iPhone
Apple lockert die Regeln für Entwickler von Apps für die iOS-Plattform, über die Wahl der Entwicklungsumgebung können Entwickler nun selbst bestimmen.
Damit wären auch auf dem iPhone installierte Java- und Flash-Anwendungen zulässig. Bislang hatte die Lizenz interpretierten Code lediglich gestattet, wenn ihn von Apple gelieferte Interpreter ausführen konnten.
» Apple lockert Auflagen für iOS-Entwickler
Sevenload
Die Sevenload-Gründer Ibrahim Evsan und Thomas Bachem haben ihre Anteile verkauft und widmen sich nun ganz ihrem Social-Gaming-Startup United Prototype.
Bei sevenload stehen die Zeichen unterdessen auf Expansion: Wie das Handelsblatt weiter berichtet, arbeitet der frühere Facebook- und Walt Disney-Manager Richard Cooperstein ab Oktober als Director International Content Akquisition für die Videoplattform.
» Ibrahim Evsan und Thomas Bachem verkaufen ihre sevenload-Anteile
Twitter
137b zeitweise hat auf einer netten Grafik die Themen visualisiert, die uns auf Twitter im Frühjahr und Sommer beschäftigt haben.
Manche Begriffe sind in die Twittersprache eingegangen wie Kristina Schröders berüchtigter Satz „Ist das gerecht gegenüber denen, die arbeiten?“ oder der berühmte Blumenkübel.
» Der Twittersommer: Die kleinen und die großen Aufreger
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Der beliebte Twitter-Client Seesmic veröffentlicht mit Seesmic Desktop 2 eine Art Schweizer Messer für Social Networks. Über 40 Plugins verschiedenster Services stehen zum Start zur Verfügung. Entwickler können weitere Addons programmieren.
Als Blog mit einem Schwerpunkt auf dem Social Web gehen wir davon aus, dass 99,9 Prozent unserer Leser mindestens einen gängigen Social-Networking-, Microblogging-, News-Reader- oder Bloggingservice einsetzen. Alles andere würde uns sehr verwundern. Entsprechend relevant dürfte für die meisten von euch die Frage sein, wie sich die verwendeten Dienste am besten unter einen Hut bringen lassen.
In der Nacht wurde Seesmic Desktop 2 gelauncht, die zweite Variante des bekannten Twitter-Clients vom aus Frankreich stammenden Wahl-Amerikaner Loic LeMeur, der sich in der US-Internetbranche mittlerweile einen derartigen Bekanntheitsstatus erworben hat, dass sich ReadWriteWeb neulich zu folgendem amüsanten Zitat hinreißen ließ: “France, a country probably best-known as the one-time home of Seesmic founder Loic LeMeur.”
Mit der zweiten Version seines Desktop-Clients liefert Seesmic eine Art “Schweizer Messer für Social Networks“. Denn statt sich wie bisher auf Twitter und einige wenige weitere Social-Web-Dienste zu konzentrieren, können in der überarbeiteten Software zum Start über 40 bekannte Services hinzugefügt und verwaltet werden.
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Mit seinen neuen, dynamischen Echtzeit-Ergebnisseiten setzt Google seine wichtigste Umsatzquelle schwer kalkulierbaren Risiken aus. Ein kluger Schritt!
Wie viele Unternehmen gibt es wohl, die bereit sind, bei der Weiterentwicklung ihres wichtigsten Produktes und Umsatzträgers einen derartig großen Sprung zu machen, dass die Auswirkungen auf und Risiken für das Geschäft kaum vorhersehbar sind? Vermutlich nicht viele. Genau das hat
Google mit seiner demnächst für alle Nutzer mit
einer hinreichend schnellen Internetverbindung zur Verfügung stehenden
Echtzeit-Ergebnisliste getan.
97 Prozent des Google-Umsatzes kommen aus dem Werbegeschäft, 66 Prozent von Sites im Google-Besitz wie die Google-Suche, Gmail, YouTube, Blogger etc. (Zahlen von 2009). Insofern kann man davon ausgehen, dass mindestens die Hälfte von Googles Erträgen aus der Suchwortvermarktung stammen. Und diese ist als Kernelement der Suchergebnisseiten (SERPs) in nicht unerheblichem Maße von den Veränderungen betroffen.
J.P. Morgan rechnet damit, dass Google Instant geringe bis keinerlei Auswirkungen auf die Suchwortvermarktung haben wird. Google Evangelist Frederick Vallaeys hingegen erwartet eine verbesserte Leistungsfähigkeit von Anzeigen auf den SERPs, da das neue Feature Nutzern dabei hilft, ihre Suche zu verfeinern und zu konkretisieren, und Textanzeigen somit noch besser an den Bedarf der User angepasst werden können. Andere wiederum vermuten, dass Google Instant die Empfänglichkeit der Benutzer für Werbung auf den SERPS reduziert.
Wirklich in die Zukunft schauen kann aber niemand, auch nicht Google. Zwar wurde die Instant-Suche in einem kleinen Kreis getestet, aber eine begrenzte Zahl an Betatestern verhält sich nicht unbedingt wie eine Milliarde Internetanwender, die pro Woche mit Google suchen. Unklar ist auch, wie sich Google Instant auf das Treiben der Suchmaschinenoptimierer (SEO) und -marketer auswirken wird. Einige Stimmen sehen in der Funktion gar das mögliche Ende von SEO.
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Mozilla Games
Da schau her: Mozilla hat eine Initiative gestartet, bei der die Zukunft von Browser-basierten Spielen auf Basis offener Webtechnologien ausgelotet werden soll.
» Welcome to Mozilla Labs Gaming
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Gbanga
Das ortsbezogene Spiel Gbanga (unsere Review) offeriert in Kooperation mit der Couponing-Plattform Coupies nun auch die Möglichkeit, um Rabatt-Coupons für den lokalen Einzelhandel zu spielen.
Sobald sich ein Spieler in der Nähe eines Rabattanbieters befindet, wird ihm auf dem Handy ein Coupon angezeigt. Dabei erhält der Spieler auch alle notwendigen Informationen zu der Rabattaktion.
» Rabatt-Coupons für den lokalen Einzelhandel
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iPad
Das Upload-Magazin hat eine nützliche Sammlung von iPad-Apps erstellt, die das oft als reines Gerät zum Konsumieren verschmähte iPad in ein Kraftpaket zum digitalen Publizieren verwandelt.
» Unverzichtbare iPad-Apps fürs digitale Publizieren
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Google Instant soll Nutzern dabei helfen, bei der Suche im Web Zeit zu sparen. Gleichzeitig erfordert die neue Funktion deutlich mehr Ressourcen. Besitzer langsamer Internetverbindungen müssen sich weiterhin mit der herkömmlichen Suchefunktion begnügen.
Am Mittwochabend hat Google also seine Suchinnovation Google Instant vorgestellt und auch gleich für Nutzer von google.com, google.de sowie von ausgewählten weiteren Länderversionen scharf geschaltet. Statt extra auf den Such-Button klicken zu müssen, zeigt Google die Resultate zum jeweiligen Begriff in Echtzeit an. Mit jedem zum Suchterm hinzugefügten Buchstaben verändert sich die Ergebnisliste. Mein Kollege Peter Sennhauser hat hier die Hintergründe und Konsequenzen der Entscheidung von Google beleuchtet, auf dynamische Echtzeit-Suchresultate zu setzen.
Voller Vorfreude auf das neue Feature steuerte ich heute früh Google an, um Instant selbst auszuprobieren. Doch daraus wurde (anfänglich) nichts. Denn statt einer Echtzeit-Liste der Resultate informierte mich ein Warnhinweis darüber, dass meine Internetverbindung nicht schnell genug sei. Ich wurde gebeten, über die Betätigung der Enter-Taste mit der herkömmlichen Suchmethode fortzufahren.
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“Google instant” ist eine heimliche Revolution: Die Macher der Suchmaschine haben erkannt, dass sie die grösste Verbesserung der Suchergebnisse durch Eingriffe auf Anwenderseite erreichen.
Dass Google seine Medienkonferenz für einmal in San Francisco und nicht in Mountain View abgehalten hat, kann als Fanal gewertet werden: Der Prophet kommt zum Berg.
Das gleiche gilt für die Neuerung, die Vorgestellt wurde – Google Instant. Denn Google tut damit nichts weniger, als die Abfragen der Benutzer behutsam zu dem umzufunktionieren, was sie schon immer sein sollten: Sehr exakt das gewünschte Resultat einkreisende, komplexe Kombinationen.
Anders gesagt: Google Instant ist das Resultat der Erkenntnis, dass die grösste Verbesserung der Internet-Suche durch eine genauere Eingabe der Anwender und nicht eine bessere Auswertung im Google-Algorithmus erreicht werden kann.
So hat das niemand gesagt an dem Anlass heute in San Francisco, denn es klingt ein bisschen nach Bevormundung. Aber die Folgerung kann schon aus der Zeitstatistik abgeleitet werden, die Marissa Mayer als erstes zeigte:
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ResearchGATE aus Berlin ist das weltweit größte Social Network für Forscher und Wissenschaftler. Jetzt erhält das zwei Jahre alte Unternehmen eine umfangreiche Kapitalspritze von namhaften Investoren aus dem Silicon Valley.
Wusstet ihr, dass das weltweit größte soziale Netzwerk aus Deutschland kommt? Ok, betrachtet man den durchschnittlichen Internetnutzer, stimmt dies nicht. Schaut man jedoch ausschließlich auf die Zielgruppe ínternationaler Wissenschaftler, dann ist die Aussage korrekt:
ResearchGATE heißt der 2008
von drei deutschen Forschern entwickelte Dienst, der mittlerweile das virtuelle Zuhause für über 500.000 Forscher und Wissenschaftler darstellt.
Das mit Büros in Berlin und Boston vertretene und als GmbH in Hannover registrierte Startup lässt sich am besten mit LinkedIn oder Facebook vergleichen, leiht sich auch die ein oder andere Funktionalität von den populären Social Networks, kombiniert diese jedoch mit allerlei Features rund um Networking und Kollaboration, um den spezifischen Ansprüchen seiner rund um den Globus vertretenen forschenden Nutzerschaft gerecht zu werden.
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Spätestens seit Facebook im Jahr 2006 seinen studentischen Fokus abgelegt hat, dreht sich bei dem Dienst alles um die Vernetzung mit Freunden, Bekannten und Familie. Mit dem neuen Location-Feature Places könnte Facebook aber ungewollt zu einer Kontakt- und Flirtbörse werden.
Facebook war niemals als Dienst ausgelegt, um neue Menschen kennenzulernen – zumindest nicht, seit es im Jahr 2006 seinen Fokus auf US-Studenten hinter sich gelassen hat. Ab diesem Zeitpunkt ging es Gründer und CEO Mark Zuckerberg darum, bestehende Kontakte aus dem realen Leben online zusammenzubringen. Wenn User Facebook als Kontaktbörse verwenden wollten, z.B. in Form des “Pokens” anderer Mitglieder, dann war das ihre Sache. Spezielle Tools, um das Kennenlernen von Fremden zu erleichtern, stellte der Service dafür jedoch nicht bereit.
An diesem Ansatz hat sich bis heute nicht viel geändert. Durch Facebooks Transformation von einer privaten zu einer offenen Plattform sowie in Folge zahlreicher funktioneller Neuerungen stößt man heute als Mitglied zwar häufiger auf andere, einem nicht bekannte Personen (z.B. in Kommentaren oder Likes auf den Pinnwänden von Freunden oder auf Facebook Pages), aber das ist lediglich das “Nebenprodukt” der Facebook-Strategie, den Social Graph online abzubilden und in zunehmend öffentlichem Rahmen miteinander kommunizieren zu lassen.
Doch mit Facebooks neuem Location-Feature Places könnte das US-Netzwerk ungeachtet der eigentlichen Intentionen nun doch eine größere Rolle als Kontakt- oder gar als Flirtbörse erhalten. Seit drei Wochen ist Places mittlerweile für US-Mitglieder des Social Networks verfügbar und erlaubt das “Einchecken” an aktuellen Aufenthaltsorten.
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OpenID
Google hat begonnen, bei der Eröffnung eines Google-Accounts OpenID zu akzeptieren. Derzeit funktioniert das nur mit einer OpenID von Yahoo, die Unterstützung anderer Provider ist aber geplant.
» Yahoo Users Can Now Open a Google Account With OpenID
Venture Capital
Eine Studie von VentureDeal gibt Aufschluss über die Finanzierungen im zweiten Quartal dieses Jahres in den Segmenten Internet, Digital Media, eCommerce und Software. Insgesamt wurden mehr als 2 Milliarden Dollar in über 350 Unternehmen investiert.
» Q2 2010 Report: 366 Internet, Software Companies Raised $2.1 Billion In Total
Google TV
Google CEO Eric Schmidt hat auf der Internationalen Funkausstellung eine Demonstration von Google TV gegeben. Epicenter fasst die Features zusammen, in den USA wird es noch in diesem Jahr erhältlich sein.
» Google TV Revealed: One Screen to Rule Them All
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Autor Nicholas Carr und diverse US-Kollegen sinnieren über die Nachteile von Hyperlinks. Sie vergessen, dass der Link in Zeiten von Kostendruck, Klick-Besessenheit und Quantitäts-Fokus für den Onlinejournalismus sogar noch wichtiger wird.
Im Netz gibt es kaum etwas Natürlicheres als Links. Sie sind für mich elementarer Bestandteil einer jeden Website und eines jeden Artikels. Ohne Verweise, sowohl als Quellennachweis als auch zu Sites mit weiterführenden Informationen, wäre das Internet für mich nur halb so unterhaltsam und lehrreich. Habt ihr schon einmal einen ganzen Abend bei
Wikipedia verbracht und seid von Eintrag zu Eintrag “gesurft”? Ich mehrmals. Links sei dank, die auf sinnvolle Weise im Zusammenhang stehende Informationen verknüpfen und somit Wissen nicht mehr als einzelne, isolierte Objekte betrachten.
Mir fällt nicht ein einziger Punkt ein, den ich an Hyperlinks kritisieren würde. Entsprechend unverständlich erscheint mir eine Diskussion zum Für und Wider von Links, auf die GigaOm verweist. Autoren und Blogger wie Nicholas Carr, Ryan Chittum oder Laura Miller sinnieren über die Schattenseiten der Anreicherung von Onlinecontent mit Links. Ihr Hauptkritikpunkt: Links lenken vom eigentlichen Text ab, strengen das Gehirn übermäßig an und werden ohnehin von einem Großteil der Leser ignoriert.
Ich möchte mich gar nicht weiter mit diesen Argumenten auseinandersetzen. Nicht, weil ich sie anzweifle. Es ist gut vorstellbar, dass man sich tatsächlich wie von Carr behauptet besser an den Inhalt eines soeben verschlungenen Beitrags erinnert, wenn man nicht zwischendrin Verweisen gefolgt ist oder zumindest mehrere neue Browser-Tabs für das spätere Lesen geöffnet hat.
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