Social News:
Wie ein Hoffnungsträger
überschätzt wird
Große Hoffnungen stecken in Aggregatoren, die Nachrichten auf Basis der Nutzerreaktionen im Social Web zusammenstellen. Doch nicht immer ist der “digitale Schwarm” ein verlässlicher Qualitätsindikator für Onlineinhalte.

Angesichts dieser Entwicklung wird allgemein davon ausgegangen, dass die Nachrichten- und Inhaltedistribution in Zukunft deutlich stärker von den Anwendern selbst betrieben wird, die sich gegenseitig über Twitter, Facebook und andere Social-Web-Kanäle lesenswerte Texte empfehlen. Je größer die Zahl von Anwendern ist, die sich tatsächlich in die Rolle der Mittler begeben, desto attraktiver und nützlicher erscheinen Lösungen, die aus den unzähligen Tweets und Status Updates die populärsten, wichtigsten und relevantesten Inhalte filtern und auf durchdachte Art und Weise aggregieren.
Die Hoffnungen, die auf Social-News-Diensten ruhen, sind groß. Erst gestern wurde bekannt, dass drei US-Zeitungen zwölf Millionen Dollar in einen neuen Nachrichtenaggregator mit Namen Ongo investieren wollen, der mit Google News konkurrieren und einen Schwerpunkt auf über Twitter und Facebook verbreitete Links haben soll. Auch Flipboard, die vor zwei Monaten gelaunchte iPad-Applikation, die aus Social-Web-Streams ein interaktives Magazin macht, steht für den neuen Hype der nutzergenerierten Nachrichtendistribution.
Doch so spannend die Vision auch klingen mag, dass Anwender nicht mehr eng an einige wenige Medienangebote gebunden sind, die sie routinemäßig ansteuern, sondern sich lesenswerte Berichte primär von ihrem Social Graph empfehlen lassen und gleichzeitig selbst als Distributor auftreten, so gravierend sind die mit ihr einhergehenden Schwächen. Schwächen, die mich momentan am disruptiven Potenzial des Social-News-Konzepts zweifeln lassen. Was vermutlich auch ein Grund dafür ist, warum mir der gestern vorgestellte, allein auf eigenen Themenpräferenzen basierende Newsreader Genieo so gut gefällt.
Die Achillesferse der Social-News-Idee liegt in der strukturellen Eigenheit des derzeitigen Netzes, bei Medieninhalten Quantität (sowie Geschwindigkeit) gegenüber Qualität zu bevorzugen. Das heißt nicht, das qualitative, hochwertige, ausführlich recherchierte Artikel online nicht zu finden seien oder bei Lesern nicht gut ankämen. Allerdings erfüllen in Eile und mit wenig Liebe zusammengeschusterte, auf Gerüchten basierende, wenig Neuigkeitsgehalt besitzende oder stark boulevardistische Artikel häufig auch die onlinespezifischen Anforderungen ihrer Initiatoren: Page Impressions, Unique Visitors, Retweets, eingehende Links, Facebook Likes, Kommentare usw.
Viele Kriterien zur Erfolgsmessung im Web blicken allein auf Quantität, nicht auf Qualität – angesichts der Tatsache, dass es im Web im Gegensatz zum Printmedium quasi unbegrenzten Platz und eine ebenso nahezu unbegrenzte Reichweite gibt, fehlen viele der Anreize, stärker bei der Themenwahl und -qualität zu selektieren.
Und das ist per se auch nichts, über das man sich beschweren muss – mit ein wenig Selektion und Kenntnis über die wichtigsten Sites zu den eigenen Lieblingsthemen findet jeder Inhalte, die den eigenen, sehr individuellen Ansprüchen an Qualität, Tiefgang und Glaubwürdigkeit entsprechen.
Zu einem Problem wird der Hang des Webs zur Quanität jedoch, wenn die Aggregation von durch User im Netz verbreiteten Meldungen zu einem Maß für Relevanz erhoben wird. Denn die nüchterne Wahrheit ist: Das beste “Social-Media-Potenzial” besitzen häufig die Inhalte, in die am wenigsten Arbeit gesteckt wurde. Eine schmissige Überschrift, kombiniert mit einem Gerücht und ein paar Buzzwords ist ein Garant für eine maximale Verbreitung im Social Web.
Das wissen wir nicht nur aus eigener Erfahrung (nicht selten “explodieren” genau die Artikel viral im Web, von denen wir es am wenigsten erwartet hätten), sondern es ist tagtäglich bei Twitter, in Blogs und bei den großen Nachrichtenportalen zu beobachten.
So banal es klingt: Listen mit X Dingen über Thema XY, Beiträge mit mitunter substanzlosen Gerüchten rund um Apple oder Google, jede Art von Artikel zu Social Media – gerne in Listen-Form (“7 Missverständnise über Social Media”), alles rund um Facebook oder Twitter, Skandalberichte, Thesen (wie viele Artikel mit Thesen zum Journalismus der Zukunft gab es eigentlich schon?), Selbstmarketing im Internet usw – Texte dazu ziehen so gut wie immer. Und lustigerweise alle zwei Monate auf’s neue.
Ich würde behaupten, dass sich der selbe, möglichst zeitlose Beitrag mit veränderter, aber polarisierender Überschrift jedes halbe Jahr neu veröffentlichen lässt und dass es stets zu vielen Reaktionen im Social Web kommen würde – bis irgendwann jemand feststellt, dass der Text schon zum vierten Mal publiziert wurde.
Inhalteanbieter richten sich nach dem Bedarf aktueller und zukünftiger Nutzer. Und der kollektive Bedarf der User im Web verlangt nicht notgegrungen nach wortgewaltigen, ausführlichen Exklusivreportagen, für deren Lektüre man eine ganze Stunde freischaufeln muss. Inhalte im Web dürfen ruhig banal, kurz, nicht hundertprozentig seriös, nicht hundertprozentig wahr, einseitig oder wiederholend sein – sie kommen auf kollektiver Basis dennoch an. Selbst wenn sie auf individuellem Niveau für viel Kritik sorgen.
Ein praktisches Beispiel aus der Welt des “Onlinejournalismus” illustriert diese Problematik: Spiegel Online bildet zu jedem beliebigen Zeitpunkt irgendwo auf der Homepage eine hübsche, womöglich nur leicht bekleidete Frau ab. Würde man einzelne User befragen, was sie davon halten, käme vermutlich viel Kritik zur Sprache. Offenbar sorgt dieses Mittel jedoch für eine rege Klickbeteiligung – sonst würde eine eigentlich renommierte Medienmarke wie Spiegel Online nicht auf eine solche Strategie setzen.
Das kollektive Nutzerverhalten des digitalen Schwarms belohnt und fördert nicht die aus objektiven Gesichtspunkten besten, qualitativsten Artikel (bekannt ist dies schon lange von den klassischen Social-News-Portalen wie Digg oder Yigg), selbst wenn auf invidiueller Basis durchaus der Anspruch existiert, als selektiver Filter bei der Nachrichtendistribution zu fungieren (ich bin mir sicher, dass viele netzwertig.com-Leser einem solchen Prinzip folgen).
Für sämtliche Anstrengungen, auf Basis des Schwarmverhaltens einen Nachrichtenaggregator zu entwickeln, bedeutet dies, dass ein quantitativer Fokus nicht genug ist. Was zusätzlich benötigt wird, ist eine gehörige Portion künstliche Intelligenz, um die Qualität von Beiträgen beurteilen zu können. Ein Tool, das nach reger Social-Web-Aktivität den jüngsten Artikel mit Gerüchten rund um ein neues iPhone nach oben spült, müsste in der Lage sein, die inhaltliche Substanz zu analysieren, z.B. das Vorhandensein von Quellenangaben oder zusätzlichen Informationen, die in einem ähnlichen Text vor zwei Tagen fehlten, oder den Sprachstil. Auch müsste eine Einordnung der Reputation und Seriosität geschehen (bestimmte Websites sind bekannt dafür, Enten zu produzieren oder einfach nur Meldungen anderer zu recyceln, schaffen es aber dennoch, bei Twitter permanent präsent zu sein).
Social-News-Dienste, die das ernsthafte Ziel verfolgen, das Social Web auf breiter Front als Quelle für relevante und aktuelle Beiträge zu nutzen und darauf ein entsprechendes Portal aufzubauen, haben ein gehöriges Stück Arbeit vor sich. Einfach nur die Anzahl der Retweets, Likes und Facebook-Erwähnungen zu Rate zu ziehen, reicht nicht aus. Das Resultat käme inhaltlich dann eher einer dynamischen Boulevardzeitung als einem seriösen Nachrichtenmedium gleich.























Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite
[...Ein Tool, das nach reger Social-Web-Aktivität den neuesten Artikel mit Gerüchten rund um ein neues iPhone nach oben spült, müsste in der Lage sein, die inhaltliche Substanz zu analysieren, z.B. das Vorhandensein von Quellenangaben oder neuen Informationen, die in einem ähnlichen Artikel vor zwei Tagen nicht zur Sprache kamen, oder den Sprachstil...]
Gut gesprochen. Schön wäre das. Ich habe mich heute “gefragt”,was eigentlich dazu führte, eine “Randnotiz” zum Vodafone- Iphone4 von macnotes bei rivva ganz nach oben zu spülen. Weder dieser Artikel noch die entsprechenden Trittbretter von fsck- log und co. sind lesenswert. Wobei MacNotes wenigstens noch auf Alternativen durch Import-Händler verweist.
Der Informationsgehalt? Ein weiterer Netzbetreiber in D vertreibt das Iphone4. Jetzt gibt es zwei Anbieter. Ein Oligopol anstatt eines Monopols. Wenn beide schlau sind, werden sie sich abgesprochen haben. Ein Zusatznutzen oder Kostenvorteil durch Wettbewerb ist also nicht zu erwarten. Vodafone wird schon Werbung schalten, die Info wird also jedermann erreichen.
Diese Information ist also nicht nur inhaltlich mau, sondern es ist auch davon auszugehen, dass sie auch nicht “rar” sein wird.
Sie wird kommen, von ganz allein. Ohne einen Blogeintrag, ohne Tweets.
Ich muss meinen Twitter-Client also nicht bemühen. Ich spare Zeit, und ich spamme meinen Followern die Timeline nicht mit dieser Beliebigkeit zu. Ergo lasse ich diese Meldung links liegen. Schau ich doch lieber mal weiter, ob mir nicht irgendwas vor die Füsse läuft, was 1. wirklich interessant ist, und bestenfalls 2. aus einer wenig bekannten Quelle kommt und deshalb ein “knappes Gut” darstellt, so dass der Tweet für den Leser auch lohnenswert sein könnte.
Das wäre mein persönlicher Ansatz zur “selektiven Distribution”.
Eine Maschine kann dies nicht leisten, kann die inhaltliche Substanz nicht analysieren. Sie kann nur tracken&tracen und anhand von Parametern wie Erwähnung/Zeiteinheit ein Ranking erstellen. Wenn man sich also bei Bedarf mal an der Maschine orientieren möchte, dann obliegt es dem Nutzer, diese auch durch Selektion, in diesem Falle einfach mal durch das Nicht-Tweeten, entsprechend zu füttern und damit am laufen zu halten.
Wer nicht möchte, dass der Schrott oben steht, der darf den Schrott auch nicht verbreiten.
Wer also im Endeffekt nicht will, dass das Banale in seinem Newsstream on top steht, der wird also auch in Zukunft nicht darum herumkommen, sich sein eigenes Nachrichten-Portfolio zu erarbeiten, zu pflegen und, je nach Endgerät, mit Tools wie flipboard oder feedly in ein angenehm lebares Interface zu giessen.
“Das beste “Social-Media-Potenzial” besitzen häufig die Inhalte, in die am wenigsten Arbeit gesteckt wurde.”
Interessanz ist nicht zwangsläufig proportional zur investierten Arbeit. Daraus aber diese steile These abzuleiten, ist gewagt.
@ Nerddeutschland
Schönes Beispiel, passt sehr gut.
Definitiv liegt ein Teil der Verantwortung bei den Usern. Allerdings glaube ich, dass sich das menschliche Bedürfnis nach Unterhaltung, kurzweiligem Zeitvertreib und Spaß nicht dauerhaft unterdrücken lässt. Und genau deshalb werden immer wieder Inhalte verbreitet, die eigentlich völlig bedeutungslos sind.
Allerdings würde ich nicht für immer ausschließen wollen, dass nicht Maschinen doch eine inhaltliche Qualitätsbewertung vornehmen können. Irgendwann einmal.
@ Marcel
Schau dir mal an, was gerade bei Rivva in der “meist gelesen”-Spalte zu finden ist.
Ging dieser Frage vor einiger Zeit intensiv auf Grund, da ich ein “seriöses” Nachrichten Portal mit aggregierten Beiträge auf die Beine stellen wollte. Bin dann aber zum Schluss gekommen, dass sich dies nicht automatisch mit einer Software lösen lässt, sondern nur mit einer menschlichen Redaktion.
Ich sehe das im Prinzip auch so und finde es sehr beruhigend, dass noch jemand anderes aus der “Internet-Fraktion” so denkt wie ich: Quantität kann Qualität nicht ersetzen.
Die Selektion findet allerdings “manuell” über die Personen-Selektion im Social Graph statt.
Die Idee des Aggregators wird aber nicht sterben. Die “richtige” Lösung ist, den Menschen in den Selektionsprozess wieder einzubinden, selektiv hochwertigen (paid?) Content einzubinden sowie eine publizistische Ausrichtung mitzukonzipieren.
Das dauert noch ein paar Jahre. Für mich liegt die Lösung in der Mitte.
Wenn all nur schauen, was ihre Kollegen so empfehlen, wer findet dann die neuen interessanten Artikel?
Puh, da machst Du jetzt aber ein ganz großes Fass auf. Was ist Qualität? Diese Frage ist “unbeantwortbar” und da klingen wir schnell wie unsere Eltern und früher war sowieso alles besser. Oder um es fatalistischer auszudrücken: Qualität ist (leider) das, was sich durchsetzt, ob ich das gut finde oder nicht. Die am meisten gelesene Zeitung in diesem Land ist Bild, TV-Sender ist RTL und die Jahres-Charts 2009 werden von Lady Gaga angeführt.
Anders ausgedrückt, jede Gesellschaft hat das Mediensystem, dass es verdient. Aber wenn selbst hoch gebildete Qualitätsjournalisten in Nachrichtensendungen des öffentlich rechtlichen Fernsehens die Twitter-Meldungen aus Teheran oder vom Hudson River verlesen, ist das doch ein Beweis für diese “Qualitätsdemokratie” und Demokratie ist eben ein Kompromiss, der nicht immer zu meinen Gunsten ausgehen kann.
bin da altmodisch.
Wenn ich nicht mindestens ein paar Influencer-Fische kenne, folge ich keinem Schwarm.
Oldstyler
Ich bin auch gespannt, wo die Reise in Sachen Social Media hingehen wird. Als Privatperson nutze ich Facebook schon so gut wie gar nicht mehr…hab wohl einen sehr langweiligen und uninspirierten Freundeskreis. ;-) Twitter selbst nutze ich hauptsächlich fürs Monitoring und einige spannende Follower.
Hier übrigens noch ein weiterer sehr interessanter Artikel zu diesem Thema: Why the revolution will not be tweeted
@ Urs & Christoph
Ein Redakteur, der die Arbeit des Aggregators überwacht (so wie z.B. bei TechMeme praktiziert) kann aber auch nicht einfach einen banalen Artikel mit hunderten von Tweets aus der Topliste entfernen – da würde es schnell zu Protesten kommen. Wenn dagegen ein intelligenter Computer hier selektiert, wäre die Akzeptanz vermutlich sehr viel höher. Weil ein Computer nicht subjektiv handelt ;)
@ Stefan
Stimmt sicherlich, Qualität ist teilweise subjektiv. Aber: Wenn von Social News und Aggregatoren als Zukunft der Mediendistribution im Netz gesprochen wird, sehen die wenigsten vor ihren Augen eine Art dynamisch erstellte Bild-Zeitung, sondern ein “Qualitätsprodukt” mit Inhalten der Zeitungen und Portale, die bei Bildungsbürgern als das Maß aller Dinge gelten.
Aber wenn man lediglich die Zahl an Tweets, Likes usw als Datenbasis nutzt, würden sie dies nicht bekommen.
Dass RTL, die Bild-Zeitung und Lady Gaga den Medienkonsum in Deutschland prägen, liegt meines Erachtens nach in der menschlichen Suche nach Ablenkung, Spaß und Unterhaltung. Und dieses Bedürfnis besitzen alle, selbst die, die sich tagsüber gekonnt hinter der FAZ oder Süddeutschen verstecken. Im Netz, bei Twitter oder Facebook, können sie es besser ausleben ;)
@ Jens
Nein, du versuchst stattdessen, einen Schwarm anzuführen ;)
@ fschuetz
Bei dem Artikel geht es ja eher um das Potenzial, das Twitter & Co für das Organisieren von Menschenmengen hat. Allerdings imo sehr oberflächlich und einseitig.
Der “Schwarm” oder besser das Kollektiv als solches ist nicht per se intelligenter als ein Einzelner. Wichtig ist eher wie sich das Kollektiv zusammensetzt. Wenn ich z.B. eine große Gruppe von Leuten zum Thema Allergien-Artikel befrage, und die Gruppe aus aus Leuten zusammensetzt die sich aus den verschiedensten Perspektiven mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, bekomme ich eine sehr gute Trefferquote.
Stimmt. Aber eben nur, weil es eine homogene Gruppe ist, die befragt wird.
Bei homogenen Gruppen rund um Nischenthemen funktioniert Schwarm-Intelligenz sicher, und Aggregatoren auch.
word!
Sehr guter Beitrag Martin.
Freut mich dass du anscheinend doch nicht dem Social Media Wahn verfallen bist ;)
@Marcel Weiß (#2)
Du zitierst hier einen Satz, den du anscheinend selbst nicht richtig durchgelesen oder verstanden hast.
Ansonsten würden dir die zwei Wörter “Potenzial” und “häufig” auffallen, die Martins Aussage noch lange nicht zu der steilen These erklären wie du sie hier siehst.
Thx. Aber das hättest du eigentlich auch vorher wissen müssen ;)
Ein Nachteil von News-Aggregatoren auf Basis des Web 2.0 ist, dass sie wenig bis gar kein eigenes individuelles Gesicht, keine eigene Linie und Handschrift haben. Wodurch solche Angebote im Gegensatz zu redaktionell betreuten Onlinemedien häufig etwas leblos, gesichtslos und fad sowie kunterbunt und ungeordnet wirken.
Du solltest Dir einmal Fever ansehen, das neue Projekt von Shaun Inman (Mint): http://feedafever.com
Fever ist ein selbst gehosteter, webbasierter persönlicher Feed Reader irgendwo zwischen Google Reader und Rivva. Er gewichtet Stories nicht global, sondern auf Basis der Verlinkung in anderen abonnierten Feeds. Nutze Fever jetzt ein paar Wochen – es hat Feed Reader und Rivva für mich ersetzt und tut gute Dienste. Es kommt natürlich auf die Auswahl der richtigen Quellen an, aber die ist einem mit dieser Lösung ja selbst überlassen.
Danke für den Tipp!
Selbsthosten ist halt leider immer so ne Sache…