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Webinos
Die EU hat mit Webinos unter der Ägide des Fraunhofer-Instituts ein Projekt gestartet, das der zunehmenden Fragmentierung eine offene Anwendungsplattform entgegensetzen will.
Die als Open-Source-Software entwickelte Anwendungsplattform soll die Programmierung von Webanwendungen ermöglichen, die auf unterschiedlichen Plattformen wie Mobiltelefonen, PCs, Unterhaltungselektroniksystemen und in Automobilen lauffähig sind.
» Webinos: Neues Konsortium für geräteübergreifende Anwendungsplattform
Tauschbörsen
Gleichzeitig rüstet sich die EU auch für den Kampf gegen Tauschbörsenbenutzer und segnet den Bericht über die Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte im Binnenmarkt ab.
Wie alle derartigen Initiativen der französischen Regierungspartei läuft alles letztlich auf ein “Three Strikes Out”-Regime hinaus, also Netzsperren bei mutmaßlichen Urheberrechtsverletzungen auf Zuruf der Medienindustrie.
» EU-Parlament: IPRED2 wird aufgetaut
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Google will seine Dienste mit einer sozialen Ebene ausstatten, um endlich Facebook Paroli bieten zu können. Der Internetriese scheint zu übersehen, dass er mit YouTube bereits ein populäres Social Network besitzt.
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Google arbeitet bekanntlich gerade fleißig an einem Projekt, das es mit
Facebook aufnehmen soll. Das unter dem Arbeitstitel “Google Me” bekannt gewordene Vorhaben wurde zu Beginn
als vollwertiges neues Social Network ins Gespräch gebracht. Kürzlich deutete Google-CEO Eric Schmidt jedoch an, dass es sich nicht um einen eigenständigen Dienst
sondern eher um einen “Social Layer” handelt, also eine zusätzliche soziale Ebene, die über existierende Google-Angebote gestülpt wird.
Diese Idee klingt nicht nur weit weniger aufregend als der Gedanke eines völlig neuen sozialen Netzwerks aus dem Hause Google, sondern ignoriert auch die Tatsache, dass Social-Web-Dienste stets dann die größten Erfolgschancen hatten, wenn sie von Anfang an darauf ausgelegt waren, Kommunikation und Interaktion zwischen Usern zu ermöglichen.
Google hingegen versucht, vollkommen andere Intentionen seiner Anwender dazu einzusetzen, diese miteinander in Kontakt zu bringen. Kritik für diesen Plan folgte auf dem Fuße. Auch Facebook-CEO Mark Zuckerberg hält einen solchen Ansatz (wenig überraschend) für fragwürdig, wie er kürzlich im Interview mit TechCrunch verriet (“I still think a lot of them are only thinking about it on a surface layer, where it’s like “OK, I have my product, maybe I’ll add two or three social features and we’ll check that box”. That’s not what social is.”)
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Seit dem Ende des On-Demand-Streamings konzentriert sich Last.fm auf seine Kernkompetenz der Musikempfehlung und -analyse. Mit “Gender Plots” zeigt der Dienst, was sich mit seinem reichhaltigen Datenfundus anstellen lässt.
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In der Regel fallen Webanwendungen aus Sicht der User in zwei Kategorien – entweder, sie werden genutzt, oder sie werden nicht genutzt. Dazwischen gibt es eigentlich nicht viel. Außer vielleicht
Last.fm.
Last.fm ist der einzige Service, den ich auf täglicher Basis einsetze, ohne das Gefühl zu haben, dies zu tun. Meine Nutzung des Social Music Networks, das von einem Team aus Österreichern und Deutschen gestartet und im Jahr 2007 an den US-Medienkonzern CBS verkauft wurde, ist zu 99,9 Prozent passiv, in Form des Desktop-Clients, der meine Hörgewohnheiten mitschneidet.
Jedes Mal, wenn ich einen Track über Winamp oder Spotify anhöre, wird dies von Last.fm “gescrobbelt”. Von meiner Seite ist dafür keinerlei Aufwand notwendig. Eingeloggt bin ich auf der Website des in London ansässigen Service so gut wie nie. Und dennoch möchte ich Last.fm nicht aufgeben. Denn sollte irgendwann einmal das Bedürfnis auftauchen, Statistiken über meine persönlichen Hörgewohnheiten zu erhalten, dann weiß ich, dass ich diese in meinem Last.fm-Konto finde.
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Twitter-Streams lassen sich auch per RSS abonnieren. Mit der neuen Benutzeroberfläche von twitter.com tut der Dienst jedoch alles, damit Nutzer dies nicht erfahren.
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Noch immer warten die meisten von uns auf die neue,
in der vergangenen Woche angekündigte Twitter-Weboberfläche – nicht nur in der (womöglich illusorischen) Hoffnung, dass diese
weniger anfällig für Sicherheitslücken ist. Doch zumindest einige US-Blogger haben bereits Zugang zum überarbeiteten
twitter.com und berichten über ihre ersten Erfahrungen mit dem neuen, moderneren und Medieninhalte integrierenden Interface.
Eine Beobachtung von Blogger Jesse Stay gibt Grund zur Beunruhigung. Wie er in diesem Posting (und den dazugehörigen Kommentaren) beschreibt, scheint das neue Twitter Usern deutlich weniger Hilfestellung darin zu geben, RSS-Feeds von einzelnen Twitter-Streams zu abonnieren.
Bisher sahen bei Twitter eingeloggte User auf den Profilseiten von Benutzern in der rechten Menüleiste unten einen mit dem orangenen RSS-Logo versehenen Link zum jeweiligen RSS-Feed. Wie Jesse Stay aufmerksam macht, fehlt dieser Hinweis auf der überarbeiteten twitter.com-Oberfläche. Er wollte wissen, ob dies absichtlich oder versehentlich geschah, und nahm Kontakt mit Twitter auf.
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Six Apart
Six Apart, die Firma hinter Movable Type und Typepad, wurde von VideoEgg übernommen. Mit dem Zusammenschluss ist auch die Umbenennung in Say Media verbunden.
» Say Media
» Six Apart Is No More; What Will Happen to TypePad and Movable Type?
Facebook Games
Facebook hat gestern einige Änderungen vorgestellt, die Spiele wieder besser integrieren sollen. Unter anderem wird der Geräuschpegel von Spielen je nach Interesse daran variieren.
» Mark Zuckerberg navigates the tightrope between gamers and non-gamers
» Facebook plays nice with game developers as it rolls out platform changes
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Wir wollten von euch wissen, wie sich eure RSS-Nutzung durch das Echtzeitweb verändert hat. Über 600 Stimmen zeichnen ein sehr eindeutiges Bild.
Vor einer Wochen wollten wir im Hinblick auf die “Ist RSS tot?”-Debatte von euch wissen, wie sich eure RSS-Nutzung seit dem Aufkommen von Twitter & Co verändert hat.
625 Leserinnen und Leser von netzwertig.com haben sich an der Umfrage beteiligt und das Ergebnis ist so eindeutig, dass dafür keine weiteren Erläuterungen notwendig sind: RSS lebt!
Hyperdistribution kennt so gut wie keine Grenzen. Nur die Sprache. Den maximalen Effekt erzielt, wer auf Englisch publiziert.
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Hyperdistribution ist eine beliebte Strategie für Onlineinhalte (und der Gegensatz zur “Paywall”). Bei der Hyperdistribution geht es darum, durch eine radikale Erhöhung der Reichweite die direkten und indirekten Möglichkeiten zur Monetarisierung von journalistischen Inhalten zu verbessern. Wie das ganz praktisch aussehen kann,
hatten wir in diesem Artikel beschrieben.
Aufgrund von bald zwei Milliarden Internetnutzern kennt die Hyperdistribution im Netz in der Theorie kaum Grenzen. Es wird niemals gelingen, ausnahmslos alle an einem Thema interessierten User zu erreichen – egal, wie Spitz die Zielgruppe ist. In der Praxis allerdings existiert ein Faktor, der Hyperdistribution in ihre Schranken weist: die Sprache.
Je weniger Menschen die Sprache beherrschen, in der ein Artikel oder Video seinen Weg ins Nezt findet, desto geringer ist die Zahl maximal zu erreichender Nutzer. Oder andersherum: Je verbreiteter die für Onlineinhalte eingesetzte Sprache ist, desto besser funktioniert Hyperdistribution und desto mehr Nutzer können dabei mithelfen, einen Artikel oder Clip in alle Ecken des globalen Netzes zu tragen.
In letzter Zeit beobachte ich ein Phänomen, das genau dieser Eigenheit Rechnung trägt: Sites veröffentlichen einzelne Beiträge auf Englisch, obwohl sie eigentlich eine andere Muttersprache besitzen.
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Seit Dezember 2009 gibt es Applikationen bei den drei VZ-Netzwerken studiVZ, meinVZ und schülerVZ. Mittlerweile ist VZ Deutschlands größte Spieleplattform, so CEO Clemens Riedl.
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Am Montag äußerte sich Clemens Riedl, Chef der
VZ-Gruppe,
im Interview mit RP Online über die aktuellen Rahmenbedingungen für Social Networks, Geschäftsmodelle und Datenschutz. Was er offen ließ, war die Entwicklung des neuen VZ-Heilsbringers, der App-Plattform. Seit einigen Monaten stellt das Unternehmen Entwicklern eine Payment-Funktionalität zur Verfügung, so dass diese über ihre Applikationen Güter (virtuell oder physisch) an Nutzer verkaufen können. Uns beantwortete der im Februar 2010 angetretene studiVZ-CEO einige Fragen rund um die App-Plattform.
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VLC
Der beliebte freie Medienabspieler VLC wurde im iStore zugelassen und bringt damit alle gängigen Audio- und Videoformate auf iPhones und iPads, ohne den Umweg via iTunes nehmen zu müssen.
» VLC For iPad Heralds A New, Friendlier App Store Era
United Internet
United Internet hat mail.com für einen zweistelligen Millionenbetrag übernommen.
Alle Auslandsaktivitäten von GMX sollen mittelfristig auf die international griffige Marke Mail.com umgestellt werden.
» GMX übernimmt mail.com und expandiert nach Indien
Medien
Mathew Ingram beschreibt sehr trefflich die Anhängigkeiten, in die sich Verlage begeben, wenn sie ihr Angebot via Apple distribuieren.
» Publishers Should Be Careful What They Wish For
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Aktualisiert
Derzeit verbreitet sich ein Wurm auf Twitter, der allein durch das Fahren des Mauszeigers über mit einem schwarzen Balken versehene Tweets einen Retweet auslöst. Potenziell betroffen sind alle Nutzer, die bei www.twitter.com eingeloggt sind. In externen Twitter-Clients wie z.B. TweetDeck sehen die so weiterverteilten Tweets folgendermaßen aus (ignoriert die falsche Zeitangabe):

Twitterwurm
Meine komplette Timeline ist seit zwei Stunden mit derartigen Tweets durchsetzt. Möglich gemacht wird der Wurm offenbar durch eine Sicherheitslücke. Wer bisher nicht infiziert wurde, hält sich am besten bis auf weiteres ganz von www.twitter.com fern. Wer betroffen ist, kann die automatisch abgeschickten Tweets entweder über eine externe App wie TweetDeck oder Seesmic oder über Twitters mobile Website m.twitter.com löschen und sich so aus dem Bann des Wurms befreien.
Update: Das Problem ist laut Twitter behoben, twitter.com kann wieder angesurft werden.
Update 2: Hier ist die ausführliche Erklärung von Twitter.