In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Coldoro – eigene Workflows definieren; boilerpipe – Inhalte aus Webseiten extrahieren; und Geraspora – ein Diaspora-Server aus Deutschland.
Coldoro
Coldoro ist ein minimalistischer Webdienst, mit dem sich Workflows und Zustandsmaschinen im Browser definieren und in der Folge durchspielen lassen. Ein Workflow besteht aus Zuständen und Übergängen, die mit einem Editor erstellt und bezüglich der Eigenschaften und beteiligten Rollen definiert werden können. Kleine Warnung: Der Editor ist eher rudimentär und erfordert etwas Einarbeitungszeit, erledigt aber seinen Job. Nettes Detail am Rande: Für erstellte Workflows lässt sich auch der Quelltext für Ruby generieren, der sich in anderen Programmen benutzen lässt.
boilerpipe
boilerpipe ist eine Web-
API, mit der sich die ‘eigentlichen’ Inhalte einer Website extrahieren lassen. Sämtliche überflüssigen Textstellen – Text im Header, der Navigation, der Sidebar oder im Footer – werden entfernt, idealerweise bleibt nur der reine Inhalt. Falls die Standardeinstellungen nicht die gewünschten Ergebnisse bringen, kann man auch spezialisierte Algorithmen – etwa für Artikel auf Nachrichtenportalen oder Blogs – verwenden. Als Input kann eine beliebige
URL übergeben werden, mögliche Output-Formate sind
HTML, reiner Text oder
JSON. boilerpipe wendet sich natürlich eher an Entwickler, die Funktionalität kann aber auch manuell auf der Website benutzt werden.
Geraspora
Aus aktuellem Anlass: Mit
Geraspora gibt es einen in Deutschland betriebenen Diaspora-Server, auf dem man auch ohne Einladungs-Code Diaspora antesten kann. Wir haben am Donnerstag versucht, das Verschicken von Einladungen
auf dem offiziellen Diaspora-Server etwas zu koordinieren, allerdings wurde der Thread der Kommentare schnell unübersichtlich. Geraspora läuft auf der aktuellen Version von Diaspora, ihr könnt euch also auch dort einen ersten Eindruck über die Funktionsweise und die Möglichkeiten verschaffen. Achtung: Die Sicherheit der Daten wird bei Geraspora in der Alpha noch nicht garantiert, bei Aktualisierungen kann es auch zu einem vollständigen Löschung aller Daten kommen.
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Es ist schon faszinierend wie man in Deutschland heutzutage spricht und schreibt. Da sagt doch der Herr Markus Spath ernsthaft: In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor…Merkt dieser Kommentator den garnicht was er da von sich gibt?
Denn seit wann kommt das Wort “Tools” im “deutschen Sprachraum” vor. Also, ich lebe in einem englischen “Sprachraum” und da ist dieses Wort natürlich Teil dieser Sprache, aber in Deutschland…? Es ist schon traurig, wenn man sich englischer Worte bedienen muss,um “cool” zu gelten.
Hast du echt keine anderen Probleme, als dich über solche Nichtigkeiten aufzuregen???
Dass bei einem Branchenblog mit dem Fokus auf Web-Innovationen, die nunmal größtenteils aus den USA kommen, sich viele englische Wörter untermischen, sollte weder verwunderlich noch ein Grund zur Aufregung sein. Mit “Coolness” hat das wenig zu tun, eher mit einem Mangel an stimmigen Übersetzungen sowie dem Versuch einer variierenden Wortwahl.
Ach nimms’ doch nicht so schlimm ^^. Hatte mal einen Kommilitonen, der der Professor schräg angemacht hat, weil auf einer Folienreihe 2 Rechtschreibfehler drin waren :P. Gibt so Leute ^^. Hahaha den hats aber auch danach relativ bald gerissen.
Es ist Deutschland hier.