibt es auch Abkommen, bei denen zwar die Beteiligten Unternehmen profitieren, die für Konsumenten hingegen tendenziell zu Verschlechterungen führen. In diese Kategorie fällt für mich die am Donnerstagabend verkündete Zusammenarbeit von Twitter mit Apples in iTunes integriertem Social-Music-Dienst Ping.

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Tech-Konferenz LeWeb:
4 D-A-CH-Startups fahren nach Paris

Anfang Dezember steigt in Paris LeWeb, eine der wichtigsten Tech-Konferenzen in Europa. 16 Startups präsentieren ihre Konzepte und treten gegeneinander an. Vier davon reisen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

LeWeb in Paris gehört zu Europas wichtigsten Tech-Konferenzen rund um Startups und Internetinnovation. Neben Präsentationen und Keynotes von namhaften Köpfen aus der globalen Onlinebranche, Diskussionsrunden und Workshops stellen sich auf der diesjährigen Veranstaltung am 8. und 9. Dezember außerdem 16 junge Webfirmen aus Europa, Israel sowie Kanada (ja, Kanada) vor und kämpfen um den LeWeb-Siegerpokal.

Die Kandidaten für den Wettbewerb wurden aus über 400 Bewerbungen ambitionierter Startups ausgewählt. LeWeb-Partner TechCrunch hat nun eine Liste der 16 aufstrebenden Unternehmen veröffentlicht, die sich, ihre Entwicklungen und ihr Geschäftsmodell im Dezember in Paris vor Publikum und Jury erläutern werden. Zu unserer Freude reisen auch vier Dienste aus dem netzwertig.com-Einzugsgebiet Deutschland, Österreich und der Schweiz an:

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aka-aki:
Kleine Neuerung mit großer Wirkung

Die Idee des Berliner Startups aka-aki hatte stets Potenzial, kam jedoch bisher nicht richtig in Fahrt. Die jüngste Version der iPhone-App kann den Standort der User nun auch im Hintergrund feststellen – damit gewinnt aka-aki an Attraktivität.

Ein Jahr bevor Dienste wie foursquare und Gowalla Mitte 2009 den Location-Trend im mobilen Bereich ins Rollen brachten, startete in Berlin mit aka-aki ein vielversprechendes mobiles Startup. Bei dem aus einem Studentenprojekt entstandenen Angebot ging es im Gegensatz zu vielen anderen ortsbasierten Service nicht um den Check-In bei Locations, sondern um das zufällige Zusammentreffen mit anderen aka-aki-Anwendern in der unmittelbaren Umgebung.

So spannend diese Idee auch klang, so sehr wurde sie bisher von der fehlenden Möglichkeit des iPhones blockiert, Applikationen im Hintergrund laufen zu lassen. Während aki-aki auch Apps für BlackBerry und Java-fähige Geräte anbietet, befindet sich bei der Mehrheit der fast 700.000 Mitglieder Apples Mobiltelefon in der Hosentasche. Um auf dem iPhone unterwegs mit anderen aka-aki-Anwender in Kontakt zu kommen, war es erforderlich, die App stetig im Vordergrund offen zu haben. Dies beanspruchte nicht nur die Batterie, sondern hieß auch, dass parallel keine anderen Apps verwendet werden konnten.

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