Interaktives Fernsehen:
Wie mobile Apps die Brücke zwischen TV und Internet schlagen
Es wird noch einige Zeit vergehen, bis in allen Haushalten Fernsehen und Internet in einem Empfangsgerät vereint sind. Bis dahin helfen mobile Apps, die Brücke zwischen TV und Web zu schlagen.
— 100 Franken Rabatt für jeden Fan... — ...wenn bis Dienstag 1000 Leute auf Facebook ebookers.ch liken. — Textanzeige —
Doch natürlich wird es noch sehr lange dauern, bis tatsächlich in allen Wohnzimmern ein Gerät steht, welches On-Demand-Fernsehen und umfangreiche Webangebote kombiniert und uneingschränkt zugänglich macht. Bis dahin müssen alternative Lösungen die Brücke zwischen (linearem) TV und interaktiven, sozialen Onlineservices schlagen.
ABC ist mit einer solchen Lösung allerdings nicht allein: Auch der US-Sender Syfy experimentiert derzeit mit einer “Interaktivierung” seines Programms mittels Klangerkennung und setzt dafür auf die beliebte Musikerkennungs-App Shazam, welche Videos, Gewinnspiele und andere Extras zu den Serien Eureka und Warehouse 13 auf mobilen Endgeräten anzeigt.
Shazam kam auch im Zusammenhang mit einem Werbespot der Kleidungsmarke Dockers zum Einsatz, der im Rahmen des diesjährigen Superbowls ausgestrahlt wurde und Zuschauer durch das “Tagging” des Werbefilms mit der Shazam-App auf eine Microsite zur Dockers-Kampange brachte.
Millionen Menschen besitzen bereits ein Smartphone oder Tablet und es werden ständig mehr. Das an Innovationspotenzial arme herkömmliche Fernsehen mit Hilfe externer mobiler Geräte – die sich meist sehr nah bei ihren Besitzer befinden – zu erweitern, ist fast schon eine alternativlose Idee für Produktionen, welche die Zuschauer besser in das Geschehen einbinden wollen. Der Gedanke, die Synchronisation via Audio-Tagging durchzuführen, ist mir bisher nicht gekommen, liegt aber eigentlich auf der Hand. So wird sichergestellt, dass die interaktiven Features auch dann genutzt werden können, wenn eine Serie oder ein Film zeitversetzt betrachtet wird.
Wann wird wohl der erste deutsche Fernsehsender seine Sendungen mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens interaktiver gestalten?
























Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite