aka-aki:
Kleine Neuerung mit großer Wirkung
Die Idee des Berliner Startups aka-aki hatte stets Potenzial, kam jedoch bisher nicht richtig in Fahrt. Die jüngste Version der iPhone-App kann den Standort der User nun auch im Hintergrund feststellen – damit gewinnt aka-aki an Attraktivität.
So spannend diese Idee auch klang, so sehr wurde sie bisher von der fehlenden Möglichkeit des iPhones blockiert, Applikationen im Hintergrund laufen zu lassen. Während aki-aki auch Apps für BlackBerry und Java-fähige Geräte anbietet, befindet sich bei der Mehrheit der fast 700.000 Mitglieder Apples Mobiltelefon in der Hosentasche. Um auf dem iPhone unterwegs mit anderen aka-aki-Anwender in Kontakt zu kommen, war es erforderlich, die App stetig im Vordergrund offen zu haben. Dies beanspruchte nicht nur die Batterie, sondern hieß auch, dass parallel keine anderen Apps verwendet werden konnten.
Mit der neuen Version 1.6 der aka-aki iPhone-App ist diese Problematik Geschichte. Denn Dank iOS 4 und dessen Möglichkeit zum Multitasking sowie zum Einsatz von Location-Features im Hintergrund sind Besitzer von iPhone 3GS und 4 nun permanent für Zusammentreffen via aka-aki bereit. Offenbar gelang es dem aka-aki-Team, Batterieverbrauch und Lokalisierungsintervalle so zu optimieren, dass die Batterie des iPhones durch den Einsatz der App nicht sofort in die Knie geht.
Das Berliner Startup vermeldet, dass es am ersten Tag nach der Freischaltung der neuesten App zu fast 30.000 aka-aki-Begegnungen kam, achtmal mehr als am Tag zuvor. Gleichzeitig sei die Aktivität um 65 Prozent gestiegen.
Neu ist zudem ein “Tagebuch der Begegnungen”, welches auf dem iPhone sämtliche Zusammentreffen der letzten Zeit anzeigt. So kann auch noch im Nachhinein Kontakt mit Personen aufgenommen werden, denen man zuvor auf der Straße begegnet ist, die man jedoch aus welchem Grund auch immer nicht direkt ansprechen wollte.
aka-aki schien lange Zeit nicht so richtig aus dem Knick zu kommen, während sich gleichzeitig Check-In-Dienste bei experimentierfreudigen Smartphone-Usern zunehmender Popularität erfreuten. Mit der Background-Fähigkeit gewinnt aka-aki auf dem iPhone deutlich an Attraktivität (der weniger genutzte Java-Client beherrscht diese Funktion ebenfalls). Eine Android-App befindet sich derzeit in der Entwicklung. Es ist davon auszugehen, dass auch diese im Hintergrund laufen kann (bei Android war Multitasking vom ersten Tag an möglich).
Für alle iPhone-Besitzer, die aka-aki schon einmal ausprobiert und dann aufgegeben oder um die App wegen des Fehlens von Multitasking-Funktionalität bisher einen Bogen gemacht haben, könnte es sich jetzt lohnen, dem Dienst einen erneuten Besuch abzustatten.
aka-akis Nebenprojekt “LiftLoft” (anfänglich “aka-aki games”), ein ortsbasiertes iPhone-Spiel, über das wir Ende 2009 berichteten, ist übrigens mittlerweile auch für jeden zugänglich.
Link: aka-aki























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Ich fand die Idee auch schon immer gut, aber war von den Verantwortlichen echt sehr enttäuscht, da sie Android so sehr vernachlässigt haben, obwohl es bekanntlich die Möglichkeit bietet im Hintergrund zu laufen!
Wenn sie wenigstens mal eine API zur Verfügung stellen würden, gäbe es schon längst vernünftige Android Apps von der Community!
Der Unmut der Android User wird in den Kommentar im aka-aki blog deutlich: http://blog.aka-aki.com/?p=1230
Hallo!
30.000 Begegnungen am Tag hatten wir schon vor den “Background Encounters”. Am ersten Tag mit dem neuen Feature Gestern waren wir bei 59.583 und gestern waren es bereits 269.961 Begegnungen der Mitglieder von aka-aki!
“Kleine Neuerung mit großer Wirkung” trifft es also durchaus.
P.S.: Wir arbeiten gerade an einer Version 1.6.1, die die Batterieprobleme, die manche Nutzer berichten, behebt.
Grüße!
Gabriel
aka-aki