Google KITT
Google hat Autos entwickelt, die sich selbständig fahren – Testfahrten über 1600 Kilometer wurden bereits erfolgreich ohne menschliche Intervention absolviert. Die NYT gibt einen ausführlichen Überblick.
» What we’re driving at
» Google Cars Drive Themselves, in Traffic
Internet of Things
Und während unser Auto für uns fährt, könnte unsere Leber bald für uns twittern: In den Niederlanden wird ein System entwickelt, das Status Updates unserer Organe zum Handy schickt.
» Amazing: Your body organs could soon send status updates to your phone
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Überraschende Fusion im Bereich der kostenlosen Dienste für werbefinanziertes Musikstreaming: simfy und steereo werden eins, steereo verschwindet vom Markt.
Aktualisiert
Die zwei einzigen Onlinedienste in Deutschland, die das kostenlose On-Demand-Streaming von kommerzieller Musik erlauben, vereinen ihre Kräfte:
Wie das Handelsblatt berichtet (
via deutsche-startups.de), werden das Kölner Startup
simfy sowie die Münchner Holtzbrinck-Gründung
steereo fusionieren. steereo-Nutzer sollen zu simfy wechseln, das damit nicht nur den Konkurrenzkampf der zwei jungen Services im Markt für werbefinanziertes On-Demand-Musikstreaming gewinnt, sondern in Deutschland zukünftig der alleinige Anbieter in diesem Bereich ist.
Das Handelsblatt zitiert Claas van Delden vom steereo-Investor Holtzbrinck Digital, der als Grund für die Entscheidung die zeit- und kostenaufwendigen Verhandlungen mit Plattenfirmen und Rechteverwertern wie der Gema angibt. Diese sind in der Tat keine großen Freunde von Webangeboten, die Gratis-Streaming von Mainstream-Musik ermöglichen, und geben sich entsprechend wenig kompromissbereit – etwas, das auch Europas angesagtesten Streaming-Dienst und simfy-Vorbild Spotify bisher an einem Deutschland-Start gehindert hat.
Finanzielle Details zu der vom Handelsblatt als “Investitionsrunde” bezeichneten Fusion wurden nicht bekannt gegeben. Erst im Frühjahr konnte sich simfy über eine für die deutsche Onlinebranche ungewöhnlich hohe Finanzspritze über sieben Millionen Euro freuen. Kapital, um steereo aus der Holtzbrinck-Herrschaft zu befreien, war also verfügbar. Update: Es handelt sich in der Tat um eine Beteiligung von Holtzbrinck Digital an der simfy-Muttergesellschaft Music Networx AG. Das heißt, dass Music Networx nicht steereo von Holtzbrinck übernommen hat, sondern dass Holtzbrinck nun über Music Networx an simfy beteiligt ist und offenbar weiter an das Konzept von kostenlosen Musikservices auf Freemium-Basis glaubt.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal ein Minimalismus-Special mit: Blogschau – Blogs per Zufall entdecken; Ich schreibe wie … – den eigenen Schreibstil diagnostizieren; und ClipConverter – Audio- und Videoclips konvertieren.
Blogschau
Neue Blogs zu entdecken ist nicht so leicht, wie es sein sollte. Ein guter Ansatz ist, den Empfehlungen von geschätzten Blogs zu folgen und sich etwa nach dem Lesen eines verlinkten Artikels dann auch gleich einige Minuten den anderen Einträgen des Blogs zu widmen. Allerdings tendieren Blogs zur Bildung von Clustern, die sich untereinander verlinken.
Blogschau wirkt dieser Echokammer entgegen, indem es den geneigten Besucher auf ein per Zufall ausgewähltes Blog schleudert. Eine Serendipity-Maschine, wenn man so will. Derzeit sind 213 Blogs eingetragen. Wer will, kann sein eigenes Blog vorschlagen.
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Internet-TV, Augmented Reality und Cloud Computing stehen kurz vor dem Ende ihres Hypes, Microblogging sorgt für Enttäuschungen und virtuelle Welten werden zur Zeit kräftig unterschätzt – das sind einige der Erkenntnisse des diesjährigen Hype-Zyklus von Gartner.
Die Marktforscher von Gartner haben ihre jährliche Analyse über den Akzeptanz- und Aufmerksamkeitsgrad neuer Technologien
veröffentlicht. Das
von Gartner entwickelte Modell nimmt für sämtliche technologischen Trends eine Entwicklung an, bei der eine Innovation über einen individuellen Zeitraum zu einem Gipfel überzogener Erwartungen führt (Hype), anschließend aufgrund fehlender Erfüllung selbiger in ein Tal der Enttäuschung abfällt und erst danach ein angemessenes Niveau von Aufmerksamkeit erreicht.
Die diesjährige Ausgabe des Reports gibt Auskunft über den aktuellen Hype-Status einer ganzen Reihe von Trends und Technologien, die wir bei netzwertig.com auf dem Radar haben:
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Das US-Startup Quora gehört zu den derzeit angesagtesten Webunternehmen im Silicon Valley. Gelungen ist dies, indem es das bekannte Konzept der Frage-Antwort-Portale weiterentwickelt und zahlreiche prominente Nutzer bei sich versammelt hat.
Was benötigt man, um als junges Webunternehmen in den USA initiale Aufmerksamkeit zu generieren und sich schnellstmöglich eine kritische Masse zu erarbeiten, von der ausgehend eine weitere globale Expansion realisiert werden kann? Ein interessantes Produkt natürlich, wobei dies nicht der ausschlaggebende Punkt ist. Viel wichtiger: Prominente Nutzer aus den engsten Kreisen eingeweihter Silicon-Valley-Unternehmer und dazu die Unterstützung reichweitenstarker Blogger.
Quora, ein Frage-Antwort-Portal mit Sitz im kalifornischen Palo Alto, hat all das. Im Dezember ging der von zwei ehemaligen Facebook-Mitarbeitern gegründete Dienst in geschlossener Beta-Phase an den Start und ist seit Juni dieses Jahres für alle Nutzer zugänglich. Während Quora das in der Regel recht triviale Konzept existierender Frage-Antwort-Portale auf ein deutlich höheres Niveau befördert, waren es offenbar vor allem die qualitativen Antworten rund um technologische und unternehmerische Themen, welche dem Service innerhalb weniger Monate eine treue Anhängerschaft einbrachten.
Die Qualität der bei Quora veröffentlichten Inhalte wiederum gilt unter anderem deshalb als überdurchschnittlich, weil viele Startup-Gründer, Branchenkenner und Investoren den von TechCrunch, VentureBeat, GigaOm und anderen führenden Blogs angepriesenen Dienst einsetzen und dort mit eigenen Antworten zur Wissensfindung beitragen.
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Genieo, der personalisierte Newsreader für Windows, setzt auf den aktuellen Trend der Kuration: Anwender können die Nachrichten von ihrer individuellen Startseite nun in Magazinform im Social Web verbreiten.
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Kuration und Aggregation sind angesagte Trends der Stunde. “Content Is No Longer King: Curation Is King” – “Inhalt ist nicht mehr das Entscheidende, sonder Kuration”,
so formulierte es Business Insider kürzlich. Angesichts der Menge an Informationen, die im Minutentakt auf uns einprasseln, bedarf es Maßnahmen, um als Nutzer Inhalte filtern, sichten, bearbeiten und neu zusammenstellen zu können – für sich selbst oder zum Weiterempfehlen im Netz.
Personalisierte Onlinezeitungen mit Links aus dem eigenen Social-Web-Stream wie paper.li, The Twitter Time.es oder in abgewandelter Form auch MyTweetMag treffen auf neuartige Services wie bagtheweb, keepstream oder curated.by, mit denen sich aus Tweets, Status-Updates und anderen im Netz gefundenen Onlineinhalten neue Contentsammlungen kreieren lassen.
Obwohl immer mehr Menschen das Internet nutzen, bleibt die Zahl derjenigen, die Content produzieren, konstant. Die Schere zwischen Produzenten und Konsumenten im sozialen Internet öffnet sich also, wie eine aktuelle Untersuchung von Forrester Research belegt. Dass sehr wenige User aktiv Inhalte ins Netz stellen, die anschließend von vielen Anwender konsumiert werden, ist dabei ein altbekanntes Phänomen.
Kuration bedeutet, eine Brücke zu bauen. Es führt zwar nicht zur Kreation originärer Inhalte, aber es bindet Anwender immerhin als Filter in die Contentdistribution mit ein. Genieo, der personalisierte Newsreader, den wir in der vergangenen Woche vorgestellt haben, möchte seine Benutzer nun ebenfalls zu Kuratoren machen und hat dazu eine “Personal Magazine”-Funktion veröffentlicht.
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Google Latitude
Google hat eine neue Version von Google Latitude lanciert, bei der man den Aufenthaltsort seiner Freunde auch bequem auf dem PC verfolgen kann.
» Google Latitude now lets you track your friends from its website
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TV-Plattform
Digitaler Film untersucht die Rahmenbedingungen für eine etwaige deutsche TV-Plattform und sieht die Zeit dafür gekommen:
Wann wenn nicht jetzt? Nachdem klar ist, dass MyVideo und Clipfish nicht mit YouTube mithalten können und die Senderwebseiten stagnieren müssen sich die TV-Sender etwas einfallen lassen, wenn sie im Internet nicht abgehängt werden wollen.
» Rahmenbedingungen einer deutschen TV-Plattform
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Die Bücher-Community LovelyBooks erweitert ihr Buchfrage-Widget auf E-Books und bringt Leser und Autoren an der Stelle miteinander in Kontakt, an der dies am natürlichsten erscheint: Im Buch!
— Warum wir mehr wissen über Social Media? — Weil wir jahrelange praktische Erfahrung haben: Zum Beispiel aus diesem Blog. Wollen Sie auch mehr wissen? Dann holen Sie sich unser kostenloses Whitepaper. — Textanzeige —
Im April hatten wir über “Buchfrage” berichtet, die von der Bücher-Community
LovelyBooks entwickelte “weltweit erste
Applikation für persönliche Buchempfehlungen”. Mit Hilfe des Features können User beliebige Fragen rund um Bücher stellen und diese von anderen Bücherexperten oder solchen, die sich dafür halten, beantworten lassen.
Seit dem Launch vor einem halben Jahr hat sich einiges getan: Mittlerweile gibt es Buchfrage auch als Widget, das Betreiber von Websites bei sich integrieren können. Über 150 Literatursites haben das Buchfrage-Widget bisher implementiert, von Verlagen über Blogs, Buchhändler bis hin zu Autoren. Es scheint fast, als sei die Holtzbrinck-Tochter LovelyBooks mit der Idee für ein Frage-Antwort-System rund um Bücher auf etwas gestoßen, das sich als Produkt zunehmend verselbstständigt und zu einer zentralen Plattform für literarische Diskussionen im Web wird:
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Mit dem Start von geschlossenen Gruppen sowie der Möglichkeit zum Download aller persönlichen Daten besetzt Facebook diverse neue Bereiche der Internetwelt – mit entsprechenden Konsequenzen für die dort aktiven Dienste.
— Wie man für ein Butterbrot Tausende von Lesern gewinnt: — Mit einer Textanzeige auf netzwertig.com. Schluss mit Pageimpressions, TKP und CPC: für weniger als 35 Euro erscheint Ihr Text in drei Artikeln an dieser Stelle und erreicht dreimal über 22`000 interessierte Leser. — Textanzeige —
(Vorweg: Falls euer Bedarf an Facebook-Artikeln für diese Woche gedeckt ist, dann bitte jetzt mit dem Lesen aufhören. Leider lässt uns das umtriebige soziale Netzwerk keine Verschnaufpause, was weitreichende Produktneuigkeiten betrifft.)
Ich weiß nicht, ob es abseits der Webbranche noch einen anderen Sektor gibt, in dem sich die Vorzeichen und Rahmenbedingungen für Unternehmen derartig rapide wandeln können. Heute noch gilt Dienst XY als Innovator und Hoffnungsträger, morgen schon kann er von einem anderen Service in seiner führenden Rolle abgelöst werden.
Neben Google und Twitter ist es immer häufiger Facebook, das die Rolle des Zerstörers von Visionen und Träumen aufstrebender Onlineservices einnimmt (einmal ganz davon abgesehen, dass es mit Akquisitionen diesen gleichzeitig neue Nahrung gibt): » weiterlesen
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Microblogging
Für Freunde des dezentralen Microbloggings: ABC hat den Verlockungen von Twitter widerstanden und eine eigene Lösung auf Basis von Status.net realisiert. Pragmatisch betrachtet sollten sie die Updates wohl auch auf Twitter syndizieren, aber die Experimentierfreude ist erfreulich.
» abcnewsradio.fm
» ABC News Chooses Status.net Over Twitter
Google
Google hat begonnen, eine komplette Vorschau der Suchergebnisse zu testen. The Next Web ist davon recht angetan und hat einige Screenshots.
» Google Testing “Previews” in Search Results
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