Tech-Konferenz LeWeb:
4 D-A-CH-Startups fahren nach Paris

Anfang Dezember steigt in Paris LeWeb, eine der wichtigsten Tech-Konferenzen in Europa. 16 Startups präsentieren ihre Konzepte und treten gegeneinander an. Vier davon reisen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

LeWeb in Paris gehört zu Europas wichtigsten Tech-Konferenzen rund um Startups und Internetinnovation. Neben Präsentationen und Keynotes von namhaften Köpfen aus der globalen Onlinebranche, Diskussionsrunden und Workshops stellen sich auf der diesjährigen Veranstaltung am 8. und 9. Dezember außerdem 16 junge Webfirmen aus Europa, Israel sowie Kanada (ja, Kanada) vor und kämpfen um den LeWeb-Siegerpokal.

Die Kandidaten für den Wettbewerb wurden aus über 400 Bewerbungen ambitionierter Startups ausgewählt. LeWeb-Partner TechCrunch hat nun eine Liste der 16 aufstrebenden Unternehmen veröffentlicht, die sich, ihre Entwicklungen und ihr Geschäftsmodell im Dezember in Paris vor Publikum und Jury erläutern werden. Zu unserer Freude reisen auch vier Dienste aus dem netzwertig.com-Einzugsgebiet Deutschland, Österreich und der Schweiz an:

Phonedeck

Phonedeck ist eine Entwicklung der Berliner desk.io GmbH. Die bisher für Android und einige Nokia-Smartphones angebotene Applikation soll das Management von Telefonaten verbessern und die Produktivität erhöhen. So zeigt Phonedeck für jeden Gesprächspartner ein Profil mit Angaben zur Person an, die es sowohl aus dem Handy-Telefonbuch als auch aus Outlook sowie Social Networks bezieht. Phonedeck soll auch in der Lage sein, mobile Telefonate sowie SMS über den Desktop einleiten zu können. Kurz gesagt: Die Funktionalität von Phonedeck klingt wie Xobni für Telefonate, kombiniert mit einem Hauch Google Voice.

Garmz

Dieses junge Startup aus Wien hatten wir erst kürzlich im Samstag App Fieber erwähnt: Bei Garmz können junge Designer ihre Entwürfe vorstellen. Die Community stimmt über alle eingereichten Stücke ab und die beliebtesten Designs werden nach einer Machbarkeitsstudie produziert und verkauft. Designer bekommen lediglich fünf Prozent vom Umsatz, dafür brauchen sie sich aber über das Marketing, die Produktion und die Distribution keine Gedanken zu machen.

GreenPocket

GreenPocket ist kein klassisches Webstartup mit Konsumentenfokus. Der Software-Anbieter aus Köln hat sich der Interpretation und Visualisierung von Smart Meter-Verbrauchsdaten verschrieben. Das Unternehmen bietet diverse Lösungen für Energieversorger an, die deren Kunden zu mehr Transparenz beim Stromverbrauch verhelfen und Optimierungspotenzial aufzeigen sollen.

paper.li

Jeder Twitter-Nutzer wird paper.li kennen: Der Dienst erstellt eine Art digitale Zeitung aus in Tweets platzierten Links und animiert Anwender dazu, die dadurch erstellte Artikelsammlung bei Twitter zu promoten – was je nach Anzahl derartiger Tweets in der eigenen Timeline zu einer echten Geduldsprobe werden kann. Nichtsdestotrotz ist der Dienst aus dem Schweizer Lausanne aber ein spannendes Projekt mit einer stetig steigenden Anhängerschaft.

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1 Kommentar

  1. Berkay
    schrieb am 11. November 2010 um 21:35 Uhr (#)

    Ich bin gespannt, wie weit die Startups aus dem deutschsprachigen Raum kommen werden.

    Wenn ich mir alle Startups so genau anschaue, so denke ich, dass diese vier eine gute Chance haben, auf den Top-Plätzen zu landen.

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