Social Search:
Die 5 Facetten
des Bing-Facebook-Deals

Microsofts Suchmaschine Bing hat zukünftig etwas, das Google bisher verwehrt blieb: Zugriff auf Facebook-Likes und den Social Graph der Nutzer. Die Kooperation ist gleich aus mehreren Perspektiven von großer Bedeutung.

Facebook und Microsofts wiedererstarkende Suchmaschine Bing haben eine Kooperation bekannt gegeben, in deren Rahmen die Bing-Suche mit sozialem Kontext aus Facebook angereichert wird. In einem Blogbeitrag beschreibt Facebook-Mitarbeiter Bret Taylor die Funktionsweise des neuen Features:

So werden zu Suchergebnissen passende Sites serviert, die von Personen aus dem persönlichen Facebook-Netzwerk zuvor per Klick auf den Like-Button favorisiert wurden. Bing zeigt dazu auch die jeweiligen Kontakte inklusive eines verkleinerten Profilbildes an. Zudem berücksichtigt eine Personensuche den eigenen Facebook-Social-Graph – wer nach Michaela Müller sucht, erhält zuerst Ergebnisse zu Sites über Personen mit diesem Namen, die dem eigenen Kontaktnetzwerk nahe stehen, beispielsweise Bekannte der eigenen Facebook-Freunde. » weiterlesen

Das neue Mister Wong:
“Was empfiehlst du?”

Mister Wong verlagert seinen Schwerpunkt von Social Bookmarking zu “Social Information”. Neben dem Follower-Prinzip und einem Aktivitätenstream gibt’s als neues Feature auch eine integrierte Dokumentenplattform.

Viele Monate hat Mister Wong, Deutschlands führendes Social-Bookmarking-Portal mit rund 400.000 registrierten Mitgliedern, im Verborgenen an einer neuen Version seiner Website gearbeitet. Nach vier Jahren ohne wirklich tiefgreifende Veränderungen sah man bei dem Unternehmen aus Bremen den Zeitpunkt gekommen, die Plattform nach dem Launch einer multifunktionellen Toolbar im StumbleUpon-Stil im Juni nun noch stärker an die heute üblichen Anwendungsmuster im Social Web anzupassen. Konkret heißt das unter anderem: Follower-Prinzip, Newsfeed und eine neue Positionierung als Empfehlungsplattform.

Das Herzstück des neuen Mister Wong ist (selbstverständlich, möchte man fasst schon sagen) ein Newsfeed, der sowohl die kürzlich von einem selbst gespeicherten Websites als auch die jüngsten Aktivitäten der abonnierten Mister-Wong-Anwender anzeigt. Jeder User hat (wie bisher) eine eigene, personalisierbare Profilseite, welche einen Stream der jüngsten Bookmarks, die Gesamtzahl aller gespeicherten Favoriten, Links zu weiteren Webprofilen sowie die Zahl der Nutzer darstellt, die den jeweiligen Anwender abonniert haben.

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Linkwertig:
Businessplan-Wettbewerbe, Google Wind, Kindle Singles

Startups
Businessplan-Wettbewerbe sind das deutsche Äquivalent zu den amerikanischen Angels und VCs. Das t3n-Magazin stellt nicht weniger als 11 Wettbewerbe vor, bei denen Startups ihr Glück versuchen können.

» 11 Wettbewerbe, bei denen Gründer richtig abräumen können

 

Google Energy
Google bleibt umtriebig und verstärkt durch eine Beteiligung an der Atlantic Wind Connection das Engagement im Sektor Energie.

Die Windanlagen mit einer Gesamtkapazität von 6.000 Megawatt sollen etwa 15 bis 25 Kilometer vor der Ostküste – zwischen New Jersey und Virginia – als Offshore-Park ins Meer gebaut werden. Sie sollen in der Lage sein, rund 1,9 Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen.

» Google verstärkt Energie-Engagement – Beteiligung an riesigem Windpark-Projekt

 

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eKnife:
Doodle, Wuala und Memonic lancieren das digitale Schweizer Taschenmesser

Die drei bekannten Schweizer Onlinedienste Doodle, Wuala und Memonic wollen in der kommenden Woche ein neues Produkt vorstellen, das sie als “erstes Online Schweizer Taschenmesser” anpreisen.

Internetdienste aus der Schweiz haben es leicht: Mit der Metapher des weltbekannten Schweizer Taschenmessers lässt sich in einer Sekunde die Stärke eines beliebigen, sich durch Vielseitigkeit auszeichnenden Produktes erklären. Natürlich gilt dies auch für Startups aus anderen Ländern, aber die Wirkung ist vielfach besser, wenn ein Service tatsächlich seine Wurzeln in der Alpenrepublik hat.

Drei der bekanntesten Schweizer Webservices machen sich diesen Vorteil nun zunutze: Der Terminplaner Doodle, der Webspeicher-Anbieter Wuala sowie das digitale Notizbuch Memonic wollen unter dem Label “eKnife” ein gemeinsames Produktbundle anbieten. Eine Einladung zur Online-Pressekonferenz am kommenden Dienstag zur Präsentation des als “erstes Online Schweizer Taschenmesser” angepriesenen Produkts wurde vor einigen Stunden an Pressevertreter verschickt. » weiterlesen

Flattr verliert sein Zugpferd:
Gründer Peter Sunde
nimmt seinen Hut

Flattr-Mitbegründer Peter Sunde zieht sich aus der Geschäftsführung des Micropaymentdienstes zurück. Auch von einer Abgabe seiner Anteile ist die Rede. Ein Grund könnte der kurz vor dem Abschluss stehende Prozess gegen The Pirate Bay sein, in dem auch Sunde angeklagt ist.

Peter Sunde
Peter Sunde

Einer der meines Erachtens nach entscheidenden Vorteile von Flattr im Vergleich zum Konkurrenten Kachingle war es, dass mit Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde ein Webprominenter die Zügel bei dem Micropaymentdienst in der Hand hielt. Sundes internationales Netzwerk, Kontakte in die Blogger- und Entwicklerwelt sowie loyale Anhängerschaft aus seiner Zeit bei der Torrent-Suchmaschine dürften dem im Frühjahr gestarten Startup dabei geholfen haben, Aufmerksamkeit und Unterstützung für das neue, zu Anfang primär an netzaffine Personen gerichtete Vorhaben zu erhalten – was auch gelungen ist.

Überraschend kommt daher die Nachricht, dass der Schwede sowohl die Geschäftsführung als auch seine Beteiligung an Flattr abgibt: » weiterlesen

Idonext:
Aufgabenverwaltung, wie sie
einfacher (wirklich) nicht sein kann

Der Markt für Online-Taskmanager und Tools zur gemeinsamen Aufgabenverwaltung ist vielseitig. Mit Idonext stösst ein weiteres Startup in diesen Bereich vor. Das Alleinstellungsmerkmal: radikale Einfachheit.

Es ist nicht gerade so, als wäre das Angebot an Produktivitäts-Tools und Task-Managern klein. In den letzten Monaten haben wir über mehrere derartige Services berichtetet – Remember The Milk beispielsweise, den Pionier der To-Do-Tools im Netz, der zunehmend durch Gratisdienste wie Producteev (Review) oder Licorize (Review) unter Druck gesetzt wird. Und Lars Hinrichs’ Inkubator HackFwd hat mit TheDeadline kürzlich ebenfalls einen eigenen Dienst zur Aufgabenverwaltung ins Rennen geschickt.

Doch trotz der harten und in ihrer Funktionalität teilweise sehr ansprechenden Konkurrenz hindert das ein weiteres Unternehmen nicht daran, sich ebenfalls in den heißumkämpften Markt der Taskmanagementtools zu begeben: Idonext heißt das sich diese Woche seines Beta-Tags entledigende Zwei-Mann-Startup aus San Francisco, das mit Mitbegründer und CTO Sebastian Kreutzberger zur Hälfte deutschen Ursprungs ist.

Wo glaubt der junge Service, seine Nische gefunden zu haben? Idonext will mit seinem Angebot “die einfachste und effizienteste Art” bieten, sich zu organisieren und Aufgaben und Termine mit Freunden, Projektmitgliedern oder Kollegen zu teilen. Das große Alleinstellungsmerkmal ist also die Einfachheit, durch die Anwendern so wenig Zeit wie möglich verloren gehen soll.

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Googles Roboterauto:
Der Preis des technischen Fortschritts

Roboterautos sind ein Meilenstein der technologischen Entwicklung. Doch die Idee eines sich selbst steuernden Fortbewegungsmittels ignoriert die Tatsache, dass die Bedienung von Gaspedal und Lenkrad ganz einfach Spaß macht.

Wie gestern erwähnt hat Google am Wochenende Einblick in ein Testprojekt gegeben, in dessen Rahmen es unbemannte, sich selbst steuernde Fahrzeuge auf kalifornische Straßen schickt (unbemannt insofern, als dass niemand das Gaspedal betätigt – aus Sicherheitsgründen befindet sich immer ein Google-Ingenieur an Bord).

Über 140.000 Meilen haben die “Roboterautos” zusammen bereits auf dem Tacho. Im Lichte dieser Neuigkeit erscheint auch klarer, was genau Google-Boss Eric Schmidt meinte, als er vor zwei Wochen auf der TechCrunch-Disrupt-Konferenz davon sprach, dass es ein “Bug” sei, dass das Automobil vor dem Computer erfunden wurde. “Ein Auto müsse in der Lage sein, von alleine zu fahren”, so Schmidt.

In US-Tech-Kreisen schlug die Meldung von den Geisterfahrzeugen ein wie eine Bombe und sorgte für überaus positive Reaktionen. Von einer Revolution war die Rede, von einer Möglichkeit zur radikalen Reduzierung der Zahl der Verkehrstoten sowie von einem Schritt, im Straßenverkehr verloren gegangene Zeit zurückzugewinnen (die dann natürlich für das Google-zentrischen Surfen genutzt werden kann). Techmeme gibt einen guten Überblick über die Reaktionen aus der US-Blogosphäre und -Medienwelt.

Und in Deutschland? So richtig wollte der Funke nicht überspringen. Zwar listet Google News eine ganze Reihe von Artikeln zum Thema, aber zu Titelmeldungen (wie z.B. im Falle von Google Street View), zahlreichen aufgeregten Blogposts oder einem Sturm der Begeisterung/Entrüstung bei Twitter führte die Meldung von den Roboterautos nicht – was nicht nur von mir mit Verwunderung zur Kenntnis genommen wurde.

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Linkwertig:
Windows Phone 7, Ubuntu, Twitter, WordPress

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Windows Phone 7
Microsoft hat gestern die ersten Smartphones für das kommende Windows Phone 7 vorgestellt, am 21. Oktober kommen die ersten Geräte auf den europäischen Markt.

Zum Start werden fünf Windows Phone 7-Smartphones zur Auswahl stehen: HTC bringt das Trophy, Mozart und HD 7, dazu kommen das LG Optimus 7 und das Samsung Omnia 7.

» Windows Phone 7: Angriff aufs iPhone
» Windows Phone 7: A Fresh Start for the Smartphone
» Windows Phone 7 Revealed: What You Need to Know

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Ubuntu
Pünktlich zum 10. 10. hat Ubuntu die jüngste Version 10.10 der populären Linux-Distribution veröffentlicht. Auch bei Ubuntu liegt der Fokus weiterhin auf der Cloud.

» Latest Ubuntu 10.10 Emphasizes the Cloud

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Fusion mit simfy:
steereo schließt im Rekordtempo

simfy und steereo werden wie berichtet eins, steereo wird als Service aufgegeben. Die steereo-Mutter Holtzbrinck Digital hatte es anscheinend sehr eilig, den Laden dicht zu machen: Der Dienst ist bereits abgeschaltet worden.

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Wie heute früh berichtet fusionieren die zwei deutschen Gratis-Dienste für das werbefinanzierte On-Demand-Streaming von Musik, simfy und steereo. simfy bleibt bestehen, steereo stellt den Betrieb ein und empfiehlt seinen Nutzern einen Wechsel zu simfy. Eine Übernahme von Playlisten o.ä. erfolgt nicht.

Am Nachmittag sprach ich via Skype mit simfys Managing Director und Mitbegründer Christoph Lange, der mir einige interessante Details rund um den Deal verriet:

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MyTweetMag:
Kollaboratives Magazin
aus Twitter-Links

Der Hamburger Dienst MyTweetMag importiert Links aus Tweets in eine Art Magazinformat und berücksichtigt dabei sowohl den eigenen Stream als auch die Artikelempfehlungen von bis zu fünf anderen Twitter-Nutzern.

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Im Juli hatten wir MyTweetMag vorgestellt, einen Service des Hamburger Bloggers Sebastian Schuermanns, mit dem sich über einen Twitter-Stream verschickte Links extrahieren und einzeln auflisten lassen. Damals befand sich der Dienst noch in der geschlossenen Beta-Phase. Seit kurzem ist er für jeden zugänglich und verdient meines Erachtens nach noch einmal eine gesonderte Erwähnung, da er einige wirklich nützliche Features mit sich bringt.

Die Funktionsweise von MyTweetMag ist schnell erklärt: Man meldet sich mit Hilfe seiner Twitter-Benutzerdaten via OAuth bei dem Service an. Anschließend beginnt dieser damit, den persönlichen Twitter-Stream zu überwachen und sämtliche von einem selbst getwitterten Links in das persönliche MyTweetMag-Konto zu übernehmen. Anstelle des im Tweet enthaltenen Texts präsentiert der Dienst jeden Verweis mit seiner Originalüberschrift sowie einer Quellenangabe.

So weit, so gut. Richtig interessant wird das Tool durch einige zusätzliche Optionen, um das “Twitter-Magazin” (das aufgrund seiner schlichten Darstellung in Listenform allerdings eher “MyTweetLinks” heißen müsste) inhaltlich zu justieren. Zum einen erlaubt der Dienst das Bestimmen eines spezifischen Hashtags, um lediglich Verweise anzuzeigen, die mit dem jeweiligen Tag oder Schlüsselwort getwittert wurden. Somit lässt sich von Fall zu Fall entscheiden, ob eine bei Twitter empfohlene Website im MyTweetMag-Stream auftauchen soll oder nicht.

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