Startups:
11 Tipps, um bei
Tech-Blogs zu punkten

Die Pressearbeit von Startups ist verbesserungswürdig. Eine gelungene Ansprache von Tech-Blogs muss nicht aufwendig sein. Allerdings gibt es einige Punkte, die beachtet werden sollten. Hier sind 11 Tipps.

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Pitchen: nicht per Telefon
Pitchen: nicht per Telefon
Eigentlich war ich immer der Ansicht, Artikel, die Startups erklären, wie sie sich am besten bei Tech-Blogs und Onlinemedien bekannt machen, hängen allen zum Halse raus. Aber zumindest in den Kommentaren zu meiner Kritik an der Pressearbeit hiesiger junger Internetunternehmen wurde eine Nachfrage nach derartigen Instruktionen deutlich. Womöglich ist das, was uns bei netzwertig.com so selbstverständlich erscheint, am Ende doch nichts, das eine aufstrebende Webfirma von Anfang an im Blut hat.

Aus diesem Grund möchte ich die Gelegenheit nutzen und kompakt zusammenfassen, wie für uns der perfekte Pitch aussieht – und wie nicht. Dabei kann ich natürlich nicht garantieren, dass der von uns gewünschte Ansatz bei jedem Blog und Onlinemagazin funktioniert, das an Informationen über neue Webservices und Startups interessiert ist. Ich glaube aber, dass für die hier beschriebenen Vorgehensweisen durchaus ein gewisser Grundkonsens besteht, wenn es auch an der ein oder anderen Stelle unterschiedliche Präferenzen geben wird.

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Linkwertig:
Aloqa, Xing Toolbar, Yahoo, Craigslist

Aloqa
Motorola hat die Münchener Aloqa GmbH – eine kontext-sensitive mobile Plattform – übernommen.

Aloqa wird Motorolas MOTOBLUR-Dienst erweitern, der personalisierte Inhalte für die Home Screens mobiler Endgeräte bereit stellt. Nutzer können damit auf einen Blick auf Updates von Facebook, MySpace und Twitter sowie E-Mails, Nachrichten und ihre Lieblings-Apps und Widgets zugreifen.

» Motorola Acquires Aloqa GmbH

 

Xing
Xing offeriert eine neue Toolbar:

Nutzen Sie die wichtigsten XING-Funktionen ab sofort einfach und bequem über Ihren Internet Browser (z. B. Firefox, Internet Explorer) – ohne sich extra auf XING.com einzuloggen.

» Die XING Toolbar

 

Yahoo
Yahoo stellt den Plan vor, mit dem sie sich wieder hip machen wollen. Mail wird schneller, Suche wird unterhaltsamer, Werbung wird kreativer und Twitter wird voll integriert. Über ihre Plattformstrategie Y!OS verlieren sie allerdings kein Wort.

» Yahoo unveils three-year plan to become cool again

 

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Wappwolf:
Automatisierte Workflows in der Cloud

Wappwolf will häufig durchgeführte Arbeitsprozesse mit Hilfe von zu Workflows verbundenen Apps in der Cloud automatisieren. Das Startup aus Wien präsentierte sich diese Woche auf der Demo-Konferenz im Silicon Valley.

Die deutschsprachige Startup-Szene drängt ins Ausland. Was wir uns seit langem wünschen und in diversen Beiträgen entsprechend thematisiert haben, scheint tatsächlich zu geschehen. Zumindest kann man zu diesem Schluss kommen, betrachtet man die Zahl an Internetdiensten, die in den letzten Monaten mit einem Ansatz gestartet sind, der über den sonst üblichen Kernmarkt D-A-CH (Deutschland, Österreich, Schweiz) hinaus geht.

Im Mai begeisterte das in Bremen entwickelte Musik-Startup UJAM das Publikum auf der TechCrunch Disrupt-Konferenz in New York. Vor einer Woche gab das aus Deutschland stammende, mittlerweile international führende Social Network für Wissenschaftler ResearchGATE eine Finanzierungsrunde mit Silicon-Valley-Schwergewichten bekannt. Junge Dienste wie loved.by (Review), TwentyFeet (Review) oder clickworker.com (Review) starten frühzeitig mit einem Fokus auf englischsprachigen Usern. Und diese Woche nun präsentiert sich mit Wappwolf ein österreichisches Startup auf der vom angesagten US-Blog VentureBeat ausgerichteten Demo-Konferenz im kalifornischen Santa Clara. Es liegt was in der Luft…

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Burnbit:
Jede Datei ein Torrent

Das BitTorrent-Protokoll ist eine effiziente und intelligente Art, um Dateien im Netz zu verteilen. Der Service Burnbit wandelt beliebige http-Dateien in Torrents um und empfiehlt sich somit sowohl Website-Betreibern als auch Nutzern.

Während wenig versierte Internetnutzer bei Begriffen wie BitTorrent oder Filesharing sofort an illegale Downloads denken mögen (sofern sie überhaupt etwas damit anfangen können), wissen kundige User ob der Vorteile der Distribution von Dateien über das BitTorrent-Protokoll und auch, dass dieses per se überhaupt nichts mit irgendwelchen Urheberrechtsverstößen zu tun hat.

Statt den Download einer umfangreichen Datei über einen einzelnen Server abzuwickeln, findet beim Einsatz eines Torrents eine Verteilung über mehrere Rechner statt, welche die Quelldatei komplett oder in Teilen besitzen. Selbst wer sie noch herunterlädt, schickt gleichzeitig bereits Bestandteile an andere User. Das hilft dem Anbieter der Datei nicht nur, Kosten für die Server- und Bandbreitennutzung zu sparen, sondern kann bei den herunterladenden Anwendern zu einer verbesserten Downloadgeschwindigkeit führen, da das File gleichzeitig von mehreren Quellen bezogen wird.

Bei Spreeblick wurde gestern auf den faszinierenden Service Burnbit hingewiesen, der das sonst etwas mühselige Erstellen eines Torrents übernimmt und weitere Funktionen mitbringt, die für alle Betreiber von Webservices mit Downloadangebot, aber auch für Endanwender von großem Nutzen sein können.

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Linkwertig:
diaspora, Internet Explorer 9, Cloud Computing, Formspring

diaspora
Das in der Entwicklung befindliche dezentrale Social Network diaspora hat gestern wie angekündigt seinen Quellcode für Entwickler veröffentlicht. Das Alpha-Release mit Facebook-Integration soll im Oktober kommen.

» Facebook Alternative Project Diaspora Releases Source Code

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iPad
Laut MercuryNews wird Apple bald auf dem iPad eine Plattform zum Vertrieb von Zeitungen lancieren. Apple wird sich dabei angeblich nicht nur an den Abobegühren, sondern auch kräftig an den Webeeinnahmen beteiligen lassen.

» Apple to announce subscription plan for newspapers

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Internet Explorer 9
Microsoft hat gestern eine Beta-Version vom Internet Explorer 9 vorgestellt.

Der Internet Explorer 9 implementiert einen großen Teil der bereits fertigen Bestandteile von HTML5 und CSS3 sowie des Vektorgrafikstandards SVG 1.1; außerdem schließt er Lücken bei JavaScript/DOM.

» Microsoft stellt IE-9-Beta vor

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Werbung Memonic, Online-Notizbuch für Webinhalte:
Wissen sammeln statt Links horten

Im Internet finden sich interessante Webinhalte im Überfluss. Vieles entdecken und vergessen wir schnell wieder, weil wir es nicht speichern können. Memonic schafft jetzt Abhilfe.

Memonic gibt's auch für iPhone, iPad und iPod Touch
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Das Resultat einer kurzen Internetrecherche für den nächsten Blog-Post sind oft dutzende offene Browserfenster. Bei der Planung der nächsten Ferienreise mit Freunden ist es meist ein ähnliches Spiel: Jeder steuert ein paar gute Website-Links bei, die man teilen möchte. Und jetzt? Datenchaos!

Das Erstellen und Teilen von Notizen am Computer ist ein ungelöstes Problem. Einen Zeitungsabschnitt einfach im Computer abzuheften funktioniert leider nicht.

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Um die Ergebnisse einer Internetrecherche – zum Beispiel die Adresse des Hotels für die Frankreichreise oder das Zitat für den nächsten Blog-Post – zu notieren, ist oft Papier und Bleistift notwendig.

Alternativ kann ein Lesezeichen abgelegt oder der Link mit Diensten wie Mister Wong oder Delicious abgespeichert werden. Das funktioniert, hat aber einen entscheidenden Nachteil: » weiterlesen

Xing:
Vernetzung per mobilem Handschlag

Xing launcht eine HTML5-basierte mobile Website, die das direkte Vernetzen von Smartphone zu Smartphone erlaubt.

Xing hat heute auf der dmexco-Konferenz in Köln seine “Produktoffensive” für die kommenden Monate vorgestellt. Dazu gehört ein neues Design mit überarbeiteter Benutzerführung, das ab Donnerstagfrüh allen Mitgliedern zur Verfügung stehen wird, sowie eine Integration von Xing in den Microsoft Outlook Social Connector, wodurch Xing-Profilinformationen und -Aktivitäten direkt in den Outlook-Posteingang gebracht werden.

Potenziell weitreichend ist jedoch eine andere Neuerung: Xing launcht zudem eine neue, auf HTML5 basierende mobile Website, die das direkte Vernetzen mit anderen Xing-Mitgliedern durch bloßes Aneinanderhalten zweier Mobiltelefone ermöglicht. » weiterlesen

Startups in Deutschland:
Ein Grund für das Aufmerksamkeitsproblem

Junge Internetunternehmen erhalten in Deutschland nicht immer die Aufmerksamkeit, die sie sich wünschen. Zum Teil ist eine miserable Pressearbeit schuld.

deutsche-startups.de berichtete gestern über das Jobportal opportuno. In dem Artikel ging es um die Tatsache, dass das Startup aus Erlangen bereits 2007 eine Suchtechnologie implementiert hatte, die erste Stellenangebote noch während der Eingabe des Suchbegriffes anzeigt und damit vom Prinzip her dem in der vergangenen Woche mit viel Brimborium gestarteten Google Instant ähnelt.

Das Blog zitiert opportuno-Gründer Andreas Bogen, der sich darüber ärgert, dass innovative Ideen in Deutschland nicht mehr Aufmerksamkeit bekommen. Nun würde jeder vermuten, opportuno hätte sich die Funktion bei Google abgeschaut, stattdessen war das das junge Unternehmen aus Bayern damit viel früher auf dem Markt.

Bogen bezieht sich zwar in erster Linie auf Investoren, die bei der Vorstellung der Idee vor drei Jahren nur gefragt hätten, ob es dafür denn ein US-Vorbild gäbe, aber es wird deutlich, dass er auch ganz allgemein ein Aufmerksamkeitsproblem für innovative Startups in Deutschland sieht.

Und damit hat er natürlich recht. Er bläst ins selbe Horn wie jüngst Paul Piper in seiner Kolumne zur Innovationswüste Deutschland. Doch ich behaupte, dass eine nennenswerter Teil der Verantwortung dafür bei den hiesigen Internetunternehmen selbst liegt!

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Linkwertig:
Depubliziertes, Techmeme, RSS, Nokia, Asteroids

Depublikation
Die wegen dem Rundfunkänderungsstaatsvertrag gelöschten Inhalte von tagesschau.de wurden von Depubliziertes republiziert und durchsuchbar gemacht.

Geplant ist eine automatische Aktualisierung der Inhalte von tagesschau.de und die Einrichtung weiterer Archive für andere Öffentlich-Rechtliche Seiten.

» Depubliziertes
» Das depublizierte tagesschau.de – Archiv

 

Techmeme
Anlässlich des fünften Geburtstags von Techmeme hat ReadWriteWeb mit dem Entwickler Gabe Rivera (dem indirekten Namensgeber von Rivva) gesprochen.

» Techmeme Turns 5: Interview With Founder Gabe Rivera

 

Nokia
Nokia versucht sich auf der Nokia World in London wieder zurück in die öffentliche Wahrnehmung zu bringen. heise online fasst die auf der Keynote vorgestellten Produkte und Services zusammen.

Die Entwickler will Nokia sanft auf die Qt-Plattform schieben und damit der Fragmentierung von Symbian entgegenwirken.

» Von Smartphones und Runderneuerungen: Nokia ist zurück

 

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Twitters neue Weboberfläche:
Eine Bedrohung für alle Twitter-Clients

Twitter präsentiert eine überarbeitete Weboberfläche, die aus twitter.com endlich eine ernstzunehmende Twitter-Anwendung macht. Für existierende Clients von Drittanbietern entsteht akuter Handlungsbedarf.

Als der beliebte Twitter-Client Seesmic vor einigen Tagen die neueste Version seiner Desktop-Software vorstellte, stand für das US-Startup vor allem eines im Mittelpunkt: sich durch die Integration von über 40 anderen Webservices weniger abhängig von Twitter zu machen.

Denn anders als in seinen ersten Jahren hat Twitter in den letzten Monaten nicht nur das Innovationstempo deutlich angezogen, sondern mit neuen Features und Tools verstärkt in Domänen eingegriffen, die bisher von externen Applikationen kontrolliert wurden. Man denke hier nur an die offiziellen Twitter-Anwendungen für iPhone, Android, BlackBerry und iPad.

Die neue Strategie im Hause Twitter, essenzielle Funktionalität verstärkt selbst bereitzustellen und sich diesbezüglich nicht mehr auf Drittanbieter zu verlassen, vereinheitlicht das Benutzererlebnis über verschiedene Plattformen hinweg und erspart es Nutzern, für bestimmte Features extra zu einer inoffiziellen App zu wechseln.

Gleichzeitig sorgt der Ansatz nicht gerade für Freude in der Entwickler-Community. Dieser wird durch Twitters Sinneswandel die scheinbare Sicherheit genommen, mit Twitter-Applikationen ein nachhaltiges Produkt auf die Beine stellen zu können. Immerhin gibt es stets eine latente Gefahr, direkte Konkurrenz durch eine Eigenentwicklung von Twitter zu bekommen.

Dass Twitter seinen eingeschlagenen Weg unbeirrt weitergeht, verdeutlicht eine neue Benutzeroberfläche für twitter.com, die in der Nacht im Twitter-Hauptquartier in San Francisco vorgestellt wurde und in den nächsten Stunden und Tagen für alle 160 Millionen Twitter-Konten zur Verfügung gestellt wird.

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