Twitter
Twitter macht den Strom (fast) aller Tweets via Gnip für die kommerzielle Nutzung zugänglich. Für 360.000 Dollar im Jahr bekommt man Zugang zu 50% aller Tweets, bescheidenere Data-Miner bekommen für 60.000 Dollar mit 5% aller Tweets immer noch genügend Daten zum Herumspielen.
» Twitter to Sell 50% of All Tweets for $360k/Year Through Gnip
Quellenforschung
Google hat zwei neue Meta-Elemente vorgestellt, mit denen (vor allem) journalistische Angebote einerseits die primäre Veröffentlichung für syndizierte Artikel (syndication-source), andererseits die orginalen Quellen für Artikel (original-source) beschreiben können.
» Credit where credit is due
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Seit heute ist der umstrittene 3D-Kartendienst Google Street View für 20 deutsche Städte verfügbar. Hiesige Arbeitgeber müssen sich auf einen temporären Produktivitätseinbruch gefasst machen.
Hätte es im Sommer nicht den größten Aufstand in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik gegen Googles 3D-Kartendienst Street View gegeben, würden wir den heutigen Launch wohl maximal mit einem Link in unserer Rubrik “Linkwertig” erwähnen.
Doch durch die enorme Aufmerksamkeitswelle, die das Google-Vorhaben in den letzten Monaten erhalten hat, sieht die Situation nun ganz anders aus: In den nächsten Tagen werden Millionen und Abermillionen Bundesbürger http://maps.google.de ansteuern und überprüfen, ob ihr Wohnhaus verpixelt wurde oder nicht. Und je nach Ergebnis und persönlicher Haltung zu dem Dienst wird es zu Reaktionen kommen, die von Freude über Enttäuschung bis hin zu Bestürzung und Wut reichen. » weiterlesen
Hotpot ist ein weiterer Versuch von Google, einen Dienst zu etablieren, bei dem die Vernetzung von Nutzern ein wichtige Rolle einnimmt. Doch in der Beziehung zwischen Anwendern und dem Internetgiganten hat sich einiges an “Ballast” angehäuft.
Ich bin ein großer Freund der US-Comedyserie “How I Met Your Mother”. In
einer der letzten Folgen der fünften Staffel beschäftigen sich Ted & Co mit “Baggage”, eigentlich “Gepäck”, aber hier am besten mit “Ballast” übersetzt, den Menschen mit zunehmendem Alter mit sich herumschleppen und in neue zwischenmenschliche Beziehungen hineintragen. In der Regel resultiert dieser Ballast aus schlechten Erfahrungen, unangenehmen Erinnerungen oder anderen Ereignissen, die sich im Kopf festsetzen und unser zukünftiges (Beziehungs-)Verhalten prägen.
Als ich gestern einen Blick auf Hotpot warf, Googles neuen Bewertungs- und Empfehlungsdienst für Orte und Geschäfte, erkannte ich, dass auch Webfirmen derartigen Ballast besitzen. Google ist das perfekte Beispiel hierfür.
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Knapp ein Jahr nach ersten Ankündigungen veröffentlicht die VZ-Gruppe ihre Antwort auf Facebook Connect.
Update am Artikelende
Im Dezember vergangenen Jahres kündigte der damalige CEO der VZ-Gruppe Markus Berger-de León
im Interview mit netzwertig.com den Launch einer Funktion an, mit der sich externe Websites enger mit studiVZ, meinVZ und schülerVZ verknüpfen können sollten – also eine Art Äquivalent zu Facebook Connect.
Auf Anfragen vertröstete uns die VZ-Gruppe seitdem, was Infos zum Status des Features betraf. Doch nach fast einem Jahr des Wartens scheint sich bei den Berlinern etwas zu tun: Das Blog VZlog.de macht auf die neue Funktion “VZ-ID” aufmerksam, von der im Developer-Wiki der VZ-Gruppe die Rede sei. Leider zeichnet sich das genannte Blog seit langem dadurch aus, nicht oder nicht hinreichend zu verlinken, weshalb auch in diesem Fall eine manuelle Suche nach Erwähnungen von VZ-ID auf den Sites des Social-Networking-Anbieters erforderlich waren.
Allerdings wurde ich schnell fündig: In den Datenschutz-Informationen von studiVZ sowie auf dieser Seite im Entwickler-Wiki gibt es Details zu der vom Unternehmen bisher nicht öffentlich beworbenen VZ-ID-Lösung:
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Rivva
Die Netzpiloten haben ein nettes Interview mit Frank Westphal über den Stand von Rivva und die Vernetzungskultur der deutschsprachigen Blogosphäre geführt.
Wenn ein Blog im Index andere Blogs verlinkt, kann er die damit empfehlen, quasi nominieren. Der Grund, wieso andere thematische Sphären kaum vertreten sind, ist einfach, weil es keine Vernetzung zu denen gibt. Es gibt allerdings ein paar Hubs, die verschiedene Sphären miteinander verbinden.
» rivva: Der Longtail von Blogs ist schon vorhanden
» Frank Westphal über Rivva
» Frank Westphal über Blog- und Twitter-Links
Android
Die nächste Version von Android wird ein Bezahlsystem enthalten. Diese E-Wallet könnte laut Googles CEO Eric Schmidt die Kreditkarte mittelfristig ablösen.
» Next Android Version Includes E-Wallet for Real World Purchases
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WOIZZER aus Hamburg kombiniert die Stärke von Kurznachrichten in Textform mit der des gesprochenen Worts und bringt das Ergebnis dieser Kreuzung auf das iPhone (und bald zu Android und BlackBerry).
Mobile Chat-Apps wie
Ping Chat oder
WhatsApp sind stark im Kommen, was zuletzt auch durch
das rasante Wachstum des jüngst gestarteten plattformübergreifenden Messaging-Dienstes
Kik deutlich wurde. Durch den Always-On-Lifestyle sowie die zunehmende Verbreitung von Smartphones eröffnet sich mit derartigen Tools für viele Verbraucher eine Möglichkeit, SMS-Kosten zu sparen und gleichzeitig von überall mit Freunden in Kontakt zu bleiben.
WOIZZER heißt ein neues Startup aus Hamburg, das sich ebenfalls in diesem expansiven Bereich des mobilen Internets ausbreiten möchte – allerdings nicht durch Mitteilungen in Textform sondern durch Sprachnachrichten.
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Eine billige Kopie oder eine neue Innovation? Das 7-Zoll-Tablet von Samsung, das Galaxy Tab, hat bestimmt von beidem etwas.
Wie im richtigen Leben ist es auch bei einem neuen Gerät nicht anders: Der erste Eindruck zählt. Und da hat es das Galaxy Tab von Samsung gewiss nicht leicht. Man mag vom iPad, dem Multitouch-Tablet von Apple, halten was man will, aber dass es neue Masstäbe setzt, darauf muss man sich wohl einigen. Und in der Disziplin Tablet geht der Innovationsbonus wohl oder übel einmal mehr nach Cupertino.
Jeder, der nach einem offensiven Trendsetter ein Konkurrenzprodukt auf den Markt bringen will, hat ein grosses Problem: So gut dieses neue Produkt auch sein mag, es wird grundsätzlich als Kopie angesehen und muss dem knallharten Vergleich mit dem «Original» standhalten. Mit dieser Ausgangslage sieht sich derzeit auch Samsung konfrontiert. Und die Frage, ob das Galaxy Tab nur eine billige Kopie oder allenfalls doch eine neue Innovation ist, lässt sich kurz und bündig und vor allem recht oberflächlich leicht beantworten: Das Tab hat von beidem etwas.
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Meme
Gleich zwei nette Meme haben am Wochenende die Twitter-Gemeinde erfreut: Variationen von Axel E. Fischers Vermummungsverbot und Einbuchstabedanebentiere.
» Axel E. Fischer fordert…
» Die Einbuchstabedanebentiere – die Sammlung inklusive Illustrationen
Yiid
Der Yiid-Button (unsere Review) bekommt Statistiken zur Nutzung:
Wie oft werden die Buttons auf meiner Seite geklickt?
Bekomme ich Besucher durch das teilen von Inhalten?
Ist meinen Leser Facebook, Twitter, Linkedin oder Google Buzz wichtiger?
Wie ist der Alterschnitt meiner Besucher die Inhalte teilen?
» yiid.it Button – Der nächste Schritt
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Facebook hat sein überarbeitetes Nachrichtensystem vorgestellt, das Facebook Mail, E-Mail, Chat und SMS in einer Oberfläche aggregiert. Wir geben euch einen Überblick über die neuen Funktionen.
Mindestens ein Dutzend Artikel habe ich zu Facebooks überarbeiteter, um E-Mail erweiterter Nachrichtenfunktion gelesen, die Firmenchef Mark Zuckerberg und sein Team gestern Abend in San Francisco präsentierten (wie kürzlich festgestellt:
neue umfangreiche Features nahezu im Wochentakt). Im Folgenden fasse ich die Neuerungen kompakt zusammen. Links zu den Quellen findet ihr am Ende des Artikels.
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Google TV soll das Fernsehen revolutionieren. Solange sich aber die Sender gegen das Vorhaben sperren, ist dieses Ziel kaum zu erreichen.
Seit einigen Wochen gibt es in den USA erste Hardware mit Googles in Kooperation mit Sony, Logitech und Intel lancierter
Fernsehplattform Google TV. Die auf Android basierende Software, die sowohl in Form von Set-Top-Boxen als auch vorinstalliert auf internetfähigen Fernsehgeräten vertrieben wird, möchte nichts Geringes erreichen, als Fernsehen zu revolutionieren und zeitunabhängiges, vom Zuschauer bestimmtes Betrachten von Wunschinhalten endlich Realität werden zu lassen. Europäer sollen in der ersten Hälfte des kommenden Jahres Geräte mit
Google TV erwerben können.
Leider scheint der Start des ambitionierten Vorhabens nun doch weniger geschmeidig zu verlaufen, als sich Google und seine Partner dies erhofft haben: Denn dummerweise spielen diejenigen bei dem Projekt nicht mit, die eine wichtige Zutat mitliefern: Inhalte. Alle vier großen TV-Stationen in den USA hindern den in Google TV integrierten Browser mittlerweile daran, auf ihren Websites angebotene Videos abzuspielen.
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