Lamebook:
Facebooks versehentliche Zensur

Weil die Website Lamebook Facebooks Markenrechte verletzt, wurde der Begriff in der Nacht für einige Stunden für alle User des Social Networks geblockt. Ein Versehen, hieß es später. Dennoch beunruhigt der Vorfall.

Gerade wenn man den Eindruck bekommt, Facebook hätte sich nach den Eskapaden rund um das viel kritisierte aggressiv vorangetriebene Öffentlichmachen von ursprünglich als privat markierten Nutzerinformationen zusammengerissen und viel Sorgfalt und Energie darin investiert, möglichst nicht mehr in sensible Fettnäpfchen zu treten, da passiert es doch wieder!

Dabei handelt es sich bei dem jüngsten Fauxpas eigentlich nur um eine temporäre Fehlfunktion. Doch die Symbolwirkung des von TechCrunch publik gemachten Problems ist deutlich größer als der tatsächliche Schaden, der dadurch entstanden ist:

» weiterlesen

Spoon:
Desktop-Anwendungen
in der Cloud ausführen

Der US-Dienst Spoon erlaubt das Ausführen von Desktop-Software direkt aus der Cloud. Eine lokale Installation ist damit nicht mehr erforderlich.

Jedes Mal, wenn ich mir die Artikel bei den Websites manch altehrwürdiger Computermagazine anschaue, fühle ich mich in die Vergangenheit zurückversetzt: Listen mit 50 Freeware-Programmen wechseln sich mit Artikeln über kostenlose Produktivitätstools für Windows ab. Als gäbe es keinen Trend zu Browser-Apps und Cloud Computing. Es fehlt eigentlich nur die Option zum Versand der Software auf einer CD/DVD.

Die Realität sieht natürlich anders aus: Anwendungen, die wir früher lokal installiert haben, werden immer häufiger direkt im Browser ausgeführt. Das hat viele Vorteile: Wir können auf sie von beliebigen Rechnern mit Internetanschluss zugreifen, haben stets ein Backup der bearbeiteten/erstellten Daten, müssen keinen Platz auf unserer Festplatte opfern und uns nicht mit lästigen Installationsroutinen befassen.

Aber was geschieht, wenn doch einmal ein Programm nur in einer Desktop-Variante existiert, man es aber partout in der Cloud ausführen möchte? Spoon könnte Abhilfe schaffen!

» weiterlesen

Deutsches Datenschutz-Dilemma:
Startups und der globale Wettbewerb

VZ-Chef Clemens Riedl kritisiert, dass Internetfirmen aus Deutschland und Europa durch strenge Datenschutzgesetze ein Wettbewerbersnachteil gegenüber den US-Anbietern entsteht. Sein Lösungsvorschlag presst internationale Startups in das Korsett des deutschen Regelwahns.

Die strengen deutschen Datenschutzgesetze sind, was das Entwicklungs- und Innovationspotenzial von Social-Web-Diensten betrifft, ein Wettbewerbsvorteil für aus dem Ausland stammende Anbieter. Diese Problematik haben wir bereits mehrfach beleuchtet, unter anderem in diesem Beitrag vom März dieses Jahres.

Einer der größten Verfechter dieser These ist studiVZ-CEO Clemens Riedl, den wir auch in unserem damaligen Artikel zitierten. Während das Hinterherhinken der VZ-Gruppe im Vergleich zu Facebook bei weitem nicht nur auf die bremsende Wirkung des hiesigen Datenschutzes zurückzuführen ist, besteht kein Zweifel daran, dass Facebooks Wachstum zum Teil durch Praktiken verstärkt wurde, deren Anwendung deutschen Netzwerken gesetzlich untersagt ist. Ein Beispiel hierfür ist das Speichern der E-Mail-Adressen von Nicht-Mitgliedern, um im Falle einer Neuregistrierung sofort Freundesvorschläge unterbreiten zu können.

» weiterlesen

Linkwertig:
The Daily, The Europas,
Flattr, Facebook vs. Google

10 Tipps, wie man Menschen an Events fotografiert — Den Blitz weglegen, Tiefe generieren, näher an die Motive heranrücken - fokussiert.com weiss mehr. — Textanzeige

The Daily
Rupert Murdochs News Corp entwickelt gemeinsam mit Apple ein Zeitungsformat, das ausschliesslich auf dem iPad und anderen Tablets vertrieben wird. The Daily wird einen Dollar pro Woche kosten.

» iPad ‘newspaper’ created by Steve Jobs and Rupert Murdoch

 

The Web
Tim Berners-Lee sinniert über die Gegenwart und Zukunft des Webs. Ein lesenswertes Plädoyer für die Offenheit, die in letzter Zeit von verschiedenen Interessensgruppen unterminiert wird.

» Long Live the Web

 

» weiterlesen

Aktuelle Jobangebote:
PHP- & Java-Entwickler (m/w),
Senior Software Engineer (m/w)

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Hier sind aktuelle Jobangebote aus unserem netzwertig.com-Jobboard.

PHP-Software-Entwickler (m/w) & Java-Software-Entwickler (m/w), cyperfection gmbh, Ludwigshafen

cyperfection gmbh ist die führende Agentur für Online-Markenkommunikation in der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Leistungsportfolio der inhabergeführten Agentur bündelt Beratung, Konzeption, Kreation und technologische Umsetzung für eine ganzheitliche Unterstützung von Markenaktivitäten im sich wandelnden Web.

Wir suchen für anspruchsvolle Aufgaben im nationalen und internationalen Konzernumfeld weitere PHP-Software-Entwickler (w/m) sowie Java-Software-Entwickler (w/m).

Weiterlesen (PHP-Software-Entwickler w/m)
Weiterlesen (Java-Software-Entwickler w/m)

-

Senior Software Engineer (m/w), checkitmobile GmbH, Berlin

Die checkitmobile GmbH ist ein junges, spannendes Start-Up mit Sitz in Berlin-Kreuzberg. Wir betreiben mit den mobilen Apps barcoo und woabi zwei erfolgreiche Produkt- und Preisinformationsdienste für Smartphones. Die Anwendungen sind mit derzeit mehr als 1,3 Mio. Downloads in 5 Ländern eine der erfolgreichsten Apps Europas. Wir entwickeln diese Dienste ständig weiter, wobei Themen wie Location Based Services und Augmented Reality wichtige Rollen spielen.

Wir suchen eine/n erfahrene/n, engagierte/n und kreative/n Programmierer/in (m/w), die/der die Entwicklung und Skalierung unserer Serverkomponente mit vorantreibt.

Weiterlesen

-

Alle Jobangebote können per RSS oder Twitter abonniert werden.

Unser Jobboard bietet euch die Möglichkeit, offene Stellen im Web-/Tech-Bereich ohne hohe Streuverluste anzubieten. Hier könnt ihr euer Stellenangebot aufgeben.

Samstag App Fieber:
Finde das Pixel, TicknTalk,
Facebook Trends

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

rrrevolve.ch - equipment for a smarter living — Die neuste Technik, gutes Design - und alles ökologisch sinnvoll! rrrevolve.ch ist der erste ökologische Concept Store der Schweiz. Jetzt online aussergewöhnliche Geschenke finden! — Textanzeige

Dieses Mal mit: Finde das Pixel – Pixeljagd für die Google Street View; TicknTalk – ein Twitter-Client; und Facebook Trends – ein Memetracker für Facebook.

 

Finde das Pixel
Finde das Pixel
Finde das Pixel macht das Beste aus dem Widerspruchsrecht gegen die Darstellung der Fassade in der Google Street View, indem es der Sache eine spielerische Note verleiht. Auf der Seite kann man sich auf eine Art Pixeljagd begeben und aufgespürte verpixelte Häuser markieren. Gibt es für einen Ort geogetaggte Fotos auf Panoramio, kann man sich diese alternativ zur ausgeblendeten Fassade anschauen. Wer der Verpixelung auch eine gewisse ästhetische Komponente abgewinnen kann, kann auch die letzten Fundstücke aller anderer betrachten. Soweit ich sehe gibt es aber keine Liste aller gefundenen Pixel.

 

 

» weiterlesen

Social Web:
4 Dienste, die eure
Reputation messen

Jeder kann Informationen im Netz publizieren. Damit steigt der Bedarf an einer Reputationsanalyse von Nutzern im Social Web. Wir stellen vier Dienste vor, die euren Einfluss unter die Lupe nehmen.

rrrevolve.ch - equipment for a smarter living — Die neuste Technik, gutes Design - und alles ökologisch sinnvoll! rrrevolve.ch ist der erste ökologische Concept Store der Schweiz. Jetzt online aussergewöhnliche Geschenke finden! — Textanzeige

Internetnutzer werden verstärkt zu Distributoren von Nachrichten und Informationen. Über Twitter, Facebook und Blogs verbreiten wir Inhalte, kommentieren Ereignisse und verlinken auf Quellen, die uns wichtig und lesenswert erscheinen. Die Herausforderung: Nicht immer ist klar, wie glaubwürdig die von beliebigen Usern im Netz gemachten Aussagen sind und welchen Einfluss einzelne Personen besitzen. Auch bleibt häufig die Frage offen, welche Maßstäbe Anwender bei der Selektion von empfohlenen Quellen anlegen und wie sehr man sich auf ihre Auswahl verlassen kann.

Eine Lösung für diese Problematik glauben Dienste gefunden zu haben, welche die Reputation von Usern im Social Web messen. Mit Hilfe von Scoring-Mechanismen, Vergleichen und Rankings wollen sie eine Orientierung über Reichweite, Einfluss und Wirkung der publizistischen Aktivitäten einzelner Usern geben.

Hier sind vier Anbieter, die sich der Reputationsanalyse von Social-Web-Anwendern verschrieben haben:

» weiterlesen

MyCube Vault:
Daten-Backup aus Facebook als Türöffner für neues Social Network

Wer heutzutage ein neues Social Network starten möchte, muss Kreativität mitbringen. Das Startup MyCube will für sein geplantes Netzwerk vorab mit einer OpenSource-Software für Aufmerksamkeit sorgen: Sie erlaubt das lokale Backup persönlicher Facebook-Daten – besser als Facebook dies tut.

10 Tipps, wie man Menschen an Events fotografiert — Den Blitz weglegen, Tiefe generieren, näher an die Motive heranrücken - fokussiert.com weiss mehr. — Textanzeige

Was macht man, wenn man dieser Tage den ernsthaften Plan hegt, ein neues internationales Social Network zu starten? Entweder versucht man, es genau da zu positionieren, wo Facebook schwächelt (Stichwort “Offenheit”). diaspora hat auf diesem Weg Medien rund um den Globus auf sich aufmerksam gemacht. Oder man tut dies und greift den bestehenden Marktführer Facebook zusätzlich frontal an, indem man dessen Nutzer zu etwas befähigt, wozu sie nach dem Willen von Facebook eigentlich nicht in der Lage sein sollen.

MyCube, ein neues Social Network des schwedischen Internetunternehmers Johan Staël von Holstein, setzt auf exakt diese Strategie. Während der Launch von MyCube Exchange – das angesprochene soziale Netzwerk, bei dem Nutzer (auf zum aktuellen Zeitpunkt unbekannten Wegen) die Kontrolle über ihre Informationen behalten sollen – für Anfang 2011 angesetzt ist, hat das laut Pressemitteilung 30 Mitarbeiter zählende Unternehmen mit Sitz in Singapur vor zwei Tagen im Rahmen der Digital-Konferenz SIME in Stockholm MyCube Vault vorgestellt:

» weiterlesen

Linkwertig:
Myspace, Google,
Jimdo, CityVille

10 Tipps, wie man Menschen an Events fotografiert — Den Blitz weglegen, Tiefe generieren, näher an die Motive heranrücken - fokussiert.com weiss mehr. — Textanzeige

Myspace
Myspace subordiniert sich mit einem neuen Feature namens ‘Mashup with Facebook’ nun gänzlich unter Facebook und setzt fortan primär auf ‘soziales’ Entertainment, wobei die sozialen Daten aus dem Profil bei Facebook und den Facebook-Likes bezogen werden.

» MySpace announces Mashup with Facebook collaboration

 

Google
Peinlich: Ein Harvard-Professor hat schlüssig dokumentiert, wie Google in einigen Themenbereichen die Suchergebnisse zu eigenen Gunsten und ohne Hinweis manipuliert hat. Google betont natürlich immer und immer wieder, die Suchergebnisse grundsätzlich nie zu manipulieren.

» Harvard-Prof. wirft Google Manipulation von Suchergebnissen vor

 

» weiterlesen

Location Based Services:
Check-In-Nutzer
wollen belohnt werden

Je mehr mobile Dienste ihre Nutzer zum Check-In bei Orten und Geschäften aufrufen, desto größer ist der Stellenwert echter Belohnungen. Die kurze Ära des Eincheckens als Selbstzweck scheint vorbei zu sein.

rrrevolve.ch - equipment for a smarter living — Die neuste Technik, gutes Design - und alles ökologisch sinnvoll! rrrevolve.ch ist der erste ökologische Concept Store der Schweiz. Jetzt online aussergewöhnliche Geschenke finden! — Textanzeige

Der Gedanke, dass es monetäre Vorteile sowie materielle Belohnungen sind, die Nutzer am ehesten zu mobilen Location-Diensten mit Check-In-Funktionalität treiben, klingt einleuchtend. Das Sammeln von Abzeichen, das Ranking in Leaderboards sowie andere spielerische Elemente können einzelne Nutzer zwar auch begeistern. Am Ende sind es jedoch handfeste Schnäppchen und Sparmöglichkeiten, die einen breiteren Anwenderkreis dazu animieren, ihr Mobiltelefon zu zücken und so in Geschäften sowie gastronomischen Einrichten ihre Anwesenheit zu signalisieren.

Was bisher schon einigermaßen Konsens war, wird durch eine aktuelle Studie zum Thema untermauert. Der mobile Marketingspezialist JiWire hat auf Basis der Nutzung von 315.000 öffentlichen WLAN-Hotspots sowie einer Befragung von 1.200 zufällig ausgewählten Verbrauchern einen Report zu Location-Trends veröffentlicht.

» weiterlesen