Facebook Groups:
Geschlossene Gesellschaft

Facebook wird komplexer: Die neue Gruppen-Funktion teilt das Sozialnetz in verschiedene Kreise – ganz wie das reale Leben. Mit allen Vor- und Nachteilen.

Die grosse Frage, die sich bei jedem neuen Kontakt auf Facebook bisher gestellt hat: Will ich, dass diese Person all meine privaten Mitteilungen, Fotos und sonstigen Informationen mitkriegt?

Groupchat und Dokumenten-Sharing
Jetzt löst Facebook dieses Problem mit einem neuen Feature: geschlossene Gruppen. Listen und Gruppen gab es zwar bisher bereits, aber sie boten beschränkte Möglichkeiten, und sie waren entweder offen oder zentral verwaltet. Die neuen Gruppen erlauben erstens weitreichende Kollaboration wie einen Gruppen-Chat – und sie erlauben einen komplexeren Entstehungsprozess der Gruppe, indem Mitglieder andere einladen, Gruppen aber geschlossen oder gar geheim bleiben können. » weiterlesen

brandslisten:
Wenn Kunden den
besseren Support leisten

Kunden leisten nicht nur besseren Support als die Unternehmenshotline, sondern sind zudem noch schneller. Mit diesem Grundgedanken startet das Potsdamer Startup brandslisten seine Plattform für partizipativen Kundenservice.

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Würdet ihr euch als Kunden bestimmter Marken dazu bereiterklären, anderen Verbrauchern bei Fragen rund um den jeweiligen Hersteller oder das entsprechende Produkte zu helfen? Das Potsdamer Startup brandslisten ist davon überzeugt und hat zu diesem Zweck den gleichnamigen Onlinedienst gelauncht, der Unternehmen mit einer partizipativen Plattform für den Kundenservice versorgt.

Das Kalkül des Gründer-Duos Mark Pohlmann, Geschäftsführer der Agentur für Empfehlungsmarketing MAVENS, sowie Frank Wagner, Gründer des kurzlich von der Deutschen Post übernommenen Targeting-Spezialisten nugg.ad: Indem man Fragen aktueller und potenzieller Kunden öffentlich zugänglich macht, bindet man markentreue Verbraucher in den Kundenservice ein und erhöht somit nicht nur die Qualität und Geschwindigkeit der Antworten, sondern spart auch beim hauseigenen Support.

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Werbung Erfahrungsbericht Memonic:
«Auf dem richtigen Weg»

Memonic ist bequemer als delicious und schneller als Evernote, findet Ansgar in seinem Testbericht. Auch ist es schön, mal eine Webanwendung in gutem Deutsch nutzen zu können. Kritik übt er am aktuellen Funktionsumfang und am Preis.

Von Ansgar Wollnik

Ich bin immer wieder mit dem Sammeln von Informationen beschäftigt, sei es für den Beruf oder privat. Im Gegensatz zu früher sind heute nahezu alle Daten für meine Recherchen online im Internet zu finden. Daher stapeln sich heute keine Papierzettel mehr mit Notizen und Quellen in der Wohnung. Die Informationen müssen dennoch organisiert werden.
Memonic habe ich beim StartupCamp 2010 kennen gelernt. Dorian Selz und Toni Birrer haben ihr Produkt präsentiert und ihre Erfahrungen an Internet-Startups aus der Schweiz weiter gegeben (Präsentation, PDF). Seit einem Monat nutze ich Memonic regelmäßig.

Memonic-Wettbewerb

Dies ist einer der drei Sieger-Beiträge unseres Memonic-Wettbewerbs, bei dem es Bargeld, Premium-Accounts und Süsses für die besten Reviews zu gewinnen gab.

Vorteile

  • Einfache Handhabung: Memonic ist einfach. Die Menüs sind weder ü̈berladen, noch gibt es verwirrende Begriffe. Notizen können über ein Lesezeichen im Internet-Browser erstellt werden. Für gängige Browser gibt es zusätzlich noch Plug-Ins. Einfach Text markieren und Memo speichern. Der Text, Bilder und die Quelladresse werden übernommen und abgelegt. Die Memos können jederzeit durchsucht werden.
  • Kategorisierung durch Sets: Memos landen zunächst unter „Eingang“. Über Sets können sie geordnet und Themen zugeordnet werden. Die Sets/Themen können dabei selbst definiert werden.
  • Schnell: Ach ja, die Suche in Memonic ist rasend schnell. Auch sonst macht Memonic eine gute Figur im Vergleich mit Evernote.
  • Ü̈berall verfügbar: Klasse finde ich, dass Memonic im Gegensatz zu anderen Diensten nicht durch den Webfilter meines Arbeitgebers blockiert wird. Daher kann ich auf meine Notizsammlung sowohl von daheim als auch im Büro zugreifen. Ganz wichtig!
  • Deutsche Menüfü̈hrung: » weiterlesen

PackageCloud:
Auch Webhosting
benötigt seine Revolution

Der Webhostingmarkt ist gekennzeichnet von Mindestvertragslaufzeiten, intransparenten Produkt- und Preisdifferenzierungen sowie einem fehlenden Kundenfokus. PackageCloud aus Heilsbronn möchte all dies ändern.

Wissen sammeln statt Links horten — Mit Memonic digitale Inhalte aus dem Web, Datenbanken, Dokumenten im eigenen Online-Notizbuch speichern, mit Freunden teilen und mit einem Klick in ein Worddokument integrieren. — Textanzeige

Einen geeigneten Anbieter für das Hosting einer Webpräsenz zu finden, kann zu einem zeitraubenden Prozess ausarten. Allein auf dem deutschsprachigen Markt gibt es über 2.000 große wie kleine Webhoster mit jeweils verschiedenen Paketen, die sich in Preis, Umfang und enthaltenen Features unterscheiden. Gemein haben die meisten Lösungen allerdings lange Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen, was die Entscheidung aus Kundensicht nicht leichter macht.

Nachdem dann irgendwann ein Entschluss gefallen ist, werden Benutzer mit ihrem Hostingpaket in der Regel alleine gelassen. Speziell für wenig versierte Anwender, die sich an einem Blog oder einem Onlineshop versuchen möchte, beginnt dann erst die eigentliche Herausforderung.

PackageCloud heißt ein neues Startup aus Heilsbronn, das frischen Wind in den eingerosteten Webhostingmarkt bringen möchte und sich zum Ziel gesetzt hat, jedem das Aufsetzen einer Webpräsenz ohne Handbücher oder Vorkenntnisse zu ermöglichen. Im Gegensatz zum Homepagebaukasten Jimdo, der einer ähnlichen Vision folgt, konzentriert sich PackageCloud voll auf den Webhostingbereich und die Anwendern hierdurch gebotenen Freiheiten in der Verwendung des gebuchten Serverplatzes.

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Linkwertig:
Skype, Facebook, E-Commerce, WordPress

Wissen sammeln statt Links horten — Mit Memonic digitale Inhalte aus dem Web, Datenbanken, Dokumenten im eigenen Online-Notizbuch speichern, mit Freunden teilen und mit einem Klick in ein Worddokument integrieren. — Textanzeige

Skype
Skype ist jetzt für Android (2.1 oder neuer) verfügbar:

Die neue App erlaubt die bekannt kostenlosen Gespräche Skype-zu-Skype wie auch Chatten, beides sowohl im Dialog als auch in Gruppen. Und natürlich können auch herkömmliche Telefone zu den großartigen Tarifen von Skype angerufen werden – sowohl über WLAN- als auch UMTS-Verbindungen.

» Skype jetzt für Android verfügbar

 

Facebook
digirati hat sich die Nutzerzahlen von Österreichern auf Facebook in den letzten drei Monaten angeschaut und einen interessanten Trend entdeckt:

Es sieht aus, als gäbe es eine Flucht junger Zielgruppen von Facebook. Zwar gibt es bei den Unter-30-Jährigen noch immer Marktanteile zwischen 50 und 90 Prozent. Aber viele scheinen das soziale Netzwerk zu verlassen.

» Facebook: Grenzen des Wachstums?

 

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NewsTweetr:
Neuer Aggregator will beweisen, dass Social News doch funktionieren

Mit NewsTweetr tritt ein neuer Aggregator an, um zu zeigen, dass sich anhand von Tweets durchaus ein Bild der aktuellen Nachrichtenlage erstellen lässt.

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Egal, welchen Herausforderungen Social-News-Aggregatoren gegenüberstehen und wie sehr die Popularität von Artikeln bei Twitter nun ein Indikator für deren Qualität ist oder nicht, so lohnen sich weitere Experimente auf diesem Feld. Ein neues Tool trägt den Erinnerungen an gute alte Web-2.0-Zeiten wachrufenden Namen NewsTweetr (Spiegeleffekte im Logo gibt’s noch dazu).

Das Projekt von Blogger Peter Schink verfolgt den Ansatz einer nicht-personalisierten Twitter-News-Website. In den Augen von Schink ist eine Nachricht dann relevant, wenn sie viel getwittert wird. Entsprechend simpel ist die Funktionsweise: Wird eine Meldung einer Nachrichten-Website viel getwittert, erscheint sie oben. Ebbt die Diskussion ab, rutscht die Nachricht langsam nach unten.

Wie will Schink garantieren, dass tatsächlich relevante Meldungen bei NewsTweetr auftauchen und nicht nur die meinungslastigen oder thematisch einseitigen Artikel, die häufig besonders gut bei Twitter laufen? Indem er die Zahl der gescannten Quellen auf jeweils zirka 20 Nachrichten-Websites aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum begrenzt.

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Google TV:
Der Elefant im Raum heißt Facebook

Google integriert nicht nur diverse Mediendienste in seine neue Fernsehplattform Google TV, sondern auch Twitter mit einer angepassten App. Ein Name fehlt in der Auflistung der Partner: Facebook.

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Wie heute früh berichtet, hat Google gestern Details zu seiner kommenden Fernsehplattform Google TV bekannt gegeben, die es gemeinsam mit Intel, Sony und Logitech entwickelt und die demnächst in den USA auf ausgewählten Set-Top-Boxen sowie Fernsehgeräten starten soll. Verbraucher im deutschsprachigen Raum müssen sich noch etwas gedulden – der weltweite Launch ist für 2011 geplant.

Neben der Produktseite für Google TV präsentierte der Internetkonzern auch erste Partner für den US-Markt, die ab Werk in die auf Android basierende TV-Software integriert sein werden. Dazu gehören neben einigen US-Fernsehstationen (und dem hauseigenen YouTube) unter anderem Amazon Video On Demand, Netflix, VEVO, Pandora, Napster sowie Twitter. Während ab Anfang 2011 auch das Installieren von Applikationen aus dem Android-App-Market möglich sein soll, arbeitet Google mit den genannten Diensten bereits jetzt zusammen, um Nutzern an Google TV angepasste und in das System integrierte Versionen anbieten zu können.

Speziell “Twitter für Google TV” ist eine Erwähnung wert, trägt die Anwendung doch der Tatsache Rechnung, dass viele Twitter-Nutzer sich ohnehin gerne in 140 Zeichen über Fernsehereignisse und Live-Events äußern. Der initiale Ansatz scheint zwar abgesehen von der visuellen und funktionellen Anpassung an den Fernsehbildschirm noch keine nennenswerte Verknüpfung mit anderen Apps oder Features von Google TV mitzubringen, ist aber dennoch ein wichtiger erster Schritt – in einem eigenen Blogbeitrag unterstreicht Twitter daher auch, dass es sich bei der Kooperation lediglich um den Beginn einer Verschmelzung von Twitter und Fernsehen handelt.

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Location Based Services:
Facebook-Orte startet heute in Deutschland und der Schweiz

Anderthalb Monate nach dem Launch in den USA startet Facebooks Location-Dienst Facebook-Orte (Places) heute in Deutschland und der Schweiz.

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Am 19. August ging Facebooks lange erwarteter Location-Dienst Places in den USA online. Places erlaubt Nutzern ganz im Stile von ortsbasierten Diensten wie foursquare oder Gowalla das Einchecken an beliebigen Locations, die sie entweder aus einer Liste existierender Orte wählen oder neu erstellen.

Wie so oft bei neuen Facebook-Funktionen sorgte auch Places nach dem Start für Kritik – vor allem wegen der umstrittenen Möglichkeit, auch andere Facebook-Kontakte ungefragt einchecken zu können. Angesichts der allergischen Reaktionen deutscher Datenschützer und Politiker in der jüngsten Zeit in Bezug auf Social Networks und Geodienste war zu befürchten, dass Facebook sich mit dem Launch von Places hierzulande Zeit lassen würde. Doch dem ist nicht so:

Ab heute haben Facebook-Nutzer in Deutschland und der Schweiz Zugriff auf das neue Feature (Österreicher müssen sich noch etwas gedulden, für die Alpenrepublik steht noch kein Launch-Datum fest). Ausschlaggebend ist die Herkunft der IP-Adresse, nicht der tatsächliche Aufenthaltsort. Deutschland und die Schweiz sind nach den USA, Kanada, Großbritannien, Japan, Australien, Frankreich und Italien das achte und neunte Land, in dem das auf Deutsch “Facebook-Orte” getaufte Feature freigeschaltet wird.

Der Zugriff auf Facebook-Orte erfolgt entweder über die aktuellste Facebook iPhone-App oder über die mobile Website touch.facebook.com (die Kompatibilität ist abhängig vom jeweiligen Smartphone-Modell).

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Linkwertig:
Google TV, Twitter, Tweetbeat, Datenjournalismus

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Google TV
Etwa fünf Monate nach der Ankündigung steht Google TV nun in den Startlöchern. Google hat in der Zwischenzeit emsig am Aufbau von Partnerschaften gearbeitet und der Plattform gestern einen eigenen Bereich spendiert.

» Google TV
» Here comes Google TV
» Meet Twitter for Google TV

 

Twitter
Twitter-Gründer Ev Williams tritt als CEO zurück und wird sich nun ausschliesslich auf die Produktentwicklung konzentrieren. Dick Costolo übernimmt seinen Platz als Geschäftsführer.

» #newtwitterceo

 

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Freiwillige Micropayments:
Flattr belohnt Meinung
vor Qualität und Aufwand

Seit über einem halben Jahr wird der Micropaymentdienst Flattr nun eifrig in der deutschsprachigen Blogosphäre eingesetzt. Immer deutlicher wird: Nutzer belohnen über Flattr primär Meinung und Kreativität, weniger Aufwand und Tiefe von Inhalten.

Wie man für ein Butterbrot Tausende von Lesern gewinnt: — Mit einer Textanzeige auf netzwertig.com. Schluss mit Pageimpressions, TKP und CPC: für weniger als 35 Euro erscheint Ihr Text in drei Artikeln an dieser Stelle und erreicht dreimal über 22`000 interessierte Leser. — Textanzeige

Während des Verfassens meiner Analyse über die Eigenheit des Social-Web-Schwarms, nicht immer der beste Qualitätsindikator für Inhalte im Netz zu sein, spielte ich kurz mit dem Gedanken, auch Flattr in meine Beobachtung mit einzubeziehen. Allerdings entschied ich mich dagegen, denn selbst wenn es einen Zusammenhang zwischen der Tweet-, Like- und Flattr-Bereitschaft gäbe, so spielt die Anzahl von Flattr-Klicks momentan bei Diensten zur Aggregation von im Web populären Inhalten noch keine Rolle.

Ein aktueller Blogeintrag der taz veranlasst mich aber dazu, dass Thema nun doch noch einmal aufzugreifen: diesmal nicht aus der Perspektive der Social-News-Aggregatoren, sondern in Hinsicht auf Flattr und dessen Fähigkeit, eine nachhaltige Lösung zu bieten, um Onlineinhalte im Web (teilweise) refinanzieren zu können.

In meinem Beitrag stellte ich fest, dass das beste Social-Media-Potenzial häufig die Inhalte besitzen, in die am wenigsten Arbeit gesteckt wurde. Natürlich ist dies absichtlich überspitzt und ich mache an anderer Stelle auch deutlich, dass dies nicht heißt, dass qualitativer Content (= interessanter Content, in dessen Erstellung viel Zeit investiert wurde) nicht auch fleißig bei Twitter und Facebook weiterempfohlen wird. Unterstreichen will ich mit dieser Aussagen jedoch die Tatsache, dass eben auch ein Posting, das in seiner Anfertigung nicht mehr als 15 Minuten in Anspruch genommen hat, zum meistgelesenen Artikel in der Twittersphäre avancieren kann.

Interessanterweise zieht die taz im erwähnten Blogbeitrag ein sehr ähnliches Fazit, allerdings nicht im Hinblick auf die “Sharability” ihrer Artikel, sondern auf die Bereitschaft der Nutzer, sich für Texte mit einem Flattr-Klick zu bedanken – die taz gehört zu den wenigen etablierten Zeitungsmarken, die bisher mit dem schwedischen Service experimentieren. Die taz stellt fest:

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